Kategorie: Freizeit/Privates

Alles was so die privaten Einträge eines Blogs ausmacht findet sich hier: Erlebnisse, Parties und so weiter.

  • Für Rum und Ähre.

    Natürlich habe ich ja gesagt, als mich da Michi am Freitag Nachmittag angerufen und gefragt hat, ob ich tags darauf in der Mannschaft der Jungen Union Passau an einem Fußballturnier teilnehmen möchte. Zwar hab ich mit der Jungen Union nicht viel (bis überhaupt nichts) zu tun, aber auch ohne Spielermangel seitens des CSU-Nachwuchs hätte da Michi keine all zu großen Managerfähigkeiten auspacken müssen, um mich für deren Kater zu verpflichten.

    Das Turnier fand auf der Sportanlage der Volksschule Untergriesbach statt. Ursprünglich sollten 20 Mannschaften in vier Gruppe à 5 Teams gegeneinander antreten. Die jeweils beiden Besten qualifizierten sich für die K.O.-Runde. Dort war ein vom DFB gesponsortes Kunstrasenfeld mit Banden aufgebaut, auf dem je drei Feldspieler und ein Torwart auf Handballtore kickten. Leider waren die Felder gegebenermaßen recht klein, was es unserem nicht eingespielten Team recht schwer machte, sich auf dem Platz durchzusetzen, da die durchaus vorhandene Laufstärke nicht ausgespielt werden konnte. Zu allem Überfluss hatten wir gerade so die Mindestanzahl von vier Spielern aus Passau mitnehmen können, weshalb wir vor Ort noch auf zwei Auswechselspieler anderer Teams zurück greifen mussten/durften.

    Da war’s dann auch nicht verwunderlich, dass es für uns keinen Blumentopf zu gewinnen gab. Aber als Turnierfavoriten hatten wir uns ohnehin nicht gesehen. Wir kamen hauptsächlich wegen des Spaß, den wir auch mehr als reichlich hatten. So juckte uns die 0:10-Klatsche im ersten Spiel reichlich wenig, denn wir konnten als Ausrede vorweisen, dass das nicht die höchste Tagesniederlage war (0:11) und wir gleich zu Beginn gegen das wohl stärkste Team des Turniers antreten mussten. Da konnte unser Amateurhaufen leider nicht wirklich mithalten. Im zweiten Spiel griffen wir in die taktische Trickkiste und stellen den größten Mann unseres Teams (nämlich mich) ins Tor, was dazu führte, dass wir dieses Spiel lediglich mit 0:1 verloren. Äußerst respektabel, wie wir fanden. Im letzten Spiel, in dem’s dann nicht mal mehr um die goldene Ananas ging, konnten wir dann auch endlich unser Tagesziel erreichen: Ein Tor. Sogar gleich zwei Stück. Trotzdem reichte es nur für ein 2:6, wobei zu diesem Zeitpunkt Fortuna ganz eindeutig Urlaub machte, so viel Pech wie wir hatten. Trotzdem wurden wir rein rechnerisch nicht Letzter in unserer Gruppe, denn ein fünftes angemeldetes Team unserer Tabelle zog es vor, erst gar nicht zu erscheinen.

    Wettertechnisch gab’s am frühen Nachmittag mal einen richtig kräftigen Regenschauer, bei dem trotzdem zahlreiche Teams auf den Streetsoccerplatz gejagt wurden. Glücklicherweise endete der direkt vor unserem zweiten Spiel. So lässt sich auch die eher milde 0:1 Niederlage im Vergleich zu den anderen beiden Spielen wohl am besten erklären: Wir kamen einfach besser mit den widrigen Verhältnissen zurecht. Ansonsten ließ es sich gut aushalten obwohl wir einmal eine Spielpause von drei Stunden einlegen mussten, da ja ein Team unserer Gruppe erst gar nicht antrat und deren Spiele dann natürlich ausfielen.

    Mitte Juli steht dann das nächste (Amateur-) Fußballturnier auf dem Plan. Dann in der Passauer Innstadt. Da werde ich auch mit von der Partie sein. Mehr wird jedoch noch nicht verraten, denn davon wird’s bestimmt auch einen Blogeintrag geben.


    Unser wackeres Team (von links): Da Uli, der wirklich vollen Einsatz zeigte, ich, da Gregor, den wir vor Ort als fünften Mann bekamen und die beiden einzigen wirklichen CSUler in unserem Team: Da Robert und da Michi.


    Ein Blick auf’s SPielfeld. Leider habe ich (noch) keine Live-Bilder unseres eigenen Teams, weshalb’s nur Bilder der anderen Mannschaften in Aktion gibt.


