Kategorie: Freizeit/Privates

Alles was so die privaten Einträge eines Blogs ausmacht findet sich hier: Erlebnisse, Parties und so weiter.

  • Mein persönlicher Jahresrückblick 2010: Christoph in der großen Stadt.

    Wirft man einen Blick auf meine Blogeinträge des heute zu Ende gehenden Jahres, vor allem auf die der letzten Wochen und Monate, so kann man den Eindruck gewinnen, dass 2010 ein recht ereignisloses und langweiliges Jahr bei mir war, zumindest wenn man das Ganze quantitativ betrachtet. So waren Oktober und November 2010 die ersten beiden Monate überhaupt, in denen ich keinen einzigen Artikel geschrieben habe. Dass jedoch die vergangenen 364 Tage gerade diejenigen mit den größten Änderungen in meinem Leben überhaupt waren, das will ich in meinem Jahresrückblick nochmal unterstreichen.

    Das Jahr begann gleich mit einer Großbaustelle: Der Fertigstellung meiner Diplomarbeit. Sie war der letzte Akt meines Studiums. Da Großbaustellen nun mal Zeit brauchen, bis sie fertig gestellt sind, beschäftigte mich meine Diplomarbeit bis Anfang April, genauer gesagt bis zum 7. April. Zwei Tage früher als die Deadline konnte ich meine Abschlussarbeit abgeben. Somit war mein Informatikstudium abgeschlossen und ich konnte mich meiner nächsten beruflichen Herausforderung widmen.

    Die lautet: Promotion an der Technischen Universität München. Seit Juni arbeite ich dort am Chair of Scientific Computing I5 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Einerseits ist das der Grund für die stark zusammengeschrumpfte Blogfrequenz, andererseits ergeben sich durch die Arbeit zahlreiche bloggenswerte Ereignisse: Organisation gleicher zweier Absolventenfeiern (die große der Fakultät für Informatik und die für den Masterstudiengang Computational Science and Engineering) und einer Weihnachtsfeier, das Leben als Programmkoodinator eines internationalen Masterstudiengangs, das Arbeiten an der TUM im Allgemeinen und vieles, vieles mehr.

    Auch meine beiden Umzüge (zuerst von Tittling nach Neuperlach, dann von Neuperlach nach Schwabing) wären ein paar Blogeinträge wert gewesen. Aber leider: keine Zeit. Ebenso wie für die privaten Erlebnisse, die ich im letzten halben Jahr in München hatte.

    Auf jeden Fall gefällt es mit sehr sehr gut in München. Der Sprung von der Provinz in die Metropole ist geglückt. Ich habe eine Top-Wohnung, Spitzen-Kollegen und meine neue Arbeit macht mir trotz des ganzen Stresses und der unzähligen Überstunden sehr sehr viel Spaß.

    Glücklicherweise besteht das Leben nicht nur aus Arbeit. Freizeitevent des Jahres war ganz eindeutig die Fußball Weltmeiersterschaft 2010 in Südafrika. Zwar kam die Stimmung und die Begeisterung nicht ganz an die von vor vier Jahren heran (vor allem während der Vorrunde), jedoch waren die Turnierwochen im Juni und Juli wieder grandios. Nicht zufällig stammt auch mein Foto des Jahres 2010 aus dieser Zeit. Dank der zahlreichen Jahresrückblicke, die einem traditionell im Dezember um die Ohren gehauen werden, wurde mir erst wieder bewusst, wie genial, spannend, aufwühlend und freudig die beiden Partien gegen England und Argentinien waren. Spanien wurde verdient Weltmeister, jedoch wäre ein Finale mit deutscher Beteiligung bestimmt ansehnlicher gewesen *gg*.

    Mein persönliches Highlight neben der Fußball Weltmeiersterschaft war mein diesjähriger Sommerurlaub. Mit meiner Meerjungfrau ging’s zum dritten mal auf Deutschland’s 17. Bundesland, ähhh…, die größe Baleareninsel Mallorca.

    Nicht nur die Anzahl meiner Blogeinträge hat unter meinen neuen Lebensumständen (hmm, Umstände klingt immer so negativ, dabei sind meine „Umstände“ ja was äußerst positives) gelitten, sondern auch meine Sportlichkeit. So sprang in den letzten zwölf Monaten nur ein einziges privates Großevent heraus, die Wanderung auf den Berchtesgadener Hochthron. Radfahr- und joggingtechnisch war dagegen so wenig los wie schon seit Jahren nicht mehr.

    Im nun zu Ende gehenden Jahr, gingen auch zahlreiche Serien zu Ende: Nip/Tuck, Lost und Heroes, um nur einige zu nennen. Einen richtigen Ersatz für diese Serien habe ich diese Season allerdings noch nicht gefunden. Dafür habe ich mir die original Star Trek Serie und vor ein paar Tagen, wie es sich für einen Neumünchner gehört, alle Folgen Monaco Franze reingezogen.

    Hmm, blicke ich so auf meinen bisherigen Jahresrückblick muss ich tatsächlich feststellen, dass dieses Jahr tatsächlich nicht soo viel los war, also rein von der Anzahl der Ereignisse her. Dafür handelt es sich fast ausschließlich um Großevents. Und was war sonst so in der Welt los? Einiges, wie jedes Jahr:

    • Seit Bestehen meines Blogs könnte ich mich nicht daran erinnern, dass es in einem Jahr so viele so große Naturkatastrophen gegeben hätte. Ob nun die Erbeben in Chile, China und vor allem Haiti, der Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island, die Waldbrände in Russland oder das Hochwasser in Pakistan: Dieses Jahr kam’s knüppeldick.
    • Nachdem 2009 das Krisenjahr war, waren dieses Jahr die Nachwirkungen zu spüren: Sowohl Griechenland und Irland musste von der Europäischen Union massiv unter die Arme gegriffen werden. Die nächsten Kandidaten stehen schon in der Schlange: Portugal, Spanien und Italien.
    • Hatte ich schon erwähnt, dass 2010 Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika war? Aber natürlich gab’s noch andere sportliche Großereignisse. So fanden Anfang des Jahres die Olympischen Winterspiele in Vancouver statt und Sebastian Vettel tritt als Formel 1-Weltmeister endgültig in die Fußstapfen Michael Schumachers. Besonders die Winterspiele lockerten meinen Diplomarbeitsalltag doch deutlich auf.
    • Nach 28 Jahren gewinnt mit Lena Meyer-Landrut wieder eine Deutsche den Eurovision Song Contest.
    • Der Untergang der Ölbohrplattform Deepwater Horizon führt zu einer gigantischen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die erst nach Monaten gestoppt werden kann. Von den Dauerölkatastrophen im Nigerdelta berichtet komischerweise kaum jemand.
    • 2010 ist das Jahr der innenpolitischen Rücktritte: Horst Köhler, Roland Koch und Ole von Beust sind nur die prominentesten Beispiele.
    • Das Sommerloch wurde dieses Jahr (etwas verspätet) durch eine Integrationsdebatte gefüllt, angestoßen durch das Buch „Deutschland schafft sich ab“ des ehemaligen Bundesbankers Thilo Sarrazin. Wenn man so wie ich jeden Tag mit Studenten aus aller Welt zu tun hat, dann wirkte im Nachhinein diese Diskussion, naja, wie soll ich’s ausdrücken: grotesk.
    • Das Wort des Jahres 2010 ist „Wutbürger“. Anlass sind die Proteste gegen Stuttgart 21 und den Ausstieg aus dem Atomausstieg.
    • Der FC Bayern München ist wieder einmal Deutscher Fußballmeister geworden. Und DFB-Pokal Sieger. Und beinahe auch Champions League Sieger. Das gelang dafür den Damen von Turbine Potsdam.

    So, das war das Jahr 2010 und auch mein letzter Blogeintrag überhaupt. Wie gestern angekündigt, plane ich, meinen Weblog aufzugeben. Allen meinen Lesern wünsche ich ein erfolgreiches Jahr 2011 und bedanke mich abschließend für die 4½, in denen ihr mein Onlinetagebuch besucht habt.

    Mein Hauptziel für 2011 ist das Finden einen lohnenswerten Dissertationsthemas. Klingt nach nicht all zu viel, nach dem Jahr 2010 kann man’s jedoch auch mal ein bisschen ruhiger angehen lassen.

  • Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei).

    Heute habe ich eine schlechte Nachricht für die Leser meines Blog: Ich werde ihn zum Jahresende einstellen.

    Hauptgrund dafür ist die schlichte Tatsache, dass ich immer weniger Zeit habe, mich um meinen Blog zu kümmern. Das erkennt man leicht an den immer größer werdenden zeitlichen Abstände meiner Einträge. Dank meiner neuen Arbeit und dem Leben in München gäb’s zwar einiges zu bloggen, allerdings ist das auch der Grund, weshalb ich praktisch keine Zeit mehr finde, die Erlebnisse in Artikel zu gießen. Gründe wie mehr Privatsphäre oder dergleichen spielen keine Rolle.

    Daher wird mein morgiger Jahresrückblick auf das Jahr 2010 mein 289. und letzter Blogeintrag sein. Zwar werde ich die Artikel noch ein paar Monate im Jahr 2011 online lassen (nicht zuletzt deswegen, da es ein paar Artikel gibt, die recht prominent in diversen Foren verlinkt sind), früher oder später werde ich sie jedoch offline nehmen.

    Wenn ich auf meinen allerersten Eintrag von vor über vier Jahren blicke, muss ich sagen, dass mein Blog seinen Zweck voll und ganz erfüllt hat, nämlich auch ein Sammelsurium meiner Erlebnisse für mich selbst sein. Auch wenn ich die Seite offline nehmen werde, so werde ich mir natürlich ein Backup all meiner geistigen Ergüsse aufheben.

    Leider musste dieses Jahr meine jährliche Statistik zu den Zugriffszahlen auf meine Homepage ausfallen. Diese wird auch nicht mehr nachgereicht. Jedoch kann sich wohl jeder denken, dass weniger neue Blogeinträge auch weniger Seitenzugriffe bedeutet.

    Abschließend bleibt nur zu sagen, dass ich es natürlich schade finde, meinen Blog aufgeben zu müssen, da ich mir ja mit ihm praktisch „was aufgebaut“ habe. Andererseits finde ich es immer ein wenig fade, wenn nur alle paar Monate neue Einträge in anderen Blogs erscheinen. Da ist es nur konsequent, wenn ich in der selben Situation einen finalen Schlussstrich ziehe.

  • Foto des Jahres 2010.

    Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu und somit ist’s Zeit für mein persönliches Foto des Jahres. Hier nochmal der Link zu den Fotos des Jahres 2009 und 2010.

    Kommen wir gleich zur Sache, hier mein Bild des Jahres:

    Entstanden ist’s an einem wirklich perfekten Tag, nämlich nach dem Fußball Weltmeisterschaftsspiel Argentinien gegen Deutschland. Eines vorneweg: Das Wetter war gradios: Blauer Himmel, Sonnenschein und schön warm, oder nennen’s wir doch lieber heiß. Los ging’s bereits am Vormittag zum Rannasee, meinem Lieblingssee in der näheren Umgebung von Passau. Warum das mein Lieblingssee ist? Ich sag nur: 120 Meter Wasserrutsche, Tretboot fahren (samt „im Schlick stecken bleiben“) und „Captain Mani“. Nachdem wir uns im Wasser ausgetobt hatten, fuhren wir nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt unseres Vertrauens (Grillzeugs und Eis besorgen) zum Christoph in die Innstadt, um uns dort das Spiel gegen die Gauchos anzusehen. Und was für ein Spiel das war. Bleibt nur zu sagen: Schade Diego, alles ist vorbei. Ein derartiger Sieg musste natürlich gebührend gefeiert werden. Deswegen pilgerten wir in Passau’s Stadtzentrum zum Ludwigsplatz, wo uns bereits eine freudige Feiermeute erwartete. Und bei diesem Zweck wurden die Brunnen endlich mal für das genutzt, für das Brunnen an heißen Sommertagen gut sind: Reinspringen und alles nass machen. Genau bei der Gelegenheit entstand das obige Foto. Aber der Tag war natürlich noch nicht vorbei: Am Abend schauten wir noch zu den Zwillingen ins Lindental zum Grillen, wo wir diesen grandiosen und erfolgreichen Tag ausklingen ließen.

