Kategorie: Universität/Informatik/Technisches

Heimat für alles aus meinem Berufsleben oder sonstigen technischen Bereichen, die einen Mann interessieren.

  • Muss das denn sein?

    Fleißige Leser meines Blogs und exklusiv Informierte wissen, dass ich am 17. September und am 5. Oktober meine Diplomprüfungen im Nebenfach Medizinische Informatik ablege und ich deshalb einen Großteil meiner Ferienzeit mit Lernen verbringe.

    Im Rahmen dessen möchte ich an dieser Stelle eine kleine Geschichte zum Besten geben.
    In den Hauptrollen:

    • Frau F., ihres Zeichens verantwortlich für Klausuren und Prüfungen am Lehrstuhl vom Herrn D., der mein Nebenfach betreut.
    • Frau Z., ihres Zeichens verantwortlich für den Diplomstudiengang Informatik (und damit auch für mein Nebenfach) im Prüfungssekretariat.
    • Herr R., seines Zeichens… meine Wenigkeit, der Prüfling.

    Besagter Herr R. möchte im Prüfungszeitraum Anfang September bis Mitte Oktober seine Diplomprüfung im Nebenfach Medizinische Informatik ablegen. Natürlich möchte er möglichst bald genau wissen, wann die Prüfungen stattfinden, damit er weiß, was er zuerst lernen muss. So grob weiß er das schon, denn er konnte Wunschprüfer angeben. Deshalb kann sich Herr R. schon recht genau denken, was er lernen muss, bloß die genauen Prüfungstermine kennt er eben noch nicht. Das war im Juni 2007.
    Anhand der Prüferwünsche von Herrn R. nimmt Frau F. Kontakt mit den entsprechenden Ärzten am Klinikum auf und macht mit ihnen auch gleich die Termine der beiden Prüfungen aus. Da Frau F. den Studenten (darunter auch R.) sehr entgegenkommend ist, informiert sie diese über die soeben ausgemachten Daten der Prüfungen. Das soll sie eigentlich nicht, denn eigentlich sollten die Prüflinge über das Prüfungssekretariat (wie der Name schon vermuten lässt) über die Prüfungszeitpunkte unterrichtet werden. Deshalb leitet Frau F. die eben ausgemachten Termine auch an das Prüfungssekretariat weiter. Das war am 6. August 2007.
    Kurze Zusammenfassung: Prüfungstermine stehen fest, Prüflinge sollten vom Prüfungssekretariat darüber informiert werden, Prüfungssekretariat hat die Prüfungstermine, Prüflinge warten auf Prüfungstermine und kennen diese eigentlich noch nicht.
    Das schon mehrmals erwähnte Prüfungssekretariat ist verpflichtet, spätestens 14 Tage (oder umgerechnet zwei Wochen) vor der Prüfung die Prüfungstermine bekannt zu geben. Das hat es heute durch Frau Z. gemacht, denn den ersten Prüfling ereilt am 12. September sein Schicksal. Das war/ist am 28. August 2007.

    Ich rekapituliere: Obwohl das Prüfungssekretariat die Prüfungszeitpunkte schon seit dem 6. August kennt, werden diese erst am 28. August, also über drei Wochen später bekannt gegeben. Welchen Zweck hat das? Wem ist damit gedient, wenn Studenten erst auf den letzten Drücker ihre Prüfungstermine mitgeteilt bekommen? Frau Z. persönlich trifft dabei bestimmt keine Schuld, denn dieses Vorgehen war in vorherigen Semestern auch schon gang und gäbe, als Frau Z. noch nicht in ihrer jetzigen Tätigkeit dort tätig war. In anderen Nebenfächern des Diplomstudiengangs Informatik wie Mathematik und Medien & Design scheint das ja auch kein Problem zu sein.

  • High Dynamic Range, Teil II: Tutorial.

