Kategorie: Freizeit/Privates

Alles was so die privaten Einträge eines Blogs ausmacht findet sich hier: Erlebnisse, Parties und so weiter.

  • Radiometrische Beleuchtungssimulation mit präziser Sensormodellierung.

    Von meinem Programmierpraktikum habe ich hier in meinem Blog ja schon so einiges erzählt. Mit diesem Artikel möchte ich nun abschließend meine zusammenfassende Ausarbeitung der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

    Ausarbeitung: zybesi.pdf (360 KB)

    Die erstellte Software selbst, die ich Zybesi getauft habe (Zylinderbeleuchtungssimulator), beziehungsweise deren Quelltext werde ich nicht veröffentlichen. Das hängt damit zusammen, dass Zybesi massiven Gebrauch der FORWISS-Libraries macht. Diese werden für Punkt- und Vektorrechnungen in der Ebene und im Raum sowie für die Erstellung der grafischen Benutzeroberfläche benötigt. Jedoch sind diese Libraries nicht frei zugänglich. Da sie aber sowohl zum Kompilieren als auch für die Ausführung meines Programms benötigt werden, macht es wohl keinen all zu großen Sinn, Quelltext oder das Programm selbst über meinen Blog zu veröffentlichen.

  • Déjà vu.

    8 Blickwinkel.Zweimal im Kino innerhalb von acht Tagen, das ist ja fast schon astronomisch für meine Verhältnisse. Grund dafür ist der Kinodiestag im passauer Cineplex, bei dem die Vorstellung gerade mal 4,50€, auch auf den besten Plätzen, kostet. Reguläre Vorstellungen können auch schon mal fast das Doppelte kosten.

    Gestern stand also der Film 8 Blickwinkel auf dem Programm, den ich unbedingt sehen wollte, da die Trailer vielversprechend waren und der Film unter anderem mit Vorjahresoskargewinner Forest Whitaker, Sigourney Weaver, Dennis Quaid und Lost-Schauspieler Matthew Fox hervorragend besetzt war. In dem Film geht es um ein Attentat auf den amerikanischen Präsidenten auf einer Sicherheitskonferenz in Spanien welches aus acht unterschiedlichen Blickwinkeln acht unterschiedlicher beteiligter Personen wie einem Bodyguard des Präsidenten, der Regiecheffin eines Fernsehsenders oder dem Drahtzieher des Anschlags erzählt wird.

    Was mir an dem Film gefallen hat:

    • Obwohl eigentlich sechs mal (einige Blickwinkel zweier Personen werden in einer Szene zusammen gefasst) die selbe Geschichte erzählt wird, nämlich die Minuten kurz vor als auch kurz nach dem Attentat sowie der Anschlag selbst, ist keiner der Blickwinkel langweilig: Jedes mal wird ein bisschen mehr der Geschichte erzählt und jeder Charakter hat soviel Charme, dass man jedes mal gefesselt ist, auch wenn man schon ahnen kann, was da gleich kommen wird.
    • Die zwischenzeitliche Verfolgungsjagd durch Salamanca ist richtig gut. Jede Zehntel Sekunde denkt man, dass es jetzt gleich kracht. Und das Gute: Das tut’s auch.

    Was mir an dem Film weniger gefallen hat:

    • Da ballern sich die Terroristen durch halb Salamanca und legen die Stadt in Schutt und Asche und durch was werden sie aufgehalten? *spoiler* Durch ein kleines unschuldiges Mädchen, das auf der Straße steht und dem die Terroristen ausweichen *spoiler*. Auf der einen Seite so skrupellos sein und auf der anderen dann sowas.
    • Typisch amerikanisch: *spoiler* Natürlich erledigt der Bodyguard des Präsidenten, der ihm schon mal das Leben gerettet hat, die Terroristen im Alleingang und deckt darüber hinaus einen Maulwurf beim Secret Service auf *spoiler*. Sorry, aber für einen Film dieses Formats ist das einfach zu primitiv.
    • Beim Opel gehen die Airbags ned auf *gg*.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass der Film duraus sehenswert ist, auch wenn das nicht ganz neue Konzept der unterschiedlichen Blickwinkel nicht voll ausgeschöpft wurde und das Ende etwas zu amerikanisch (und vor allem mit Happy End) ausgefallen ist. Nichts desto trotz wird man 90 Minuten gut unterhalten und mein nicht ganz makelloser Kommentar hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich vielleicht etwas zu hohe Erwartungen an den Film hatte.