    Das Bild an sich sieht vielleicht nicht soo spektakulär aus (Fans mit Deutschlandfahne), aber es trifft wirklich die Stimmung eines eigentlich perfekten Sommertages.

  • Nagus‘ all in! Die Siebzehnte: Culture Clash

    Poker.Genau heute heute vor zwei Wochen fand die achtzehnte Auflage von Dom’s Pokerturnier, dem Nagus‘ all in! statt. Diesmal gab’s eine Premiere zu feiern: Da Dom mittlerweile auch in München arbeitet, wurde diesmal in Dom’s neuer Wohnung in Grafing gespielt. Aus die Zeiten, in denen in Passau gepokert wurde.

    Bei der Gelegenheit gab’s gleich mal zwei neue Mitspieler aus München zu begrüßen, zwei Mexxler, die sich zu den restlichen sechs Passauern gesellten, weshalb diesmal der Champion unter acht wackeren Zockern ausgespielt wurde.

    Die leicht reduzierte Teilnehmerzahl hatte positive Auswirkungen auf die Spieldauer. Kurz nach Mitternacht war der neue Champion, nach ziemlich genau fünf Spielstunden, gekürt. Da haben wir bei anderen Nagus‘ all in! auch schon mal zwei Stunden länger gebraucht. Bis es aber soweit war, gab’s wie immer einen kurzweiligen Abend mit durchaus unterhaltenden Show-Downs. Sogar einen Poker/Vierling gab’s zu sehen. Ein Best-Of der besten Hände gibt’s in Dom’s Blog zu bewundern.

    Für mich persönlich lief der Abend durchaus erfolgreich. Für mich sprang nämlich der zweite Platz heraus. Allerdings muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mir Fortuna äußerst wohlgesonnen war. Wenn ich mal mitgegangen bin, dann nur, wenn ich auch wirklich was auf der Hand hatte. Nur einmal hätte man meine Hand als Bluff bezeichnen können. Und jedes mal hatten meine Gegner, wenn’s drauf ankam, einfach das schlechtere Blatt, ohne dass sie besonders viel falsch und ich besonders viel richtig gemacht hätten. Nur im Heads-Up hätte ich vielleicht etwas konzentrierter spielen sollen. Obwohl ich als Chipleader in das direkte Duell gegangen bin, warf ich recht früh ’ne ziemlich gute Hand weg und geriet von da an unter den Druck meines Gegners, der, wie sich im Nachhinein herausstellte, wirklich immer die bessere Hand hatte. So auch bei meinem finalen All-In, als mir die gute Anna Kournikova nichts brachte und sang- und klanglos gegen ein 10er-Pärchen verlor.

    Somit hatten mir mit Thomas, a.k.a. Mexxman, a.k.a. Zigeuner einen neuen Nagus‘ all in! Sieger. Ironischerweise verabschiedete sich der zweite Münchner, der neu in unserer Runde war, gleich als allererstes vom Tisch. Man sieht also: Bei unserem Turnier kommt’s halt doch irgendwie zu 80% auf Glück und vielleicht zu20% auf Können an.

    Nachdem ich den letzten beiden Nagus‘ all in! nicht berichtet habe, habe ich nun die letzten Turniere in meine Tabellen eingepflegt. Zuerst gibt’s die Rangliste nach olympischer Wertung.

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
    up 1. Matthias S. 3x 1x 1x 1x 3x 1x 2x – 1x 1x 14
    up 2. Andreas So. 2x 4x 1x 3x 1x 1x – 2x 3x 1x 18
    down 3. Christoph R. 2x 3x 3x 2x 2x 2x – 2x – – 16
    down 4. Florian N. 2x – 5x** 2x 2x 4x 2x – – – 17
    down 5. Dominik S. 1x 5x 3x 4x – – 1x 4x – – 18
    egal 6. Michael N. 1x 2x – – 1x – 3x 3x 1x 2x 13
    egal 7. Christoph E. 1x 1x 2x 1x 5x 2x 1x – – – 13
    egal 8. Stephanie S. 1x 1x 1x 2x – 1x 2x – 1x 1x 10
    egal 9. Daniel H. 1x 1x – 1x – 2x 4x 1x 1x – 10
    up 10. Andreas Sa. 1x – 1x 2x 1x – – – – – 5
    egal 11. Fabian F. 1x – – 1x – 2x – 2x 2x – 8
    up 12. Michael K. 1x – – – 1x 1x 2x – – – 5
    down 13. Thomas F. 1x – – – – – – – – – 1
    down 14. Christoph W. – – 1x – – – – – – – 1
    down 15. Nicole H. – – – – 1x – – – – – 1
    egal 16. Sabrina S. – – – – – 1x – – – – 1
    egal 17. Michael D. – – – – – – – 1x – – 1
    egal 18. Sebastian S. – – – – – – – – 1x – 1

    Eine Übersicht über alle Turniere mit allen Platzierungen der Teilnehmer gibt’s hier:

    …* 7 8 8,5 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Teiln.
    Andreas So. … 4. 10. 8. 1. 4. 8. 4. 9. 2. 1. 2. 5. 18
    Andreas Sa. … – – – – – 5. – 4. 3. 5. 1. – 5
    Christoph E. … 3. 5. 1. 4. – 6. 5. 7. 5. 6. 5. 3. 13
    Christoph R. … 6. 8. 3. 8. 6. 4. 2. – – 3. 3. 2. 16
    Christoph W. … – – – – – – – – – – – – 1
    Daniel H. … 7. 7. 4. 6. 1. 7. 9. 2. – 8. 6. – 10
    Dominik S. … 2. 2. 7. 3. 2. 1. 3. 8. 8. 2. 8. 4. 18
    Fabian F. … – 4. – 9. 8. – 8. – 6. 9. – – 8
    Florian N. … 1. 3. 6. 7. 3. 3.** 6. 3. 4. – 7. 6. 17
    Matthias S. … 5. 1. 5. 2. 5. 9. 1. 1. 10. 4. – – 14
    Michael D. … – – – – – – – – – – – 8. 1
    Michael K. … – 6. – 5. – – – – 1. 7. – – 5
    Michael N. … 8. 9. 2. 10. 7. 10. – 5. 7. – – 7. 13
    Nicole H. … – – – – – – – – – – – – 1
    Sabrina S. … – – – – – – – – – – – – 1
    Sebastian S. … – – 9. – – – – – – – – – 1
    Stephanie S. … – – – – – 2. 7. 6. 9. 10. 4. – 10
    Thomas F. … – – – – – – – – – – – 1. 1
    #Teilnehmer … 8 10 9 10 8 10 9 9 10 10 8 8

    * Da mittlerweile nicht mehr die komplette Tabelle auf die Seite passt, habe ich die ersten siebenSpalten weggelassen. Diese können in einem meiner früheren Postings nachgeschlagen werden, zum Beispiel zum Nagus‘ all in! Die Achte: Gamble Gaudi.

    ** Beim Nagus‘ all in! Die Elfte: Endgame verließ Flo, nachdem da Hias als Neunter den Tisch verlassen musste, ebenfalls den Tisch. Von diesem Zeitpunkt an spielte Hias anstatt Flo mit den Chips von Flo und wurde letztendlich Dritter. Dieser dritte Platz wird hier Flo zu Gute geschrieben.

    Als dritte und letzte Statistik will ich noch schnell Christoph’s neue Wertung posten, bei der jeder Punkte relativ zu seiner Platzierung bei den einzelnen Turnieren bekommt. Ein mathematisch bewiesenes, absolut faires Verfahren *gg*.

    Da das hier mein letzter Blogeintrag zu den Nagus‘ all in! sein wird, hier zu Abschluss noch eine Liste mit allen meinen Artikeln zu den früheren Nagus‘ all in!. Mehr zu „letzter Blogeintrag“ in ein paar Tagen.

    Bleibt mir abschließend nur zu sagen, dass ich mich beim Dom für die tolle Location und die hervorragenden Nachos bedanken will und bei den anderen Mitspielern für einen tollen, kurzweiligen Abend.

  • Hoch hinaus.

    Eine der zahlreichen Erkenntnisse, die ich bisher in München gemacht habe ist, dass die Landeshauptstädter ein ganz schön wanderverrücktes Völkchen sind. Bei der Freizeitplanung für’s Wochenende landet die sportliche Betätigung zu Fuß immer auf den vorderen Plätzen. Jetzt weiß ich auch, warum’s auf B5aktuell ein Magazin für Bergsteiger gibt. Dass es dafür eine ausreichend große Hörerschaft gibt, davon bin ich nun überzeugt.

    Deshalb hatte ich mir auch im Hinterkopf vorgenommen, auch mal eine größere Wanderung zu unternehmen. Man will ja mitreden können. Da traf’s sich ganz gut, dass Steffen mich letzten Samstag spontan gefragt hat, Tags darauf eine Wanderung im Berchtesgadener Land zu unternehmen. Zwar hatte ich praktisch keine wandertauglichen Klamotten zur Verfügung, weil ich über’s Wochenende wieder mal in Tittling (und nicht in München) war, das Wichtigste, die Wanderschuhe, waren jedoch griffbereit. Außerdem konnte ich so den Fakt kompensieren, dass es dieses Jahr mal nicht zu einer Radtour gereicht hat.

    So starteten wir zu zweit letzten Sonntag in Allerherrgottsfrühe nach Maria Gern, um eines der letzten wirklich sonnigen und warmen Wochenenden des Jahres zu genießen. Dort angekommen wanderten wir den Stöhrweg hinauf zum Störhaus von wo aus es noch ein paar Höhenmeter hinauf zum Berchtesgadener Hochthron ging. Nach 3½ Stunden kraxeln über Stock und Stein wurden wir mit einem grandiosen Ausblick in die bayerischen Alpen einerseits und in die österreichischen Alpen und das Salzachtal andererseits belohnt. Knapp eine Stunde genossen wir das Panorama um uns von den Strapazen des etwa 1.400 Meter hohen Aufstiegs zu erholen bevor’s wieder hinunter nach Maria Gern ging. Zwei Blasen an den Fersen später erreichten wir dann am Nachmittag wieder unseren Start-/Zielort, hängten uns noch zwei Bier in den eiskalten Bergbach und ließen die Wanderung erschöpft ausklingen.

    Ein paar Bilder hab ich zwischendrin auch geschossen. Viel Spaß beim Anschauen.


    Rechts oben sieht man unser Ziel, den Berchtesgadener Hochthron. Noch sind wir unterhalb der Baumgrenze.


    Eine schweißtreibende Angelegenheit war das schon, dieser Aufstieg. Vor allem weil die Septembersonne nochmals alles gab.


    Fast am Ziel angekommen. Knapp unter dem Gipfel des Berchtesgadener Hochthron ein Blick zurück auf das Stöhrhaus und die bayerischen Alpen.


