Kategorie: Freizeit/Privates

Alles was so die privaten Einträge eines Blogs ausmacht findet sich hier: Erlebnisse, Parties und so weiter.

  • Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch…

    Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Weihnachtsfest. Möglichst viel Erholung und Entspannung sollte auch dabei sein, denn wer kann heut zu Tage noch von sich behaupten, er/sie hätte das nicht von Zeit zu Zeit nötig. So viele Wünsche wie möglich sollen in Erfüllung gehen, sodass jeder das bekommt, was er gern hätte.

    Und dann auch schon mal ein erfolgreiches und erfülltes Jahr 2007 auf dass alle guten Vorsätze umgesetzt werden können und man dann in einem Jahr zufrieden zurück schauen kann.

  • Mein persönlicher Jahresrückblick 2006.

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Tradition vieler Medien folgend, lass auch ich das Jahr nochmal Revue passieren. Aber natürlich fällt mein Rückblick etwas persönlicher aus und beschäftigt sich weniger mit den politischen, sozialen und sportlichen Ereignissen dieses Jahres.

    Karrieremäßig, wenn man das bei mir schon so nennen kann, war’s ein überaus erfolgreiches Jahr 2006: Im März hab ich mein Informatikvordiplom in drei einzelnen Prüfungen abgelegt. Zusammen mit meinen Noten aus Medizin (Nebenfach) und Mathematik war sogar ein Vordiplom mit Auszeichnung drin. Zwar bin ich mit der Zwischenprüfung erst ein Semester später fertig geworden, als es die Regelstudienzeit vorsieht, bis jetzt hat sich das aber keinesfalls als Nachteil erwiesen. Im Gegenteil!

    Eines der Highlights, naja, nennen wir’s mal Besonderheiten, dieses Jahres war der ungewöhnliche Winter gleich zu Beginn des Jahres. Dabei dürfte es sich in der Tat um wohl einen der schneereichsten seit 200 Jahren handeln. Viel mehr Schnee hätte wohl auch nicht mehr vom Himmel fallen können. Eigentlich bin ich ja ein großer Fan des Winters und auch gegen ’ne ordentliche Ladung Schnee hab ich nichts. Aber wenn selbst die krisenerprobte Bevölkerung des Bayerischen Waldes überfordert ist und massenhaft Hausdächer zusammenbrechen, hat man schon ’n grummeliges Gefühl im Bauch. Die Schneemassen hatten dann auch zur Folge, dass die letzten Reste erst im Mai verschwunden waren. Dafür wurde dann kurzerhand der Frühling übersprungen und gleich in den Sommer gestartet…

    …Denn pünktlich zur „Weltmeisterschaft im eigenen Land“ kam zum 09.06.2006 das gute Wetter, welches uns bis Anfang August verwöhnte. Aber eigentlich will ich ja gar nicht über das Wetter sondern über die WM schreiben: Dass die bei uns stattgefunden hat, dürfte wohl niemand verschlafen haben vor lauter Fanmeilen, Kliensmännern und einem erwähnenswerten dritten Platz der deutschen Nationalkicker. Auch ich war voll dabei, zumindest als Fan. Highlight war natürlich das Halbfinale, welches ich in der Regensburger Donauarena verfolgt hab. Leider blieb uns da der Sieg verwehrt. Aber auch abseits unserer Nationalmannschaft war die WM äußerst verfolgenswert. Und ein wenig Schadenfreude beim Ausscheiden der Brasilianer konnte ich mir nicht verkneifen.
    Außerdem hat die WM auch ihren moralischen Zweck nicht verfehlt: Die eher als pessimistisch geltenden (und so ganz unbegründet ist das ja auch nicht) Deutschen sind so richtig aufgetaut. Für mich als eher optimistisch eingestellten Menschen sehr schön zu sehen.
    Auf jeden Fall wohl das Highlight dieses Jahres.

    Mir selbst hab ich dieses Jahr einiges an technischen Utensilien gegönnt: neuer Fernseher, endlich eigener MP3-Player, im 21. Jahrhundert angekommen indem ich auch endlich mobil via Handy erreichbar bin, jetzt zu Weihnachten meine Digitalkamera, der Vorverstärker für mein HiFi-System (und fast müsste ich das System selbst auch noch erwähnen, denn das gab’s erst Weihnachten 2005) und meine Monsteruniversalfernbedienung. Hört sich an nach „Mein Auto, mein Boot, mein Haus“.
    Da dürfte ich für’s erste mal ausgesorgt haben. Allerdings: So ’n neuer, schön spielefähiger neuer Rechner samt schickem 19″-LCD-Monitor für 2007, das hätte schon was.

