Schlagwort: Turnier

  • Das Runde muss ins Eckige.

    Das ist das Gute am Fußball: Rund um diese beliebte Sportart gibt es so viele Sprichwörter und Zitate, dass ich mir keine Sorgen machen muss, jemals keine Titel mehr für Kickerartikel in meinem Blog zu haben. Wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt, war ich letzten Samstag auf dem Fußballturnier der SC Batavia ’72 Passau e.V.. Diese veranstaltete aus einem mir nicht geläufigen Grund auf ihrem Vereinsgelände einen Wettstreit unter zwölf Mannschaften, wobei ich diesmal wieder „geliehener Weise“ auf seiten der CSU antrat.

    Zunächst wurden die beiden Bestplatzierten jeder der vier Dreiergruppen ermittelt, bevor’s dann in einem Viertelfinale in ein K.O.-System ging. Eine Niederlage hatte glücklicherweise kein frühes Ausscheiden zur Folge, da auch sämtlich Platze Drei bis Zwölf ausgespielt wurden. Somit kam jede Mannschaft im Laufe des Turniers auf fünf Spiele, nicht mehr und nicht weniger. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, standen zwei Plätze zur Verfügung, auf denen pro Mannschaft je fünf Feldspieler und ein Torwart antraten. Schade war’s, dass aufgrund der massiven Regenfälle der letzten Tage der Rasenplatz der Bataven gesperrt werden musste. Als Folge wurde auf den Sandplatz ausgewichen, was dem ganzen Turnier mehr den Charme einer Bolz- und Kickerveranstaltung verlieh. Dafür war uns Petrus gnädig, der uns vergangenen Samstag seit langer Zeit einen Tag berscherte, an dem der Himmel seine Schleusen geschlossen hielt.

    Ich selbst war im wahrsten Sinne des Wortes die Nummer Eins. Zumindest auf meinem Rücken stand das, sprich, mir fiel die Rolle des Torwarts zu. Dies verschaffte mir die Ehre, als einziger Spieler die gesamte Spielzeit auf dem Platz der Wahrheit verbracht zu haben. Auf dem Feld wäre das auch keinesfalls möglich gewesen, denn am Wochenende ging’s für unser Team um was. Da wurde gefighted was das Zeug und vor allem die Kondition hält. Unser Teamgeist war bärenstark. Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein sprang für uns letztendlich ein sechster Platz heraus.

    Das erste Spiel in der Gruppenphase ging 1:1 Remis gegen die „Vollpfosten“ aus. Dabei waren wir haushoch überlegen, hatten pro Spielminute (von denen’s 14 pro Spiel gab) eine hochkarätige Chance, von denen wir jedoch nur eine verwandeln konnten. Unser Gegner jedoch konnte aufgrund eines eklatanten Torwartfehlers (wer war das nochmal?) seine einzige halbherzige Chance verwandeln.
    So musste im zweiten und letzten Gruppenspiel mindestens ein Unentschieden her, um sich für’s ersehnte Viertelfinale zu qualifizieren. Gegen einen wesentlich besseren Gegner, die „Landknechte“, stand nach dem Abpfiff die Null: Ein torloses Unentschieden sicherte uns das Weiterkommen.
    Hätten wir das erste Spiel nur gewonnen, denn im Viertelfinale ging’s so gegen den haushohen Turnierfavoriten, der aus zahlreichen (teils ehemaligen) Vereinsspielern bestand. In einer wahren Glanzleistung (auch seitens meiner Wenigkeit) konnten wir zum Abpfiff ein hervorragendes 0:0 verbuchen. In der allerletzten Minute hatten wir sogar die Sensation auf dem Fuß, ein Quasi-Golden-Goal zu erzielen. Da dieses Geschenk Fortunas jedoch ungenutzt blieb, mussten wir ins Elfmeterschießen, Mann gegen (in dieser Hinsicht reichlich unerfahrenen) Torwart. Dort setzte sich die Routine des Gegners durch, wenn auch nur knapp mit 3:2.
    Trotz dieser Niederlage war unsere Moral ungebrochen, denn mit unserem Viertelfinalspiel mussten wir uns wahrlich nicht verstecken. 1:0 gewannen wir das erste Spiel im Loser-Bracket gegen die Innstädter Faschingfreunde, weshalb’s in unserm letzten Spiel im Turnier um Platz Fünf oder Sechs ging.
    Letztendlich reichte es jedoch gegen die „Schäferhundfreunde“ nur für die schlechtere Platzierung. Mit einer 1:0 Niederlage musste ich das erst zweite Gegentor in der regulären Spielzeit in unserem gesamten Turnier entgegen nehmen.