    Geschafft: Ich neben dem Gipfelkreuz.


    Da lässt sich gut Pause machen: Ein Blick ins Salzachtal und strahlender Sonnenschein. Bloß beim Blick direkt nach unten konnte einem schon Angst und Bange werden, wenn’s da auf einmal mehrere hundert Meter steil nach unten geht.


    Steffen beim Abstieg über die zahlreichen Serpentinen.


    Da war’s schon fast geschafft: Ein letzter Blick ins Bergpanorama, bevor’s wieder hinein in den Wald ging.

  • England, wisst ihr noch, 1990 im Halbfinale?

    Fußball Weltmeisterschaft 2010.Hurra, Deutschland steht im Achtelfinale der Fußball Weltmeisterschaft 2010. Nach einem (nennen wir’s mal Arbeits-) Sieg gegen Ghana am gestrigen Abend steht die deutsche Mannschaft in der ersten K.O.-Runde des Turniers und trifft dort auf England. Ein echter Klassiker, wenn nicht die Mutter aller Klassiker. Mit Ruhm haben wir uns jedoch ehrlich gesagt nicht bekleckert: Ghana war ein ebenbürtiger Gegner, zumindest was die Chancen (nicht deren Verwertung) angeht. Die Black Lions standen sehr kompakt in der Abwehr und waren nach Vorne überraschend gefährlich. Dank einem guten Kapitän Philipp Lahm und einem überragenden Bastian Schweinsteiger konnte allerdings Schlimmeres verhindert werden. Zum Glück erlöste uns Özil nach einer kapital vergeben Chance mit einem wunderbaren Treffer aus der Spannungsstarre. Den Grund, für das zumeist zähe Spiel unserer Elf sehe ich im jungen Alter der Mannschaft und dem ungeheuren Druck, der auf dem Team lastet(e). Da fehlt vielleicht (noch) die mannschaftsübergreifende Abgeklärtheit. Das erklärt wohl am besten die mangelnde Laufbereitschaft und vor allem Präzision des ein oder anderen Kickers. Aber gegen England wissen wir eher, was uns erwartet und darauf können wir uns besser einstellen. Ich erwarte eine epische Schlacht. Recht erfreut bin ich, dass es auch Ghana in der Runde der letzten 16 geschafft hat. Obwohl sie gestern unser Gegner waren, finde ich das Team sehr sympathisch.

    Gestern war endlich Public Viewing in Groß angesagt. Mit insgesamt 15 Leuten, Freunden und Freundesfreunden, rückten wir im Münchner Olympiastadion an um zusammen mit etwa 20.000 weiteren Fußballbegeisterten unser Team in der Ferne zu unterstützen. Die Stimmung war top, die Location genial. Gut möglich, dass das nicht unser einziger Besuch während dieses Turniers war. Skandalös fand ich allerdings, dass zu unserer Nationalhymne dem Moderator in der Arena nichts besseres einfiel, als eine Warnansage für nach dem Spiel zu machen. Als er endlich damit fertig war, war die Hälfte der dritten Strophe des Deutschlandliedes bereits rum. Dafür gibt’s endlich auch Fotos von dem Spektakel, die erfahrungsgemäß am Ende meines Artikels zu bewundern sind.

    Ansonsten hat sich das große, nennen wir’s mal Topmannschaftensterben (Favoriten waren sie ja zumeist im Voraus weniger) fortgesetzt, diesmal sogar endgültig. Nach zahlreichen Skandalen darf die l’Équipe Tricolore die Heimreise antreten. Finde ich eigentlich OK: Dank Mogelns im Turnier dabei rechtfertigten die gezeigten Leistungen keineswegs ein Weiterkommen. Heute hat’s dann auch die Azzurri im bisher aufreibensten Spiel des Cups (zumindest in den letzten 20 Minuten) erwischt. Für jeden Deutschlandfan nach der Schmach von vor vier Jahren eine kleine Genugtuung. Erwähnenswert ist noch das 7:0 von Portugal gegen Nordkorea. Das Spiel wurde erstmals live im kommunistischen Musterstaat übertragen. Ein Debakel für die Propagandamaschinerie. Das Ausscheiden Südafrikas ist traurig, aber nicht ungerecht.

    So langsam kommt bei mir Sommermärchenfeeling auf. Das Wetter passt endlich, die erste Grundhürde (Gruppenphase überstehen) ist vom DFB-Team genommen, keine Konfettischiedsrichter mehr, das Achtelfinale lässt ein packendes Spiel erwarten und endlich geht die K.O.-Runde los. Fehler sind da tödlich und die Turniermannschaft (also Deutschland) kann endlich zeigen, was sie wirklich drauf hat.


    Matthias, Vroni, Mani und Karin im Münchner Olympiastadion vor dem Spiel…


    …genau so wie Andi, Steffi und Corny. Die letzteren beiden sind sogar extra aus Erlangen gekommen.


    Nochmal Mani, ich und meine fesche Karin.


    Und neben uns noch etwa 20.000 weitere Fans.


    Nach dem Anstoß: Lange Zeit war das Spiel völlig offen und dementsprechend spannend war es.


    Ein Blick auf alle Zuschauer mit Sonnenuntergang hinter dem Stadion. Aufgenommen in der Halbzeitpause.

    Zum Abschluss wie gewohnt die Links in Dom’s Blog zu seinen Artikeln der letzten Spieltage.

  • Mallorcaurlaub.

    Gestern Abend sind meine Karin und ich aus unserem neuntägigen Mallorcaurlaub zurückgekommen. Die geschossenen Fotos sind ausgemistet also wird es Zeit, für einen entsprechenden Blogeintrag.