    Ansonsten hat’s dieses Jahr noch einiges an kleinem Krimskrams geboten:
    Ich bin zu ’nem kleinen Serienjunkie mutiert. OK, das trifft wohl auf recht viele zu, aber mittlerweile hab ich recht viele Stammserien, von denen ich mir immer die englischen Episoden besorge, kurz nachdem sie zum ersten mal ausgestrahlt wurden.
    Im Zuge meines Informatikstudiums hab ich mich neben meinem Nebenfach „Medizinische Informatik“ auf mein Vertiefungsgebiet „Bild- und Signalverarbeitung“ eingeschossen, welches genau mein Ding ist, auch wenn sich nicht all zu viele Studenten dafür entscheiden.
    Natürlich muss ich auch erwähnen, dass ich im Oktober diesen Blog gestartet hab und zumindest bis jetzt hab ich fleißig in regelmäßigen Abständen neue Artikel aus den verschiedensten Bereichen verfasst.
    Auch privat/familiär hat sich einiges getan. Da ist aber dieser Blog hier wohl nicht die richtige Plattform, um das der Welt kund zu tun.

    Zum Schluss möchte ich aber doch noch ’n paar „globale“ Ereignisse nennen, die für mich das Jahr 2006 ausgemacht haben. Keine Sorge, sind nur Stichwörter. Wer mehr wissen will, schaut am besten mal bei web.de vorbei. Also:

    • Die Mohammedkarrikaturen führten zu einem Sturm der Entrüstung eines Großteils der islamischen Welt gegen Dänemark, wobei viele „Zornige“ wohl gar nicht gewusst haben dürften, wo Dänemark liegt.
    • Die Vogelgrippe hat sich nicht mit einem für den Menschen gefährlichen Influenzavirus verschmolzen. Die Pandemie blieb aus.
    • Die olympischen Winterspiele in Turin bestätigten: In sich mit ’nem Metallgefährt ’nen Eiskanal hinabstürzen ist Deutschland unschlagbar.
    • Wie Abu Ghraib vorführte, sind Kriege etwas Schmutziges und Menschen nunmal keine moralisch korrekten Maschinen. Wer hätte das gedacht.
    • Der Atomstreit mit dem Iran und Nordkorea überführte (leider) wiedermal die Weltgemeinschaft, dass sie bei weitem nicht so abschreckend und handlungsfähig ist, wie man sich das wünschen würde.
    • Der FC Bayern München wurde zur Abwechslung wiedermal deutscher Fußballmeister und -pokalsieger
    • Der Problembär Bruno versetzte die südbayerische Bevölkerung in blanke Panik.
    • Im Nahen Osten demonstrierte der offene Konflikt Israel vs. Libanon und umgekehrt, wie weit man dort von Vernunft, Kooperation und einem Springen über den eigenen Schatten entfernt ist.
    • Die vereitelten Bahnbombenanschläge in deutschen Nahverkehrszügen zeigen, wie einfach sich junge Leute manipulieren lassen, zu töten.
    • Der Fall Natascha Kampusch „schockt“ nicht nur den deutschsprachigen Raum.
  • Mathematik feat. Musik.

    Vorgestern, am Donnerstag, war ich im Passauer Scharfrichterhaus im Kabarett. Auf dem Programm stand Dietrich „Piano“ Paul.

    Aufmerksam wurde ich in einer meiner Vorlesungen gemacht als es hieß, dass es sich hierbei mal nicht um das typische politische sondern um musikalisches und mathematisches Kabarett handelt und nachdem sich einige von meinen Unispezeln gefunden hatten die mitkamen, ließ ich mich auch nicht lumpen. Unter’m Strich lief das Ganze darauf hinaus, dass bestimmt 70% der anwesenden Hörerschaft von der Uni kamen, genauer gesagt aus’m Informatik- und Mathematikbereich kamen, unter anderem auch zahlreiche Professoren.