  • Generationswechsel.

    Vor ein paar Wochen hock‘ ich beim Dom und seh‘ mir auf meinem Notebook die neueste Folge House in HD an. Auf einmal friert der Bildschirm ein und es bilden sich weiße, horizontale, äquidistante Streifen auf dem Display, während das Bild zwischen den Streifen immer heller wird.

    Nachdem ich festgestellt habe, dass dieses Problem immer dann auftritt, wenn mein Notebook längere Zeit unter Last läuft und diese „längere Zeit“ immer kürzer wurde stand für mich fest, dass es sich wohl um einen Hardwaredefekt handeln müsse, denn auch das Reinigen der Lüftung brachte keine Besserung. Dummerweise hatte mein Notebook nach 3½ Jahren keine Garantie mehr und da es sich wohl um einen Defekt des Grafikchips auf’m Mainboard oder des Mainboards selbst handelte, kam für mich eine Reparatur eher nicht in Frage. All zu böse war ich darüber jetzt nicht, denn in der Zeit hab ich mein Notebook wirklich exzessiv genutzt und hatte es auch oft dabei, wenn ich mal nicht zu hause war.

    Also musste das geschehen, was ich eigentlich erst nach’m Studium vorhatte (dann bezahlt von meinem ersten eigenen verdienten Geld): Ein neuer PC musste her. Und wenn schon, dann einer, mit dem ich auch die neusten Spiele spielen kann. Schließlich steht das große Lernen für meine Diplomprüfungen an. Da braucht man am Abend was zum abschalten, wenn sein soziales Umfeld mal keine Zeit für einen hat.

    Mittlerweile sind die Einzelteile bei mir eingetrudelt und auch schon zusammengebaut. Nachdem auf Anhieb hardwareseitig alles lief, war ich erstmal geschlagene zwei Tage mit Software installieren und vor allem konfigurieren beschäftigt. Mittlerweile hab ich das aber hinter mich gebracht un muss sagen, dass ich mir da ein grandioses Teil angeschafft habe: ‚Ne GeForce 8800 GTS von Nvidia, ’n Core 2 Quad Q6600 von Intel und 4GB DDR-2 Arbeisspeicher bieten ja auch genug Performance, um so ziemlich alles Aktuelle in höchster Monitorauflösung mit höchsten Details zu spielen (ja, auch Crysis fällt da bei mir nicht unter 18 FPS).

    Dabei stellt man fest, dass Schatten in Spielen zwar herrlich sinnlos sind, aber genauso herrlich aussehen. Zwar spiele ich die meiste Zeit meine beiden aktuellen Lieblingsspiele Command & Conquer: Tiberium Wars und Titan Quest: Immortal Throne, aber mit der neuen Kiste hab ich jetzt endlich die Möglichkeit, auch die grafische Crème de la Crème zu zocken. Dabei muss ich nur aufpassen, dass ich meine momentan zahlreich vorhandenen Verpflichtungen für d’Uni ned vernachlässige.

    Hab hier noch schnell zwei Bilder von meiner neuen Kiste:


    So sieht’s jetzt bei mir auf’m Schreibtisch aus: Monitor, Tastatur, Maus und Headset.


    Mein Tower von schräg vorne. Naja, wie so ein Tower eben aussieht. Auf die inneren Werte kommt’s an.

  • Voll Web 2.02, eyy!

    Nachdem ich vom Dom „getagged“ wurde, meine eigene Band zu gründen und auch gleich mein erstes Album raus zu bringen, habe ich diesen Vorschlag sofort in die Tat umgesetzt. Aus diesem Anlass will ich an dieser Stelle gleich mal der Weltöffentlichkeit meinen Bandnamen, den Namen meines ersten Albums und deren Tracklist kund tun.