    Heute gibt’s den zweiten Teil meiner dreiteiligen Betragsserie rund um die High Dynamic Range Fotografie. Im ersten Teil ging’s erstmal um die Grundlagen, was High Dynamic Range überhaupt ist und was es so besonders macht. Im dritten und letzten Teil will ich dann ein paar eigene Beispielbilder von mir vorstellen aber zuvor geht’s heute darum, wie man diese mit Hilfe von Photoshop und dem Tone-Mapping PlugIn von Photomatix HDR-Bilder erstellt.

    Wie bereits erwähnt benötigt das Erstellen von HDR-Bildern im wesentlich zwei Schritte:

    1. Zunächst einmal müssen die mit unterschiedlicher Belichtung geschossenen Bilder übereinander gelegt und verrechnet werden. Für diesen Zweck verwende ich in meinem Tutorial Photoshop.
    2. Das so gewonnene Bild enthält soviel Kontrast, dass es von normalen Anzeigegeräten nicht korrekt angezeigt werden kann. Um dieses Problem zu lösen kommt das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix für Photoshop zum Einsatz.

    Wie man das Rohmaterial für HDR (unterschiedlich belichtete Bilder eines Szenarios) erhält, hab ich ja bereits im ersten Teil meiner Artikelreihe erläutert. Also können wir gleich mal mit der Verarbeitung loslegen:

    Schritt 1: Das Zusammenfügen der Einzelaufnahmen vom HDR-Bild mit Photoshop.
    Photoshop unterstützt das Erstellen von HDR-Bildern erst ab der Version CS2. Will man ein HDR-Bild aus Einzelaufnahmen erstellen, so kann man dies über „Datei“ → „Automatisieren“ → „Zu HDR zusammenfügen…“ machen.

    Im nun erscheinenden Dialog lassen sich die Rohaufnahmen auswählen und durch einen Klick auf „OK“ zum HDR-Bild automatisch zusammen fügen.

    Je nachdem wie viele Bilder zusammengefügt werden und wie potent der Rechner ist, an dem man arbeitet, dauert das Erstellen ein paar Minuten. Es erscheint ein Fenster, in dem man schon mal eine Vorschau auf das HDR-Bild erhält, außerdem können einzelne Rohbilder aus dem HDR-Bild noch entfernt werden. Ein weiterer Klick auf „OK“ beendet das Erstellen des HDR-Bildes.

    Schritt 2: Das Herunterrechnen des Kontrasts (Tone-Mapping) mit dem Photomatix PlugIn.
    Das HDR-Bild, das man gerade erstellt hat, ist ziemlich unansehnlich und hat noch nicht viel von den tollen HDR-Bildern, die man kennt. Das hängt damit zusammen, dass das Bild zwar nun einen irre hohen Kontrast hat, dieser vom Computerdisplay jedoch nicht dargestellt werden kann. Um das zu ändern führen wir nun den Tone-Mapping Schritt durch.
    Hier lässt sich das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix für Photoshop herunterladen. Die Registrierung kostet 55€, jedoch kann man mit der unregistrierten Version bereits ein wenig rumspielen. Lediglich ein Wasserzeichen wird in das fertige Bild eingefügt. Es steht die volle Funktionalität zur Verfügung.
    Installiert wird es wie jedes Photoshop-PlugIn indem es in folgendes Verzeichnis kopiert wird: PfadZurPhotoshopInstallation\Zusatzmodule\ (trifft nur auf die deutschsprachige Version zu. Je nach Lokalisation heißt das Verzeichnis für die PlugIns anders.).
    Nach einem Neustart von Photoshop lässt sich der Tone-Mapping Filter über „Filter“ → „Photomatix“ → „Tone Mapping…“ auswählen. Der Filter ist natürlich nur verfügbar, falls ein HDR-Bild geöffnet ist.

    Im nun erscheinenden Fenster lassen sich viele selbsterklärende Parameter tunen. Da sich über Geschmack nicht streiten lässt gibt es keine perfekten Einstellungen für alle HDR-Bilder. Hier muss jeder selbst entscheiden was gefällt und was nicht. Die Änderungen werden in einem Vorschaufenster immer gleich sichtbar. Ein Klick auf „OK“ übernimmt die Einstellungen für das Bild.