    Aber nun zum Kabarett selbst: Thematisch ging’s rund um den geistigen Verfall der deutschen Gesellschaft, eben mit viel Fokus auf Mathemetik und Musik. Wer nun denkt, dass es sich hierbei um zwei unvereinbare Themen handelt, der sollte sich wirklich eines besseren belehren lassen. Angefangen von diversen Rechenfehlern in großen deutschen Zeitungen, über die amüsantesten Neuinterpretationen bekannter klassischer Stücke, bishin zu eigenen Erfahrungen mit der geistigen Leistungsfähigkeit angehender deutscher Akademiker war einiges geboten.
    Ich muss sagen, dass wirklich keine zwei Minuten bei dem Proramm dabei waren (welches locker über zwei Stunden dauerte), die nicht langweilig, ach was sag ich, die nicht höchst unterhaltsam waren und bei denen das Publikum nicht in schallendes Gelächter ausbrach.
    Auch meine Befürchtung, dass mir persönlich der Mathematik-, der Musikteil jedoch nicht gefallen würde, bestätigte sich überhaupt nicht. Man musste sich weder im musischen, noch im mathematischen Bereich zu Hause fühlen, um das Programm richtig gut zu finden.

    Zwar verriet ein Blick ins Publikum, dass sich einige (vor allem ältere Semester) ein kulturell anspruchsvolleres Programm erwartet hätten, diese waren jedoch weit in der Minderzahl.

    Außerdem hätte ein Blick in das Buch Pisa, Bach, Pythagoras bereits im Vorfeld einiges über das Programm verraten. Dabei handelt es sich im Grunde um das Programm in literarischer Form, allerdings eben schön zum konzentrierten Nachlesen, damit auch keiner die wirklich zahlreichen Gags verpasst wird.

    Alles in Allem muss ich sagen, dass es ein mehr als gelungener Abend war und es sich vielleicht sogar um die beste Kabarettvorstellung handelte, die ich bisher besucht hab. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mit meinem Informatikstudium nahe an der mathematischen Bildungsproblematik Deutschlands liege, aber ich denke wie bereits erwähnt, dass es auch jedem anderen richtig Spaß gemacht hätte.

    Auf jeden Fall fand ich die Vorstellung besser als die vom Josef Hader (Hader muss weg), welche zwar wirklich ihre einzelnen Höhepunkte hatte, gegen das gleichmäßig sehr hohe Niveau von Dietrich „Piano“ Paul aber doch nicht ankommt.

    Nachtrag:
    Wiedermal findet sich auch im Blog vom Dom was zu Pisa, Bach, Pythagoras von Dietrich „Piano“ Paul.

  • Kassensturz Teil 1: Vorbereitungen.

    Da ich (wie wohl die meisten Menschen dieses Planeten) oft das Gefühl habe, zu wenig Bares im Geldbeutel und zu wenig Digitales auf’m Girokonto zu haben hab ich mir gedacht, mal ’ne Art Haushaltsbuch zu führen um zu sehen, wo denn meine schwerst verdienten Kröten so hinhüpfen.

    Das Ganze hat nicht den Sinn, irgendwann mal aufgrund des Haushaltsbuches an irgendwelchen Stellen Einsparungen vorzunehmen, wenn ich erkenn‘, dass ich für irgendwas überdurchschnittlich viel ausgebe sondern eben vielmehr festzustellen, in welchen Bereichen ich wieviel ausgebe.

    Dazu ordne ich jede Ausgabe einer von neun Kathegorien zu:

    • Einen nicht unerheblichen Teil machen wohl meine Furtgehkosten aus. Darunter fallen Eintritte, Getränke und halt die Sachen, die man bei Furtgeh so braucht.
    • Da ich ja meistens in der Stadt und nicht zu Hause bin, muss ich dort natürlich auch für mein leibliches Wohl sorgen. Zu den Essenskosten zählen also Ausgaben für Mensa, Restaurants und so weiter.
    • Ich will immer auf’m neuesten Stand in Sachen Filmen und PC-Spielen sein. Deshalb bin ich Stammgast in der örtlichen Videothek. Natürlich kostet das auch das ein oder andere Sümmchen.
    • Daneben gibt es aber auch Spiele/Filme/Serien, die ich für mich im Original kaufe und die ich somit nicht aus der Videothek ausleichen muss, dafür aber den Händler bezahlen „darf“.
    • Was bei Frauen Schuhe und Klamotten sind, sind bei Männern technische Utensilien. Hier mal ’ne neue Komponente für den PC, da mal ’n neues Schmuckstück für die Fernsehanlage. Aber natürlich sind solche Sachen nicht ganz billig. Zusätzlich fallen unter diese Kathegorie auch regelmäßige Kosten wie z.B. Handykosten oder die jährliche Gebühr für mein Webhostingpaket.
    • Ganz egoistisch bin ich natürlich nicht, deswegen hab ich auch das ein oder andere Geschenk zu verteilen, ob Feier- oder Geburtstage. Und da ich ja so viele Freunde hab, bei denen ich auf Geburtstagsparties eingeladen werde, dürfte da einiges zusammen kommen *selbstironisch*.
    • Dann gibt’s noch sonstige freizeitliche Aktivitäten wie z.B. der Urlaub oder ganz allgemein mal ’n Ausflug, z.B. mal zum Kegeln oder ins Thermalbad.
    • Als Informatiker hockt man ja die meiste Zeit rum. Sportliche Abwechslung muss also sein. Unter diesen Punkt fallen z.B. Eintritt für’s Schwimmen, Kosten für Skipässe und dergleichen.
    • Zu guter letzt gibt’s noch die Bedarfssachen wie beispielsweise Büromaterialien und CD-/DVD-Rohlinge, die halt einfach angeschafft werden müssen.

    Man sieht schon, dass ich noch zu Hause bei Mama wohn denn Standardkosten wie Miete, Strom/Wasser, Nachrungsmittel im Allgemeinen, Auto, Klamotten usw. tauchen in meiner Kalkulation (noch) nicht auf.

    Mitte September hab ich mit den Aufzeichnungen begonnen, nach ’nem halben Jahr will ich dann die ersten Auswertungen machen. Viel früher hat das glaub ich auch noch keinen Sinn denn so viele Einzelposten hab ich nun auch nicht und ansonsten würden einmalige, kostspielige Ausnahmen das Gesamtbild zu sehr verzerren.

  • Nagus‘ all in!

    Nach langer Vorankündigung war’s nun gestern Abend endlich soweit. Der große Pokerabend „Nagus‘ all in! 2006“ stand auf dem Plan. Zu fünft waren wir und nach ’ner Einführungsrunde und kräftiger Stärkung durch Padupizzen ging’s dann gegen 21.30 Uhr endlich mit „Texas hold’em“ los. Es ging um insgesamt 75.000€ (naja, nennen wir’s mal lieber Credits, was im Deutschen wohl soviel wie Kapitaleinheiten bedeutet), den sich gegen 1.30 Uhr und nach vielem hin und her (denn zwischenzeitlich waren sowohl da Flo als auch da Sorge Chipleader) da Michi unter’n Nagel reißen konnte. Mir selbst war das Glück leider nicht so hold und ich schied als erster aus. Wenn man als bestes nur einmal ’nen Drilling bekommt, verwundert das auch nicht all zu viel. Nach mir war da Dom dran, der unser Schicksal treffend mit „Tja, jetzt sind die ganzen (aus) Spaßspieler draußen“ bezeichnete.
    Trotzdem war’s ’n schöner Abend, vor allem da Flo wär ’n Bild wert gewesen mit geschleckter BWLer-Frisur, Hemd und blauer Sonnenbrille. Da Dom, ganz stilbewusst im lässigen Hawaiihemd und auch ich bin im (provisorischen) Anzug erschienen, dessen Hose mir mittlerweile viel zu klein ist. Zur Untermauerung des Pokercharakters gab’s Zigarren und da Dom hat Bier gesponsort.

    Abschließend muss ich mich beim Dom bedanken, für das exzelente Hosting und natürlich bei meinen Mitspielern, die mich wie gesagt leider viel zu früh ausgenommen haben. Ein Pokerabend für 2007 ist ja schon in Planung, bei dem ich mich mit Sicherheit gar grausam rächen werde.

    Nachtrag:
    Da auch der Gastgeber, da Dom, fleißiger Blogger ist, möchte ich an dieser Stelle sehr gerne auf seinen entsprechenden Blogeintrag verweisen.

  • Kumpel?!

    Jagdsaison.War heute zum ersten mal im Cineplex von Passau, dem neuen, achtsääligen Kino. Muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt: Ein großer Eingangsbereich, in dem selbst an den Stoßzeiten am Wochenende genügend Platz für jedermann ist. Eine freundliche Cafélandschaft ist ebenso vorhanden. Besonders bemerkenswert sind meiner Meinung nach die Vorführungssääle: Bin zwar jetzt erst in einem drin gesessen aber der war wirklich schön sauber und halt neu. Außerdem ist jetzt endlich ein ordentliches Maß an Beinfreiheit gegeben.

