Kategorie: Freizeit/Privates

Alles was so die privaten Einträge eines Blogs ausmacht findet sich hier: Erlebnisse, Parties und so weiter.

  • Voll Web 2.01, eyy!

    Nachdem ich ja jetzt voll Web 2.0 bin, muss auch ich mich upgraden und zur Version Web 2.01 voran schreiten. Zu diesem Zweck beteilige ich mich an Kettenbrief 2.0beta, der mir vom Dom zugesandt wurde.

    1. Greife das Buch, welches dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 3 und 4.
      Zählen Prüfungsprotokolle auch? Ein Buch ist im Moment nicht in Reichweite beziehungsweise ich bin zu faul zum aufstehen.
      Prüfer: Bronchialkarzinom, histologische Formen?
      Prüfling: NSCLS (Plattenepithel- (50%), großzelliges (10%), Adeno- (15%) und adenosquamöses (2%) Karzinom).
    2. Strecke deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
      78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,9% Argon und 0,04% CO2.
    3. Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?
      Alexander auf ProSieben, in HDTV, yeah.
    4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
      Tactical Sekt – Beslan und die tittlinger Dorfjugend unterwegs auf ihren Rollern *brumm*.
    5. Wann hast du den letzten Schritt nach draußen getan?
      Heute Vormittag. Ich brauchte Kabelbinder bis ich feststellte, dass Sonntags die Geschäfte geschlossen sind.
    6. Was hast du gerade getan, bevor du diesen Fragebogen begonnen hast?
      Das hier kurz ausgebessert.
    7. Was hast du gerade an?
      Jogginghose und T-Shirt vom ASG-Ball ’03 *harrharrharr*
    8. Hast du letzte Nacht geträumt?
      Die Medizin behauptet ja, ich kann mich jedoch nicht dran erinnern.
    9. Wann hast du zum letzten Mal gelacht?
      An das ich mich erinnern könnte? Als ich die Vorlage vom Dom gesehen hab.
    10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem du dich gerade befindest?
      Fenster, weiße Farbe, Panorama Poster von Thailandinseln, der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci.
    11. Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
      Ich seh‘ ständig sonderbare Sachen: Menschen, die magersüchtig sind und verhungern obwohl’s doch in unsere Breiten genug zum Spachteln gibt. Oder andere Menschen, die sich unter’s Messer legen um eher der Norm entsprechend auszusehen aber andererseits alles versuchen, um einzigartig und besonders zu sein. Aber das, was wohl die meisten hier erwartet haben ist wohl sowas in der Richtung.
    12. Was war der letzte Film den du gesehen hast?
      Das Finale der ESL 1on1 Major Series in Unreal Tournament 2004 auf GIGA.
    13. Was würdest du kaufen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?
      Hmm, nix besonders: Ein aktueller PC wär ganz nett und so ein BluRay- oder HD DVD-Player samt Filmen fehlt mir noch.
    14. Sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.
      *schnief* Ich bin gar kein richtiger Niederbayer.
    15. Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
      Ohh, so ’n bisschen an physikalischen Größen rumspielen wär doch ganz nett. Schau’n was passiert, wenn die Elektromagnetische Kraft auf einem größer ist als die Starke Wechselwirkung. Oder was passiert wohl, wenn sich Masse nicht mehr anzieht sondern das Vakuum abstoßt?
    16. Tanzt du gerne?
      public class Christoph extends Mensch {

        private final static float alkoholGrenze = 1f;
        private float alkoholSpiegel = 0f;

        public Christoph(float alkoholSpiegel) {
          this.alkoholSpiegel = alkoholSpiegel;
        }

        public boolean tanzen() {
          return (alkoholSpiegel > alkoholGrenze);
        }
      }
    17. George Bush!
      Good Bush, bad Bush.
    18. Stell dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest du es nennen?
      Weiß ich noch nicht.
    19. Und einen Jungen?
      Das schon: Felix.
    20. Würdest du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
      Durchaus:

      • Wenn die Klimaerwärmung mein schönes Bayernland untergehen lässt.
      • Oder wenn Temelín explodiert.
      • Es kann natürlich auch sein, dass ich in Form eines neuerlichen Weltkrieges gezwungen bin, auszuwandern. Da werde ich dann sozusagen ausgewandert.
      • Aber es reicht ja schon ein verlockendes Jobangebot aus den USA oder aus den großen Metropolen Chinas.
    21. Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?
      Haha, den Gott zeigt’s mir mal, vor dessen Himmelstor ich mal stehen werde.
    22. Drei Leute, die das hier auch beantworten sollten.
      Da Corny, der Herr Wimmer Cornelius und unser Doktor der Biologie in spé.
  • Voll Web 2.0, eyy!