    Bandname: Nackte Singularität
    Titel des ersten Albums: Bananenkriege
    Tracklist:

    1. Fjodor Wladimirowitsch Jemeljanenko
    2. Immunreaktiver Score
    3. Anwaltshaftung
    4. Walmdach
    5. Karl Hepp
    6. Barbara-Rohrbrücke
    7. Mottbruchhalde
    8. Proposition
    9. Terna (Dreiervorschlag)
    10. Mount Torbert

    Vom Stil her lässt sich das Album am ehesten ins Genre des Aggro-Tech einordnen mit klaren Tendenzen in den Noise/Terror-Bereich.

    Die Namen der Stücke meines Erstlingswerks sind deswegen so merkwürdig, da ich sie mir zufällig von Wikipedia hab generieren lassen hab, genauso wie der Bandname und den Albumtitel. Das ist nämlich Teil des Spiels, zu dem mich da Dom aufgefordert hat: Man lässt sich durch das „zufällige Artikel“-Feature von Wikipedia zufällige Artikel ausspucken. Der erste Artikel wird der Name der Band, der zweite der Name des ersten Albums und die nächsten zehn Artikel die Tracklist des Albums.

    Auf ein richtiges Album von mir muss die Welt also wohl noch ein wenig warten was wohl auch ganz gut ist, denn dieses Album wär viel zu hart für diesen Planeten.

    Falls folgende drei Leute Lust haben, können sie’s mir ja gleich tun und auch ’ne Band gründen: Da Corny, der Herr Wimmer Cornelius und unser Doktor der Biologie in spé.

  • Bluatzack: Hinterstoder.

    Wie schon in meinem letzten Blogeintrag angekündigt war ich letzte Woche 17.02. bis zum 21.02. beim Snowboarden in Hinterstoder, genau so wie auch schon im Jahr davor.

    Mit etwas modifizierter Gästeliste im Vergleich zum letzten Jahr ging’s in den wohl verdienten Winterurlaub. Auf dem Tagesprogramm standen neben Vollpension (ja, auch sowas muss ausgenutzt und erwähnt werden) natürlich Snowboarden aber auch andere sportliche Aktivitäten wie Schafkopfen und vor allem Kickern, ähh Tischfußball.

    Mit nicht mal 200€ all inclusive war’s darüber hinaus auch wieder ein äußerst preiswerter Urlaub, der aber leider nicht ganz so perfekt wie der letzten Jahr ausfiel. Naja, das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die Erwartungen nach’m letzten Jahr wohl etwas zu hoch geschraubt waren.

    Denn bei vier Tagen strahlendem Sonnenschein bei gleichzeitig gutem Schnee, zwei Nachtwanderungen, der schon erwähnten Vollpension, ’ner eigenen Hütte, in der man eigentlich alles tun und lassen konnte, was man wollte, Feuerzangenbowle und und und kann man sich echt ned beschweren und den Winterurlaub als durchaus gelungen bezeichnen.

    Auch diesmal hab ich ein paar visuelle Impressionen mitgebracht:


    Christoph in Action.


    Meine Zimmergenossen.


    Große Nachtwanderung.

  • Soziale Verkümmerung.

    Der Grund, warum’s in den letzten Wochen so wenig von mir zu lesen gibt (immerhin ist das hier erst der erste Eintrag im Monat Februar) liegt schlicht und einfach daran, dass ich im Moment voll und ganz von meinem Programmierpraktikum in Beschlag genommen bin. Bei dem geht zwar jeden Tag gut was voran und ich seh‘ im Moment nichts, woran dieses Projekt noch scheitern könnte, aber es zieht sich sehr stark in die Länge weil immer wieder neue Aspekte auftreten, die beachtet werden müssen und somit die Fälle, die gesondert behandelt werden müssen sich explosionsartig vermehren.