    Los ging’s Freitag vor einer Woche in Allerherrgottsfrühe vom Münchner Flughafen aus. Nach gut zwei Stunden Flug war die Sonneninsel erreicht. Auch mit dem Transport zum Ferienort Paguera klappte alles. Jedoch wurden wir zunächst in ein Hotel einquartiert, das wir ursprünglich gar nicht gebucht hatten. Aber nach einem entschlossenen Auftreten meiner Feschen war dieses Problem sehr schnell aus der Welt geschafft.

    An den ersten beiden Tagen stand erst mal Akklimatisieren und Baden am Strand auf dem Programm, nachdem am eher durchwachsenen ersten Tag das Wetter an Tag Zwei in strahlenden Sonnenschein mit knapp 30°C umschlug. Mit Ausnahme eines einzigen Tages sollte sich dieses Traumwetter auch nicht mehr ändern. Tag Eins war auch der Tag, an dem Cala Fornells, einem sehr sehenswerten Stadtteil von Paguera, einen Besuch abstatteten. Cala Fornells zeichnet sich durch seine wunderschöne Lage in einem Hang oberhalb des Meeres und seine bunte aber stilvolle Architektur aus.

    Tag Drei, ein Sonntag, war dann der erste richtige Ausflugstag. Im gemieteten Cabrio (sehr empfehlenswert) fuhren wir zuerst nach Andratx ganz im Süd-Westen der Balearenhauptinsel, das wir jedoch schnell hinter uns ließen um auf der überwältigend schönen Küstenstraße Richtung Sóller zu kurven. Links das türkisblaue Meer, rechts die weit über 1000m hohen Berge, das macht was her. Erste Zwischenstation machten wir am Mirador de Ricardo Roca, einem befestigten Aussichtspunkt, der sich praktisch in jedem Mallorcakalender findet. Weiter gings durch Banyalbufar mit seinen Terrassen, auf denen Obst und Gemüse angebaut wird in das bezaubernde Städtchen Valldemossa, einem relativen ruhigen mediterranen Bergort, das durch Fryderyk Chopin berühmt wurde. Der nächste Zwischenstopp war dann in Port de Sóller, berühmt durch die Endstation einer Straßenbahn, die zwischen der Hauptstadt Palma und eben Port de Sóller verkehrt. Endstation der Cabriofahrt war dann Palma, dem wir jedoch nicht all zu viel Aufmerksamkeit schenkten, da wir die Stadt schon relativ gut von unseren vorherigen Mallorcabesuchen kannten.

    Nach einem weiteren Strand- und Badetag stand an Tag Fünf ein Ausflug ins nahe gelegene Marineland Mallorca auf dem Plan. Das Marineland ist eine Art Minizoo mit Papageien-, Seelöwen- und vor allem Delfinshow. Umgeben von zahlreichen Engländern war das ein Heidenspaß.

    Einem weiteren obligatorischen Badepuffertag folgte an Tag Sieben (Donnerstag) ein zweites mal eine Tour mit einem Mietwagen um dem Osten Mallorcas einen Besuch abzustatten. Zunächst ging es auf den Puig de Randa, einen 524m hohen und bei Radfahrern sehr beliebten Berg im Zentrum der Insel. Von dort hat man einen umfassenden Ausblick: Im Süden das Mittelmeer, im Norden die Berge und vor einem die landwirtschaftlich geprägte Hauptebene. Anschließend wurde Cala Figuera von uns heimgesucht. Cala Figuera ist ein wirklich winziger Küstenort mit zwei malerischen Buchten. Ein echter Geheimtipp. Highlight des Tages (und vielleicht des ganzen Urlaubs) war dann der Strand Es Trénc. Unter Naturschutz stehend bietet er feinsten weißen Sand und Meer das so sauber ist, dass es nicht mehr türkis sondern fast schon weiß leuchtet. Es Trénc liegt zwar etwas abgelegen und steht wie erwähnt unter Naturschutz, trotzdem ist am weitläufigen Strand einiges los. Ein Plätzchen für Sonnenschirm und Badematten war trotzdem schnell gefunden.

    Freitag und Samstag waren dann zwei weitere Strand- und Braunwerdetage, bevor’s gestern wieder in die mittlerweile auch sommerliche bayerische Heimat ging. Reichlich unspektakulär.

    Wie eingangs schon geschrieben, haben wir einige Fotos gemacht, von denen’s nun hier ein paar online stelle. Viel Spaß beim Anschauen.


    Blick auf Cala Fornells, den westlichen Stadtteil von Paguera. Idyllisch am Hang überhalb des Meeres gelegen, wirkt hier alles aus einem Guss.


    Meine Fesche vor dem Mirador de Ricardo Roca, einem Wahrzeichen Mallorcas an der Nord-West-Küste der Insel.


    Nahe Banyalbufar liegen im bergigen Norden der Insel diese Terrassen.


    Berühmt durch einen Winterurlaub von Fryderyk Chopin: Der Ort Valldemossa.


    Das Wahrzeichen von Valldemossa: Seine Kirche und die ganz in ihrer Nähe liegende Gartenanlage.


    Der Höhepunkt des Marinelandes: Die Delfinshow.


    Blick auf den mittleren der drei Strände von Paguera. Direkt rechts von meiner Karin sieht man im Hintergrund Cala Fornells.


    Aussicht vom 524m hohen Puig de Randa.


    Blick in eine der beiden traumhaften Buchten von Cala Figuera im Süd-Osten Mallorcas.


    Der unter Naturschutz stehende Bilderbuchstrand Es Trénc.

  • Wind of Change.

    Meine Blogintensität ist momentan indirekt proportional zu den Änderungen in meinem Leben, denn bei Letzterem geht’s im Gegensatz zu Ersterem hoch her. Der Abschluss meines Studiums ist erst ein paar Wochen her, da bin ich gestern von Passau nach München gezogen. Der Arbeit wegen. Ab 07.06. bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der informatischen Fakultät der Technischen Universität München. Was ich dort genau mache, werde ich ziemlich sicher, aber später, in einem eigenen Eintrag schildern.

