Kategorie: Universität/Informatik/Technisches

Heimat für alles aus meinem Berufsleben oder sonstigen technischen Bereichen, die einen Mann interessieren.

  • Wo gibt’s denn sowas heute noch?

    Status gelb.

    Vodaphone.Wo gibt’s denn sowas heute noch? Ich habe nämlich was zu verschenken, ganz ohne Gegenleistung!

    Worum geht’s? Meine Tante wollte sich Guthaben für ihre o2-Prepaidkarte besorgen und hat dabei aus Versehen anstatt einer o2-Aufladeoption eine des Kokurrenten Vodafone erwischt. Mit der kann sie jetzt natürlich nichts anfangen und da sie in ihrem Bekanntenkreis niemanden kennt, der ein Vodafone-Prepaidhandy nutzt, hat sie gemeint, ich sollte mich mal bei meinen Freunden umhören, damit das Guthaben doch noch seiner Bestimmung zugeführt werden kann.

    Wer also ein Vodafone-Prepaidhandy sein Eigen nennt und zu meinem Bekanntenkreis gehört, der sollte sich schnellstmöglich bei mir melden. Für den hab ich nämlich ganz umsonst Vodafoneguthaben im Wert von 15,00€ zu verschenken.

    Status gelb.

  • Eine schöne Bescherung.

    …ist das nicht.

    Mein eigener Server bei mir im Keller ist abgeraucht. Endgültig. Gezickt hat er ja schon seit geraumer Zeit, aber nach zahlreichen Versuchen ließ er sich dann doch wieder booten. Der ortsweite Stromausfall in Tittling in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ihm jedoch den Rest gegeben.

    Auch mit Ersatzteilen aus drei Computern konnte ich ihn nicht wieder flott kriegen. Da müsste schon was Neues her. Jedoch hab ich im Moment weder die Zeit (Diplomprüfungen lassen grüßen) noch das Geld (tja, bald ist’s vorbei mit’m Kindergeld) um für anständigen Ersatz zu sorgen. Mein Server, und somit alle Dienste, die unter der Domain ckr.dyndns.org liefen, sind auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar.

    Alle, die auf meinem Server noch Daten gespeichert haben, die sie wieder brauchen, können sich bei mir melden. Dank Back-Ups gab’s trotz abrauchen des Servers keinerlei Datenverlust.

    Früher oder später wird mein Server jedoch wieder online gehen. Spätestens bei meinem Auszug wollte ich für komplett neue Hardware und wesentlich größere Speicherkapazitäten sorgen. Wann das jedoch der Fall sein wird, kann ich leider nicht sagen. Aber ich werd’s euch wissen lassen.

  • Weltelite.

    Letzten Montag und Dienstag fand an der Universität Passau ein Treffen der Stipendiaten der Bayerischen Forschungsstiftung statt. Genauer gesagt war mein „Chef“ Professor Donner, der mein Vertiefungsgebiet (Bild- und Signalverarbeitung) und Nebenfach betreut, bei dem ich mein Programmierpraktikum absolviert und gerade einen HiWi-Job angenommen habe, Gastgeber der insgesamt 43-köpfigen Teilnehmergruppe. Und da ich, wie eben erwähnt, momentan HiWi bei Herrn Donner bin, bin ich gerne der Bitte nachgekommen, als Helfer bei diesem Treffen mitzuwirken.

    Als ich am Montag Vormittag die Teilnehmer vom Bahnhof abgeholt habe, gab’s gleich mal die ersten beiden Überraschungen: Einerseits bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei den Stipendiaten hauptsächlich um Mitteleuropäische Studenten handelt und andererseits hatte ich erwartet, dass die meisten gerade an ihrem Bachelor, Master oder Diplom arbeiten. Aber denkste: Am Bahnhof erwartete mich ein kunterbunter Mix aus Indern, Chinesen, Amerikanern, Mexikanern, Russen, Ungarn und und und. Die einzigen beiden deutschsprachigen Teilnehmer neben den Organisatoren waren aus Österreich. So konnte ich mein Englisch ein bisschen auf Vordermann bringen. Außerdem handelte es sich bei den Besuchern tatsächlich um die Crème de la Crème, was so an bayerischen Universitäten arbeitet: Da war der abgeschlossene Master oder das abgeschlossene Diplom eigentlich Standard. Die eine Hälfte werkelt gerade an ihrem Doktor, die andere Hälfte ist bereits in Forschungsprojekte involviert oder habilitiert.