    Folge davon ist, dass ich im Moment nicht viel „raus komm’“ und ein Symptom dieser Tatsache ist, dass ich halt die meiste Zeit daheim rumsitze und arbeite und dabei nicht all zu viele andere Leute zu Gesicht bekomme. Da passte es mir ganz recht, dass gestern Abend die Semester-Final-Party bei den Zwillingen im Lindental war, zu der diesmal wieder richtig viele Leute erschienen, auch welche, die schon länger nicht mehr dabei waren (zum Bleistift da Sören und da Sebi). Und um mein „soziales Defizit“ auszugleichen bin ich gleich mal bis vier Uhr in der Früh geblieben, anstatt wie geplant um Mitternacht zu verschwinden. Große Besonderheiten wie die letzten Male gab’s diesmal zwar nicht, trotzdem war die Party wie immer äußerst kurzweilig und dank Chilitopf und reichlich Nachspeisen gab’s auch etwas Ablenkung für den Gaumen. An dieser Stelle wie immer vielen Dank an die Veranstalter!

    Dass ich gestern ursprünglich vor hatte, bereits um Mitternacht zu verschwinden hat ’nen ganz einfachen Grund: Heute Nachmittag geht wieder für ’ne knappe Woche nach Hinterstoder zum Snowboarden, wie auch letztes Jahr schon. Das kann ich jetzt richtig gut brauchen, denn letztes Mal war’s wirklich der perfekte Winterurlaub und ich denk, dass das diesmal auch so sein wird, obwohl diesmal ein paar andere Leute mitkommen. Was da so alles los gewesen sein wird (uhh, Futur II) wird’s dann nächste Woche hier an dieser Stelle zu lesen geben. Ich meld‘ mich dann also mal für ’ne Woche ab.

  • In der Not frisst der Teufel neue Serien.

    Prison Break.Was macht man, wenn die Seriensaison aufgrund des Drehbuchautorenstreiks in Hollywood dieses Jahr eher spärlich ausfällt? Genau, man sieht einfach noch mehr Serien an, nämlich die, die man bisher noch nicht kannte.
    Da kam’s mir ganz recht, dass da Mane g’meint hat, ich sollte mal ’nen Blick auf Prison Break werfen. Er hat so nebenbei im Fernsehen ein paar Folgen aufgeschnappt und die sahen recht vielversprechend aus. Gesagt getan: Schwupp die wupp die erste Staffel nach Hause geholt und festgestellt, dass das eine gute Entscheidung war.
    Am Anfang war ich doch eher skeptisch, denn die Story kam mir jetzt nicht all zu originell vor: Kleiner Bruder begeht Verbrechen damit er zu großem Bruder ins Gefängnis kommt um dort mit ihm zusammen auszubrechen. Dieser sitzt nämlich in der Todeszelle, beteuert aber seine Unschuld, jedoch glaubt anfangs außer seinem Bruder niemand an ihn. Packt man noch eine Verschwörungstheorie rund um die Vizepräsidentin dazu, schon hat man die erste Staffel von Prison Break.
    Aber da ich an dieser Stelle über die Serie schreibe zeigt schon, dass meine Zweifel unbegründet waren: OK, die meisten Storyelemente hat man wo anders schon gesehen. Außerdem handelt es sich ja nicht um das erste Fernsehwerk, dass sich mit einem Gefängnisausbruch beschäftigt. Das ganze ist aber äußerst spannend gemacht und so ein Ausbruch bietet sehr viele Möglichkeiten für Cliffhanger am Ende der Episoden. Also ganz deutlich ein Daumen hoch für die Serie.
    Deshalb hab ich mir auch schon die zweite Staffel nach Hause geholt und in Amerika läuft im Moment soweit ich weiß die dritte (auch verkürzte) Staffel.

