Für Rum und Ähre.

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Natürlich habe ich ja gesagt, als mich da Michi am Freitag Nachmittag angerufen und gefragt hat, ob ich tags darauf in der Mannschaft der Jungen Union Passau an einem Fußballturnier teilnehmen möchte. Zwar hab ich mit der Jungen Union nicht viel (bis überhaupt nichts) zu tun, aber auch ohne Spielermangel seitens des CSU-Nachwuchs hätte da Michi keine all zu großen Managerfähigkeiten auspacken müssen, um mich für deren Kater zu verpflichten.

Das Turnier fand auf der Sportanlage der Volksschule Untergriesbach statt. Ursprünglich sollten 20 Mannschaften in vier Gruppe à 5 Teams gegeneinander antreten. Die jeweils beiden Besten qualifizierten sich für die K.O.-Runde. Dort war ein vom DFB gesponsortes Kunstrasenfeld mit Banden aufgebaut, auf dem je drei Feldspieler und ein Torwart auf Handballtore kickten. Leider waren die Felder gegebenermaßen recht klein, was es unserem nicht eingespielten Team recht schwer machte, sich auf dem Platz durchzusetzen, da die durchaus vorhandene Laufstärke nicht ausgespielt werden konnte. Zu allem Überfluss hatten wir gerade so die Mindestanzahl von vier Spielern aus Passau mitnehmen können, weshalb wir vor Ort noch auf zwei Auswechselspieler anderer Teams zurück greifen mussten/durften.

Da war’s dann auch nicht verwunderlich, dass es für uns keinen Blumentopf zu gewinnen gab. Aber als Turnierfavoriten hatten wir uns ohnehin nicht gesehen. Wir kamen hauptsächlich wegen des Spaß, den wir auch mehr als reichlich hatten. So juckte uns die 0:10-Klatsche im ersten Spiel reichlich wenig, denn wir konnten als Ausrede vorweisen, dass das nicht die höchste Tagesniederlage war (0:11) und wir gleich zu Beginn gegen das wohl stärkste Team des Turniers antreten mussten. Da konnte unser Amateurhaufen leider nicht wirklich mithalten. Im zweiten Spiel griffen wir in die taktische Trickkiste und stellen den größten Mann unseres Teams (nämlich mich) ins Tor, was dazu führte, dass wir dieses Spiel lediglich mit 0:1 verloren. Äußerst respektabel, wie wir fanden. Im letzten Spiel, in dem’s dann nicht mal mehr um die goldene Ananas ging, konnten wir dann auch endlich unser Tagesziel erreichen: Ein Tor. Sogar gleich zwei Stück. Trotzdem reichte es nur für ein 2:6, wobei zu diesem Zeitpunkt Fortuna ganz eindeutig Urlaub machte, so viel Pech wie wir hatten. Trotzdem wurden wir rein rechnerisch nicht Letzter in unserer Gruppe, denn ein fünftes angemeldetes Team unserer Tabelle zog es vor, erst gar nicht zu erscheinen.

Wettertechnisch gab’s am frühen Nachmittag mal einen richtig kräftigen Regenschauer, bei dem trotzdem zahlreiche Teams auf den Streetsoccerplatz gejagt wurden. Glücklicherweise endete der direkt vor unserem zweiten Spiel. So lässt sich auch die eher milde 0:1 Niederlage im Vergleich zu den anderen beiden Spielen wohl am besten erklären: Wir kamen einfach besser mit den widrigen Verhältnissen zurecht. Ansonsten ließ es sich gut aushalten obwohl wir einmal eine Spielpause von drei Stunden einlegen mussten, da ja ein Team unserer Gruppe erst gar nicht antrat und deren Spiele dann natürlich ausfielen.

Mitte Juli steht dann das nächste (Amateur-) Fußballturnier auf dem Plan. Dann in der Passauer Innstadt. Da werde ich auch mit von der Partie sein. Mehr wird jedoch noch nicht verraten, denn davon wird’s bestimmt auch einen Blogeintrag geben.


Unser wackeres Team (von links): Da Uli, der wirklich vollen Einsatz zeigte, ich, da Gregor, den wir vor Ort als fünften Mann bekamen und die beiden einzigen wirklichen CSUler in unserem Team: Da Robert und da Michi.


Ein Blick auf’s SPielfeld. Leider habe ich (noch) keine Live-Bilder unseres eigenen Teams, weshalb’s nur Bilder der anderen Mannschaften in Aktion gibt.


Auf dem Bild schwer zu erkennen aber der kräftige Regenschauer zwang uns alle in die Überdachten Bereiche.


Aber zum Glück regnete es nur kurz, weshalb recht bald die „Naturtribüne“ wieder eröffnet werden konnte.


Zuvor konnte man sich jedoch aus trockener Sicherheit andere Teams ansehen, die bei ströhmenden Regen antreten mussten.


Sogar eine Mädchenmannschaft gab’s (in rot/blau), die sämtliche Sympathien für sich verbuchten konnte.


Unsere Starkicker, die sich unbeobachtet fühlen.

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