Autor: ck

  • Ja ist denn heut’s schon, ähh… Ostern?

    …hab ich mir gedacht, als ich am Freitag vor Heilig Abend durch einen unserer lokalen Supermärkte geschlendert bin. Da stehen doch tatsächlich im Eierregal gefärbte Ostereier. Gut, wie man unten auf dem Beweisfoto sehen kann, sind das ja offiziell Weihnachtseier, aber irr‘ ich mich da, dass es gefärbte Eier erst zu Ostern, also dem anderen christlichen Hochfest gibt?

    Auf jeden Fall find‘ ich das schon krass, dass die ersten Ostereier in den Regalen stehen, noch bevor das Christkind seine Geschenke ausgeliefert hat.


    Das Beweisfoto: Ostereier noch vor Weihnachten.

  • Frohe Weihnachten.

    Ich möchte an dieser Stelle allen Lesern meines Blogs ein schönes Weihnachtsfest mit tollen Geschenken und erholsamen Feiertagen wünschen. Vielleicht kehrt ja jetzt an Weihnachten ein bisschen „staade Zeit“ ein.

    Dieses Jahr gibt’s, zumindest hier bei uns in Tittling, sogar weiße Weihnacht. Das haben wir hauptsächlich dem tagelangen Nebel und Dauerfrost zu verdanken, die viel Raureif auf die Bäume gezaubert haben. Am Nachmittag hat’s sogar ein paar Minuten richtig geschneit, deswegen gibt’s tolle Weihnachtsstimmung-Winterlandschaft hier im Bayerischen Wald.

    Ein paar Impressionen vom „Blick aus’m Fenster“ gibt’s hier zu bestaunen:


    Wenn schon nicht Frau Holle für Winterlandschaft sorgt, dann eben der Raureif.


    Das Ganze aus der Nähe. Tagelanger Dauerfrost und Nebel sind für sowas nötig.


    Kommt dann auch noch die Sonne raus, sieht das Ganze richtig gut aus.

    Zum Schluss hab ich noch ein kleines „Weihnachtsmärchen“. Ein paar werden es schon kennen, alle anderen bekommen jetzt was zum schmunzeln.
    In dieser Geschichte wird endgültig geklärt, dass es keinen Weihnachtsmann geben kann, der die Geschenke bringt. Denn leider schlägt ihm die Physik und die Biologie ein Schnippchen. Natürlich gilt das nur für den Weihnachtsmann und nicht für das Christkind, das eigentlich der weihnachtliche Präsenteüberbringer ist, denn das Christkind ist viel cooler.
    Also auf geht’s:

    1. Keine bekannte Art der Rentiere kann fliegen. Aber da gibt es natürlich noch die 300.000 Arten von Organismen und Keimen, die noch darauf warten, klassifiziert zu werden. Es kann somit nicht komplett ausgeschlossen werden, dass fliegende Rentiere existieren.
    2. Auf dieser Welt leben zirka zwei Milliarden Kinder (Tendenz stetig steigend). Aber da der Weihnachtsmann nicht bei moslemischen, hinduistischen, jüdischen, buddhistischen und atheistischen Kindern erscheint, reduziert sich das Arbeitsvolumen auf 15% (= 378 Millionen). Bei einer durchschnittlichen Rate von 3,5 Kindern pro Haushalt weltweit ergeben sich so 91,8 Millionen Haushalte.
    3. Der Weihnachtsmann hat 31 Stunden Zeit während Weihnachten seine Arbeit zu verrichten, und zwar dank der verschiedenen Zeitzonen und der Rotation der Erde und bei der Annahme, er reise von Ost nach West, was auch logisch erscheint. Dies ergibt 822,6 Besuche pro Sekunde. Das bedeutet wiederum, dass der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit Kind zirka eine Tausendstel Sekunde Zeit hat, um sein Rentiergespann vor dem Haus zu parken, aus dem Schlitten zu hüpfen, den Kamin hinab zu steigen, die Strümpfe zu füllen, die restlichen Geschenke unter dem Baum zu verteilen, die Snacks zu essen, die die Familien für ihn hergerichtet haben, durch den Kamin wieder zurück auf’s Dach zu gelangen, in seinen Schlitten zu springen und zum nächsten Haus zu fahren. In der Annahme, dass alle Haushalte gleichmäßig über den ganzen Globus verteilt sind, ergibt sich so eine mittlere Distanz von 1,25 Kilometer von Familie zu Familie und eine totale Reisedistanz von 114,75 Millionen Kilometern (zum Vergleich: Die Entfernung der Erde zur Sonne beträgt zirka 150 Millionen Kilometer). Darin sind eventuelle Zwischenstopps für besondere Notwendigkeiten und Bedürfnisse, die mindestens einmal alle 31 Stunden auftreten, nicht enthalten. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmanns mit einer Geschwindigkeit von 1030 Kilometern pro Sekunde (3000-fache Schallgeschwindigkeit, etwa ein Dreihundertstel der Lichtgeschwindigkeit) dahinbraust. Zum weiteren Vergleich: Das schnellste Flugobjekt aus Menschenhand ist die Raumsonde Voyager mit einer erbärmlichen Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Sekunde, ein konventionelles Rentier legt maximal 25 Kilometer pro Stunde zurück.
    4. Die Zuladung auf dem Schlitten ist ein weiterer interessanter Faktor: Angenommen, jedes Kind erhält nicht mehr als ein mittleres Legosystem (nehmen wir mal ein Kilogramm an), trägt der Schlitten 378.000 Tonnen. Den Weihnachtsmann nicht mitgerechnet, der normalerweise als übergewichtiger Mann beschrieben wird. Auf dem Land kann ein konventionelles Rentier nicht mehr als 150 Kilogramm ziehen. Selbst unter der Annahme, dass „fliegende Rentiere“ (siehe Punkt 1) das Zehnfache des normalen Gewichtes ziehen können, würden acht oder neun nicht ausreichen. Wir bräuchten 252.000 Rentiere. Das erhöht das Gesamtgewicht des Schlittens (ohne den Schlitten selbst) auf 415.800 Tonnen (ein Rentier = 150 Kilogramm). Wieder zum Vergleich: Dies ist viermal schwerer als der Luxuskreuzer Queen Elizabeth II.
    5. 416 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1030 Kilometern pro Sekunde ergeben einen enormen Luftwiderstand, welcher die Rentiere in gleicher Weise erhitzen würde wie ein Spaceshuttle beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Das erste Paar Rentiere absorbiert 14,3 Quintillion (14,3 x 1030) Joules. Pro Sekunde! Jedes der beiden! In kurzer Zeit explodieren diese in einer hellen Flamme und einem lauten Knall. Das nachfolgende Paar ist nun ungeschützt und teilt ihr Schicksal mit den vorderen Paar. Das ganze Rentier-Team verdampft in etwa einer 426/100.000 Sekunde. Der Weihnachtsmann wird zentrifugalen Kräften ausgesetzt, welche 17.500-mal größer sind als die Gravitation. Ein 120 Kilogramm schwerer Weihnachtsmann würde also mit einer Kraft von ca. 2.100 Tonnen in den Sitz gedrückt.

    Nach obigen 5 Argumentationspunkten kann man nur zu folgender Schlussfolgerung gelangen: Sollte der Weihnachtsmann es wirklich einmal versucht haben, Kinder an Weihnachten mit Geschenken zu beliefern, so ist er jetzt definitiv TOD!

  • Kaum sind die neuen Serienstaffeln da, sind sie auch schon wieder weg.

    Eigentlich sollte das hier ja mein Blogeintrag zum Start der diesjährigen Seriensaison werden. „Dank“ des Drehbuchautorenstreiks in Hollywood jedoch kann ich auch gleich mal mein Resumé zu den meisten Serien, die diesen Winter laufen/liefen, abgeben.

    Ganz allgemein kann man sagen, dass dieser Serienwinter qualitativ ein richtig guter ist: Alle Serien können das hohe Niveau der letzten Staffel halten (zum Beispiel Heroes), es sogar übertreffen (wie Dexter) oder einen temporären Durchhänger gut überwinden (bestes Beispiel ist da Nip/Tuck).

    Allerdings sind gleich zwei meiner Lieblingsserien Opfer des schon eingangs erwähnten Drehbuchautorenstreiks geworden, nämlich Desperate Housewives und Dexter. Bei beiden Serien merkt man voll, dass in den erschienenen Folgen zahlreiche Handlungsstränge aufgebaut wurden, die jedoch mit dem unfreiwilligen Ende der Staffel abrupt zunichte gemacht wurden (beziehungsweise werden mussten). Zwar hat man es geschafft, das vorzeitige Staffelende halbwegs vernünftig mit den ohnehin geplanten Folgen zusammen fallen zu lassen, ein gewisses „Abhacken“ ist aber trotzdem voll zu spüren. Sehr schade, denn die aufgebauten Handlungsstränge in beiden Serien hatten sehr sehr viel Potential. Aber nun zu den Serien im Einzelnen:

    Dexter.Die beste Serienstaffel dieses Winters ist meiner Meinung nach die zweite Staffel von Dexter. Das soll nicht heißen, dass die zahlreichen anderen Serien, die ich mir anschau‘ diesen Winter nicht gut sind, aber Dexter sticht nochmal positiv heraus.
    Obwohl die Episoden mit über 50 Minuten Spielzeit immer etwas Überlänge haben war diese Staffel so dermaßen kurzweilig, dass ich es wie bei keiner anderen Serie nicht mehr erwarten konnte, bis die nächste Episode ausgestrahlt wird. Soo oft stand man kurz vor dem Punkt an dem man sagte, dass das dunkle Geheimnis von Dexter jetzt einfach auffliegen muss. Eine richtig richtig spannende Krimiserie.
    Da kam es mir ganz recht, dass ich an die zwölfte und letzte Episode der Staffel frühzeitig ran gekommen bin, in der sich sehr viel in Wohlgefallen auflöst aber ohne, dass dies künstlich wirkt. Nur dass Sgt. Doakes stirbt, find‘ ich etwas schade. Den mochte ich recht gern, weil er irgendwie, vor allem in dieser Staffel, der Antiheld im Vergleich zu Dexter war, der für sich selbst ja eigentlich schon irgendwie ein Antiheld ist. Aber zum Glück starb Doakes nicht durch die Klinge Dexter’s.

    Desperate Housewives.Eine Serie, die ich erst seit letztem Sommer schaue ist Desperate Housewives. Naja, eigentlich ist das ja mehr die Serie von meiner Meerjungfrau, aber da es sich bei Desperate Housewives um leichte, schön beschwingte und seichte Handlung handelt, eigenet sie sich sehr schön zum Abschalten.
    Auch in der vierten Staffel wurden viele verstrickte Fäden von Verschwörung und Geheimnistuerei gesponnen, die jedoch abrupt durchschnitten wurden, denn nach gerade einmal neun Episoden fiel Desperate Housewives dem Drehbuchautorenstreik zum Opfer. Das tat der Serie gar nicht gut, denn viel war in den ersten neun Episoden eigentlich nicht passiert. Dafür gibt’s am Ende nochmal ’ne richtig spektakuläre Folge und ’nen richtig tollen Cliffhanger.

    Heroes.So richtig hart vom Drehbuchautorenstreik getroffen wurde auch Heroes. Gerade bei einer Serie mit so vielen Charakteren ist es wichtig, dass so eine Staffel gut durchdacht ist was natürlich nichts nutzt, wenn die Season nach gerade einmal elf Episoden vorzeitig abgebrochen wird.
    Viele haben geschimpft, dass sie es lieber gehabt hätten, wenn sich die Story an den bisher bekannten Charakteren weiter entwickelt anstatt eine Vielzahl neuer Personen und Fähigkeiten einzuführen. Mir gefiel das jedoch recht gut weil ich finde, dass die neuen Charaktere gut in die bisher bestehenden Handlungen eingebaut wurden. Außer vielleicht die Sache mit Caitlin. Aber das ist ja auch ’ne Sache, die mit Peter zu tun hat und den ich ohnehin nicht so gern mag. Dafür war der Handlungsstrang von Hiro wiedermal grandios.

    Nip/Tuck.It’s back: Nip/Tuck. Nach einer eher durchwachsenen viertel Staffel letzten Winter tut der Locationwechsel nach Los Angeles der Serie richtig gut. Und das Beste: Da Pruduzent und Drehbuchautor bei Nip/Tuck die selbe Person sind, braucht man ein unvorhergesehenes Ende der Staffel nicht befürchten, die diesmal ohnehin mit fast doppelt so vielen Episoden wie sonst aufwartet.
    Viele neue Aspekte fließen in die Staffel ein, was natürlich aufgrund der neuen Location in Hollywood ein Must ist. Dies gewürzt mit typischen Nip/Tuck-Tugenden wie Sex, Skandale, Provokation, Verführung und Christian Troy ergibt äußerst unterhaltsame und amüsante 45 Minuten. Nur die Patienten kommen meiner Meinung nach wieder etwas zu kurz, was der Serie in den ersten beiden Episoden viel Charme gab. Aber das hab ich ja auch schon bei den letzten Staffeln bemängelt.
    Bis Januar und dem Start von 24 ist Nip/Tuck jetzt die einzige englischsprachige Serie, die bei mir im Terminkalender steht.