    Nach dem Check-In im Hotel am Jesuitenschlössl ging’s am frühen Nachmittag zu einer Besichtigung in die Zahnradfabrik Passau (die trotz der Tatsache, dass mit Medizinern, Chemikern und Biologen nicht nur Maschinenbauer anwesend waren, recht gut ankam) und anschließend zu einer klassischen Sight-Seeing-Tour in die Altstadt Passaus. Am Abend gab’s dann typisch bayerische Küche im Bayerischen Löwen.

    Am Dienstag stand Vormittags eine Vortragsreihe diverser Projekte der Informatischen Fakultät meiner Universität auf dem Programm, bevor’s dann zu einer Schifffahrt auf Passau’s drei Flüsse ging. Abgeschlossen wurde das Event mit einem Mittagessen im alten Bräuhaus an der Hängebrücke, bevor die Letzten dann mit dem Zug den Heimweg antraten.

    Mir persönlich hat das Event hervorragend gefallen denn obwohl der Vielfalt der Teilnehmer waren diese sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, weshalb man sich auf Anhieb verstand. Zwar waren es anstengende zwei Tage mit sehr viel Verantwortung für mich, aber die positiven Erinnerungen waren den Stress allemal wert. Sollte sich eine ähnliche Gelegenheit nochmals ergeben, werde ich sie sicher wieder wahrnehmen, denn auf diese Weise lernt man viele Leute kennen, denen man früher oder später bestimmt nochmal begegnet.

    Leider habe ich nur Fotos vom zweiten Tag der Veranstaltung gemacht. Montags war das Wetter noch wesentlich freundlicher aber da da meine Digitalkamera zu Hause lag, kann ich leider nicht mit einem vollständigen Gruppenphoto unserer Teilnehmer aufwarten.


    In der Pause zwischen zwei Vorträgen über Projekte der Passauer Fakultät für Informatik und Mathematik.


    Die drei Initiatoren des Ausflugs nach Passau. In der Mitte stehend mein „Chef“ Professor Donner.


    Ein paar Teilnehmer während der Dreiflüsserundfahrt. Ich denke, die Internationalität wird schnell ersichtlich.

  • Brandenburg Meisterschaft.

    „Nach der Europameisterschaft ist vor der Brandenburg Meisterschaft“. Unter diesem Motto fand vergangenen Donnerstag auf den Sportanlagen der Universität Passau ein von Prof. Brandenburg gesponsertes Fußballturnier statt (hat also nichts mit dem Bundesland zu tun). Insgesamt vier Mannschaften, zusammen gestellt aus Studenten und Mitarbeitern von Prof. Brandenburg, kickten um den Siegerpokal und ich war natürlich mit von der Partie. Es spielte jeder gegen jeden in einem 15 Minuten Match. Wer am Schluss die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

    Leider war mein Team, zusammengestellt aus Studenten der Vorlesungen „Effiziente Algorithmen“ und „Zeichnen von Graphen“ etwas chancenlos, was uns aber nicht daran hinderte, alles zu geben und uns so richtig die Lunge aus’m Körper zu rennen. Mussten wir auch, denn die meiste Zeit hatten wir nicht mal ’nen Auswechselspieler. Training hatten wir im Vorfeld leider auch keins, was uns aber nicht daran hinderte, trotzdem munter aufzuspielen. Somit hatten wir schlussendlich ’nen riesen Spaß und das Publikum auf unserer Seite.

    Im ersten Spiel ging’s gleich gegen die Mitarbeiterauswahl von Prof. Brandenburg selbst. Obwohl wir wesentlich zweikampfstärker waren, kassierten wir ’ne 3:0 Schlappe, da wir anfangs noch zu offensiv spielten und uns so hinten zu viele Treffer einfingen.