    Da’s ja voll Web 2.0 ist, in seinem Web 2.0 Blog selbst gedrehte Web 2.0 Videos, die’s auf Web 2.0 YouTube gibt, über den Web 2.0 RSS-Feed seinen Freunden zugänglich zu machen, will ich auch Web 2.0 sein und das tun:

    Na? Erkennt? Leider sind zum Schluss raus Bild und Ton nimma ganz synchron. Auf jeden Fall dürfte somit auch die Frage beantwortet sein, was ich so mache wenn ich mich mal nicht mit Medizin lernen rumschlage: Meinen Hexenmeister (Meisterschaft Erde & Geist) in Titan Quest aufleveln und brav Items sammeln.

  • High Dynamic Range, Teil II: Tutorial.

    Heute gibt’s den zweiten Teil meiner dreiteiligen Betragsserie rund um die High Dynamic Range Fotografie. Im ersten Teil ging’s erstmal um die Grundlagen, was High Dynamic Range überhaupt ist und was es so besonders macht. Im dritten und letzten Teil will ich dann ein paar eigene Beispielbilder von mir vorstellen aber zuvor geht’s heute darum, wie man diese mit Hilfe von Photoshop und dem Tone-Mapping PlugIn von Photomatix HDR-Bilder erstellt.

    Wie bereits erwähnt benötigt das Erstellen von HDR-Bildern im wesentlich zwei Schritte:

    1. Zunächst einmal müssen die mit unterschiedlicher Belichtung geschossenen Bilder übereinander gelegt und verrechnet werden. Für diesen Zweck verwende ich in meinem Tutorial Photoshop.
    2. Das so gewonnene Bild enthält soviel Kontrast, dass es von normalen Anzeigegeräten nicht korrekt angezeigt werden kann. Um dieses Problem zu lösen kommt das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix für Photoshop zum Einsatz.

    Wie man das Rohmaterial für HDR (unterschiedlich belichtete Bilder eines Szenarios) erhält, hab ich ja bereits im ersten Teil meiner Artikelreihe erläutert. Also können wir gleich mal mit der Verarbeitung loslegen:

    Schritt 1: Das Zusammenfügen der Einzelaufnahmen vom HDR-Bild mit Photoshop.
    Photoshop unterstützt das Erstellen von HDR-Bildern erst ab der Version CS2. Will man ein HDR-Bild aus Einzelaufnahmen erstellen, so kann man dies über „Datei“ → „Automatisieren“ → „Zu HDR zusammenfügen…“ machen.

    Im nun erscheinenden Dialog lassen sich die Rohaufnahmen auswählen und durch einen Klick auf „OK“ zum HDR-Bild automatisch zusammen fügen.

    Je nachdem wie viele Bilder zusammengefügt werden und wie potent der Rechner ist, an dem man arbeitet, dauert das Erstellen ein paar Minuten. Es erscheint ein Fenster, in dem man schon mal eine Vorschau auf das HDR-Bild erhält, außerdem können einzelne Rohbilder aus dem HDR-Bild noch entfernt werden. Ein weiterer Klick auf „OK“ beendet das Erstellen des HDR-Bildes.