    Auf dem Bild schwer zu erkennen aber der kräftige Regenschauer zwang uns alle in die Überdachten Bereiche.


    Aber zum Glück regnete es nur kurz, weshalb recht bald die „Naturtribüne“ wieder eröffnet werden konnte.


    Zuvor konnte man sich jedoch aus trockener Sicherheit andere Teams ansehen, die bei ströhmenden Regen antreten mussten.


    Sogar eine Mädchenmannschaft gab’s (in rot/blau), die sämtliche Sympathien für sich verbuchten konnte.


    Unsere Starkicker, die sich unbeobachtet fühlen.

  • Zeigt her euren Desktop.

    Soderla, wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Die Idee des heutigen Blogeintrags hab ich vom Dom gemoppst. Der hat nämlich im Zuge des Desktop-Dienstags den Aufruf nach Desktop-Screenshots gestartet. Meiner sieht im Moment so aus:

    Der Desktop auf meinem Notebook (sowohl der unter Windows als auch der unter Ubuntu) unterscheidet sich nur unwesentlich. Lediglich die Anzahl der Icons in der Schnellstartleiste ist deutlich geringer.

    Jeder, der sich berufen fühlt, soll im Kommentarbereich einen Link zum Screenshot seines Desktops hinterlassen.

  • And the Party goes on, and on, and on, and on…

    Vergangenes Wochenende war ich wiedermal in München. Diesmal nicht bei meiner Karin sondern beim Andi, der anlässlich seines 25. Geburtstags eine riesen Sause steigen ließ.

    Auf seiner Geburtstagsparty war wirklich das rundum-sorglos-Paket geboten: Leckeres vom Grill, zahlreiche Beilagen und Getränke umsonst. Man musste praktisch nur zwischen Grill und Kühlschrank pendeln. Nach der Übergabe des sehr kreativ hergerichteten Geburtstagsgeschenks (großes Lob nochmal an die beteiligten Bastler/innen) und dem Schaffen einer soliden Essens- und Trinkgrundlage ging’s um 23 Uhr von der Wohnung vom Klaus und’m Andi in’s münchner Nachtleben in die Innenstadt. Bis um 3 Uhr in der Früh wurde weitergefeiert und ich weiß jetzt auch mal wie’s ist, nicht am Türsteher vorbei zu kommen. Aber aufgrund der bereits erwähnten Trinkgrundlage war mir das reichlich wurscht. Zum Schluss durften wir Provinzler uns mit dem großstädtischen Personennahverkehr rumschlagen, was aufgrund zahlreicher Baustellen an der Trambahn dazu führte, dass wir uns einfach (wieder mal) ein Taxi gekapert haben und so wieder wohl behalten beim Andi angekommen sind, wo als letzter Teil des rundum-sorglos-Pakets bereits das Nachtlager aufgeschlagen war. Ich musste also nicht mal einen Schlafsack nach München mitnehmen.

    Die Party war auch Gelegenheit wieder ein paar alte Klassenkameraden vom ASG wieder zu treffen, die ich teils seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen habe oder die ich vielleicht nur ein oder zwei mal pro Jahr sehe. Kuriosität des Abends war, dass ich ’nen passauer Informatikstudenten kennen gelernt habe, der auch im Diplomstudiengang ist und beim selben Professor, ja sogar beim selben Betreuer Diplomarbeit macht wie ich, den ich aber vor Samstag Abend noch nicht kannte. Dafür musste ich wohl wirklich erst nach München fahren, anstatt dass er mir mal in Passau aufgefallen wäre.

    Abschließend ein großes Lob und vielen vielen Dank an alle, die etwas zur Geburtstagsparty beigetragen haben, allen voran natürlich an ’n Andi und’n Klaus, den beiden Gastgeber. Eine wirklich überragende, kurzweilige, unterhaltsame und amüsante Party. Und eigentlich auch mal herzlichen Dank an die Bahn für das Angebot des Bayerntickets das es mir ermöglich, wirklich spottbillig quer durch Bayern zu reisen.


    Ein Blick nach links…


    …und nach rechts auf die Partygäste.


    Das Geburtstagskind bei der Übergabe seines Geburtstagsgeschenks.

  • Semester-Opening/Closing-Party: Die Letzte.

    Als „Diplomprüfungspartymarathon Aftermath“ könnte man vergangenen Samstag Abend bezeichnen. Da fand nämlich zum (vermutlich) letzten mal die Semester-Opening/Closing-Party der Zwillinge im Lindental statt. Mit dem Start oder dem Ende des Semesters hatte die Party dieses mal zwar nicht all zu viel zu tun, dafür aber eben mit dem Ende der Diplomprüfungen und bei Einigen auch mit dem Ende des Studiums.