    Dr. House.Ein bisschen aus der Reihe tanzt die Serie Dr. House. Denn hier sehe ich im Moment erst die im deutschsprachigen Raum ausgestrahlte dritte Staffel anstatt der in den USA laufenden vierten. Das hängt damit zusammen, dass ich ja aufgrund meines Nebenfachs ein wenig Ahnung von Medizin hab und deswegen auch den Krankengeschichten folgen will, was mir in der englischen Version beim besten Willen nicht gelingt. Zwar hab ich gehört, dass die vierte Staffel wieder grandios sein soll, für mich gibt’s die dann aber aller Voraussicht nach erst nächstes Jahr zu sehen.
    Auch die dritte Staffel ist ähnlich den ersten beiden Staffeln aufgebaut: In der ersten Hälfte gibt es eine mehrere Episoden überspannende Nebengeschichte, während es bei der zweiten Hälfte eigentlich egal ist, in welcher Reihenfolge man die Folgen sieht. Das ist wohl auch der Grund, warum es keinen Satz „previously on House“ gibt. Diesmal wird die Vicodin-Sucht von Greg House beleuchtet, genauer gesagt, wie er mit ihr und dem Gesetz in Konflikt gerät. Natürlich geht’s dabei wiedermal um die Prinzipientreue und Dickköpfigkeit von House. Aber ich will hier nicht zu viel verraten. Dafür hat man die damalige echte Verlobung der Schauspieler von Cameron und Chase für eine kleine Liebesgeschichte in der Serie verwendet.
    Es sind ja nur noch wenige Episoden der dritten Staffel, die mir jetzt noch fehlen und ich muss sagen, dass sie das Niveau der ersten beiden Staffeln meiner Meinung nach halten kann. Also freu ich mich schon riesig auf die vierte, in der’s ja einige personelle Änderungen gibt.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die beiden von mir favorisierten Serien, die erst nächstes Jahr anlaufen (24 soll im Januar kommen, Lost sogar erst im Februar), nicht so stark vom Drehbuchautorenstreik betroffen sind wie Desperate Housewives und Heroes. Außerdem dürfte es im Sommer wohl eine fünfte Staffel 4400 geben. Genügend Handlung wär ja vorhanden.

    Von vielen Seiten hab ich schon gehört, dass es zahlreiche Bestrebungen gibt, die geplanten Inhalte der dem Streik zum Opfer gefallenen Serien doch noch an den Mann, als an’s Fernsehpublikum zu bringen. Allerdings weiß ich da nichts näheres. Wer sich da im Moment besser auskennt als ich, kann ja ’nen Kommentar verfassen.

  • Joggen 2.0.

    Als ich mir vor gut einem Jahr beim Fußball im linken Fuß das vordere Außenband an- und das mittlere Außenband durchgerissen hatte stand für mich fest, dass ich im Frühjahr, wenn wieder alles gut verheilt ist, richtig mit Sport anfangen will, ja sogar muss. Schließlich wächst so ein Außenband von allein nicht mehr zusammen und eine Operation ist in solchen Fällen eher unüblich. Und da zwei Außenbänder natürlich nicht so gut halten wie drei, wollen die verbleibenden stark und fit trainiert werden. Also beschloss ich im Frühjahr diesen Jahres, nach mehreren Jahren der sportlichen Ebbe, intensiv mit’m Joggen anzufangen, worüber ich an dieser Stelle ja schon mehrfach berichtet habe. Die Joggingstrecke direkt vor der Haustür kam mir da natürlich nur recht.

    Ich war auch wirklich sehr viel unterwegs, denn zu den 932 Anfangskalorien sind mittlerweile weitere 84.937 dazu gekommen, oder eigentlich viel mehr verbrennt worden. Jedoch ebbte das Joggingverhalten mit unterschreiten der 5°C-Marke Mitte Oktober sehr rasch ab. Klar, da kann man nicht einfach mehr mit kurzer Hose und Baumwoll-T-Shirt raus, auch wenn man ’nen Puls von 165 Schlägen pro Minute hat. Kommt dann da ein kleiner Windstoß, wünscht man sich ganz schnell die Klimaerwärmung her.

    Tja, aber dieses „nicht mehr joggen“ bekam mir gar nicht gut: Nicht, dass ich klopsiger geworden wäre, das überhaupt nicht. Aber kaum gab’s den ersten Schnee, wurde ich auch gleich so richtig krank, was ich eigenlich seit Jahren nicht mehr war. Also so richtig richtig krank. Und meine derzeitige kleine Winterdepression schieb‘ ich auch hauptsächlich auf den reduzierten Sport.

    Also musste eine Lösung her und da Weihnachten vor der Tür steht und ich noch kein Geschenk für mich wusste, dass ich mir wünschen könnte dachte ich mir, ich wünsch mir tolle Klamotten zum Joggen in der kalten Jahreszeit. So richtig tolle sündhaft teure Spezialteile mit „Schweiß nach Außen leit‘, Wind abweis‘, warm halt’“-Effekt. Meine Wahl viel dann natürlich auch auf das Beste vom Besten von Odlo und Löffler, denn für einen selbst ist natürlich nichts zu teuer.

