Männer lieben Technik. Und da ich auch zum Geschlecht der Männer gehöre, bilde ich keine Ausnahme. Deshalb verwundert es nicht, dass ich ziemlich stolz auf meine TV-Anlage bin:
- Den Anfang machte mein Tevion DVD-Player, genauer gesagt ein DVD-3000. OK, in der Tat handelt es sich hierbei um ein Produkt vom Aldi, jedoch unterstützt er MPEG-4, was zur damaligen Zeit ziemlich wichtig für mich war.
- Irgendwann hab ich mir dann ’nen digitalen Satellitenreceiver zugelegt. Genauer gesagt den DSL-4S von Palcom. Mein alter analoger Receiver lief im Sommer immer heiß, weshalb ich ihm seperat mit Kälteakkus Kühlung verschaffen musste. Anderfalls führte das dazu, dass sich der alte Receiver nach fünf Minuten weigerte den Ton auszugeben.
Darüber hinaus hat ja so’n Digitalreceiver viele Vorteile: Über 300 Programme (sogar drei aus Marokko und Al Jazeera sowohl auf Arrabisch als auch auf Englisch, wer’s braucht), EPG (die elektronische Programmzeitschrift) und natürlich eine wesentlich bessere Bildqualität. - Letztes Weihnachten kam dann mein Concept E Magnum von Teufel, ein 5.1 Soundsystem mit aktiven Subwoover dazu. Das bietet echt ein hammergutes Preis/Leistungs-Verhältnis und über die Soundleistung lässt sich wirklich nicht streiten.
- Als dann im Frühjahr mein alter SABA-Fernseher aus dem Erbe meiner Eltern den Geist aufgab (und nach 20 Jahren hatte er sich das auch redlich verdient), musste Ersatz her. Glücklicherweise hatte ich grad mein Vordiplom mit Bravour bestanden, deswegen konnte so’n schmucker HDready LCD-Fernseher angeschafft werden, gesponsort zur Hälfte von meinen Eltern und zur Hälfte von mir. Genauer gesagt der 27WL56P von Toshiba.
- Und zu guter letzt musste noch ’n Vorverstärker für meine Soundanlage her. Garnicht unbedingt wegen der Mehrleistung (die ich jedoch freudestrahlend so hinnahm) sondern mehr wegen der vielen Geräte (Fernseher, Satreceiver, DVD-Player) die mittlerweile Anschluss an meiner Soundanlage suchten. Meine Wahl viel auf die Decoderstation 3 von Teufel.
Das Alles hab ich jetzt eigentlich nicht aufgezählt, um der Welt zu zeigen, wie toll meine TV-Anlage ist sondern vielmehr um ein Problem zu verdeutlichen: Fünf Geräte brauchen fünf Fernbedienungen, der absolute Overkill. Also musste ’ne schicke tolle moderne Universalfernbedienung her.
„Mal bei Stiftung Warentest nachschaun, ob die schonmal Universalfernbedienungen getestet haben“, dachte ich mir. ‚Ne bessere Anlaufstelle viel mir anfangs nicht ein. Und sieh da sieh da, in der Ausgabe 2006/09 gab’s tatsächlich ’nen Test, welcher die Logitech Harmony 525 als Testsieger kürte. Die soll’s dann auch werden, hab ich mir gedacht.
Heute also ist sie angekommen und als ich am Nachmittag nach Hause kam, galt ihr gleich mal meine volle Aufmerksamkeit.
Erster Clou bei der ganzen Sache: Die Fernbedienung lässt sich via USB an mein Notebook stöbseln und aus’m Internet lassen sich die Gerätekonfigurationen für die zu steuernden Geräte laden. Dies führte dazu, dass alle Geräte bis auf meine Decoderstation 3 auf Anhieb erkannt wurden.
Weiterer Clou bei der Fernbedienung: Es lassen sich eine Art Profile anlegen, z.B. zum DVD gucken. Hat man dieses Profil gewählt, schaltet man mit einem Tastendruck den Fernseher ein, welcher dann automatisch den richtigen Eingang wählt, holt den DVD-Player aus’m StandBy und regelt man die Lautstärke, wird diese gleich am Teufelsystem reguliert. Ähnliches gilt natürlich für das Fernsehenprofil, sowohl analog (terrestrisch wegen ORF1, ORF2 & ATV+) als auch digital.
Noch ein Schmankerl: Die Fernbedienung ist lernfähig. Kennt sie ein Gerät (wie z.B. meine Decoderstation 3) nicht, kann man ihr Schritt für Schritt die einzelnen Funktionen der zugehörigen Originalfernbedienung beibringen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich das noch nicht ausprobiert habe. Kommt aber gewiss noch.
Abschließend kann man sagen, dass diese Fernbedienung zurecht der Testsieger bei Stiftung Warentest ist. Zwar erschlägt einen die Konfigurationssoftware mit einer Fülle von Konfigurationsmöglichkeiten. Aber genauso mächtig (z.B. die Profile) ist die Fernbedienung dann auch, wenn man sie mal mit allen Infos gefüttert hat. Außerdem sieht sie wirklich schick aus und liegt gut in der Hand.
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