    Schritt 2: Das Herunterrechnen des Kontrasts (Tone-Mapping) mit dem Photomatix PlugIn.
    Das HDR-Bild, das man gerade erstellt hat, ist ziemlich unansehnlich und hat noch nicht viel von den tollen HDR-Bildern, die man kennt. Das hängt damit zusammen, dass das Bild zwar nun einen irre hohen Kontrast hat, dieser vom Computerdisplay jedoch nicht dargestellt werden kann. Um das zu ändern führen wir nun den Tone-Mapping Schritt durch.
    Hier lässt sich das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix für Photoshop herunterladen. Die Registrierung kostet 55€, jedoch kann man mit der unregistrierten Version bereits ein wenig rumspielen. Lediglich ein Wasserzeichen wird in das fertige Bild eingefügt. Es steht die volle Funktionalität zur Verfügung.
    Installiert wird es wie jedes Photoshop-PlugIn indem es in folgendes Verzeichnis kopiert wird: PfadZurPhotoshopInstallation\Zusatzmodule\ (trifft nur auf die deutschsprachige Version zu. Je nach Lokalisation heißt das Verzeichnis für die PlugIns anders.).
    Nach einem Neustart von Photoshop lässt sich der Tone-Mapping Filter über „Filter“ → „Photomatix“ → „Tone Mapping…“ auswählen. Der Filter ist natürlich nur verfügbar, falls ein HDR-Bild geöffnet ist.

    Im nun erscheinenden Fenster lassen sich viele selbsterklärende Parameter tunen. Da sich über Geschmack nicht streiten lässt gibt es keine perfekten Einstellungen für alle HDR-Bilder. Hier muss jeder selbst entscheiden was gefällt und was nicht. Die Änderungen werden in einem Vorschaufenster immer gleich sichtbar. Ein Klick auf „OK“ übernimmt die Einstellungen für das Bild.

    Schritt 2.5: Speichern der HDR-Bilder.
    Da man ja mit Photoshop arbeitet lassen sich nun noch je nach Gutdünken unterschiedliche Nachbearbeitungen am HDR-Bild durchführen.
    Beim Speichern des Bildes ist zu beachten, dass sich Photoshop bei HDR-Bildern im 32bit-Modus befindet, ein Speichern also nur nach TIFF, PSD oder etwas äquivalentem, jedoch nicht nach JPG oder PNG möglich ist. Um diese Schikane zu lösen ändert man einfach den Farbmodus über „Bild“ → „Modus“ → „16-Bit-Kanal“. Nun kann das Bild in den gängigen Formaten gespeichert werden.

    Durch die Reduktion der Farbtiefe entsteht kein weiterer Qualitätsverlust, da die Farbkanäle durch das Tone-Mapping bereits entprechend herunter gerechnet wurden.

    Zum Schluss gibt’s noch das Endergebnis unseres Tutorials. Im dritten Teil meiner HDR-Reihe gibt’s dann noch mehr HDR-Bilder, die ich erstellt hab, damit man auch sieht, was so alles für einen Privatanwender möglich ist.

  • Zu Besuch bei Braunbär, Pinguin & dem Gäubodenfest.

    Nachdem wir vorletztes Wochenende bei den Tieren in Ortenburg waren haben meine Karin und ich heute einen Ausflug in den Straubinger Tiergarten gemacht.

    Dort gab’s diesmal mehr exotische Tiere wie Papageien, Affen und Löwen zu bewundern, mit denen man aber nicht so gut auf Tuchfühlung gehen konnte wie mit denen in Ortenburg. Trotzdem hat sich die knapp 80km lange Anreise auf jeden Fall gelohnt, denn der für Studenten ermäßigte Eintritt ist wirklich fair und für einen Zoo in unserer Gegend bekommt man eine tolle Artenvielfalt präsentiert. Es muss ja nicht immer gleich München oder Salzburg sein.

    Außerdem hamma dann bei der Gelegenheit einen Abstecher auf’s Gäubodenvolksfest gemacht, dass momentan in Straubing statt findet. Da haben meine Karin und ich gleich die Bekanntschaft mit einem Parkausraster gemacht: Nachdem wir beide unter Anweisung einer Parkanweiserin etwas unkonventionell eingeparkt hatten, regte sich ein Straubinger wie ein Rohrspatz auf, dass wir ihm seinen Parkplatz weggeschnappt hätten. Dass keine vier Meter weiter eine halbe Parkreihe (ich schätze mal fünf weitere freie Parkplätze) frei war hielt ihn nicht davon ab uns als „Arschloch“ und „Passauer Bagasch“, die Parkeinweiserin als „blöde Sau“ zu beschimpfen.