    Das gloreichste Spiel war unser Zweites gegen den späteren Turniersieger, denn unsere Mannschaft war die Einzige, die dem klar überlegenen Team aus „Algorithmen und Datenstrukturen“ zwei Punkte abnehmen konnte. Dank einer überragenden Torwartleistung unsererseits schafften wir letztendlich ein 0:0, wobei unser Gegner bestimmt 25 Torchancen vergab, während auf unserer Seite gerade mal zwei Torschüsse auf der Habenseite verbucht werden konnten.

    Im letzten Spiel ging’s dann gegen die zweite Mannschaft aus „Algorithmen und Datenstrukturen“, das wir sehr hoch zu zwei verloren. Immerhin schossen wir in diesem Spiel unsere einzigen beiden Tore, mussten aber letztendlich einsehen, dass wir nicht so lauf- und zweikampfstark wie unser Gegner waren.

    Ich persönlich kann wiedermal ein positives Fazit ziehen. Zwar waren meine Ballkontakte nicht wirklich zahlreich und ’nen Torschuss ließ ich auch vermissen, dafür hatte ich ’ne recht gute Zweikampfstatistik und das ein oder andere verhinderte Tor ging auch auf meine Kappe.

    Am Abend gab’s dann noch nach der Siegerehrung mit Wanderpokal (sehr guten) Leberkäs‘ mit (nicht ganz so guten) Brez’n sowie reichlich Flüssiges. Ein toller Ausklang eines Spitzennachmittags. Sollte es wie angekündigt nächstes Semester eine Neuauflage der Brandenburg Meisterschaft geben, bin ich sicher wieder mit von der Partie.

    Meiner Digitalkamera sei Dank gibt’s auch ein paar Fotos vom Nachmittag.


    In weiß eines der beiden Teams aus „Algorithmen und Datenstrukturen“, die letztendlich Zweiter wurden. In orange das Team der Lehrstuhlmitarbeiter.


    Ein bisschen Publikum hatten wir auch.


    In schwarz mein Team. Eine sehr dankbare Trikotfarbe bei knapp 30°C im Schatten und praller Sonne auf’m Sielfeld.


    Am Abend gab’s dann noch Leberkäs‘ mit Brez’n.

  • Reset.

    Status rot.

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    Status grün.

    Für alle, die sich gefragt haben, warum’s im Mai so wenige Blogeinträge von mir gegeben hat und deshalb auch mein tolles Diplomprüfungsbanner so selten zu sehen gab, hier die Antwort: Ich werde nicht wie gplant in den Sommersemesterferien (September/Oktober) zu meinen Diplomprüfungen antreten sondern erst im Winter (Februar/März/April).

    Der Grund hierfür ist eigentlich recht einfach: ich hab‘ ja jetzt schon ein paar Wochen an der Vorbereitung für die Prüfungen gearbeitet und muss leider zugeben, dass ich zwar wohl rechtzeitig mit der Lernerei fertig werden würde, allerdings dann wohl bei meinem Prüfungen keine all zu gute Note rausspringen würde, weil die Lernzeit insgesamt einfach viel zu kurz bemessen gewesen wäre, um sich optimal vorzubereiten.

    Das wiederum hängt damit zusammen, dass ich für mein Programmierpraktikum einfach viel zu lange gebraucht habe, mit dem ich eigentlich schon Mitte/Ende Februar fertig sein wollte. Die Arbeit der letzten Wochen hat nun gezeigt, dass die verkürzte Lernzeit leider nicht ausreicht um mich so vorzubereiten, wie ich mir das gedacht habe.

    Nichts desto trotz bin ich im Moment fleißig am lernen, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im Winter werde ich dann noch eine Prüfungsvorlesung substituieren. Dadurch erhoffe ich mir mir in einem Fach geprüft zu werden, das mir wesentlich besser liegt, als das bisherige. Darüber hinaus werde ich mich schon in meine Diplomarbeit einarbeiten, damit’s damit dann nach den Prüfungen volle Kanne losgehen kann.

    Status grün.

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    Status rot.

  • Vom Hundertsten ins Zehntausendste.

    Status grün/gelb.
    Im Sommer, als ich auf mein Medizindiplom (Nebenfach) gelernt habe, hab‘ ich ja schon mal ’nen Artikel veröffentlicht, in dem ich beschrieben hab, wie schnell man von ’nem Wikipediaartikel, in dem man nur schnell was nachschlagen will, ganz schnell bei was ganz anderem aber noch viel interessanteren landet. Diese Erfahrung dürften neben mir ja wohl auch schon viele andere gemacht haben.