    Fürs erste bin ich bei meiner Karin untergekommen, deshalb fiel der Umzug bisher recht übersichtlich aus: 1 PC, 1 Monitor und 4 Umzugskartons, das war’s dann auch schon. Sowas lässt sich leicht per Auto in die bayerische Landeshauptstadt karren. Richtig interessant wird’s dann im August/September, denn dann werden wir beide uns ’ne richte Wohnung mit ausreichend Platz für zwei Personen in München suchen. Bis dahin gibt’s Probewohnen extrem auf 43m². Aber das wird sicher keine Probleme machen. Meine neue Adresse findet ihr im Impressum. E-Mail, ICQ, MSN und Jabber sind natürlich gleich geblieben. Telefonisch bin ich wie bisher über mein Handy oder über Karin’s Festnetznummer erreichbar.

    Bevor ich aber mit arbeiten loslege, steht der Endspurt meiner Ferienzeit nach meinem Studium in Form eines Mallorcaurlaubs an. Morgen geht’s in allerherrgottsfrühe mit dem Flieger für neun Tage auf Deutschlands inoffizielles 17. Bundesland. Ich bin also bis übernächstes Wochenende nicht im Lande. Ich melde mich dann mal ab und hoffe (naja, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher), dass das Wetter südlich vom spanischen Festland besser ist, als derzeit in Süddeutschland. Sobald ich wieder zurück bin, berichte ich von meinen Urlaubserlebnissen, so wie ich das letztes Jahr ja auch schon getan habe.

  • Zu Besuch beim kleinen Bruder.

    Genau heute vor einer Woche ging’s per Bahn ins fränkische Erlangen zu ’nem Kurzurlaub beim Corny. Da ich im Moment zwischen Diplomabgabe und Jobbeginn angenehm viel Freizeit habe, war das die ideale Gelegenheit, ihn mal wieder zu besuchen und dabei die Seele baumeln zu lassen.

    Leider war das Wetter eher bescheiden, weshalb einige der geplanten Aktivitäten im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fielen. So wollten wir in einem Hochseilgarten vorbei schauen, was jedoch bei Außentemperaturen unter 10°C, Niederschlägen zwischen Niesel und Regen und durchaus kräftigem Wind wohl kein all zu schönes Erlebnis geworden wäre. Auch die Höhlenwanderung in der Fränkischen Schweiz musste ausfallen, denn genau in der Woche, in der ich in Erlangen war, stand nur eine Tour für Fortgeschrittene auf dem Programm, zu denen ich mich nun wirklich nicht zähle.

    Freizeit lässt sich jedoch auch Indoor ganz gut verbringen, und zwar mit Computerspielen. Also packte Corny seit langer Zeit wieder seine Wii aus und wir spielten abwechselnd Rayman Raving Rabbits durch. Ein Riesenspaß. Nicht umsonst wird das Spiel so hoch gehandelt. Den Rest der Zeit hingen wir hauptsächlich faul rum und schliefen fast schon studentenklischeehaft lange aus. Das hatten wir uns allerdings auch beide verdient und somit waren die Tage in Erlangen wirklich sehr erholsam. Der Akku ist auf jeden Fall wieder ein Stück voller.

    Auf dem Rückweg in die niederbayerische Heimat stand dann noch ein eintägiger Abstecher in Regensburg auf dem Programm. Da am Samstag der letzte Spieltag der Fußballbundesligasaison war, waren die Züge rund um Nürnberg entsprechend voll, was aber auch durchaus Unterhaltungswert hatte. So traf ich beispielsweise eines der Eskortenkinder, die zu Beginn eines Fußballspiels mit den Fußballern auf’s Spielfeld laufen.

    Am Abend war dann noch ein Besuch auf der Regensburger Dult angesagt. Zwar hatten wir keinen Feierplatz auf einem der Biertische in einem der beiden großen Zelte, lustig war’s aber trotzdem. Die Location ist echt super und ich vermute mal, dass die Dult in Regensburg einen Tick größer ist als die in Passau. Jedoch ist bei letzterer die Anteil an Lederhosen und Dirndl wesentlich höher *gg*.

  • Nagus‘ all in! Die Fünfzehnte: Bad Taste Turmoil

    Poker.Nach zwei Aussetzern war ich gestern Abend wieder mal auf einem Nagus‘ all in!, unserem vierteljährlich stattfindenden privaten Pokerturnier, das offiziell zum 15. Mal stattfand.

    Das Motto „Bad Taste Turmoil“ war Programm und so erschien fast jeder in einem mehr oder weniger trashigen Outfit. Ansonsten hatte ich das Gefühl, dass mehr denn je die Geselligkeit und nicht unbedingt das Pokern im Mittelpunkt stand, was sich anfangs in sehr zähen Spielen, dafür aber umso angeregteren Gesprächen niederschlug. Trotz zehn Spielern am Tisch war’s ein eher kurzer Nagus‘ all in!, denn noch vor 1 Uhr stand der Sieger fest. Bis dahin verließen in regelmäßigen Abständen die Spieler den Tisch, also kein großes Chiphorten und Hoffen, dass es die anderen erwischt, was dem Pokern an sich sehr gut tat.

    Gewonnen hat gestern Abend da Zergl, einer von nur noch zwei Spielern in der Geschichte des Nagus‘ all in!, die an jedem Turnier teilgenommen haben. An dieser Stelle Gratulation zum Sieg. Er hatte auch die spektakulärste Hand des Abends, einen 10er-Vierlieng, mit dem er im finalen Showdown ’n Dom besiegte, für den zum fünften Mal leider nur der erste Verliererplatz heraussprang. Ärgern muss er sich aber nicht, denn einen Fehler leistete er sich den ganzen Abend nicht, was auch seine zwischenzeitliche Chipleaderschaft beweist. Zum Schluss war Fortuna ‚m Zergl einfach holder als’m Dom.