    Mein Fazit: Eine Riesengaudi und viel Kurzweile. Eine tolle Mannschaft mit viel Einsatz und auch Können, auch seitens des Mannes mit der Nummer Eins *gg*. Fotos habe diesmal leider keine, da meine Digicam momentan als Leihgabe an der Uni verweilt. Deshalb müssen meine Leser mit meinen blumigen Schilderungen auskommen. Sobald ich jedoch Fotos aus anderen Quellen finde, verlinke ich sie hier natürlich. Den Anfang macht die Seite der Innstädter Faschingfreunde, auf denen auch unsere Mannschaft in den grünen Trikots ab und zu zu sehen ist.

  • Für Rum und Ähre.

    Natürlich habe ich ja gesagt, als mich da Michi am Freitag Nachmittag angerufen und gefragt hat, ob ich tags darauf in der Mannschaft der Jungen Union Passau an einem Fußballturnier teilnehmen möchte. Zwar hab ich mit der Jungen Union nicht viel (bis überhaupt nichts) zu tun, aber auch ohne Spielermangel seitens des CSU-Nachwuchs hätte da Michi keine all zu großen Managerfähigkeiten auspacken müssen, um mich für deren Kater zu verpflichten.

    Das Turnier fand auf der Sportanlage der Volksschule Untergriesbach statt. Ursprünglich sollten 20 Mannschaften in vier Gruppe à 5 Teams gegeneinander antreten. Die jeweils beiden Besten qualifizierten sich für die K.O.-Runde. Dort war ein vom DFB gesponsortes Kunstrasenfeld mit Banden aufgebaut, auf dem je drei Feldspieler und ein Torwart auf Handballtore kickten. Leider waren die Felder gegebenermaßen recht klein, was es unserem nicht eingespielten Team recht schwer machte, sich auf dem Platz durchzusetzen, da die durchaus vorhandene Laufstärke nicht ausgespielt werden konnte. Zu allem Überfluss hatten wir gerade so die Mindestanzahl von vier Spielern aus Passau mitnehmen können, weshalb wir vor Ort noch auf zwei Auswechselspieler anderer Teams zurück greifen mussten/durften.

    Da war’s dann auch nicht verwunderlich, dass es für uns keinen Blumentopf zu gewinnen gab. Aber als Turnierfavoriten hatten wir uns ohnehin nicht gesehen. Wir kamen hauptsächlich wegen des Spaß, den wir auch mehr als reichlich hatten. So juckte uns die 0:10-Klatsche im ersten Spiel reichlich wenig, denn wir konnten als Ausrede vorweisen, dass das nicht die höchste Tagesniederlage war (0:11) und wir gleich zu Beginn gegen das wohl stärkste Team des Turniers antreten mussten. Da konnte unser Amateurhaufen leider nicht wirklich mithalten. Im zweiten Spiel griffen wir in die taktische Trickkiste und stellen den größten Mann unseres Teams (nämlich mich) ins Tor, was dazu führte, dass wir dieses Spiel lediglich mit 0:1 verloren. Äußerst respektabel, wie wir fanden. Im letzten Spiel, in dem’s dann nicht mal mehr um die goldene Ananas ging, konnten wir dann auch endlich unser Tagesziel erreichen: Ein Tor. Sogar gleich zwei Stück. Trotzdem reichte es nur für ein 2:6, wobei zu diesem Zeitpunkt Fortuna ganz eindeutig Urlaub machte, so viel Pech wie wir hatten. Trotzdem wurden wir rein rechnerisch nicht Letzter in unserer Gruppe, denn ein fünftes angemeldetes Team unserer Tabelle zog es vor, erst gar nicht zu erscheinen.

    Wettertechnisch gab’s am frühen Nachmittag mal einen richtig kräftigen Regenschauer, bei dem trotzdem zahlreiche Teams auf den Streetsoccerplatz gejagt wurden. Glücklicherweise endete der direkt vor unserem zweiten Spiel. So lässt sich auch die eher milde 0:1 Niederlage im Vergleich zu den anderen beiden Spielen wohl am besten erklären: Wir kamen einfach besser mit den widrigen Verhältnissen zurecht. Ansonsten ließ es sich gut aushalten obwohl wir einmal eine Spielpause von drei Stunden einlegen mussten, da ja ein Team unserer Gruppe erst gar nicht antrat und deren Spiele dann natürlich ausfielen.