    Das Nebenfachdiplom ist ja mittlerweile erfolgreich abgehakt. Stattdessen geht’s jetzt so richtig an’s Eingemachte. Das Hauptfachdiplom steht an. Und wieder bin ich beim Nachlesen im Internet auf was ganz anderes aber (zumindest für mich) viel Interessanteres gestoßen.

    Los ging’s beim Wikipediaartikel zum P=NP?-Problem, bei dem ich eigentlich nur mein Gedächtnis in ’nem kleinen Detail auffrischen wollte. Dabei bin ich auf den Fakt gestoßen, dass dieses Problem ja zu den sieben Millennium-Problemen gehört, für deren Lösung ein Preisgeld von jeweils 1 Million Dollar ausgeschrieben ist. Das einzige dieser sieben Probleme, das bisher gelöst wurde, ist der Beleg der Poincaré-Vermutung durch den russischen Mathematiker Grigori Jakowlewitsch Perelman. Dieser hat seine Arbeit jedoch nicht wie üblich in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, sondern auf arXiv.org, einer freien Sammlung von wissenschaftlichen Publikationen aus den Bereichen Physik, Mathematik, Informatik und Biologie.

    Also hab ich zum Spaß mal ein bisschen in den Informatikveröffentlichungen gestöbert und bin dabei auf eine Arbeit zum Thema Automatische Konturextraktion von Neuronen gestoßen. Das betrifft sowohl mein Vertiefungsgebiet „Bild- & Signalverarbeitung“ als auch mein Nebenfach „Medizinische Informatik“. In einer ruhigen Minute werd‘ ich das Paper mal genauer unter die Lupe nehmen. Ein flüchtiger Blick verspricht schon mal viel Interessantes für mich.
    Status grün/gelb.

  • Fakten, Fakten, Fakten.

    Menschliches Gefäßsystem.Dem Deutschen wird ja nachgesagt, dass er die Bürokratie praktisch erfunden hat. Und aus viel Bürokratie kann man auch mehr oder weniger sinnvolle Statistiken basteln. Einige der Letzteren lese ich ab und zu recht gern und bin dabei auf ’nen recht interessanten Wikipediaartikel gestoßen. Man Interesse an mehr oder weniger wichtige Daten und Fakten konnte man ja auch schon anhand meines Artikel zur Weltmeisterschaft der Isotope erahnen.

    Dieser beschäftigt sich mit Daten rund um den menschlichen Körper. Also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Einerseits ein Artikel über Zahlen und Fakten und andererseits ein Artikel aus dem Bereich Medizin. Klar, dass mir der gefällt.

    Gestoßen bin ich auf den Artikel auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, wie viele Synapsen denn so ein menschliches Gehirn hat. Das hat mich interessiert, weil ich vor einiger Zeit mal ’nen Artikel gelesen habe, in dem irgend so ein Googleheini behauptet hat, dass eigentlich keine Software der Welt größer als 400MB sein müsste, da das menschliche Genom digitalisiert gerade mal 400MB groß wäre. Er folgerte dann fälschlicherweise, da der Mensch ja zu so überragenden kognitiven Leistungen fähig ist, dass eine ebenso mächtige Software auch nicht mehr als 400MB Umfang haben müsse. Dass sich die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen aber nicht über sein Genom sondern über die Verschaltung seines Hirns definiert, hat er dabei dummerweise übersehen, genauso wie er den Fakt außer Acht lässt, dass das Gehirn ja ein massiv parallel arbeitendes Organ ist.

  • Der Pinguin spurtet davon.

    Gestern stand die Abschlusspräsentation meines Programmierpraktikums an, die sehr erfolgreich verlief. In den nächsten Tagen werde ich dann auch die Ausarbeitung meines Programmierpraktikums online stellen.

    Bei der Vorbereitung der Präsentation ist mir noch was aufgefallen, was auch in der Ausarbeitung keine Erwähnung mehr findet. Entwickelt hab ich mein Simulationstool hauptsächlich unter Windows, die Präsentation der Software habe ich jedoch unter Linux gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Erstellung der Simulationsbilder unter Linux (unterer Screenshot) wesentlich weniger Zeit beansprucht als unter Windows (oberer Screenshot), was folgende beiden Screenshots illustrieren sollen.