    Doctor Who.Außerdem lief vergangenen Samstag Doctor Who auf ProSieben an, nachdem die Serie schon längere Zeit in den Schubladen des Senders schlummerte. Von da Steph und’m Christoph hatte ich von der Serie schon gehört, allerdings noch nicht so recht Lust, mir mal ein paar Folgen reinzuziehen. Da kam mir die Premiere auf ProSieben ganz recht und auch wenn da Dom die deutsche Synchro bemängelt hat die Serie ’nen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Tut gut wieder mal was mit mehr Humor zu sehen. Das werden bestimmt nicht meine beiden letzten Folgen Doctor Who gewesen sein und wenn die Serie wirklich was taugt, werd ich sie mir ohnehin auch auf Englisch besorgen.

  • Nagus‘ all in! Die Sechste.

    Poker.So langsam aber sicher nähert sich das Semester dem Ende zu und das bedeutet unter anderem, dass wieder mal der Nagus‘ all in! auf’m Terminkalender steht, diesmal in seiner sechten Auflage.

    Da die letzten beiden Male nicht all zu viele gute Hände aufeinander geprallt sind, waren auch größere Showdowns eher Mangelware, was den Unterhaltungswert deutlich senkte. Das hatte diesmal ein Ende: Zwar gab’s in der Mitte des Pokerabends mal ’nen kleineren Durchhänger, aber abgesehen davon gab es Zwei- und Dreikämpfe am laufenden Band, genau so wie All-Ins noch und nöcher. Und endlich gab’s auch wieder ein paar Turns und River, bei denen der Sieg hin- und hergereicht wurde. Genauso wechselte die Chipleaderschaft hin und her wie ein wedelnder Kuhschwanz, ebenso wie der Small Stack. Deswegen war’s mit über viereinhalb Stunden wohl auch der längste bisherige Nagus‘ all in! obwohl wir mit acht Personen eher normal- als überbesetzt waren. Ein weiteres Merkmal des Abends war ein sehr besonnenes spielen: Eigentlich schied keiner aus, weil er aus Ungeduld oder Hektik eine Hand gespielt hat, mit der er normalerweise nicht mitgegangen wäre. So entschied sehr oft das Glück über Sieg oder Niederlage.

    Für mich persönlich lief der Abend unter’m Strich auch äußerst erfolgreich. Zwar war ich ’nen Großteil des Abends, vor allem in der zweiten Hälfte, Small Stack, dafür hatte ich bis auf eine einzige Ausnahme in der richtigen Situation immer die richtige Portion Glück, ich mein, eine richtig große Portion Glück. Da Flo und d’Steph können da ein Lied davon singen. Und da ich wie eigentlich alle recht diszipliniert gespielt habe, reichte es insgesamt für Platz 2. In einem äußerst kurzen (gerade einmal vier Spiele dauernden) Heads-Up unterlag ich ‚m Flo, der’s erste mal Nagus‘ all in!-Champion wurde. Gratulation! Sowas gibt’s aber auch nicht oft, dass in den ersten vier Spielen eines Heads-Up drei mal All-In gegangen wird. Dementsprechend schnell lag dann auch die Entscheidung fest.

    Dem Anlass entsprechend hab ich die ewige Bestenliste auf den neuesten Stand gebracht. Durch seinen Sieg kann sich da Flo fünf Plätze nach oben schieben und verdrängt somit d’Steph, ’n Coco, ’n Sorge, ’n Dom und’n Christoph um jeweils einen Platz nach unten.

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. Teiln.
    egal 1. Christoph R. 2x 1x – 1x 2x – – – – 6
    egal 2. Michael N. 1x 1x – – – – – 2x – 4
    up 3. Florian N. 1x – 1x 1x 2x 1x – – – 6
    down 4. Stephanie S. 1x – 1x 1x – – 1x – – 4
    down 5. Fabian F. 1x – – – – 1x – – – 2
    down 6. Andreas S. – 2x 1x – – 1x – 1x 1x 6
    down 7. Dominik S. – 1x 1x 3x – – – 1x – 6
    down 8. Christoph E. – 1x – – 1x – – – – 2
    egal 9. Matthias S. – – 1x – – 1x 2x – – 4
    egal 10. Christoph W. – – 1x – – – – – – 1
    egal 11. Nicole H. – – – – 1x – – – – 1
    egal 12. Sabrina S. – – – – – 1x – – – 1
    egal 13. Daniel H. – – – – – – 1x – – 1
    egal Michael K. – – – – – – 1x – – 1

    Nachtrag (am 19.01.2008):
    Auch der Chef selbst hat mittlerweile zu gestern Abend gebloggt.