    Mitte Juli steht dann das nächste (Amateur-) Fußballturnier auf dem Plan. Dann in der Passauer Innstadt. Da werde ich auch mit von der Partie sein. Mehr wird jedoch noch nicht verraten, denn davon wird’s bestimmt auch einen Blogeintrag geben.


    Unser wackeres Team (von links): Da Uli, der wirklich vollen Einsatz zeigte, ich, da Gregor, den wir vor Ort als fünften Mann bekamen und die beiden einzigen wirklichen CSUler in unserem Team: Da Robert und da Michi.


    Ein Blick auf’s SPielfeld. Leider habe ich (noch) keine Live-Bilder unseres eigenen Teams, weshalb’s nur Bilder der anderen Mannschaften in Aktion gibt.


    Auf dem Bild schwer zu erkennen aber der kräftige Regenschauer zwang uns alle in die Überdachten Bereiche.


    Aber zum Glück regnete es nur kurz, weshalb recht bald die „Naturtribüne“ wieder eröffnet werden konnte.


    Zuvor konnte man sich jedoch aus trockener Sicherheit andere Teams ansehen, die bei ströhmenden Regen antreten mussten.


    Sogar eine Mädchenmannschaft gab’s (in rot/blau), die sämtliche Sympathien für sich verbuchten konnte.


    Unsere Starkicker, die sich unbeobachtet fühlen.

  • Brandenburg Meisterschaft.

    „Nach der Europameisterschaft ist vor der Brandenburg Meisterschaft“. Unter diesem Motto fand vergangenen Donnerstag auf den Sportanlagen der Universität Passau ein von Prof. Brandenburg gesponsertes Fußballturnier statt (hat also nichts mit dem Bundesland zu tun). Insgesamt vier Mannschaften, zusammen gestellt aus Studenten und Mitarbeitern von Prof. Brandenburg, kickten um den Siegerpokal und ich war natürlich mit von der Partie. Es spielte jeder gegen jeden in einem 15 Minuten Match. Wer am Schluss die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

    Leider war mein Team, zusammengestellt aus Studenten der Vorlesungen „Effiziente Algorithmen“ und „Zeichnen von Graphen“ etwas chancenlos, was uns aber nicht daran hinderte, alles zu geben und uns so richtig die Lunge aus’m Körper zu rennen. Mussten wir auch, denn die meiste Zeit hatten wir nicht mal ’nen Auswechselspieler. Training hatten wir im Vorfeld leider auch keins, was uns aber nicht daran hinderte, trotzdem munter aufzuspielen. Somit hatten wir schlussendlich ’nen riesen Spaß und das Publikum auf unserer Seite.

    Im ersten Spiel ging’s gleich gegen die Mitarbeiterauswahl von Prof. Brandenburg selbst. Obwohl wir wesentlich zweikampfstärker waren, kassierten wir ’ne 3:0 Schlappe, da wir anfangs noch zu offensiv spielten und uns so hinten zu viele Treffer einfingen.

    Das gloreichste Spiel war unser Zweites gegen den späteren Turniersieger, denn unsere Mannschaft war die Einzige, die dem klar überlegenen Team aus „Algorithmen und Datenstrukturen“ zwei Punkte abnehmen konnte. Dank einer überragenden Torwartleistung unsererseits schafften wir letztendlich ein 0:0, wobei unser Gegner bestimmt 25 Torchancen vergab, während auf unserer Seite gerade mal zwei Torschüsse auf der Habenseite verbucht werden konnten.

    Im letzten Spiel ging’s dann gegen die zweite Mannschaft aus „Algorithmen und Datenstrukturen“, das wir sehr hoch zu zwei verloren. Immerhin schossen wir in diesem Spiel unsere einzigen beiden Tore, mussten aber letztendlich einsehen, dass wir nicht so lauf- und zweikampfstark wie unser Gegner waren.

    Ich persönlich kann wiedermal ein positives Fazit ziehen. Zwar waren meine Ballkontakte nicht wirklich zahlreich und ’nen Torschuss ließ ich auch vermissen, dafür hatte ich ’ne recht gute Zweikampfstatistik und das ein oder andere verhinderte Tor ging auch auf meine Kappe.