    Nach den exzessiven Festen vor zwei Wochen schob ich am Samstag Abend eine eher ruhige Kugel. Kurzweilig war’s trotzdem, weil wieder richtig viele Leute da waren, so zum Beispiel die aus Neuseeland zurück gekehrte Steph. Traditionell gab’s wieder Chili satt, nur die Tiramisu vom Prager Flo fehlte leider. Im Gegenzug konnte man aber an der „Bar“ aus dem Vollen schöpfen und auch die Fraktion der Knabbereienverputzer kam auf ihre Kosten.

    So muss ich mich nun an dieser Stelle beim Dom für ein interessantes Diplomarbeitsthemagespräch bedanken (von dem er jetzt wahrscheinlich behaupten wird, dass er sich an nicht mehr all zu viel erinnern kann), beim Flo über durchaus interessante Überlegungen zum eben gelaufenen Staffelfinale von Lost, bei da Katrin, denn mit ihr kann man so schön das Studium Revue passieren lassen und allen anderen, die am Samstag da waren und den Abend (und die Nacht) äußerst unterhaltsam gestalteten.

    Special Guest des Abends war da Corny, der sonst neben Weihnachten eigentlich nur ein mal pro Jahr in seine niederbayerische Heimat kommt, was für dieses Jahr dann letztes Wochenende der Fall war.

    Um drei Uhr war dann für mich (und meine Meerjungfrau) Schluss, wobei der harte Kern noch bis fünf Uhr in der Früh gefeiert haben soll. Dank SingStar und vielen anderen Wii-Spielen sollte das aber auch nicht all zu schwer gefallen sein.

    Abschließend einen großen Dank an die Zwillinge und alle anderen, die die wirklich zahlreichen, tollen und zumindest für mich sehr abwechslungsreichen Partys im Lindental ermöglicht haben.

    So gibt’s nun auch mal das ein oder andere Foto aus der Bude der „Jungs“.


    Nur ein kleiner Ausschnitt aus der Besucherliste: Christoph, Sarah, Jojo, Steph und Philipp.


    Attacke!!! Klar: Wer jeden Tag vierzehn Stunden an der Uni verbringt, bei dem bauen sich natürlich Aggressionen auf.


    Aufgrund chronischen Platzmangels steht man die meiste Zeit in der Gegen rum. Immerhin hier bedienen wir einmal ein Studentenklischee.


    Corny, Steffi und Robert.

    Nachtrag (am 19.05.2009):
    Mehr (frei zugängliche) Fotos gibt’s hier.

  • Hotel Riesinger. Die Zweite.

    Vor knapp zwei Jahren habe ich schon mal einen ganz ähnlichen Artikel gepostet. Heute wie damals geht’s um ein Vogelnest, das diesmal Amseln an eine der riesinger’schen Immobilien gebaut haben.

    Während vorletztes Jahr eine herunterhängende Dachlatte unseres überstehenden Daches der Ort der Geschehnisse war, musste diesmal unsere Garage herhalten. Genauer gesagt die Kombination aus überstehendem Flachdach, der Verankerung unserer Satellitenschüssel (ich kann’s gar nicht oft genug sagen: Gepriesen sei das Satellitenfernsehen) und der Wand entlang wachsenden Kletterpflanze.

    So wie’s aussieht, konnte das Vogelnest aber auch dieses mal seinen Zweck nicht erfüllen. Anfänglich noch regelmäßig von den Eltern besucht, ist mittlerweile tote Hose angesagt, was ein Blick in die Vogelstube beweist. Entweder ist der Nachwuchs bereits flügge und auch die Eltern sind weitergezogen oder, was ich für realistischer halte, die Eltern haben beschlossen, mehr wert auf ihre Akademikerkarriere zu legen und’s Kinderkriegen auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Dass das auch anders geht, zeigen die erlangener Vögel. Vielleicht haben die bessere Kitas, die auch nicht bestreikt werden.


    Wer sich bei mir zu Hause auskennt, wird die Stelle gleich erkennt haben. Unterhalb des überstehenden Flachdachs auf höhe der Stange für die Satellitenschüssel liegt das Amselnest…


    …mittlerweile gut von Grünzeug überwuchert. Eigentlich der perfekte Brutplatz, vor allem deswegen, weil mittlerweile die Hausvorderseite die beliebtere Terrasse ist.


    Jedoch sind mittlerweile weit und breit keine Amseln mehr auszumachen. Weder die Eltern, noch der erhoffte Nachwuchs.

  • I bin a Niederbayer.