    So, und letzten Donnerstag war’s dann soweit: Die neuen Klamotten mussten dann gleich mal in einem Härtetest eingeweiht werden. Temperaturen um den Gefrierpunkt, mäßiger bis auffrischender Wind, nur der Regen hat gefehlt. Aber Moment mal, ist denn heut‘ schon Weihnachten? Naja, eigentlich ned, aber meine Mum, die Hauptsponsor der Joggingausrüstung war hat gemeint, dass das schon in Ordnung geht, wenn ich die High-Tech-Sachen schon vor der Bescherung nutze.

    Und tatsächlich: Die Investition hat sich voll und ganz gelohnt denn mir war weder zu kalt, noch könnte ich mich beschweren, dass mir die Soße herunter gelaufen wäre. Da macht der Sport wieder richtig Spaß und der Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Ausrüstung“ bekommt richtig Bedeutung. Ich war zwar noch nicht so schnell unterwegs wie im Sommer ich werd‘ eines meiner Ziele von 100.000 verbrutzelten Kalorien in diesem Jahr wohl nimma schaffen, das ist aber weiter nicht schlimm, denn solang kein Schnee liegt kann ich endlich wieder zum Joggen gehen, HURRA!

  • Hier ist mein Blog, hier darf ich meinen Senf dazu geben.

    Mein letzter Blogeintrag liegt nun doch schon ein paar Tage zurück, deswegen wird’s mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Viel passiert im Moment aber eigentlich hab ich gar nicht so richtig Zeit, das alles aufzunehmen. Grund dafür ist mein Programmierpraktikum, dem ich eigentlich auch einen Eintrag widmen wollte. Dies scheiterte jedoch daran, dass sich das Praktikum als recht wirr und vor allem zeitintensiv erweist, was auch der Grund ist, warum ich im Moment recht wenig mitbekomme, was um mich herum los ist.

    Da dies jedoch mein Blog ist und Blogs dafür da sind, dass (mehr oder weniger) und bedeutende Menschen ihre (weniger oder mehr) unbedeutende Meinung kund tun hab ich mir gedacht, dass ich ein paar kleine Statements zu den mehr oder weniger wichtigen Ereignissen der letzten Tage zum Besten gebe.

    Bayern verabschiedet das schärfste Nichtrauchergesetz der Republik.

    Find ich sehr gut. Auch, dass es so hart ausgefallen ist. OK, in Bierzelten hätten’s das Qualmen jetzt nicht unbedingt untersagen müssen, aber ein Problem hab ich damit auch nicht. Meine Mum wird sich freuen, denn sie wird in Zukunft wesentlich weniger Wäsche zu waschen haben, keine brennenden Augen mehr nach vier Stunden in der Lieblingskneipe mehr und gesund (naja, nennen’s wir mal eher nicht gesundheitsgefährdend) ist das Ganze auch noch. Dass die Raucher jetzt jammern und die Wirte meinen, Umsatzeinbußen hin nehmen zu müssen, liegt in der Natur des modernen Deutschen. Ich denk mir jedoch, dass niemand dauerhaft auf seine Stammkneipe oder auf’s Furtgeh’n verzichtet, nur weil er nicht mehr schmaukeln darf. Da werden die Leute auch feststellen, dass das Rauchverbot sie nicht umbringen wird, ganz im Gegenteil.

    Deutschland diskutiert über die Verhältnismäßigkeit von (Top-) Managergehältern.

    So Begriffe wie „Neiddebatte“ will ich da mal außen vorlassen. Meine Meinung orientiert sich da glaub ich an der Meinung der meisten Deutschen: Von mir aus können die so viel verdienen wie sie wollen oder wie sie das für nötig halten. Auch wenn sie vielleicht zwei- bis dreimal soviel arbeiten wie der Durchschnittsarbeitnehmer, dürfen Manager von mir aus überproportional vergütet werden. Deswegen halte ich auch eine gesetzliche Limitierung der Managergehälter eher für Unsinn. Allerdings halte ich es wie die meisten anderen für problematisch, wenn Topfuktionäre auch noch dafür belohnt werden (im Sinne von Abfindungen welcher Form auch immer), dass sie ein Unternehmen offensichtlich und hauptsächlich durch ihr Verschulden an die Wand gefahren oder sich moralisch grob falsch verhalten haben, nur damit man sie, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wieder los wird (siehe BenQ oder Siemens). Genau in diesem Bereich halte ich Regelungen, die sich am Erfolg des Unternehmens orientieren für nicht verkehrt. Ein Grundeinkommen steht jedoch auch Managern zu, schließlich kann es einem Unternehmen (vorübergehend) auch mal schlecht gehen, ohne dass man mit dem Finger auf den Grund zeigen könnte.

    Die Postbranche bekommt einen gesetzlichen Mindestlohn.