    Schritt 2.5: Speichern der HDR-Bilder.
    Da man ja mit Photoshop arbeitet lassen sich nun noch je nach Gutdünken unterschiedliche Nachbearbeitungen am HDR-Bild durchführen.
    Beim Speichern des Bildes ist zu beachten, dass sich Photoshop bei HDR-Bildern im 32bit-Modus befindet, ein Speichern also nur nach TIFF, PSD oder etwas äquivalentem, jedoch nicht nach JPG oder PNG möglich ist. Um diese Schikane zu lösen ändert man einfach den Farbmodus über „Bild“ → „Modus“ → „16-Bit-Kanal“. Nun kann das Bild in den gängigen Formaten gespeichert werden.

    Durch die Reduktion der Farbtiefe entsteht kein weiterer Qualitätsverlust, da die Farbkanäle durch das Tone-Mapping bereits entprechend herunter gerechnet wurden.

    Zum Schluss gibt’s noch das Endergebnis unseres Tutorials. Im dritten Teil meiner HDR-Reihe gibt’s dann noch mehr HDR-Bilder, die ich erstellt hab, damit man auch sieht, was so alles für einen Privatanwender möglich ist.

  • Vom Hundertsten ins Tausendste.

    Im Moment bin ich fleißig am lernen für meine Diplomprüfungen im Nebenfach die am 17. September und am 05. Oktober stattfinden. Den ersten von fünf größeren Lernblöcken (Magnetische Resonanz) hab ich bereits absolviert und schlage mich im Moment mit dem zweiten (Biophysik der Strahlenwirkung) herum. In diesem geht’s, wie der Titel schon sagt, um alle möglichen Formen von Strahlung und wie diese auf Organismen wirken.

    Da mich das Thema auch persönlich interessiert, lese ich auch ziemlich viel selbst nach, was jetzt nicht unbedingt mit dem eigentlichen Vorlesungsstoff zu tun hat. Dabei bin ich über zahlreichen Ecken (ganz unter dem Motto: „Wikipedia ist dein Freund“) auf einen Artikel auf wissenschaft.de gestoßen.

    In diesem Artikel geht es darum, dass Forscher Pilze entdeckt haben, die Energie zum Leben aus durch Radioaktivität erzeugte Strahlen gewinnen können. Das ist in soweit neu als dass man bisher davon Ausging, dass Organismen ihre Energie entweder aus Sonnenlicht (was übrigens auch eine Form der Strahlung ist) oder aus energiereichen Biomolekülen gewinnen.

    Wen das Thema interessiert, kann sich ja den kurzen Artikel durchlesen an dessen Ende auch ein Link auf das Originalpaper der Entdecker zu finden ist.

    Da ich wie gesagt im Moment viel am lernen für meine Diplomprüfungen in meinem Nebenfach Medizinische Informatik bin, passiert im Moment bei mir nicht all zu viel was es wert wäre, der Welt über meinen Blog mitzuteilen. Ein kleines Sommerloch sozusagen, das aber bestimmt bald wieder vorbei ist.

  • High Dynamic Range, Teil I: Grundlagen.

    Schon vor ein paar Monaten bin ich auf das Thema High Dynamic Range in der Fotografie gestoßen (auf deutsch so viel wie „Bilder mit hohem Kontrastumfang“). Dabei handelt es sich um ein spezielles Aufnahme- und digitales Nachbearbeitungsverfahren in der Fotografie, bei der besonders spektakuläre Bilder mit, wie der Name schon sagt, hohem Kontrastumfang entstehen und die Bilder dadurch hohe Tiefe, großen Detailreichtum und teilweise sogar surrealistische Farben bekommen.

    In insgesamt drei Artikeln möchte ich ein bisschen das Thema vorstellen:

    • Im ersten Teil (also diesem hier) werde ich etwas über die Grundlagen und -prinzipien der HDR-Fotografie schreiben. Ein Einstieg in die Materie sozusagen.
    • Anschließend will ich im zweiten Teil ein kleines Tutorial präsentieren, mit dessen Hilfe sich HDR-Bilder erstellen lassen. Dazu verwende ich die Software Photoshop und das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix.
    • Zum Abschluss will ich dann im dritten Teil ein paar Beispiele online stellen mit deren Hilfe man sich einen Eindruck der Möglichkeiten von HDR machen kann.