    Zwar werden die Laufzeiten auf ganze Sekunden abgerundet, aber man sieht, dass die Ausführung unter Windows (oberer Screenshot) sage und schreibe doppelt so lange dauert wie unter Linux (unterer Screenshot). In meinem Fall handelt es sich um die Distribution Ubuntu).

    Dabei wurde beide Male haargenau der selbe Zylinder simuliert mit exakt den selben Form-, Lage-, Beleuchtungs- und Modellierungsparametern. Beide Male wurde die Software mit gcc kompiliert mit absolut identischen Compileroptionen. In keinem der beiden Testläufe waren zusätzliche Programme geöffnet, die Prozessor oder Speicher hätten auslasten können. Auch das Testsystem, mein Notebook, war beide Male das gleiche.

    Zwar handelte es sich bei meiner Windows XP Professional Version um die 32-Bit Variante und bei Ubuntu um die mit 64-Bit Unterstützung, das dürfte aber nur einen Unterschied bei der Genauigkeit der Berechnungen, jedoch nicht bei deren Geschwindigkeit machen. Auch die Tatsache, dass nur die Windows Version das Abspeichern von PNG-Dateien unterstützt, dürfte keinen Unterschied machen, da dieses Abspeichern explizit ausgeführt werden muss und nichts mit dem eigentlichen Bildberechnungsprozess zu tun hat. Da es sich bei der CPU in meinem Notebook (einem AMD Athlon-64 3000+) um eine Singlecore CPU handelt, kann auch eine eventuell betriebssystemabhängige Schleifenparalellisierung (in der aktuellen Version ist Zybesi keine Multithreadanwendung), für die wirklich einiges Potential in meiner Software vorhanden ist, nicht schuld an den massiven Leistungsunterschieden sein. Auch habe ich darauf geachtet, dass die CPU sowohl unter Windows als auch unter Linux auf maximalem Arbeitstakt läuft und sich nicht in irgendeinem Stromspamodus befindet und sich somit automatisch herunter taktet.

    Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass Linux das bessere (oder zumindest schnellere) Betriebssystem ist, aber eine Erwähnung in Form dieses Blogeintrags war’s mir dann doch wert.

    Nachtrag („Wer lesen kann ist klar im Vorteil“ oder „Wikipedia ist (meistens) dein Freund“):
    Jetzt habe ich doch noch die Lösung für den großen Geschwindigkeitsunterschied bei den Berechnungen unter den beiden Betriebssystemen gefunden. Den weitaus größten Teil der Berechnungen in meinem Simulationstool machen Skalarprodukte von Vektoren aus, also im Prinzip Additionen und Multiplikationen von Gleikommazahlen. Bei der AMD64-Architektur, die die x86-Architektur und den x86-Befehlssatz erweitert und über die meine Notebook-CPU verfügt, sind zwei Faktoren entscheidend für den Performanceboost, den ich festgestellt habe.

    • Im 64-Bit Modus stellt die AMD64-Architektur 16 zusätzliche Register zur Verfügung, die bei der Ausführung von 32-Bit Anwendungen auf der selben CPU nicht zugänglich sind.
    • Hauptunterschied für den Geschwindigkeitsunterschied dürfte jedoch sein, dass die AMD64-Architektur für Gleitkommaoperationen nicht auf die x86-FPU zurück greift, sondern stattdessen die entsprechende SSE-Einheit benutzt. Diese ist von Haus aus performanter als die x86-FPU. Größter Vorteil der SSE-Einheit ist die Tatsache, dass deren Register, in denen die Operanden für eine Berechnubg stehen, 128 Bit breit sind. Im Gegensatz dazu sind die Register der x86-FPU nur 80 Bit breit.
      In ein Register der SSE-Einheit passen also vier Gleitkommazahlen einfacher Genauigkeit oder zwei Gleitkommazahlen doppelter Genauigkeit. Der Clou ist nun, dass die SSE-Einheit tatsächlich pro Verarbeitungschritt jeweils zwei Gleitkommazahlen doppelter Genauigkeit aus zwei Registern nehmen kann und so in einem Schritt zwei Gleitkommaberechnungen durchführt. Dies dürfte wohl die doppelte Ausführungsgeschwindigkeit der Bildberechnung unter Linux im 64-Bit Modus erklären.