    Halte ich für ’ne gute Sache. Zwar werfen die Konkurrenten der Post zwar jetzt mit dem Angstargument schlechthin um sich, Hunderte von Angestellten zu entlassen, das ist in meinen Augen aber eigentlich mehr Erpressung als ein richtiges Argument. Außerdem sehe ich es auch so, dass die Postkonkurrenten Wettbewerb nur über den Lohn ihrer Arbeitnehmer austragen und nicht über andere marktwirtschaftliche Kriterien.
    Überhaupt halte ich einen Mindestlohn für eine gute Sache: Ich sehe das so: Was nützt einem ein Job, wenn man davon nicht leben kann? Klar werden Arbeiten im Niedriglohnsektor oftmals von der öffentlich Hand bezuschusst, in meinen Augen ist das aber nicht der richtige Weg. Zwar ist es wohl unter’m Strich lohnender, derartige Arbeiten öffentlich zu bezuschussen als gleich „einen ganzen Arbeitslosen“ zu bezahlen, aber ich bin generell kein Freund von Subventionen und in meinen Augen ist Bezuschussung von Löhnen eine Subvention. Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu Wettbewerbsverzerrungen in der Wirtschaft kommt, wenn auf einmal Arbeitnehmer nicht mehr (nur) vom Arbeitgeber sondern von Bund/Land/Kommune bezahlt werden.
    Viel wichtiger als die Frage ob ein Mindestlohn sinnvoll ist oder nicht ist für mich diejenige, wie hoch dieser Mindestlohn ausfallen soll: Wird er (zu) niedrig angesetzt haben wir die Situation, die wir auch schon hatten, als es noch überhaupt keine Mindestlöhne in Deutschland gab, nämlich dass die Leute nicht davon Leben können. Wird er allerdings (zu) hoch angesetzt sehe ich schon auch die Problematik von zu hohen Lohnkosten in Deutschland für die Arbeitgeberseite.

    Zu guter letzt noch eine Dokumentation des ZDF, auf die ich gestern im Fernsehen gestoßen bin. Hat jetzt nicht unbedingt mit obigen aktuellen Topthemen zu tun, hat mir persönlich aber recht gut getan. Gar nicht so sehr aus pro-/contra-amerikanischer Sicht sondern mehr als Motivation für mich selbst. Wer das Video in höherer Auflösung sehen möchte, kann dies hier tun.


  • Gestern noch im Garten, heute schon auf’m Marktplatz.

    Was macht man mit einem knapp 15 Meter hohen Nadelbaum auf dem Grundstück der Tante, das an unseres angrenzt, der angeblich dem Mieter der Tante das Licht weg nimmt und der deshalb verschwinden soll? Richtig: man vertickt ihn an die Gemeinde, die ihn dann als Christbaum auf’n Marktplatz stellt.

    Der Deal: Die Gemeinde säbelt für lau den Baum um und transportiert ihn schön brav ab, dafür hat der Marktplatz Tittling für Weihnachten 2007 einen Christbaum. Und da der mit 15 Meter Höhe viel zu groß ist, bekommt der Nachbar die unteren sechs Meter des Baums zum Verheizen.

    Wie sich das ganze illuminierter Weise auf’m Marktplatz macht, kann man auf dem Foto unten bestaunen. Leider war ich in der Uni, als der Baum gefällt wurde, deswegen hab ich von dieser Aktion leider keine Fotos, genau so wenig vom Baum, als er noch im Garten stand.

  • High Dynamic Range, Teil III: Beispiele.

    Was lange währt, wird endlich gut. Nach geraumer Zeit stelle ich den heiß ersehnten dritten und damit letzten Teil meiner HDR-Artikelreihe online.

    Im ersten Teil ging’s erstmal um die Grundlagen, was High Dynamic Range überhaupt ist und was es so besonders macht. Wer also noch nicht weiß, worum’s hier überhaupt geht, findet mit diesem Eintrag einen guten Einstieg in die Materie. Anschließend präsentierte ich im zweiten Teil ein kleines Tutorial, mit dessen Hilfe sich HDR-Bilder erstellen lassen. Dazu verwende ich die Software Photoshop und das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix. Zum Abschluss möchte ich noch ein paar von mir selbst erstellte Bilder online stellen, die die Möglichkeiten von HDR illustrieren sollen, ganz unter dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.

    Die drei Bilder in klein stellen immer das Ausgangsmaterial dar: Aufnahmen des selben Szenarios, jedoch mit unterschiedlicher Belichtung. Darunter ist dann in groß immer das aus dem Rohmaterial erstellte HDR-Bild. Darüber hinaus geb’s ich noch ein paar Informationen wie zum Beispiel die Belichtungszeiten der ursprünglichen Bilder. Ein Klick auf die Bilder führt zu den Aufnahmen in 7,1 Megapixel Originalauflösung.