    Los geht’s also mit dem ersten Teil über die Grundlagen und -prinzipien der HDR-Fotografie:

    Was zeichnet HDR-Bilder aus?
    Der hohe Kontrastumfang von HDR-Bildern führt zu beeindruckenden Bildern: Sie weisen einen sehr hohen Detailgrad auf, vor allem bei Szenen mit komplexen Lichtverhältnissen. Außerdem haben diese Bilder eine hohe räumliche Tiefe und ihre teilweise überzeichneten Farben wirken fast schon surreal.

    Wie kommt es zu diesen Effekten?
    Normale (analoge und digitale) Fotografie bilden nur ein sehr geringes Spektrum des Kontrastes der Wirklichkeit ab. Ähnlich verhält es sich mit Anzeigegeräten wie Fernseher, Computermonitore und Fotopapier. Während die Wirklichkeit (mit Sonnenlicht) Kontrastverhältnisse von 1:10.000 bis 1:100.000 aufweisen kann, können oben genannte Utensilien lediglich Kontraste im Verhältnis von 1:50 bis maximal 1:1.000 darstellen.
    Hier setzt HDR an: Sie ermöglicht es, Aufnahmen mit Kontrastverhältnissen nahe an der Realität zu generieren.

    Wie erstellt man HDR-Bilder?
    Um den hohen Kontrastumfang in HDR-Bildern zu erhalten benötigt es zwei Schritte:

    1. Von der Szene die aufgenommen werden soll werden neben einem Bild mit normaler Belichtung weitere über- und unterbelichtete Bilder erstellt. Auf diese Weise erfasst man bei den überbelichteten Bildern genauere Informationen über eher dunklere Bereiche des Bildes und bei den unterbelichteten Bildern mehr Details über hellere Stellen im Bild, als das bei dem Bild mit normaler Belichtung der Fall ist.
      Je nachdem wie die Kontrastverhältnisse des Motivs sind, sind neben einem Bild mit normaler Belichtung je weitere ein, zwei oder drei über- und unterbelichtete Aufnahmen nötig, jede mit einer anderen Belichtung, um möglichst viele Details der Szenerie zu erfassen. Eine Vervierfachung beziehungsweise Viertelung der Belichtungszeit zwischen zwei Bildern ist hierbei ein guter Richtwert.
      Die Tatsache, dass von ein und derselben Szenerie mehrere Aufnahmen gemacht werden setzt jedoch voraus, dass sich die Szene währenddessen nicht ändert. Außerdem ist ein Stativ für die Digitalkamera zwingend notwendig. Darüber hinaus ist es sinnvoll, gleich digitale Aufnahmen zu machen, da die Bilder am Computer weiterverarbeitet werden müssen.
      Mit einer Software lassen sich nun die Aufnahmen in einem Bild vereinen. Dabei werden von jeden Bild die Informationen verwendet, die einen Ausschnitt des Bildes mit den meisten Details zeigt. Dieses Zusammenfügen erfolgt automatisch. Auf diese Weise erhält man den hohen Kontrastumfang des Gesamtbildes.
    2. Das so gewonnene Bild muss jedoch weiter verarbeitet werden. Schließlich beinhaltet es nun so viel Kontrast, dass dieser weder von einem Monitor noch von einem Fotodruck dargestellt werden kann. Das sogenannte Tone-Mapping rechnet das Bild sozusagen herunter und schafft es so, die Kontrastunterschiede auch auf konventionellen Anzeigegeräten anzuzeigen.