    Auf’m Fest selbst war richtig viel los. Klar am Feiertag und bei diesem Bekanntheitsgrad. Wir sind allerdings nur kurz drüber geschlendert und haben uns nicht in eines der äußerst gut besetzten Bierzelte gesetzt.

    Und da Tiere tolle Fotomotive sein können, hier die Attraktivsten:


    Meine Karin im Streichelzoo…


    …genau so wie ich.


    Meine Karin und ich sind zwar ein viel tolleres Traumpaar, dafür samma ned so schön blau.


    Nach zahlreichen Hollywoodauftritten in der letzten Zeit mach die Pinguine nun Sommerurlaub in Straubing.


    Das zweitgrößte Volksfest in Bayern: Das Gäubodenvolksfest in Straubing.

  • Zu Besuch bei Luchs, Wildschwein, Ziege & co.

    Am letzten Freitag war ich mit meiner tollen Meerjungfrau-Karin im Wildpark Ortenburg.

    Früher, als ich noch kleiner war, war ich da eigentlich zwei mal im Jahr mit meinen Eltern, aber das letzte mal liegt bestimmt schon zehn Jahre zurück. Deswegen bin ich da wieder mal hin, diesmal mit meiner Karin, um mir Eulen, Rehe und eine ganze Rotte Wildschweine anzusehen.

    Und es war wirklich ein sehr schöner Nachmittag denn für den günstigen Eintrittspreis ist wirklich einiges geboten: An praktisch jeder Stelle kann man die anwesenden Tiere füttern. Tierfutter lässt sich preiswert erwerben. Die meisten Tiere (Rehe, Ziegen, Hasen) laufen frei herum und als Besucher kann man richtig auf Tuchfühlung mit ihnen gehen, was ab und zu auch etwas Mut erfordert (zum Beispiel bei einem männlichen Dammhirschen). Außerdem ist der Wildpark wirklich sehr schön in eine Landschaft aus Steinbrüchen, Wald und Wiese integriert und man bekommt wirklich viele Tiere, vor allem einheimische zu sehen: Rehe, Ziegen, Hasen, Wildschweine, Näsenbären, Füche, Steinböcke, Esel, Luchse und und und…

    Auf alle Fälle ein toller Ausflug mit vielen Tieren zum Anfassen und einem fairen Eintrittspreis. Sehr (weiter-) empfehlenswert.

    Und wiedermal sagen Bilder mehr als (Blog-) Worte:


    Meine tapfere Karin beim Damhirschen füttern…


    ..und ich unter Einsatz meiner Männlichkeit beim Ziegen füttern.


    Das süßeste Foto des Tages: Ein Babynasenbär. Der wollte wirklich nur spielen.


    Die größte Eule: Ein Uhu mit buschigen Augenbrauen.


    Und gleich nochmal tapfere Karin. Diesmal bei den Wildschweinen.

  • Geschützt: Meerjungfrauen-Geburtstagsparty.

    Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Bitte gib unten das Passwort ein, um ihn anzeigen zu können.

  • Senfgrüner Besuch im Lindental.

    Mit etwas Verspätung gibt’s an dieser Stelle meinen Bericht zur diessemstrigen Semester-Final-Party die letzten Samstag stattgefunden hat.

    Leider gab’s ein etwas beunruhigendes Ereignis: Als ein paar von uns standen gegen halb zwölf oben auf der Terrasse von den Jungs, die auch dieses mal die Party ausgerichtet haben, als ein panischer Frauenruf durch die Nacht schallte. Alle, die auf der Terrasse standen waren sich sofort einig, dass es sich dabei um keinen Scherz von einer weiteren in der Nähe stattfindenden Party handeln könne. Auch einen zu lauten Fernseher schlossen wir aus, denn die „Hilfe, Hilfe“-Rufe waren wirklich markdurchdringend. Nachdem eine anfängliche Suche in der Nähe nix brachte, riefen wir dann sogar die Polizei, die jedoch auch nichts fand und die deshalb unverrichteter Dinge wieder abziehen musste.
    Hoffentlich war’s wirklich nur ein Schrei vom Nahe gelegenen Kühberg, der als Pärchentreffpunkt stadtbekannt ist und es dort jemand einfach übertrieben hat oder ein doch zu laut gestellter Fernseher als dass wirklich was Schlimmes passiert ist.