    Wer den gestrigen Abend aus Sicht des Gastgebers, Zweitplatzierten und für die kulinarische Verpflegung Sorgenden lesen möchte, der schaut am Besten mal in Dom’s Blog vorbei.

    Für mich sprang ein dritter Platz heraus, mit dem ich überaus zufrieden bin, vor allem in Anbetracht dessen, dass ich keine fünf Hände gewonnen und auch niemanden vom Tisch genommen habe. Das lag nicht daran, dass ich zu passiv gespielt habe sondern einfach daran, dass ich einfach wenig gute Hände bekommen habe und sich mit einer einzigen Ausnahme alle weggeworfenen Karten als kluge Entscheidung herausgestellt haben. Naja, ab und zu hat man eben einfach Glück. Mit einem ähnlichen Verlauf des Abends bin ich auch schon mal Achter geworden.

    Nachfolgend gibt’s die in meinem Blog regelmäßig veröffentlichten, aktualisierten Tabellen des Nagus‘ all in! mit den neuen Platzierungen des gestrigen Abends. So langsam muss ich mich ranhalten, denn auch in der mich begünstigenden Rangfolge nach Olympiawertung bin ich mittlerweile auf den ewigen Bronzeplatz abgerutscht.

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
    up 1. Matthias S. 3x 1x 1x 1x 3x 1x 2x – 1x 1x 14
    up 2. Andreas So. 2x 3x 1x 3x – 1x – 2x 3x 1x 16
    down 3. Christoph R. 2x 2x 2x 2x 2x 2x – 2x – – 14
    down 4. Florian N. 2x – 5x* 2x 2x 3x 1x – – – 15
    down 5. Dominik S. 1x 5x 3x 3x – – 1x 3x – – 16
    egal 6. Michael N. 1x 2x – – 1x – 2x 3x 1x 2x 11
    egal 7. Christoph E. 1x 1x 1x 1x 4x 2x 1x – – – 11
    egal 8. Stephanie S. 1x 1x 1x 1x – 1x 2x – 1x 1x 9
    egal 9. Daniel H. 1x 1x – 1x – 1x 4x 1x 1x – 9
    egal 10. Fabian F. 1x – – 1x – 2x – 2x 2x – 8
    up 11. Michael K. 1x – – – 1x 1x 2x – – – 5
    up 12. Andreas Sa. – – 1x 2x 1x – – – – – 4
    down 13. Christoph W. – – 1x – – – – – – – 1
    down 14. Nicole H. – – – – 1x – – – – – 1
    egal 15. Sabrina S. – – – – – 1x – – – – 1
    egal 16. Sebastian S. – – – – – – – – 1x – 1
    1 2 3 4 5 6 7 8 8,5 9 10 11 12 13 14 15 Teiln.
    Andreas So. 2. 2. 8. 3. 9. 6. 4. 10. 8. 1. 4. 8. 4. 9. 2. 1. 16
    Andreas Sa. – – – – – – – – – – – 5. – 4. 3. 5. 4
    Christoph E. – – – – 2. 5. 3. 5. 1. 4. – 6. 5. 7. 5. 6. 11
    Christoph R. 5. 1. 1. 5. 4. 2. 6. 8. 3. 8. 6. 4. 2. – – 3. 14
    Christoph W. – – 3. – – – – – – – – – – – – – 1
    Daniel H. – – – – 7. – 7. 7. 4. 6. 1. 7. 9. 2. – 8. 9
    Dominik S. 4. 4. 4. 2. 8. 3. 2. 2. 7. 3. 2. 1. 3. 8. 8. 2. 16
    Fabian F. – – – 1. 6. – – 4. – 9. 8. – 8. – 6. 9. 8
    Florian N. 3. 6. 5. 4. 5. 1. 1. 3. 6. 7. 3. 3.* 6. 3. 4. – 15
    Matthias S. – 7. – 6. 3. 7. 5. 1. 5. 2. 5. 9. 1. 1. 10. 4. 14
    Michael K. – – – 7. – – – 6. – 5. – – – – 1. 7. 5
    Michael N. 1. 8. 2. – – 8. 8. 9. 2. 10. 7. 10. – 5. 7. – 12
    Nicole H. – 5. – – – – – – – – – – – – – – 1
    Sabrina S. – – 6. – – – – – – – – – – – – – 1
    Sebastian S. – – – – – – – – 9. – – – – – – – 1
    Stephanie S. – 3. 7. – 1. 4. – – – – – 2. 7. 6. 9. 10. 9
    #Teilnehmer 5 8 8 8 9 9 8 10 9 10 8 10 9 9 10 10

    * Beim Nagus‘ all in! Die Elfte: Endgame verließ Flo, nachdem da Hias als Neunter den Tisch verlassen musste, ebenfalls den Tisch. Von diesem Zeitpunkt an spielte Hias anstatt Flo mit den Chips von Flo und wurde letztendlich Dritter. Dieser dritte Platz wird hier Flo zu Gute geschrieben.

    Da sich im Moment bei mir einiges im Umbruch befindet nutze ich abschließend die Gelegenheit für eine Auflistung aller meiner Artikel zu den Nagus‘ all in!, bei denen ich anwesend war und zu denen ich deshalb auch etwas gebloggt habe. Leider kann ich nicht sagen, wie oft’s mir in Zukunft ausgehen wird, am Nagus‘ all in! teilzunehmen, weshalb das hier einer meiner letzten Artikel in diesem Bereich sein könnte. Das heißt aber nicht, dass ich nicht versuchen werde, doch noch meine Platzierung in den ewigen Tabellen etwas aufzupolieren *gg*.

    Nachtrag (am 25.04.2010):
    Christoph hat seine beiden regelmäßig gepflegten Tabellen ebenfalls aktualisiert.