    Welche Szenarien sind besonders für HDR-Bilder geeignet?
    Man kann ganz einfach sagen: Je höher die Kontrastkomplexität der Szene, desto besser geeignet für HDR. Dies ist vor allem bei Bildern mit großer räumlicher Tiefe der Fall. Ein Gruppenbild mit einer Ebene und gleichmäßiger Ausleuchtung ist also weniger geeignet. Klassisch kann man hier drei Kategorien erwähnen:

    • Bilder mit markanten Vorder- und Hintergrund: Als Hintergrund dient hierbei oft der Himmel mit spektakulären Wolken- und Lichtverhältnissen.
    • Bauwerke, mit interessanter Architektur: Moderne Gebäude mit interessanten Formen und Ausleuchtung wirken besonders gut, ebenso wie Kirchen und Kathedralen, vor allem von innen.
    • Bilder durch Fenster: Da der Innenraum in der Regel wesentlich dunkler ist als die Landschaft außerhalb des Fensters, kann man so sehr schöne HDR-Bilder erhalten.

    Aber nur, weil eine Szene nicht in diese drei Kategorien passt heißt das noch lange nicht, dass man von ihr kein interessantes HDR-Bild machen könnte.

    Da Bilder mehr als tausend Worte sagen will ich an dieser Stelle auf zwei Beispiele linken, die auf den Seiten von Photomatix zu sehen sind. Die kleineren drei Bilder stellen das Ausgangsmaterial mit unterschiedlicher Belichtung dar, das größere dann das zusammengefügte und tonegemappte Endprodukt:
    Erstes Beispiel…

    …und ein weiteres Beispiel:

    Wer noch etwas mehr Hintergrund haben möchte, dem sei der c’t-Artikel in der Ausgabe 13/2007 auf Seite 144 wärmstens empfohlen.

    Ansonsten gibt es in den nächsten Wochen Teil II und III meiner Berichte über HDR-Fotografie.

  • Hauptseminar IT-Sicherheit: Verteilte Angriffserkennung

    Im vergangenen Semester (Wintersemester 2006/07) hab ich mein erstes Hauptseminar abgelegt. Das Seminar lief unter dem Thema IT-Sicherheit und hierbei hab ich über verteilte Angriffserkennung referiert. Betreut wurde das Hauptseminar von Herrn Dr. Sick, welcher am Lehrstuhl für Rechnersturkturen von Herrn Prof. Dr. Grass arbeitet.

    Ursprünglich war geplant, dass alle Seminarausarbeitungen in einer großen Datei gebündelt und auf den Seiten der Universität der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nachdem jedoch knapp ein halbes Jahr nach diesem Seminar die Ausarbeitungen immer noch nicht online gestellt wurden, will ich jetzt meinen Teil des Hauptseminars der Welt zur Verfügung stellen.

    Ausarbeitung: verteilte_angriffserkennung.pdf (291 KB)
    Präsentation: verteilte_angriffserkennung.pps (430 KB)

    Bei den Downloads handelt es sich wie bereits erwähnt um die Dokumente meines letztsemestrigen Hauptseminars. Dieses Semester (Sommersemester 2007) hab ich ja, wie schon gebloggt, mein zweites Hauptseminar hinter mich gebracht. Unter dem Leittitel Multimedia-Datenbanken habe ich mich näher mit Content Delivery Networks beschäftigt. Auch zu diesem Hauptseminar werde ich Ausarbeitung und Präsentation online stellen, jedoch erst nach dem offiziellen Abgabetermin ab 12. September 2007.

  • Super-GAU.

    Den hab ich gestern Abend/Nacht erlebt (den Super-GAU). War zuerst drüben beim Tom ’n bisschen Command & Conquer: Tiberium Wars zocken und wollte dann, als ich wieder heim kam, mir den Rest der aktuellen deutschsprachigen Nip/Tuck-Folge reinziehen.

    Daraus wurde allerdings nichts, denn anstatt Windows XP zu starten präsentierte mir mein Notebook eine Fehlermeldung à la „Die Datei ntoskrnl.exe fehlt oder wurde beschädigt. Bitte installieren sie diese erneut.“. Daraufhin stelle sich heraus, dass es sich bei der eben erwähnter Datei nicht um die einzige handelte, die fehlerhafte war. Offensichtlich hatte meine Festplatte ’nen ziemlich gravierenden Becker abbekommen.