    Die Rohaufnahme links wurde mit der von meiner Digitalkamera vorgeschlagenen Belichtungszeit von vier Sekunden geschossen. Dabei war der Blitz natürlich deaktiviert. Das unterbelichtete Bild hat eine Belichtung von 1/8 Sekunde, das überbelichtete von acht Sekunden.
    Die Szenerie war eigentlich schon sehr dunkel, nur die Beleuchtung des gelben Hauses und der schmale Lichtstreifen am Horizont sorgten für Licht.

    Belichtungszeit Normalaufnahme: 1/125 Sekunde. Belichtungszeit unterbelichtetes Bild: 1/500 Sekunde. Belichtungszeit überbelichtetes Bild: 1/60 Sekunde.
    Da draußen die Sonne schien und vom Licht einiges ins Zimmer fiel, fallen die Belichtungszeiten allesamt recht kurz aus.

    Belichtungszeit Normalaufnahme: 1/30 Sekunde. Belichtungszeit unterbelichtetes Bild: 1/250 Sekunde. Belichtungszeit überbelichtetes Bild: 1/6 Sekunde.
    Wie unschwer zu erkennen ein Sonnenuntergang, deshalb die Belichtungszeiten allesamt ein wenig länger. Leider ging ein wenig der Wind, weshalb die Blätter der Eiche ein wenig unscharf geworden sind.

  • Ohne England fahr’n wir zur EM.

    Die Nationalflagge von England.

    Vor sechs Jahren erwischte es unsere Wohnwagen chauffierenden niederländischen Nachbarn, die nicht bei der WM 2002 dabei waren, diesmal sind es die Ham & Eggs verzehrenden Briten, die als eine der großen Fußballnationen nicht mit zur Europameisterschaft im kommenden Jahr fahren.

    Ein Unentschieden gegen die bereits für die Endrunde qualifizierten Kroaten hätte dem Mutterland des Fußballs für die Teilnahme gereicht. Jedoch unterlagen die Engländer in einem hoch unterhaltsamen und dramatischen Match 2:3, während Russland sich auf Malta Andorra nicht gerade mit Ru(h)m bekleckerte und gerade einmal mit 1:0 gewann. Das reichte jedoch als Todesstoß für die Insulaner des Nordens, die nun erstmals seit 24 Jahren nicht bei einer Europameisterschaft dabei sind. Stattdessen fahren die Russen nächstes Jahr nach Österreich und in die Schweiz. Zwar waren die letzten Partien vom Land des Kaviar und der Matroschka-Puppen jetzt nicht gerade berauschend, ganz unverdient ist die Qualifikation jedoch auch nicht.

    Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich schade, dass die Engländer nicht dabei sind. Klar zaubert die Schadenfreude ein kleines Grinsen in mein Gesicht. Andererseits ist die Begegnung Deutschland – England wirklich ein Klassiker, den’s jetzt jedoch nächstes Jahr leider nicht geben wird. Außerdem waren die Briten im Elfmeterschießen eines Viertel- oder Halbfinales immer schon eine Garantie für’s Weiterkommen des Gegners, auf die wir jetzt leider verzichten müssen.

    Aber nicht nur die Briten hatten ihre Müh‘ und Not mit der Qualifikation: Auch die großen Fußballnationen Portugal und Italien konnten sich erst am letzten Spieltag definitiv für das größte europäische Fußballturnier qualifizieren. Da stachen wir Deutschen, die nach dem viert letzten Spieltag ihr Ticket schon in der Tasche hatten, positiv heraus.


  • Weltmeisterschaft der Isotope.

    Ich hatte ja bereits gebloggt, dass ich mir vor ein paar Wochen eine Karlsruher Nuklidkarte angeschafft habe und dass es sich dabei um ein herrliches Spielzeug für „dumm daher Schmatzer“ wie mich handelt, wie man ja auch bereits auf dem letzten Nagus‘ all in! feststellen konnte.

    In den letzten Wochen bin ich beim Studium meiner Karlsruher Nuklidkarte über zahlreiche Extreme und Besonderheiten aus Physik und Chemie gestoßen, die ich gern mal in Form eines Blogeintrags zusammenfassen will. Die Rekorde der Isotope sozusagen.