    Einen kleinen Kritikpunkt hab ich jedoch: Die Lampen, die die Notausgänge anzeigen sind viel zu hell, ja fast schon grell. Da wirft sogar der zurückgezogene Vorhang vor der Leinwand einen Schatten auf eben diese und in dunklen Szenen kommt keine Stimmung auf, da die Lampen den Saal zu stark erhellen. Aber vielleicht wurde diesmal ja nur vergessen, die Notausgangslampen zu dimmen.

    Angesehen hab ich mir „Open Season“ zu deutsch „Jagdfieber„. Ein Film, der wiedermal aus’m Computer stammt und in dem ein wildnisscheuer Bär zusammen mit ’nem Außenseiterhirsch in die Natur verschlagen wird. Der Bär will nur zurück in die Zivilisation, findet aber im Laufe des Films viele Freunde unter den wild lebenden Tieren mit denen er sich zum Schluss gegen die anrückende Jägermeute der Jagdsaison verteidigt.

    Zu Anfang war der Film recht flach und ’n bisschen zu kleinkindermäßig, was er jedoch in der zweiten Hälfte mehr als ausgleicht. Da ist er dann wirklich lustig mit ein paar neuen, erfrischenden Gags. Und ich hab’s eigentlich schon lieber, wenn das Pulver eines Films erst am Ende verschossen wird.

  • Thank you for the evening.

    Gestern war ja die (etwas verspätete,) traditionelle Semester-Opening-Party bei den Jungs.

    Muss sagen, dass sie wirklich gelungen war, vielleicht sogar eine der besten Jungsparties. Das kulinarische Angebot war monströs (was für mich natürlich ’n wichtiger Kritikpunkt einer guten Party ist): Zwei Hauptgerichte (ein dermaßen guter Schweinebraten samt richtigen Semmelknödeln, Soße und Bierkruste (Dank hier an die beiden Flos) und das trditionelle Chili nach geheimen Studenterezept (Dank hier an die Zwillinge)) gepaart mit zwei Nachspeisen (das Mouse au Chocolat von da Katrin und die mördergute Turamisu vom Küchenchef des Abends).

    Außerdem gab’s des gute Peschl-Helle in Form eines vom Tom gesponsorten 15l-Fassls. Leider war des recht schnell leer, was aber zur Folge hatte, dass ich noch so ziemlich alles von dem Abend weiß.

    Musste aber feststellen, dass das neue Singstar „Deutsch Rock/Pop“ ’n ziemlicher Flop ist. Bis auf wenige Ausnahmen nur neuere Songs, kein WM-Song, kein Grönemeyer, kein Westernhagen und kein Falco. Lichtblick am Horizont waren da nur die beiden Tracks von den Toten Hosen.

    So richtig viele Leute waren auch wieder da, auch, wenn dann zum Schluss nur drei (Sorge, Dom & ich) übernachtet haben.

    Highlight zum Schluss war dann noch der Klitschko-Boxkampf, der sogar ganz erfolgreich lief. Muss aber zugeben, dass mir zwischen der vierten und siebten Runde schon so langsam die Äuglein zugefallen sind.

    Abschließend will ich mich bei allen Organisatoren bedanken: Den Köchen natürlich und vor allem ‚m Michi und’m Flo für’s Hosting und des G’schieß mit’m aufbaun und aufräumen! Und natürlich vielen Dank an ’n Tom für den vergorenen Gerstensaft.

  • Wunder der Technik.

    Männer lieben Technik. Und da ich auch zum Geschlecht der Männer gehöre, bilde ich keine Ausnahme. Deshalb verwundert es nicht, dass ich ziemlich stolz auf meine TV-Anlage bin:

    • Den Anfang machte mein Tevion DVD-Player, genauer gesagt ein DVD-3000. OK, in der Tat handelt es sich hierbei um ein Produkt vom Aldi, jedoch unterstützt er MPEG-4, was zur damaligen Zeit ziemlich wichtig für mich war.
    • Irgendwann hab ich mir dann ’nen digitalen Satellitenreceiver zugelegt. Genauer gesagt den DSL-4S von Palcom. Mein alter analoger Receiver lief im Sommer immer heiß, weshalb ich ihm seperat mit Kälteakkus Kühlung verschaffen musste. Anderfalls führte das dazu, dass sich der alte Receiver nach fünf Minuten weigerte den Ton auszugeben.
      Darüber hinaus hat ja so’n Digitalreceiver viele Vorteile: Über 300 Programme (sogar drei aus Marokko und Al Jazeera sowohl auf Arrabisch als auch auf Englisch, wer’s braucht), EPG (die elektronische Programmzeitschrift) und natürlich eine wesentlich bessere Bildqualität.
    • Letztes Weihnachten kam dann mein Concept E Magnum von Teufel, ein 5.1 Soundsystem mit aktiven Subwoover dazu. Das bietet echt ein hammergutes Preis/Leistungs-Verhältnis und über die Soundleistung lässt sich wirklich nicht streiten.
    • Als dann im Frühjahr mein alter SABA-Fernseher aus dem Erbe meiner Eltern den Geist aufgab (und nach 20 Jahren hatte er sich das auch redlich verdient), musste Ersatz her. Glücklicherweise hatte ich grad mein Vordiplom mit Bravour bestanden, deswegen konnte so’n schmucker HDready LCD-Fernseher angeschafft werden, gesponsort zur Hälfte von meinen Eltern und zur Hälfte von mir. Genauer gesagt der 27WL56P von Toshiba.
    • Und zu guter letzt musste noch ’n Vorverstärker für meine Soundanlage her. Garnicht unbedingt wegen der Mehrleistung (die ich jedoch freudestrahlend so hinnahm) sondern mehr wegen der vielen Geräte (Fernseher, Satreceiver, DVD-Player) die mittlerweile Anschluss an meiner Soundanlage suchten. Meine Wahl viel auf die Decoderstation 3 von Teufel.

    Das Alles hab ich jetzt eigentlich nicht aufgezählt, um der Welt zu zeigen, wie toll meine TV-Anlage ist sondern vielmehr um ein Problem zu verdeutlichen: Fünf Geräte brauchen fünf Fernbedienungen, der absolute Overkill. Also musste ’ne schicke tolle moderne Universalfernbedienung her.

    „Mal bei Stiftung Warentest nachschaun, ob die schonmal Universalfernbedienungen getestet haben“, dachte ich mir. ‚Ne bessere Anlaufstelle viel mir anfangs nicht ein. Und sieh da sieh da, in der Ausgabe 2006/09 gab’s tatsächlich ’nen Test, welcher die Logitech Harmony 525 als Testsieger kürte. Die soll’s dann auch werden, hab ich mir gedacht.

    Heute also ist sie angekommen und als ich am Nachmittag nach Hause kam, galt ihr gleich mal meine volle Aufmerksamkeit.
    Erster Clou bei der ganzen Sache: Die Fernbedienung lässt sich via USB an mein Notebook stöbseln und aus’m Internet lassen sich die Gerätekonfigurationen für die zu steuernden Geräte laden. Dies führte dazu, dass alle Geräte bis auf meine Decoderstation 3 auf Anhieb erkannt wurden.
    Weiterer Clou bei der Fernbedienung: Es lassen sich eine Art Profile anlegen, z.B. zum DVD gucken. Hat man dieses Profil gewählt, schaltet man mit einem Tastendruck den Fernseher ein, welcher dann automatisch den richtigen Eingang wählt, holt den DVD-Player aus’m StandBy und regelt man die Lautstärke, wird diese gleich am Teufelsystem reguliert. Ähnliches gilt natürlich für das Fernsehenprofil, sowohl analog (terrestrisch wegen ORF1, ORF2 & ATV+) als auch digital.
    Noch ein Schmankerl: Die Fernbedienung ist lernfähig. Kennt sie ein Gerät (wie z.B. meine Decoderstation 3) nicht, kann man ihr Schritt für Schritt die einzelnen Funktionen der zugehörigen Originalfernbedienung beibringen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich das noch nicht ausprobiert habe. Kommt aber gewiss noch.

    Abschließend kann man sagen, dass diese Fernbedienung zurecht der Testsieger bei Stiftung Warentest ist. Zwar erschlägt einen die Konfigurationssoftware mit einer Fülle von Konfigurationsmöglichkeiten. Aber genauso mächtig (z.B. die Profile) ist die Fernbedienung dann auch, wenn man sie mal mit allen Infos gefüttert hat. Außerdem sieht sie wirklich schick aus und liegt gut in der Hand.