    Zu allem Überfluss lag mein letztes vollständiges Backup schon fünf Monate zurück. Klar, von den wichtigen Dateien habe ich Kopien auf CD und auf meinem Server, von meinen E-Mails oder meinen Adressen beispielsweise kann ich das jedoch nicht behaupten. Sowas kann einen ganz schön „aus der Ruhe bringen“. Außerdem hatte ich keine Lust, mein Notebook neu auf zu setzen und vor allem neu zu konfigurieren.

    Gott sei Dank blieb mir der große Totalausfall dann doch erspart. Erstmal die Windows XP-CD ins DVD-Laufwerk und von der CD gebootet, her mit der Wiederherstellungskonsole und chkdsk /p eingetippt. Das führt zu einer gründlichen Analyse der Festplatte, welche gleich ein paar Fehler meldete. Als nächstes dann chkdsk /r in die Konsole gehämmert und das Notebook für den Rest der nicht mehr all zu langen Nacht laufen lassen. chkdsk /r überprüft ebenfalls die ausgewählte Festplatte, versucht jedoch gleichzeitig als defekt erkannte Sektoren zu reparieren. Mehr dazu kann man der Hilfe zu chkdsk entnehmen.

    Auf jeden Fall konnte das meine Festplatte (zumindest vorübergehend) wieder retten. Gleich als erstes ein aktuelles Backup all meiner wichtigen und unwichtigen Daten erstellt. Ich denke, ich sollte mir aber baldest möglich eine neue Notebookfestplatte zulegen, denn die alte macht’s wohl nicht mehr all zu lange. Hatte ohnehin mit dem Gedanken einer neuen Festplatte gespielt, vor allem in Anbetracht dessen, dass 60 GB sehr wenig und 4200 Umdrehungen/Minute sehr langsam sein können.

  • Mission Semester 8 (almost) accomplished.

    Die Vorlesungen für dieses Semester dauern zwar noch zirka drei Wochen an, die Leistungsnachweise, die irgendwelche Veranstaltungen in irgend einer Form erfordern, hab ich heute aber erfolgreich absolviert.

    Zum einen war das dieses Semester mein zweites Hauptseminar: Ich hatte ’nen Vortrag über „Content Delivery Networks“ zu halten und ’ne Ausarbeitung dazu anzufertigen. Der Vortrag war vor gut zwei Wochen und ging im Großen und Ganzen ganz glimpflich über die Bühne. Die Ausarbeitung hatte ich schon davor fertig, denn mein Thema und die dazu passende Literatur hatte ich bereits seit den letzten Semesterferien.

    Zum anderen war das ein Vortrag in Performance Modeling, den ich heute hinter mich gebracht habe. Dieser wurde zwar nicht benotet, aber vor der Zuhörerschaft will man sich ja schließlich auch nicht blamieren. Besondere Herausforderung hierbei war nicht die Komplexität des Themas sondern die Tatsache, dass der halbstündige Vortrag auf Englisch zu halten war. Und da ich sowas noch nie gemacht habe, war der Vortrag auch nicht ganz ohne für mich.
    Inhaltlich ging es in meinem Vortrag im ersten Kapitel um Petri Netze (high level description) und wie man aus ihnen Markov Ketten (low level description) erzeugt, was ich dann im zweiten Kapitel demonstriert habe. Wen das Thema interessiert, der kann sich hier meine Präsentation herunter laden. Eine Ausarbeitung war nicht verlangt und deshalb werd ich auch keine anfertigen, schon allein, weil es sich bei Performance Modeling nur um eine zweistündige Vorlesung handelt.