    Ansonsten war’s wieder ein kurzweiliger Abend (bzw. Nacht, denn die Partygemeinde löste sich erst gegen halb sechs auf). Zwar waren nicht ganz so viele Leute da wie auf der letzten Party, die gleichzeitig die Begrüßungsparty für d’Susi war, die jetzt bei den Zwillingen wohnt, aber der traditionelle Chilitopf und eine angenehme Gesellschaft entschädigten ausreichend dafür.

    Somit ist das Semester offiziell abgeschlossen. Ich bin auch schon fleißig an Lernen für meine Medizinische Informatik-Diplomprüfungen. Da werd ich dann heut Nachmittag gleich weiter machen.

  • High Dynamic Range, Teil I: Grundlagen.

    Schon vor ein paar Monaten bin ich auf das Thema High Dynamic Range in der Fotografie gestoßen (auf deutsch so viel wie „Bilder mit hohem Kontrastumfang“). Dabei handelt es sich um ein spezielles Aufnahme- und digitales Nachbearbeitungsverfahren in der Fotografie, bei der besonders spektakuläre Bilder mit, wie der Name schon sagt, hohem Kontrastumfang entstehen und die Bilder dadurch hohe Tiefe, großen Detailreichtum und teilweise sogar surrealistische Farben bekommen.

    In insgesamt drei Artikeln möchte ich ein bisschen das Thema vorstellen:

    • Im ersten Teil (also diesem hier) werde ich etwas über die Grundlagen und -prinzipien der HDR-Fotografie schreiben. Ein Einstieg in die Materie sozusagen.
    • Anschließend will ich im zweiten Teil ein kleines Tutorial präsentieren, mit dessen Hilfe sich HDR-Bilder erstellen lassen. Dazu verwende ich die Software Photoshop und das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix.
    • Zum Abschluss will ich dann im dritten Teil ein paar Beispiele online stellen mit deren Hilfe man sich einen Eindruck der Möglichkeiten von HDR machen kann.

    Los geht’s also mit dem ersten Teil über die Grundlagen und -prinzipien der HDR-Fotografie:

    Was zeichnet HDR-Bilder aus?
    Der hohe Kontrastumfang von HDR-Bildern führt zu beeindruckenden Bildern: Sie weisen einen sehr hohen Detailgrad auf, vor allem bei Szenen mit komplexen Lichtverhältnissen. Außerdem haben diese Bilder eine hohe räumliche Tiefe und ihre teilweise überzeichneten Farben wirken fast schon surreal.

    Wie kommt es zu diesen Effekten?
    Normale (analoge und digitale) Fotografie bilden nur ein sehr geringes Spektrum des Kontrastes der Wirklichkeit ab. Ähnlich verhält es sich mit Anzeigegeräten wie Fernseher, Computermonitore und Fotopapier. Während die Wirklichkeit (mit Sonnenlicht) Kontrastverhältnisse von 1:10.000 bis 1:100.000 aufweisen kann, können oben genannte Utensilien lediglich Kontraste im Verhältnis von 1:50 bis maximal 1:1.000 darstellen.
    Hier setzt HDR an: Sie ermöglicht es, Aufnahmen mit Kontrastverhältnissen nahe an der Realität zu generieren.

    Wie erstellt man HDR-Bilder?
    Um den hohen Kontrastumfang in HDR-Bildern zu erhalten benötigt es zwei Schritte:

    1. Von der Szene die aufgenommen werden soll werden neben einem Bild mit normaler Belichtung weitere über- und unterbelichtete Bilder erstellt. Auf diese Weise erfasst man bei den überbelichteten Bildern genauere Informationen über eher dunklere Bereiche des Bildes und bei den unterbelichteten Bildern mehr Details über hellere Stellen im Bild, als das bei dem Bild mit normaler Belichtung der Fall ist.
      Je nachdem wie die Kontrastverhältnisse des Motivs sind, sind neben einem Bild mit normaler Belichtung je weitere ein, zwei oder drei über- und unterbelichtete Aufnahmen nötig, jede mit einer anderen Belichtung, um möglichst viele Details der Szenerie zu erfassen. Eine Vervierfachung beziehungsweise Viertelung der Belichtungszeit zwischen zwei Bildern ist hierbei ein guter Richtwert.
      Die Tatsache, dass von ein und derselben Szenerie mehrere Aufnahmen gemacht werden setzt jedoch voraus, dass sich die Szene währenddessen nicht ändert. Außerdem ist ein Stativ für die Digitalkamera zwingend notwendig. Darüber hinaus ist es sinnvoll, gleich digitale Aufnahmen zu machen, da die Bilder am Computer weiterverarbeitet werden müssen.
      Mit einer Software lassen sich nun die Aufnahmen in einem Bild vereinen. Dabei werden von jeden Bild die Informationen verwendet, die einen Ausschnitt des Bildes mit den meisten Details zeigt. Dieses Zusammenfügen erfolgt automatisch. Auf diese Weise erhält man den hohen Kontrastumfang des Gesamtbildes.
    2. Das so gewonnene Bild muss jedoch weiter verarbeitet werden. Schließlich beinhaltet es nun so viel Kontrast, dass dieser weder von einem Monitor noch von einem Fotodruck dargestellt werden kann. Das sogenannte Tone-Mapping rechnet das Bild sozusagen herunter und schafft es so, die Kontrastunterschiede auch auf konventionellen Anzeigegeräten anzuzeigen.

    Welche Szenarien sind besonders für HDR-Bilder geeignet?
    Man kann ganz einfach sagen: Je höher die Kontrastkomplexität der Szene, desto besser geeignet für HDR. Dies ist vor allem bei Bildern mit großer räumlicher Tiefe der Fall. Ein Gruppenbild mit einer Ebene und gleichmäßiger Ausleuchtung ist also weniger geeignet. Klassisch kann man hier drei Kategorien erwähnen:

    • Bilder mit markanten Vorder- und Hintergrund: Als Hintergrund dient hierbei oft der Himmel mit spektakulären Wolken- und Lichtverhältnissen.
    • Bauwerke, mit interessanter Architektur: Moderne Gebäude mit interessanten Formen und Ausleuchtung wirken besonders gut, ebenso wie Kirchen und Kathedralen, vor allem von innen.
    • Bilder durch Fenster: Da der Innenraum in der Regel wesentlich dunkler ist als die Landschaft außerhalb des Fensters, kann man so sehr schöne HDR-Bilder erhalten.

    Aber nur, weil eine Szene nicht in diese drei Kategorien passt heißt das noch lange nicht, dass man von ihr kein interessantes HDR-Bild machen könnte.

    Da Bilder mehr als tausend Worte sagen will ich an dieser Stelle auf zwei Beispiele linken, die auf den Seiten von Photomatix zu sehen sind. Die kleineren drei Bilder stellen das Ausgangsmaterial mit unterschiedlicher Belichtung dar, das größere dann das zusammengefügte und tonegemappte Endprodukt:
    Erstes Beispiel…

    …und ein weiteres Beispiel:

    Wer noch etwas mehr Hintergrund haben möchte, dem sei der c’t-Artikel in der Ausgabe 13/2007 auf Seite 144 wärmstens empfohlen.

    Ansonsten gibt es in den nächsten Wochen Teil II und III meiner Berichte über HDR-Fotografie.

  • Nagus‘ all in! Die Vierte.

    Fast schon traditionell fand gestern Abend pünktlich zum Ende des Semesters der Nagus‘ all in statt, seines Zeichens ein Pokerturnier, bei dem gute Unterhaltung garantiert ist. Diesmal ging’s in die vierte Auflage des Turniers.

    Als zweimaliger Gewinner und Titelverteidiger ging ich diesmal recht locker und mit wenig Erwartungen in das Event, was sich ziemlich schnell als optimale Strategie für den Abend entpuppte, denn Fortuna war mir heute Abend nicht sehr hold und ich schied als dritter von sieben Personen aus. All zu böse bin ich darüber aber nicht, denn die beste Hand, die ich an dem Abend hatte war Two-Pair. Die hab ich gespielt und natürlich verloren. Dann huifd’s hoid nix!