    OK, ich geb zu, der Titel bringt jetzt keine wirklich bahnbrechenden neuen Erkenntnisse und all zu viel mit dem Inhalt dieses Blogbeitrags hat er nun auch nicht zu tun, aber so ist das nun mal mit Titeln, die im Suff entstehen. Denn nun gibt’s den dritten und letzten Eintrag zu meinem Partymarathon der letzten Woche, nachdem ich ja bereits über die Star Trek Premiere in Nürnberg und dem Pokerturnier beim Dom berichtet habe.

    Los ging mein Partymarathon jedoch bereits am „Tag der Arbeit“, dem ersten Tag nach meinen Diplomprüfungen. Bereits Mitte Februar hatte ich für diesen Tag im Passauer Dultstadl einen Tisch reserviert, da wir uns in den Vorjahren immer rumärgern mussten, praktisch nie einen ganzen Tisch für unsere Gruppe allein gehabt zu haben. Um den Tisch zu ergattern musste ich mir zwar 1½ Tage lang das Belegtzeichen der Reservierungshotline anhören, dafür hatten wir dann aber auch einen Toptisch mitten in der Dreiländerhalle ganz in der Nähe der Bühne.

    Somit war der Grundstein gelegt für einen richtig ausgelassen Abend. Richtig viele Leute waren da, sowohl die „guten alten Passauer“ aber auch ein paar aus meinem Studium. Da machte das Feiern gleich doppelt Spaß. Außerdem konnte ich mir’s so richtig gut gehen lassen. Schließlich hatte ich während meiner Lernphase praktisch überhaupt kein Geld gebraucht, weshalb man’s nun schön krachen lassen konnte.

    Da Sachen wie auf der Bierbank stehen und zu Schlagern und Fetenhits mitgrölen zwar viel Spaß machen, man darüber aber herrlich wenig schreiben kann, lass ich lieber die Bilder sprechen.


    So richtig schön dekadent: Colonel Tom und Sergeant Christoph.


    Etwas später, aber immer noch rechtzeitig schauten und Teresa und Michi vorbei, zusammen mit’m Flo, der hier nicht auf’m Bild ist.


    Ein Blick in die (bereits auf den Bierbänken stehende) Runde: Michi, Hagi, Sepp, Tom und Karin.


    Da gibt’s nur ein Wort: Traumpaar.


    Druck.

    Nach der Dult (und einer abenteuerlichen Heimfahrt) übernachtete ich beim Hagi, nicht ohne zuvor bis 5 Uhr in der Früh eine Diskussion über Sozialismus und Kapitalismus zu führen. Beim Johannes war am Tag darauf eine Party zu Hause geplant. Schließlich gab’s auch für ihn einiges zu feiern und da außer an Sylvester bei ihm fetentechnisch in den letzten Jahren wenig geboten war, war dies die perfekte Gelegenheit, dieses Defizit auszugleichen.

    Den Tag verbrachten wir mit Ausschlafen und Trinken und Fressalien einkaufen, bevor’s um 18 Uhr mit Grillen losging. Ein herrliches Gefühl nach all den Monaten, in denen ich daheim an meinem Schreibtisch saß, endlich wieder so einen richtig tollen Frühlingsabend zu erleben.

    All zu warm sind die aber dann doch noch nicht, weshalb der zweite Teil des Fests im Partykeller statt fand (mit viel Haindling und Hubert von Goisern). Aufgrund der zahlreichen Gäste war die Stimmung optimal, was man auch daran ablesen kann, dass die letzten erst um 6 Uhr im Bett verschwanden, als die Sonne bereits ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte.

    Tja und was macht man die ganze Zeit auf so einer Party? Keine Ahnung! Aber die folgenden Fotos sollten ein paar Antworten liefern.


    Grillmeister Steffen sorgte für den Fleischnachschub während der Rest der Partymeute die Frühlingssonne genoss.


    Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Der Rote (linke) und der Schwarze (rechts). Der Gelbe in der Mitte blieb da etwas außen vor.


    Pam, Steffen und meine Karin.


    Immer auf den Dicken.


    Bayern, des samma wir. Jawoll!

    Ganz ist der Partymarathon noch nicht zu Ende: Kommenden Samstag findet bei den Zwillingen im Lindental deren letzte Semester-Opening/Closing-Party statt, die man diesmal getrost auch als Studium-End-Party titulieren kann, denn da die beiden mit’m Studium fertig sind, wird deren Heim der letzten Jahre verkauft. Über die Party werde ich aber noch mal ausführlich berichten.

  • Nagus‘ all in! Die Elfte: Endgame.

    Poker.Weiter geht’s im Bloggingmarathon über meinen Partymarathon der letzten Woche. Gestern gab’s ja den Artikel über meinen Besuch beim Corny in Erlangen und die Premiere des elften Star Trek Kinofilms in Nürnberg. Heute geht’s um das Event, das am Abend davor, am Montag stattfand: Die (offiziell) elfte Auflage von Dom’s Pukerturnier, dem Nagus‘ all in!. Die musste ja um einen Monat verschoben werden, da sich aufgrund bekannter Umstände zum angestammten Termin wohl nicht all zu viele Teilnehmer gefunden hätten.