  • simyo = E-Plus -> o2 = o2 + T-Mobile

    Als ich mir im Mai diesen Jahres wohl als letzter Mensch dieses Planeten ein sogenanntes Mobiltelefon zugelegt habe, stellte sich auch für mich natürlich die Frage, welchen Netzbetreiber ich wähle. Da ich praktisch nie telefoniere (was sich auch bis jetzt nicht wirklich geändert hat) schieden Verträge mit Grundgebühr aus. Also eine Prepaidkarte und glücklicherweise war das genau die Zeit, in der sich die Billigprepaidkartenabieter ’ne regelrechte Preisschalcht lieferten. Da ich mir mein Handy (ein Motorola SLVR L7, mit dem ich wirklich mehr als zufrieden bin, nicht zuletzt wegen der guten Software und der USB-Schnittstelle) seperat gekauft hatte, hatte ich freie Auswahl. Ich entschied mich für simyo, denn die hatten wirklich faire und übersichtliche Preise und die Idee, sämtliche Transaktionen und Einstellungen online vorzunehmen, gefiel mir. Dass hinter simyo E-Plus steht war mir zum damaligen Zeitpunkt eigentlich egal, denn ich dachte mir, dass es im 21. Jahrhundert eigentlich keine Probleme mit Netzabdeckung mehr geben dürfte.

    Jedoch wurde ich schnell eines besseren belehrt. Bald stellte sich heraus, dass mein heimatlicher Bayerischer Wald eine echte Herausforderung an die Verfügbarkeit des E-Plus Handynetzes stellte. Selbst wenn ich mal Empfang hatte, war dieser so niedrig, dass vernünftiges telefonieren oft nicht möglich war. Also stand schnell fest, dass ein neuer Provider her musste.

    Das Netz von T-Mobile war nun erste Wahl, denn die Jungs bieten bei uns praktisch 100%ige Netzabdeckung, und das mit wirklich gutem Empfang. Alternativ kam noch o2 in Frage, denn die verwenden das Netz von T-Mobile als Fallbacknetz, sprich, sollte o2 mal nicht verfügbar sein, kann man ohne Mehrkosten über das Netz des magentafarbenen Riesen telefonieren.

    Nun galt es nurnoch den passenden Tarif zu finden. Hab ich mich vom Mani überreden lassen, eine Genion Card zu nehmen, denn ein Handy hatte ich ja schon. Zwar kostet die mich 4,95 € im Monat, jedoch bekomme ich dort auch jeden Monat 5,00 € Gesprächsguthaben und da ich ’nen Studentarif habe nochmals weitere 5,00 € Gesprächsguthaben jeden Monat. Mehr brauch ich auch in der Regel nicht. Außerdem gibt’s noch ein Kontigent an Frei-SMS, die ich wohl nie nutzen werde.
    Ein weiterer Vorteil bei o2 ist die Homezone, einem Bereich im Mobilfunknetz, in dem man zu Festnetzkonditionen telefonieren kann und in dem man sogar unter einer eigenen Festnetznummer samt passender Vorwahl erreichbar ist. Ich hab mir jetzt die Homezone auf die Uni gelegt, denn die Homezone mit ihren durchschnittlich 12 km² ist so groß, dass sie das ganze Stadtgebiet Passau abdeckt. Wenn ich in der Stadt bin, werd ich in Zukunft eine Rufumleitung von meinem tittlinger Festnetzanschluss zu meiner Homezonenummer schalten. So verpass ich niemehr ’nen Anruf und mich selbst kostet das gerade mal den einen ct/Min. VoIP-Gebühr von zu Hause. Ist ja shließlich dann ein Festnetztelefonat.

    Nun galt es nurnoch meine alte Handynummer mit zu o2 umzuziehen, was in einen o2-Vertrag kein Problem ist. Also ab am Montag zum Michi in ’n o2-Shop, neue SIM-Karte besorgt, bei simyo gekündigt und die Formalitäten für die Rufnummernmitnahme gefaxt. Lief alles wirklich fix und in dreißig Minuten war alles erledigt. Nun hieß es nurnoch warten, bis das mit der Rufnummer umgestellt war. Meine Homezonenummer und eine provisorische o2-Nummer liefen bereits. Am Dienstag bereits erhielt ich ’ne SMS, dass simyo meine Rufnummer nun freigibt und die gebühr dafür haben’s auch gleich abgebucht. Nun lag’s nurnoch an den Hanseln von o2, ihren Teil zu erledigen. Und siehe da, als ich heute Vormittag meine o2-Karte ins Handy einlege, erhalt ich gleich ’ne SMS, dass mit der Nummer alles hingehaun hat. Hätte wohl auch schon gestern oder vielleicht sogar am Mittwoch so hingehaun.