    Am Abend gab’s dann noch nach der Siegerehrung mit Wanderpokal (sehr guten) Leberkäs‘ mit (nicht ganz so guten) Brez’n sowie reichlich Flüssiges. Ein toller Ausklang eines Spitzennachmittags. Sollte es wie angekündigt nächstes Semester eine Neuauflage der Brandenburg Meisterschaft geben, bin ich sicher wieder mit von der Partie.

    Meiner Digitalkamera sei Dank gibt’s auch ein paar Fotos vom Nachmittag.


    In weiß eines der beiden Teams aus „Algorithmen und Datenstrukturen“, die letztendlich Zweiter wurden. In orange das Team der Lehrstuhlmitarbeiter.


    Ein bisschen Publikum hatten wir auch.


    In schwarz mein Team. Eine sehr dankbare Trikotfarbe bei knapp 30°C im Schatten und praller Sonne auf’m Sielfeld.


    Am Abend gab’s dann noch Leberkäs‘ mit Brez’n.

  • Wenz, Solo, Kontra. Die Zweite.

    Schafkopfkarten.Gestern Abend war’s wieder soweit: Die KSG Passau veranstaltete in der Gmoa ihr allsemestriges Schafkopfturnier von Studenten für Studenten. Da war ich doch, wie schon letztes Semester, wieder mit von der Partie.

    Diesmal waren wir insgesamt 28 Spieler, die den Besten unter sich suchten, also deutlich mehr mehr als letztes Mal, als wir nur an insgesamt vier Tischen spielten.

    Mit acht Punkten im Plus (den Punkteschlüssel kann man in meinem Blogeintrag vom letzten Turnier nachschlagen) schnitt ich dieses Mal ein klitzekleines bisschen schlechter ab als noch vor einem Semester und wurde insgesamt Zwölfter. Bin aber ganz zufrieden mit meiner Leistung, auch wenn’s noch für die Top10 gereicht hat. Alles was halbwegs nach Solo ausgesehen hat, hab ich auch gespielt und auch jedes Mal gewonnen (insgesamt drei Stück). Durch etwas clevereres Schmieren hätte ich vielleicht vier oder fünf Punkte mehr rausquetschen können, aber im Nachhinein ist man halt immer schlauer. Und was will man auch viel gegen ’nen Wenz machen, mit vier Laufenden, zwei Schweinderln und einem passenden Zehner dazu (neun Punkte Verlust) oder gegen ein Solo mit sechs Laufenden und insgesamt acht Trumpf (ebenfalls neun Punkte Verlust)?

    Ein klein bisschen geärgert hab‘ ich mich noch, als an meinem zweiten Tisch ein Spieler saß, der bei seinem Schafkopfspiel noch „Potential zur Verbesserung“ hat. Da war eigentlich jedes Spiel mit ihm zusammen ’ne Niederlage, außer er oder ich hatten übergöttliche Karten. Andererseits mussten die anderen an meinem Tisch natürlich auch ab und zu mit ihm spielen, somit hat das schon gepasst.

    Dafür war mein erster Tisch richtig fetzig, denn in der ersten 25 Spielen gab’s sage und schreibe 7 Soli. Eine gute Quote wie ich finde. Da is dann immerhin mal was los.

    Gesamtsieger wurde da Michi „von da Susi“, der insgesamt über 60 Punkte einheimsen konnte. Respekt! Da muss ich nochmal mit ihm reden, denn bei so vielen Punkten kann man sowohl von Können als auch von einer gehörigen Portion Glück ausgehen.

    Nachdem mein Studium jetzt doch ein Semester länger dauert, war dieses Schafkopfturnier von da KSG sicher nicht mein Letztes. Also auf ein Neues im nächsten Semester. Und der nächste Nagus‘ all in! steht ja auch schon vor der Tür.

  • Freunde des Montagssport.

    Montag Abend bin ich immer beim Fußball spielen. Habe über’n Tom hier in Tittling ’ne Gruppe gefunden, denen’s mehr um die Gaudi als um Leistungssport geht und bei denen ich mich mit meinen nicht gerade berauschenden Fußballskillz gut aufgehoben fühle. Im Winter können wir immer in der Turnhalle der Tittlinger Realschule kicken, diesen Sommer sind wir draußen auf’m Fußballplatz von Enzersdorf.

    Heute fand in Witzmannsberg ein kleines Fußballturnier mit insgesamt neun Mannschaften statt. Bei diesem Kräftemessen traten lauter Mannschaften an, die genau so wie wir eher einen Amateurhintergrund haben. In zwei Gruppen wurde erstmal eine Vorrunde gespielt, an deren Ende sich die beiden top platzierten Mannschaften für’s Halbfinale qualifizierten.

    Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen reichte es für uns nur zu Platz Drei in unserer Gruppe A. Somit hatten wir leider kanpp das Halbfinale verpasst. Allerdings muss man sagen, dass die beiden Mannschaften, denen wir unterlegen waren, es mit der „Amateurhaftigkeit“ des Turniers nicht so ganz ernst genommen haben. Dementsprechend verloren wir die beiden Spiele auch recht deutlich. Im Elfmeterschießen um Platz Fünf zogen wir leider auch den Kürzeren, weshalb es nur für Platz Sechs gereicht hat, was aber im Vergleich zur letzten Teilnahme unserer Mannschaft, den „Freunden des Montagssport“, eine deutliche Steigerung ist.

    Da ich in unserer Mannschaft nun wahrlich nicht zu den besten Spielern gehöre, viel mir auf der Bank hauptsächlich die Rolle des Co-Trainers zu. Das war allerdings nicht all zu schlimm. Lediglich zweimal wurde ich für insgesamt drei Minuten eingewechselt, auf die ich aber trotzdem stolz bin: In der kurzen Zeit habe ich alle meine Zweikämpfe gewonnen, habe einen Traumpass durch zwei Gegner gespielt, aus dem mein Mitspieler jedoch nicht mehr machen konnte und flitzte fleißig über den Platz, um angespielt zu werden.

    Leider habe ich von diesem Event keine Fotos mitgebracht, weshalb ich mir in meinen Allerwertesten beißen könnte. Somit war’s das auch schon mit meinem Fußballblogeintrag, der ausnahmsweise nichts mit der Europameisterschaft zu tun hat.

  • Wenz, Solo, Kontra.

    Schafkopfkarten.Gestern Abend veranstaltete die KSG Passau im Gmoa ihr allsemestriges Schafkopfturnier. Da es sich dabei um ein Turnier von Studenten für Studenten handelte, hab‘ ich mir gedacht, dass das eine gute Gelegenheit ist, mein erstes Schafkopfturnier zu bestreiten.

    Neben mir hatten noch 15 andere Spieler die gleiche Idee, darunter viele Leute aus meiner Uni-Clique und von unserem Wahn’s Inn Schafkopf/Poker-Stammtisch. Gespielt wurden zwei mal 25 Spiele. Pro Sauspiel, Schneider, Schneider schwarz und Lauf (ab drei Stück), gab’s einen Punkt, für ein Solo, zu dem auch der Wenz gezählt wurde, drei. Doppeln, Legen und Kontra sowie Geier, Farb-Wenz/-Geier oder gar Hochzeiten gab’s nicht. Wollte oder konnte an einem Tisch keiner spielen, so musste dies der Alte tun, gewann aber das Spiel dafür bereits mit 60 Punkten. Wer am Schluss in der Summe beider Runden die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

    Für mich sprang mit plus zehn Punkten ein sechster Platz raus (bei insgesamt 16 Teilnehmern), womit ich eigentlich ganz zufrieden bin bei meinem ersten Turnier. Siegerin wurde d’Steffi mit insgesamt 45 Punkten, die sich mit einem Tout so viele Punkte unter den Nagel reißen konnte, dass es für den Gesamtsieg gereicht hat. Zweiter wurde da Michi mit 41 Punkten, sodass unsere Clique unter den Siegern äußerst gut vertreten war. Allerdings stand ja der Spaß im Vordergrund und nicht der Erfolg. Beides kam also nicht zu kurz.

    Kommenden Freitag steht schon das nächste Kartenspielturnier an: Da lädt da Dom zur sechten Auflage seines Nagus‘ all in!. Mal schau’n, ob ich da meinen ersten Platz in der ewigen Bestenliste weiter ausbauen kann. Die letzten beiden Male ging das ja etwas daneben. Schau‘ ma mal, ob diesmal bessere Hände aufeinander prallen.

    Bis dahin hab ich noch ein amüsantes YouTube-Video für meine Leserschaft. Die Bildqualität ist zwar YouTube-typisch gar gräuselig, zum Schmunzeln reicht’s aber. Hat zwar jetzt nicht mit Schafkopf zu tun, aber immerhin mit Bayern.

    Nachtrag (am 17.01.2008):
    Im Blog vom Dom findet sich auch ein Eintrag über den gestrigen Abend.