    Die glücklichste Person des Turniers dürfte diesmal ganz eindeutig der Gastgeber, nämlich da Dom gewesen sein. Der hat’s nämlich im elften (beziehungsweise zwölften, je nachdem, wie man’s sieht) Anlauf und zahlreichen zweiten Plätzen endlich geschafft, sein eigenes Pokerturnier zu gewinnen. Gratulation!

    Unglücklichste Person des Abends dürfte sein Bruder da Hias gewesen sein, der wohl für ziemlich lange Zeit auf Kriegsfuß mit der Zahl Zehn stehen wird. Denn gleich zwei mal pulverisierte ihm ein 10er Drilling die zuvor eigentlich besseren Karten. Besonders deprimierend muss wohl die Situation gewesen sein, als Flo All In ging um anschließend erstmal telefonieren zu gehen ohne abzuwarten, wie sich sein letzter verbliebener Konkurrent in der Runde, eben da Hias, entscheidet. Getopt wurde Flo’s Dreistigkeit letztendlich vom Ausscheiden Hias‘.

    Zwar war dies bereits der zwölfte Nagus‘ all in!. Trotzdem gilt es noch ein paar Besonderheiten zu erwähnen. Wir hatten einen neuen Teilnehmer, ein weiterer Andreas S., der ein Spezl vom Hias is und den wir eventuell noch öfter beim Nagus‘ all in! als Gast begrüßen dürfen. Somit haben in der langen Geschichte von Dom’s Pokerturnier bereits sechzehn unterschiedliche Spieler teilgenommen. Darüber hinaus konnten wir d’Steff nach langer Abwesenheit in Neuseeland wieder als Mitspielerin begrüßen (die sich gleich mit einem Pauken und Trompeten zweiten Platz zurück gemeldet hat). Da es sich um den letzten Nagus‘ all in! handelt, bei dem so viele von uns noch Studenten sind, gab’s diesmal das Doppelte an Anfangskapital. Last but not least seinen an dieser Stelle wieder Dom’s Nachos erwähnt, die wieder himmlisch waren!

    Ich selbst bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner Leistung. Zwar kam ich diesmal mit einem vierten Platz gerade eben so in die „Geldränge“ und verpasste somit eine Topplatzierung, Fortuna war mir jedoch mehr als hold: Jeder größere Pot den ich gewann, war mehr oder weniger gesponsert von der Götting des Glücks. Überlegene Karten im Vergleich zu meinen/m Kontrahenten hatte ich eigentlich nie. Zusätzlich hab ich meiner Meinung nach recht diszipliniert gespielt, was dazu führte, dass ich bis zu meinem Ausscheiden immer mehr Chips als mein Startkapital hatte. So war ich auch nicht weiter traurig, dass mir letztendlich das Glück verwehrt blieb, als mir bei meinem letzten River des Turniers gleich vier unterschiedliche Zahlenkarten den Sieg hätten bescheren können. So musste ich aber meinen letzten Chip an den späteren Sieger des Turniers abgeben. Das war aber auch deshalb nicht schlimm, da ich so früher in die Heia kam und am nächsten Tag fit für die Reise quer durch Bayern zu sein.

    Auch wenn ich nicht das Ende des Turniers miterlebt habe, so gibt’s zum Abschluss noch die mit den Ergebnissen vom Montag aktualisierten Tabellen. Meine Rangliste nach Olympiawertung werde ich diesmal wohl zum letzten mal veröffentlichen, da alternative Berechnungsmodelle mittlerweile wesentlich beliebter sind. Die sponsort in Zukunft da Christoph, wie auch dieses mal:

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
    egal 1. Christoph R. 2x 1x 1x 2x 2x 2x – 2x – – 12
    egal 2. Florian N. 2x – 4x* 1x 2x 2x 1x – – – 12
    up 3. Dominik S. 1x 4x 2x 3x – – 1x 1x – – 12
    down 4. Andreas So. 1x 2x 1x 2x – 1x – 2x 2x 1x 12
    down 5. Michael N. 1x 2x – – – – 1x 3x 1x 2x 10
    down 6. Christoph E. 1x 1x 1x 1x 2x 1x – – – – 7
    egal 7. Stephanie S. 1x 1x 1x 1x – – 1x – – – 5
    down 8. Matthias S. 1x 1x 1x – 3x 1x 2x – 1x – 10
    down 9. Daniel H. 1x – – 1x – 1x 4x – – – 6
    down 10. Fabian F. 1x – – 1x – 1x – 1x 1x – 5
    egal 11. Christoph W. – – 1x – – – – – – – 1
    egal 12. Michael K. – – – – 1x 1x 1x – – – 3
    egal 13. Nicole H. – – – – 1x – – – – – 1
    egal Andreas Sa. – – – – 1x – – – – – 1
    down 15. Sabrina S. – – – – – 1x – – – – 1
    down 16. Sebastian S. – – – – – – – – 1x – 1
    1 2 3 4 5 6 7 8 8,5 9 10 11 Teiln.
    Andreas So. 2. 2. 8. 3. 9. 6. 4. 10. 8. 1. 4. 8. 12
    Andreas Sa. – – – – – – – – – – – 5. 1
    Christoph E. – – – – 2. 5. 3. 5. 1. 4. – 6. 7
    Christoph R. 5. 1. 1. 5. 4. 2. 6. 8. 3. 8. 6. 4. 12
    Christoph W. – – 3. – – – – – – – – – 1
    Daniel H. – – – – 7. – 7. 7. 4. 6. 1. 7. 6
    Dominik S. 4. 4. 4. 2. 8. 3. 2. 2. 7. 3. 2. 1. 12
    Fabian F. – – – 1. 6. – – 4. – 9. 8. – 5
    Florian N. 3. 6. 5. 4. 5. 1. 1. 3. 6. 7. 3. 3.* 12
    Matthias S. – 7. – 6. 3. 7. 5. 1. 5. 2. 5. 9. 10
    Michael K. – – – 7. – – – 6. – 5. – – 3
    Michael N. 1. 8. 2. – – 8. 8. 9. 2. 10. 7. 10. 10
    Nicole H. – 5. – – – – – – – – – – 1
    Sabrina S. – – 6. – – – – – – – – – 1
    Sebastian S. – – – – – – – – 9. – – – 1
    Stephanie S. – 3. 7. – 1. 4. – – – – – 2. 5
    #Teilnehmer 5 8 8 8 9 9 8 10 9 10 8 10

    * Beim Nagus‘ all in! Die Elfte: Endgame verließ Flo, nachdem da Hias als Neunter den Tisch verlassen musste, ebenfalls den Tisch. Von diesem Zeitpunkt an spielte Hias anstatt Flo mit den Chips von Flo und wurde letztendlich Dritter. Dieser dritte Platz wird hier Flo zu Gute geschrieben.

    Der Vorteil den man hat, wenn man erst spät bloggt, ist der Umstand, gleich auf den fertigen und wesentlich umfangreicheren Artikel des Gastgebers zu verlinken. Prädikat: Äußerst lesenswert.

  • Auf zu den Sternen, ähh nach Nürnberg.

    Star Trek XI.Wie unschwer an meinem letzten Blogeintrag zu erkennen ist, hab ich meine Diplomprüfungen letzte Woche hinter mich gebracht. Das musste die letzten Tage in einem wahren Party-Marathon gefeiert werden, von dem’s jetzt häppchenweise Artikel in meinem Blog geben wird. Chronologisch nicht ganz korrekt aber dem aktuellen Anlass entsprechend geht’s mit meinem Ausflug zum Corny nach Erlangen und zur Premiere des neuen Star Trek XI in Nürnberg los.

    Lange geplant war’s diesen Mittwoch endlich so weit: Deutschlandweit gab’s Premieren des neuen und runderneuerten (dazu später mehr) Star Trek Kinofilms, mittlerweile schon in der elften Auflage. Wie es sich für drei Trekkies wie’n Corny, ’n Mani und mich gehört, muss die erste Vorstellung gleich genutzt werden, um sich anzusehen, was J. J. Abrams da so auf die Kinoleinwand zaubert und zwar nicht irgendwo, sondern im nürnberger IMAX mit fetter 600m² Leinwand. Letztendlich waren wir dann auch nicht nur zu dritt, sondern allein da Corny hat über zwanzig Leute mobilisiert, die die Premiere verfolgen wollten.

    Bevor wir aber am Mittwoch Abend ins Lichtspielhaus pilgerten, fuhr ich bereits einen Tag früher nach Erlangen zum Corny, die neu gewonnene Freizeit ein wenig nutzen. Nach leckerer Pizza musste die Wii für Unterhaltung sorgen, was sie dank House of the Dead, Koop-Modus und Revolver-Adapter für die Wii-Mote auch hervorragend tat.