    Aber eigentlich geht das Semester jetzt erst so richtig los: Diese Woche hab ich mich für meine Diplomprüfungen im Nebenfach (Medizinische Informatik) angemeldet. Prüfungszeitraum ist 03.09. bis 12.10.2007. In diesem Zeitraum werd ich zwei mündliche Prüfungen à 45 Minuten zu absolvieren haben und das bei insgesamt vier Prüfern (pro Prüfung zwei). Deswegen heißt’s dann bei mir auch ab Ende Juli lernen was das Zeug hält. Es gilt schließlich die überragenden Leistungen aus’m Vordiplom zu bestätigen.

    Nachtrag:
    Einige Texte, Beispiele und Diagramme meiner Präsentation stammen aus folgender Literatur:
    Bolch et. al.: „Queueing Networks and Markov Chains„

  • Kompatibilitätsprobleme mit RangeMax von Netgear.

    Vor zirka zwei Wochen habe ich ja davon berichtet, dass ich bei mir zu Hause neue WLAN-Hardware einsetze und ganz begeistert von der erhöhten Reichweite bin. Jedoch habe ich damals in meinem Blogeintrag schon angekündigt, dass ich Kompatibilitätsprobleme mit der WPA-Verschlüsselung und der WLAN-Karte DWL-650+ von D-Link habe, die unter Windows 2000 im Notebook meiner Mum eingebaut ist.

    Ähnliche Probleme hatte ich bereits im März, die ich jedoch mit einem Tool von McAfee lösen konnte. Jedoch weigerte sich die Software partout, eine mit WPA verschlüsselte Verbindung zu meinem neuen AccesPoint WPN802 von Netgear aufzubauen. Die genaue Ursache dieses Problems konnte ich beim besten Willen nicht identifizieren und auch stundenlanges googeln brachte mich nicht weiter.

    Also habe ich mich entschlossenen, dem Notebook meiner Mum ’ne neue PCMCIA WLAN-Karte zu verpassen. Meine Wahl viel wieder auf Netgear, genauer gesagt auf die WPN511, in die auch die RangeMax-Technologie eingebaut ist und die offiziell für den nun von mir verwendeten AccessPoint empfohlen wird. Windows 2000 Treiber sollten im Lieferumfang enthalten sein, zusammen mit einem WLAN-Tool von Netgear, was aufgrund der fehlenden WLAN-Unterstützung von Windows 2000 absolut notwendig ist.

    Mit der neuen WPN511-Karte haut nun wieder alles bestens hin. Selbst WPA2-PSK Verschlüsselung lässt sich ohne Probleme betreiben und es wird sogar der 108MBit/s Übertragungsmodus gewählt, auch wenn das natürlich nur theoretische Übertragungsraten sind.

    Jedoch muss ich darauf hinweisen, dass dieser reibungslose Betrieb nur mit den allerneuesten Treibern funktioniert. Die im Lieferumfang enthaltenen Treiber bauen zwar eine un- und WEP-verschlüsselte Verbindung auf, eine WPA-Verbindung bricht jedoch immer bereits nach wenigen Sekunden zusammen, was mit den neuesten Treibern nicht mehr der Fall ist. Allerdings unterstützen die neusten Treiber nur noch Betriebssysteme ab Windows 2000. Windows 98 und ME bleiben außen vor.

  • RangeMax von Netgear bringt was.

    Als vergangenen Montag mein guter alter AccessPoint (Ein DI-624+ von D-Link) den Geist aufgegeben hat (vermutlich Blitzschaden oder dergleichen), war ich zuerst etwas angefressen, da es sich dabei um eine nicht ganz unwichtige Komponente meines Netzwerks handelte und es gute AccessPoints nicht gerade geschenkt gibt.

    Also musste ein neuer AccessPoint her. Ich hab mich für Netgear entschieden, da ich mit deren Geräten in letzter Zeit nur positive Erfahrungen gemacht habe. Hauptkaufgrund war jedoch die RangeMax-Technologie die es schaffen soll, die Reichweite und Durchsatzrate von WLANs zu erhöhen, ohne die Sendeleistung zu verändern.