    Wer das alles mal selbst durchlesen möchste, dem empfehle ich die beiden Wikipedia-Artikel zu AMD64 und SSE, aus denen ich diese Informationen habe.

  • Datenkrake.

    Google.Neben Google Analytics zur Analyse der Zugriffszahlen auf meinen Blog verwende ich die Google Webmaster Tools, die mir recht aussagekräftige Informationen über das Ranking meiner Homepage bei der bekannten Suchmaschine liefern.

    Nachdem mein Blog nun seit ziemlich genau 1 ½ Jahren online ist, bin ich mit meinem Google-Ranking eigentlich recht zufrieden. Natürlich steht der mit der schnöden Eingabe von Christoph Riesinger ganz oben, aber auch mein Nachname allein reicht für ein Top10-Ranking.

    Glücklicherweise findet man meinen Blog nicht nur über meinen Namen. So sind meine beiden Artikel zur Karlsruher Nuklidkarte recht weit oben gelistet, genau so wie mein Beitrag zur WPA-Verschlüsselung unter Windows 2000. Ganz besonders stolz bin ich auf die hohe Bewertung meines HDR-Tutorials, in das ich viel Zeit und Mühe investiert habe. Ebenso bin ich ganz happy, dass ich mit einem meiner beiden Hauptseminare ganz oben stehe.

    Ein paar Ergebnisse zum Schmunzeln gibt’s natürlich auch. Mein im alltäglichen Sprachgebrauch nicht gerade häufig vorkommendes Osmanien wird doch tatsächlich gesucht und findet sich auch promt unter den Top10 Google-Treffern.

    Wie ich so bei den anderen Großen Suchmaschinen abgeschnitten habe, hab ich nicht so genau in Erahrung gebracht. Allerdings stehe ich bei Yahoo, Ask.com und Lycos mit meinem Namen jeweils an erster Stelle. Beruhigend ist auch, dass ich bei keiner Web- oder Bildersuche Peinlichkeiten von mir gefunden habe. Zumindest keine, die ich nicht selbst online gestellt habe *g*.

    Natürlich beziehen sich die Googlelinks nur auf den Stand, als ich diesen Blogeintrag geschrieben habe. Die Ergebnisse können von Zeit zu Zeit natürlich ganz schön variieren.

    Nachtrag (am 26.04.2008):
    Hehe. Weil ich gerade den Blogeintrag zum siebten Nagus all in! geschrieben habe, habe ich mir gedacht, dass ich mal nach unserem kleinen Pokerturnier googel um zu sehen, welcher Blog weiter oben gelistet ist, der vom Gastgeber oder meiner. Tja, was soll ich sagen, ich hab „gewonnen„.

  • Heute schreiben wir Geschichte.

    Status grün.
    Vergangenen Dienstag war es soweit. Ein Ereignis von historischem Ausmaße stand an. Ich habe mit der Lernerei für meine Diplomprüfungen in den Sommersemesterferien begonnen.

    Während sich andere für ein derartiges Mammutprojekt gerade einmal 100 Tage Zeit lassen, stehen mir auch nicht wirklich komfortable 138 Erdrotationen dafür zur Verfügung.

    Da ich in meiner Lernzeit den ein oder anderen Blogeintrag zum Thema Lernen erstellen werde, habe ich mir zu diesem Zweck die beiden Banner oben und unten von diesem Eintrag einfallen lassen. Sie sollen immer den aktuellen Stand meiner Synapsenbildung repräsentieren. Die Dinger gibt’s noch in gelb und in rot, je nachdem wie kritisch die aktuelle Lernphase ist. Momentan ist ja noch nicht viel passiert, also sind sie noch brav grün.

    So, das ist jetzt der Blogeintrag, den ich mir in ein paar Jahren mal ansehen kann und dann meinen Kindern erzähle, dass am 15. April 2008 das große Lernen begonnen hat.
    Status grün.