    Überhaupt war der Abend mehrmals geprägt von „Drilling schlägt Two-Pair“, wirklich gute Hände gab’s kaum, beispielsweise auch kein einziges Full-House. Dafür wurde schon früh aggressiv geraist, zumindest aggressiver, als man das bei den ersten drei Auflagen des Turniers erlebt hat.

    Ins Heads-Up kamen dann da Coco und da Dom, dem’s wirklich mal zu vergönnen war, um den großen Gewinn zu spielen, denn schließlich ist er ja Ausrichter des Nagus‘ all in! und kam bisher nicht in den Genuss, zu den letzten Drei am Tisch zu gehören. Zu sehen gab’s das längste Heads-Up in der noch jungen Geschichte des Nagus‘ all in! was hauptsächlich daran lag, dass die Chips relativ gleich verteilt waren und die Blinds hin und her über den Tisch gereicht wurden. Also nichts zu den gerade mal zwei Spielen im Finale des letzten Nagus‘ all in. Gegen halb Eins, so spät wie noch nie stand dann aber da Coco als Gewinner fest. Herzlichen Glückwunsch.

    Über mein frühes Ausscheiden brauch ich mich auch schon zweimal nicht beschweren denn eine Auszählung meines Kartengeldes, das ich immer an unseren dienstäglichen Kartenabenden im Wahn’s Inn, an denen wir zuerst zwei Stunden schafkopfen und dann zwei Stunden pokern, verwende hat ergeben, dass ich allein in den drei Monaten der Vorlesungszeit dieses Semesters knapp 50€ Reingewinn gemacht habe.

    Nachtrag:
    Auch der Gastgeber des gestrigen Abend Dom hat mittlerweile zur vierten Ausgabe des Nagus‘ all in! gepostet. Zu finden ist sein Bericht hier.

  • Durch Wind und Wetter.

    Mittwoch, 04.07.2007, 19.53 Uhr. Irgendwo zwischen Witzmannsberg und Tittling, Bayern, Deutschland, Europa, Erde (der dritte Planet von Innen in unserem Sonnensystem). Strömender Regen, Gewitter mit Blitz und Donner. Mittendrin, joggenderweise: Ich.

    Recht abenteuerlich war das gestern Abend beim Joggen. Die letzten vier Kilometer öffnet der Himmel seine Schleusen, und zwar so, dass sie nicht weiter aufgehen. Der Donau-Ilz-Radweg (was früher die Bahnstrecke Deggendorf-Kalteneck war) nimmt sumpfige Strukturen an, vor lauter Regen sieht man keine 50 Meter weit. Kein trockener Quadratmillimeter lässt sich mehr an mir finden, als ich zu Hause ankomme, im Gegenteil: Meine Klamotten lassen sich richtig kräftig auswringen. Immerhin hat’s der MP3-Player überlebt.

    Aber wer bis zum Herbst die Strecke Tittling-Kalteneck hin und zurück in einem Stück schaffen will, der muss halt trainieren. Insgesamt ist die Strecke 17 Kilometer lang, die erste Hälfte geht’s kontinuierlich 250 Höhenmeter bergab, dafür geht’s dann zurück kontinuierlich 250 Höhenmeter bergauf. Jeden Monat will ich zwei Kilometer mehr schaffen, im Moment steh ich bei vierzehn, hab also fast mein Ziel erreicht. Zwei mal die Woche geht’s raus auf den Donau-Ilz-Radweg zum trainieren.
    Optimal ist, dass auf der Hälfte der Strecke ’n Klärwerk steht, bei dem man auch parken kann. Da kann man dann gut ’n paar Wasservorräte im Auto deponieren, die bei so ’ner langen Joggingstrecke absolut von Nöten sind (vorausgesetzt, es regnet nicht so sintflurartig wie gestern, da musste man nur den Mund aufmachen). Deswegen park ich immer da, lauf erstmal je viereinhalb Kilometer hoch nach Tittling und wieder zurück, mach Trinkpause und will’s dann eben schaffen, je vier Kilometer runter nach Kalteneck und wieder zurück zun laufen.
    Auf der ganzen Strecke verbrutzelt man dann je nach Geschwindigkeit (will das Ganze in unter zwei Stunden schaffen) um die 2000 kcal, was immerhin dem Minimum entspricht, was eine erwachsenen Frau täglich zu sich nehmen soll.