    RangeMax ist deswegen für mich interessant, da das Signal meines alten AccessPoints gerade nicht bis zu unserer Terrasse gereicht hat. Jedes mal, wenn mein Notebook das WLAN empfing, brach die Verbindung kurz nach einer erfolgreichen Einwahl wieder zusammen. Nun macht aber arbeiten auf der Terrasse in der freien Natur mehr Spaß als im heißen Zimmer unter’m Dach, weshalb Internet auf der Terrasse ganz hilfreich gewesen wäre.

    Gestern nun ist mein neuer Router (der WPN802 von Netgear) gekommen und eines vorne weg: Die Mehrinvestition von 23€ gegenüber dem Nicht-Range-Max-Bruder WG602 hat sich (für mich) gelohnt.

    Eine Verzehnfachung der Reichweite und eine Verdreifachung des Datendurchsatzes, wie es die Werbung verspricht, ist zwar keinesfalls realistisch, die zusätzliche Reichweite ist jedoch so groß, dass ich auf der Terrasse eine stabile Minimalverbindung hinbekomme. Stabile Minimalverbindung bedeutet in diesem Fall 11-18MBit/s bei sehr niedriger Signalqualität. Das reicht für zirka 4-6MBit/s Netto. Für des Streaming von MPEG-4-Inhalten bzw. das Surfen im Netz ist das jedoch völlig ausreichend, da die Verbindung absolut stabil ist, auch wenn ich unter einem metallischen Sonnenschirm hock.

    RangeMax hat mir also genau die Verbesserung gebracht, die ich gebraucht habe. Jedoch scheint es noch kleine Probleme zwischen dem Windows 2000 Notebook meiner Mum und der WPA-Verschlüsselung des AccessPoints zu geben (wie ich dieses Problem mit dem alten DI-624+ gelöst habe, kann man hier nachlesen): Mit der Software von McAfee ist es mir leider noch nicht gelungen, eine Verbindung auf zu bauen. Vielleicht kennt jemand ein ähnliches Tool oder kann mir anderweitig weiterhelfen.

  • So schön, schön war die Zeit…

    Sodala, heute is d’Uni wieder losgegangen. Das bedeutet, dass neun Wochen traumhafte Ferien zu Ende sind.

    Waren ja die letzten Ferien, bevor’s im Sommer dann so langsam mit meinen Diplomprüfungen los geht, deswegen musste die freie Zeit maximal entspannt werden. Mal ein wenig resümieren, was ich in den letzten Wochen so getrieben hab:

    • Die ersten fünf Staffeln 24 reingezogen. Die bisher von der sechsten Staffel erschienenen Folgen hab ich mir schon mal vorsorglich besorgt.
    • Vier Rechner/Server neu aufgesetzt.
    • Titan Quest durchgespielt und von Add-On die Hälfte.
    • Angefangen, Command & Conquer 3: Tiberium Wars zu zocken.
    • Viel ausgeschlafen und mit meiner Karin unternommen.
    • Viereinhalb Tage Schiurlaub in Hinterstoder.
    • Viel gejoggt, Fußball- und Volleyball gespielt und dabei fünf Kilo Fett verbrannt (dürfte sogar ’n bisschen mehr gewesen sein, denn ein wenig Muskelmasse wird wohl auch dazu gekommen sein).
    • Mit meinem Hauptseminar für dieses Semester angefangen und meine Gliederung erfolgreich absegnen lassen.
    • Meiner neuen Nachhilfeschülerin erfolgreich durch ihre letzte Schulaufgabe geholfen.
    • ‚Nen Abstecher zu meiner Tante nach Thüringen und anschließend zum Corny nach Erlangen.
    • In München mit neuen Klamotten eingedeckt und bei der Gelegenheit ’nen Abstecher ins Sealife gemacht.

    Naja, das heißt ja jetzt nicht, dass mein Leben von gestern auf heute grauenhaft geworden ist. War schon wieder schön, meine ganzen Unileute heute zu treffen. Und bei dem schönen Wetter ist ja im Moment auch einiges geplant: Donnerstag ab in’s Rusticana, am Freitag muss ich meinen Titel beim Nagus‘ all in! verteidigen und am Samstag findet bei den Zwillingen traditionell die Semester-Opening-Party statt.