    Ich hab jetzt zwar ’nen neuen Mobilfunkanbieter, von der Nummer her hat sich aber nichts geändert, dafür in Sachen Erreichbarkeit. Für den, der meine neue Homezonefestnetznummer haben möchte, sollte es kein Problem sein, diese privat bei mir zu erfragen.

  • Wumms, der Tragödie zweiter Teil.

    Bisher bei Wumms: Sachbeschädigung mit Unfallflucht

    Und nun die Fortsetzung: War am Donnerstag Nachmittag zwei Stunden bei den Zwillingen um mir zam mit ihnen die neue Lost Folge reinzuziehen. Neben zwei SMS und zwei Anrufen die Abendplanung betreffend waren auch zwei Anrufe unseren Zaun betreffend dabei.

    Zuerst mal die Leberkäsfraktion, unsere Freunde in grün, welche sich ja eigentlich schon am Dienstag melden wollten. Am Mittwoch hätten sie’s versucht mich zu errreichen, da wär aber nur meine Mailbox rangegangen. Naja, auf jeden Fall war’s nun Donnerstag und sie haben’s doch noch geschafft mich zu erwischen. Sie hätten herausgefunden, zu welchem Abfallunternehmen das „Fluchfahrzeug“ gehört und sie hätten denen g’sagt, sie sollten sich bei mir mal melden.

    Keine zwanzig Minuten später war’s dann auch soweit. Eine gewisse Frau Graf informierte mich darüber, dass ihr ein Schadensbericht vorliege, dass einer ihrer Laster unseren Zaun zu Schutt und Asche (naja, hauptsächlich zu Schutt) gefahren hätte und sie meine Handynummer von der Polizei habe. Der Schadensfall wäre an deren Versicherung weitergeleitet, die sich mit uns in Verbindung setzen werde.
    Die Lasterfahrer haben sich deswegen nicht an uns persönlich gewandt, da sie meine Hausnummer ned wussten (Alter, die prankt vielleicht in großen Lettern neben unser’m Eingang, sogar zur Straßenseite hin) und gedacht hätten, unser Haus wäre verlassen. OK, mittlerweile wohnen wir nurnoch zu zweit hier, aber gleich davon auszugehen, das Haus wäre verlassen, ist doch ein bisschen übertrieben.
    Die Tatsache, dass wenn unsere Nachbarin nicht Zeugin der ganzen Chose gewesen wäre, das ganze bei denen wohl unter den Tisch gefallen wäre, lässt sich (wohl bewusst) außer Acht. Irgendwie glaub ich auch, dass dieser Schadenbericht frei erfunden ist, damit’s so aussieht, als würden die sich drum kümmern.
    Heute war dann tatsächlich jemand von der Abfallwirtschaft Niederbayern GmbH (die Firma, von der der Unfalllaster stammte) da, hat Fotos gemacht, sich nochmals entschudigt und das ganze mal auf den Punkt gebracht: „Unsere Fahrer sind sich offensichtlich nicht bewusst, dass sie mit so einer Fahrerflucht und damit eine Straftat begehen. Im Moment habe ich fünf von solchen Fällen. Wir müssen da wirklich mal ein ernstes Wörtchen mit unseren Fahrern reden“. Er hat dann noch gemeint, dass sie natürlich Schuld haben und die Versicherung den Schaden übernehmen wird. Wir könnten das richten lassen und die Versicherung würde sich mit uns in Verbindung setzen.

    Das mit dem richten lassen werden wir nun anpacken. Könnte bloß ein bisschen schwierig werden, da der Winter jetzt über uns hereingebrochen ist.
    Bleibt abschließend zu sagen, dass wir wohl verdammt Glück gehabt haben, dass es Zeugen für den Unfall gab denn ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendjemand von der Abfallwirtschaft Niederbayern jemals bei uns gemeldet hätte und wir ansonsten wohl auf den Kosten der Reperatur sitzen geblieben wären.