    Am Mittwoch Mittag ging’s zur Bettina, einer Freundin vom Corny, die ihn in eine, wörtlich, „Star Trek Schlampe“ verwandelte (visuelle Veranschaulichung siehe unten). Das heißt: Blaues Star Trek Kleid, Strumpfhosen, High Heels und Liedstrich. So verkleidet durfte ich dann den ganzen Nachmittag mit’m Corny durch die nürnberger Fußgängerzone latschen. Die Blicke im Bereich von „amüsiert“ bis „Schwuchtel“ waren uns sicher.

    Und dann war’s endlich so weit. Der Abend nahte was für uns hieß: Auf zur Vorparty der Premiere. Dort gab’s zwar leider nicht so viele verkleidete Trekkies zu sehen wie erwartet, ein paar coole Hingucker waren aber dann doch da (ebenfalls siehe unten). Eines sei an dieser Stelle schon mal vorweg genommen: Corny hat mit seinem Tuntenoutfit den Contest für die beste Verkleidung des Abends gewonnen, worauf er sehr, sehr stolz ist. Der Stundenzeiger näherte sich kontinuierlich der Acht und dann war’s endlich, endlich (und für’n Corny auch noch ein drittes endlich) so weit: Licht aus, Spot, ähh Film an.

    Kurzfazit: Star Trek ist endlich im 21. Jahrhundert angekommen und das ist gut so. *spoiler anfang* Langfazit: Der Film unterhält zwei Stunden lang und das auf hohem Niveau. Schon mal ein sehr gutes Zeichen.

    • Die Schauspieler: …harmonieren hervorragend zusammen. Die Befürchtung, dass sie zu jung wären um glaubhaft zu wirken bestätigte sich zum Glück nicht. Stattdessen kann jeder mit seinem individuellen Charakter (für einen Action-/ScienceFiction-Film) überzeugen, allen voran Simon Pegg als Scotty, wohl der neue Publikumsliebling. Eine gute Brücke zwischen den Personen der Hauptserie und den Erwartungen an einen Action-Charakter im modernen Kino.
    • Die Story: …ist sowohl für einen Star Trek Film als auch für einen Action-Blockbuster dicht und bis auf ein paar kleinere Unstimmigkeiten gelungen. Einerseits verstehe ich, dass sich viele Trekkies vor den Kopf gestoßen fühlen mit der (vorerst endgültigen) Zerstörung Vulkans und der am Ende des Films eingeführten und nicht mehr korrigierten alternativen Zeitlinie, andererseits müssen derartige Maßnahmen wohl her, um ein Franchise neu zu starten. Zwei Kritikpunkte meinerseits: Die rote Materie ist ja ganz schön an den Haaren herbei gezogen (sie eröffnet aber coole Möglichkeiten) und das Hauptmotive für Nero, aufgrund einer Naturkatastrophe gleich eine ganze Zivilisation auszulöschen, finde ich übertrieben.
    • Die Special Effects: …sind endlich kinowürdig, aber sowas von. Eine Action Szene reiht sich an die nächste, die Subwoofer haben ordentlich zu tun und aufgrund der Geschwindigkeit der Schnitte sind Erfahrungen mit Egoshootern vor dem Kinobesuch empfehlenswert. Trotzdem kommt die Story nicht zu kurz.
    • Aus der Sicht von Trekkies: Naja, denen kann man’s ehh nie recht machen. So gesehen… Vielen wird wie erwähnt die alternative Zeitlinie mehr als sauer aufstoßen. Aber Zeitreisen und Paralleluniversen gab’s bei Star Trek bereits zu Hauf. Ich persönlich kann mich damit sehr gut anfreunden, vorausgesetzt, der bereits in der Planung befindliche zwölfte Star Trek Teil spinnt das neue Universum gut fort. Sehr gut haben mir die zahlreich vorhandenen Anspielungen gefallen. Bestes Beispiel: Captain Archer’s Beagle oder der Kobayashi Maru Test. Und es kommt sogar ein klassisches Redshirt vor.
    • Aus der Sicht von Normalos: Soweit ich das als Trekkie beurteilen kann, kann man der Story auch sehr gut folgen, auch ohne jemals mit der Utopie von Gene Roddenberry in Berührung gekommen zu sein. Zwar werden viele Anspielungen und Aha-Effekte diesen Zuschauern verborgen bleiben, trotzdem dürfte aber dank der vielen Weltraumschlachten ein solider Popcornfilm übrig bleiben.
    • Der Neustart: …ist meiner Meinung nach voll gelungen. Auf der einen Seite konnten die Elemente der ersten Star Trek Serie gut in die Jetztzeit portiert werden, auf der anderen Seite bietet der Film alles, was man heut zu Tage braucht. Die Variante mit der alternativen Zeitlinie ist ein geschicktes Mittel, sich zahlreicher unlogischer Ungereimtheiten bisheriger Star Trek Literatur zu entledigen und somit glaubhaft zu wirken. J. J. Abrams hat in meinen Augen tolle Arbeit geleistet und ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der das so sieht. Ein kommerzieller Erfolg ist dem Film zu wünschen, auch wenn die Konkurrenz groß ist.