  • Wenz, Solo, Kontra.

    Schafkopfkarten.Gestern Abend veranstaltete die KSG Passau im Gmoa ihr allsemestriges Schafkopfturnier. Da es sich dabei um ein Turnier von Studenten für Studenten handelte, hab‘ ich mir gedacht, dass das eine gute Gelegenheit ist, mein erstes Schafkopfturnier zu bestreiten.

    Neben mir hatten noch 15 andere Spieler die gleiche Idee, darunter viele Leute aus meiner Uni-Clique und von unserem Wahn’s Inn Schafkopf/Poker-Stammtisch. Gespielt wurden zwei mal 25 Spiele. Pro Sauspiel, Schneider, Schneider schwarz und Lauf (ab drei Stück), gab’s einen Punkt, für ein Solo, zu dem auch der Wenz gezählt wurde, drei. Doppeln, Legen und Kontra sowie Geier, Farb-Wenz/-Geier oder gar Hochzeiten gab’s nicht. Wollte oder konnte an einem Tisch keiner spielen, so musste dies der Alte tun, gewann aber das Spiel dafür bereits mit 60 Punkten. Wer am Schluss in der Summe beider Runden die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

    Für mich sprang mit plus zehn Punkten ein sechster Platz raus (bei insgesamt 16 Teilnehmern), womit ich eigentlich ganz zufrieden bin bei meinem ersten Turnier. Siegerin wurde d’Steffi mit insgesamt 45 Punkten, die sich mit einem Tout so viele Punkte unter den Nagel reißen konnte, dass es für den Gesamtsieg gereicht hat. Zweiter wurde da Michi mit 41 Punkten, sodass unsere Clique unter den Siegern äußerst gut vertreten war. Allerdings stand ja der Spaß im Vordergrund und nicht der Erfolg. Beides kam also nicht zu kurz.

    Kommenden Freitag steht schon das nächste Kartenspielturnier an: Da lädt da Dom zur sechten Auflage seines Nagus‘ all in!. Mal schau’n, ob ich da meinen ersten Platz in der ewigen Bestenliste weiter ausbauen kann. Die letzten beiden Male ging das ja etwas daneben. Schau‘ ma mal, ob diesmal bessere Hände aufeinander prallen.

    Bis dahin hab ich noch ein amüsantes YouTube-Video für meine Leserschaft. Die Bildqualität ist zwar YouTube-typisch gar gräuselig, zum Schmunzeln reicht’s aber. Hat zwar jetzt nicht mit Schafkopf zu tun, aber immerhin mit Bayern.

    Nachtrag (am 17.01.2008):
    Im Blog vom Dom findet sich auch ein Eintrag über den gestrigen Abend.

  • Mein persönlicher Jahresrückblick 2007.

    Das ist das Gute an so ’nem Blog: Will man einen persönlichen Jahresrückblick machen, liest man sich einfach durch die Einträge der vergangenen 365 Tage, pickt das wichtigste und interessanteste heraus und bastelt daraus diesen Blogeintrag. Also los geht’s:

    Von vielen Seiten hört man ja, dass das Jahr 2007 für viele eine Art Übergangsjahr war. So zwischen WM 2006 in Deutschland und EM 2008 in Österreich und in der Schweiz. Für mich privat trifft das auch irgendwie zu.

    In Sachen Karriere kann man sagen, dass es jetzt in die heiße Phase meines Studiums geht. Neben zwei Hauptseminaren (Themen: Verteilte Angriffserkennung und Content Delivery Networks) habe ich im Oktober meine Diplomprüfung im Nebenfach Medizinische Informatik abgelegt. So richtig zur Sache geht’s aber erst nächstes Jahr: Bis Mitte Februar bin ich jetzt noch mit meinem Programmierpraktikum beschäftigt. Anschließend wird für die mündlichen Diplomprüfungen gelernt und ab Oktober heißt’s dann an der Diplomarbeit werkeln.