    • Element mit der größten Ordnungszahl:
      • künstlich: Dabei handelt es sich auch um das Element mit der größten Ordnungszahl überhaupt und mit den meisten Nukleonen. Es ist das Element Ununoctium, welches aus 118 Protonen besteht. Das einzige bisher erzeugte Isotop 294Uuo enthält 176 Neutronen.
      • natürlich: Das natürlich vorkommende Element mit der größten Ordnungszahl ist Plutonium. Es besitzt 93 Protonen. Jedoch entstand es nicht als Produkt von Prozessen in Sonnen sondern aufgrund des β–-Zerfalls von Uran, das lange Zeit als schwerstes natürlich vorkommendes Element galt.
      • stabil: Das schwerste stabile, also nicht radioaktive, Element ist Blei mit der Ordnungszahl 82. Es kommt natürlich vor.
    • Erstes, ausschließlich radioaktiv vorkommendes Element:
      Technetium hat die Ordnungszahl 43 und hat als erstes Element ausschließlich radioaktive Isotope (insgesamt 43 Stück). Es wurde 1937 zunächst künstlich hergestellt. Erst 1962 konnte auch sein natürliches Vorkommen nachgewiesen werden. Aus diesem Grund erklärt sich auch der Name Technetium.
    • Element mit den meisten stabilen Isotopen:
      Das Element Zinn mit der Ordnungszahl 50 besitzt mit 112Sn, 114Sn, 115Sn, 116Sn, 117Sn, 118Sn, 119Sn, 120Sn, 122Sn und 124Sn insgesamt zehn stabile Isotope. Kein anderes Element besitzt mehr davon.
    • Element mit den meisten bekannten Isotopen:
      Vom Element mit der Ordnungszahl 55, Caesium, konnten bisher 40 Isotope erzeugt werden. Zusammen mit dem einen natürlich vorkommenden Isotop 133Cs, welches stabil ist, sind somit 41 Isotope von Caesium bekannt.
    • Radioaktives Isotop mit der kürzesten/längsten Halbwertzeit:
      • lang: Das Tellur Isotop 128Te besitzt eine Halbwertzeit von 7,2×1024 Jahren und ist somit das langlebigste, nicht stabile Isotop.
      • kurz: Das künstlich erzeugte Wasserstoff Isotop 7H besitzt eine Halbwertzeit von gerade einmal 23×10-24 Sekunden.
    • Erstes Auftreten charakteristischer radioaktiver Strahlung:
      • α: Der α-Strahler mit der kleinsten Nukleonenzahl ist das Beryllium Isotop 8Be.
      • β+: Das Element Beryllium besitzt mit dem Isotop 7Be auch den β+-Strahler mit der niedrigsten Kernteilchenzahl.
      • β–: Das erste Isotop, das β– strahlt ist das Wasserstoff Isotop Tritium.
      • Neutronenstrahlung: Mit gerade vier Nukleonen ist 4H der Neutronenstrahler mit den wenigsten Kernteilchen.
      • Protonenstrahlung: Ebenfalls gerade einmal vier Nukleonen machen das Lithium Isotop 4Li zum leichtesten Protonenstrahler.
      • Spontaner Zerfall: Das Thorium Isotop 232Th zerfällt neben α auch spontan, jedoch nur zu 10-9%. Das erste Isotop, das ausschließlich spontan zerfällt ist das Californium Isotop 237Cf.
    • Element mit dem häufigsten Vorkommen:
      Das Element Sauerstoff kommt zu 23 Massenprozent in der Atmosphäre und zu 85 Massenprozent in der Hydrosphäre vor und ist somit das auf der Erdoberfläche am häufigsten vorkommende Element.
      Eisen hingegen ist das Element, das auf und vor allem in der Erde vermutlich am häufigsten vertreten ist und Wasserstoff das Element, das man am häufigsten im Weltall antrifft.
    • Element mit dem seltensten Vorkommen:
      Das Element Astat mit der Ordnungszahl 85 ist das schwerste bekannte Halogen und darüber hinaus das auf der Erde am selten vorkommenste Element. Es wird vermutet, dass sich gerade einmal 25 Gramm dieses Stoffs in der Kruste unseres blauen Planten finden lassen.

    Ich glaub‘, ich werd diese Liste immer mal wieder überarbeiten weil mir bestimmt weitere Kriterien und Disziplinen einfallen werden, die einen Rekordhalter brauchen. Sollten meine Leser diesbezüglich einen Vorschlag haben, dann nur her damit.

  • Computerlogbuch Tittling, Erdzeit 09. November 2007: Es schneit.

    Nur so als kleine Randnotiz: Ab heute ist der Winter offiziell eröffnet, sprich, es schneit in erwähnenswertem Maße und die weiße Pracht bleibt in erwähnenswertem Maße liegen.

    Letztes Jahr war dieses Ereignis bereits am 02. November, also genau eine Woche früher als 2007. Jedoch entpuppte sich der Winter dann als recht großer Reinfall: Nix mit weißer Weihnacht, nix mit Skifahren am Tittlinger Blümersberg und schon gar nix mit Dauerfrost. Dann schau ma mal, was dieses Jahr auf uns zukommt.

    Ansonsten ist dieser Blogeintrag ohne jeglichen tieferen Zweck. Er dient nur der Festhaltung des Datums des ersten Schnees im Winter 2007/08 im niederbayerischen Tittling im Landkreis Passau.