    Aber natürlich hab auch ich noch einen Kritikpunkt. Das, was mir am wenigsten gut gefiel ist die Tatsache, dass am Anfang des Films so gut wie alle bekannten Enterprise Charaktere noch Kadetten sind, am Ende des Abenteuers sie jedoch ihre gewöhnten, teils sehr hohen Ränge haben. Das ging mir etwas zu schnell *spoiler ende*.

    Ich hab also zwei tolle Tage in Erlangen/Nürnberg verbracht. Abschließend gibt’s wie schon angekündigt einiges an multimedialem Material. Zuvor sei aber auf den Blog vom Corny verwiesen, der natürlich auch vom gestrigen Abend berichtet.

    Fotos:


    Corny wird professionell geschminkt. Was dabei rauskommt ist jedoch alles andere als professionell.


    Der Beweis: Corny verkleidet unterwegs mitten in nürnbergs Innenstadt.


    Da kommen Corny’s Gadgets so richtig zum Einsatz. Hier ein Tricorder aus der der Originalserie.


    Am Abend unter Trekkies fiel Corny dann gar nicht mehr so stark auf.


    Für seine Verkleidung gab’s den ersten Preis.

    Videos:

    Ein ziemlich cooles Video vom Veranstalter, dem Radiosenders Hit Radio N1, der gestrigen Party. Zur zugehörigen Bildergalerie geht’s hier.


    Zu allerletzt, wer noch am zögern ist, sollte sich diesen Trailer reinziehen. Meiner Meinung nach einer der besten Trailer, die’s überhaupt gibt.

    Nachtrag (am 09.05.2009):
    Nachträglich seinen noch zwei externe Filmkritiken erwähnt:

    Nachtrag (am 12.05.2009):
    Und noch eine letzte Filmkritik vom Dom.

  • Gemüse der Zukunft.

    Status rot.

    Für genau sowas sind Freunde da: Da bin ich gerade auf der Suche nach einem Ersatz für meinen um Weihnachten abgerauchten Server, am besten einer Lösung mit sehr viel Speicherkapazität, da erblicke ich im Blog vom Dom die ultimative Lösung: Die Speichergurke.

    Noch viel origineller finde ich jedoch die Leechi (wobei ich sie ja L33chi getauft hätte, aber dann wäre wohl die angesprochene Zielgruppe kleiner gewesen).

    Status rot.

  • Roxxxor your Boxxxor.

    Status grün/gelb.

    Nach dem ersten Streich Anfang März folgte heute der zweite: Am Vormittag stand die zweite meiner insgesamt drei Diplomprüfungen im Hauptfach Informatik an. Und wie der Name meines Blogeintrags vermuten lässt, habe ich auch diesmal ganz gut abgeräumt: 1,0. Darauf kann man wieder sehr stolz sein.

    Nachdem ich vor gut sechs Wochen meine „Säule II“-Prüfung abgelegt habe (näheres im entsprechenden Blogeintrag), wurde ich ich heute in meinem Vertiefungsgebiet in „Bild- und Signalverarbeitung“ geprüft. Atmosphärisch war das bestimmt die lockerste meiner Prüfungen. Den Prüfer kenne ich aufgrund von HiWi-Job, Programmierpraktikum und Nebenfach sehr gut und nicht umsonst habe ich dieses Vertiefungsgebiet gewählt. Da kann man eine gute Note schon erwarten.

    Deshalb bot die Prüfung an sich wenige Überraschungen. Prüfertypisch wurde ein praktisches Problem angeschnitten, das im Laufe der Prüfung von allen möglichen in den Vorlesungen besprochenen Seiten beleuchtet wurde. Einfacheren Einstiegsfragen folgten auch zahlreiche tiefer gehenden Fragen. Insgesamt wurde aber, so wie sich das eigentlich auch gehört, eher auf Verständnis als auf Auswendiglernen geprüft.

    Zu der Note braucht man wohl nicht viel sagen: Ich bin sehr zufrieden damit und fair finde ich sie auch. Eine angemessene Belohnung für eineinhalb Monate intensivster Vorbereitung.

    Bleibt also nur noch meine „Säule I“-Prüfung am Ende des Monats übrig, dann bin ich durch. Bis dahin wird’s aber nochmal ein sehr heißer Tanz, denn die restliche Vorbereitung bis dahin ist alles andere als trivial. Gearbeitet wird aber erst wieder morgen. Bis dahin ist auch der Diplomindikator wieder recht entspannt *gg*.

    Status grün/gelb.