    Wer arbeitet, der darf auch Urlaub machen. Allerdings viel der dieses Jahr etwas spärlich aus: Im März war ich zwar für ’ne Woche in Hinterstoder zum Snowboarden und nach meinem Medizindiplom stand ein Wellnesswochenende auf’m Programm, der große Sommerurlaub musste dieses Jahr allerdings ausfallen. Dafür gab’s zwei Kurztrips zuerst zu meiner Tante nach Thüringen und dann zum Party machen nach Franken.

    Zur weiteren Stressbewältigung mussten zahlreiche Serien, Computerspiele und sonstige multimediale Unterhaltung herhalten. Regelmäßig zeigt die Flimmerkiste nun 24, 4400, Desperate Housewives, Dexter, Dr. House, Heroes, Lost und Nip/Tuck, auch wenn diese Saison die Episoden eher rar gesät sind. Dafür gab’s ein paar Ausflüge in Serien meiner Kindszeit (Captain Future, Es war einmal… das Leben).
    Außerdem hab ich nun mit Command & Conquer 3: Tiberium Wars auch mein eigenes Computerspiel, das ich regelmäßig online spiele.
    Zu guter letzt hab ich mit Offenbarung 23 die Hörspiele wieder entdeckt. Dazu gibt’s zahlreiche „Die drei ???“-Nachfolger Episoden (Die Dr3i).

    Aber natürlich bin ich nicht nur vor der Flimmerkiste versauert: Nachdem ich mir im Herbst 2006 einen eineinhalbfachen Außenbandriss im linken Fuß zugezogen habe, habe ich diesen Sommer mit’m Joggen angefangen und dabei über’s Jahr gesehen doch noch über 90.000 kcal verbrannt.

    Nachdem ich mich im letzten Jahr mit allerlei technischen Utensilien eingedeckt habe gab’s dieses Jahr nur ein einziges richtiges Männerspielzeug: Einen HDTV-DVB-S-Receiver.

    Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass ich wohl noch nie so viel Mozzarella gegessen habe, wie dieses Jahr. Warum ich das erwähne? Nun, denn das war’s eigentlich schon mit meinem persönlichen Jahresrückblick. Zum Schluss gibt’s noch ein paar Ereignisse, die mehr Menschen als mich und meinen Freundeskreis erreicht haben.

    • Bayern hat einen neuen König, ähh Ministerpräsidenten. Edmund Stoiber, gestürzt von der Führter Landrätin musste gehen, dafür kam der Franke und Protestant Günther Beckstein.
    • Der Klimawandel tritt immer mehr in den öffentlichen Fokus, getragen durch zahlreiche extreme Wetterereignisse wie den Orkan Kyrill im Januar oder den Waldbränden in Griechenland (August) und Kalifornien (Oktober).
    • Licht und Schatten gibt’s dieses Jahr im Sport: Während die Tour de France zur Tour de Doping mutiert werden die deutschen Handballmänner (die später auch zur Mannschaft des Jahres gekürt werden) und die deutschen Fußballfrauen Weltmeister ihrer Disziplinen.
    • Ein kleines weißes Fellkneul entzückt Deutschland und die Welt: Die Knut-o-Manie bricht aus.
    • In Deutschland entbrennt die Debatte über den gläsernen Bürger, angestoßen durch die Einführung des Bundestrojaners.
    • Die gewaltsam niedergeschlagenen Proteste in Birma zeigen leider wiedermal, dass auch heute noch ein Diktator oder ein Regime tun und lassen kann, was es will, ohne wirkliche Sanktionen befürchten zu müssen.
    • Nachdem 2006 der Streik bei der Telekom die Öffentlichkeit in Atem hielt, sind dieses Jahr die Lokführer dran. Fortsetzung folgt.