Mein persönlicher Jahresrückblick 2008: Menschen, Bilder, Emotionen.

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Rechtzeitig am letzten Tag des Jahres 2008 wird’s wieder mal Zeit (meinen Jahresrückblick zum Jahr 2007 gibt’s hier, den zu 2006 kann man hier lesen) die vergangenen 365 Tage Revue passieren zu lassen.

Am Anfang des Jahres hielt mich mein Programmierpraktikum in Atem. Eine „never ending story“ die wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als veranschlagt. Aber damit folgte ich nur der Tradition zahlreicher anderer Programmierpraktikanten. Letztendlich konnte ich dieses Projekt jedoch zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringen. Im Endeffekt habe ich genau die (und noch viel mehr) Erfahrungen gesammelt (unter anderem C programmieren lernen), die ich sammeln wollte. So soll’s sein.

Urlaub war dieses Jahr Mangelware. Nur im Februar ging’s wie letztes Jahr für ein paar Tage nach Hinterstoder zum Snowboarden. Das wird diese Saison leider aufgrund des (verschobenen) Lernstresses für meine Diplomprüfungen im Hauptfach nicht drin sein.

2008 wurde es auch Zeit für einen neuen PC, denn mein altes treues Notebook zeigte mehr und mehr Alters- und Ausfallerscheinungen. Nichts desto trotz leistet es noch immer hervorragende Dienst, wenn auch nicht mehr so oft wie vor meiner digitalen Zeitenwende. Seitdem gehören wieder aktuelle Spieleblockbuster zu meiner Freizeitgestaltung. Im Moment daddel ich Dead Space, von dem’s von mir bestimmt bald einen eigenen Artikel geben wird. Der Umstieg auf einen neuen PC war für mich auch Anlass für einen Umstieg von Windows XP auf seinen Nachfolger Windows Vista sowie einer dauerhaften Installation von Ubuntu Linux auf Notebook und Desktop.

Der Juni stand dann ganz im Zeichen der Fußball Europameisterschaft in der Schweiz und in Österreich die freizeittechnisch dieses Jahr wohl mein größtes Highlight war. Von meinen Erlebnissen während diesem sportlichen Event habe ich ja ausführlich berichtet. Deshalb muss ich das an dieser Stelle nicht mehr nachholen.

Einen Monat darauf stand gleich des Highlight meines HiWi-Jobs an, den ich in der zweiten Jahreshälfte bestritten habe: Der Lehrstuhl meines „Chefs“ war Gastgeber einer 43-köpfigen Teilnehmergruppe der Bayerischen Forschungsstiftung und ich durfte einen nicht unwesentlichen Teil der Betreuung übernehmen.

Zu Beginn des Schuljahres 2008/09 hat meine Karin ihr Referendariat in München angetreten, was für uns beide zu der ein oder anderen Gelegenheit führte, die Attraktionen der Stadt zu erkunden.

Sporttechnisch bin ich dieses Jahr eigentlich ganz zufrieden mit mir. Mein Saisonziel, einen Halbmarathon zu laufen hab ich zwar nicht ganz erreicht, meine neuen Laufschuhe wurden aber trotzdem emsig genutzt. Außerdem war ich das ein oder andere mal mit’m Fahrrad unterwegs, unter anderem zum Moldaustausee. In den letzten Monaten habe ich dann (rechtzeitig zum Ende meines Studiums) den Unisport entdeckt und versuche seitdem zwei mal die Woche das Zirkeltraing (neudeutsch: circuit training) zu besuchen.

Außerhalb des Riesinger’schen Kosmos hatte das Leben natürlich auch was zu bieten. In der ersten Jahreshälfte eher weniger, dafür umso mehr in den zweiten sechs Monaten des Jahres:

  • China stand in den vergangenen zwölf Monaten mehr denn je im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Nicht nur die olympischen Spiele fanden statt, die von vorausgegangenen blutigen Unruhen in Tibet und einem zum Skandal verkommenen Fackellauf begleitet wurden sondern man konnte weiterhin das stetige Aufsteigen Chinas zur Wirtschaftsmach beobachten.
  • Neben den Olympischen Spielen in Peking fand im Juni die bereits erwähnte Fußball Europameisterschaft als weiteres sportliches Großereignis statt.
  • Mehrere Naturkatastrophen suchten dieses Jahr die unterschiedlichsten Regionen der Erde heim. Ob nun das Orkantief „Emma“ hier zu Lande, der Zyklon „Nargis“ in Myanmar oder der Hurrikan „Gustav“ in den vereinigten Staaten: Alle Ereignisse verhinderten ein abflauen der im Vorjahr richtig groß aufgekommenen Debatte um den Klimawandel.
  • Zahlreiche neue Staatsoberhäuper gab’s dieses Jahr zu bewundern: Während uns aus Italien ein alter bekannter vom Chefsessel begrüßt wurde in Russland Wladimir Putin durch seinen Nachfolger und Ziehsohn Dmitri Medwedew abgelöst. Und auch der Stuhl des „mächtigsten Mann’s der Welt“ wurde neu besetzt: Mit Barack Obama wird erstmals ein Schwarzer Präsident der USA. Last but not least: In Bayern gibt es mit Horst Seehofer einen neuen Landesvater.
  • Topthema des Jahres war (und ist) aber ganz eindeutig die Weltwirtschaftskrise. Viel will ich dazu gar nicht schreiben. Meiner Meinung nach wird da von den Verantwortlichen ein ganz schöner Wirbel veranstaltet während das Gros der Bevölkerung (so bekomme ich das zumindest mit) genau das richtige tut und so gut es geht die Ruhe bewahrt. Eine gute Sache hat die Krise auf jeden Fall: Autofahren macht bei den aktuellen Benzinpreisen wieder mehr Spaß.
  • Abschließend der Rest der nationalen und internationalen Nachrichten des noch nicht ganz abgelaufenen Jahres in Schlagworten: Der menschliche Abgrund von Amstetten. Russland und Georgien führen nicht nur auf dem Schlachtfeld einen Krieg. Indiens Metropole Bombay wird Opfer von massiven terroritischen Anschlägen. Bei uns in Passau wird der Polizeitchef Manichel Opfer einer beinahe tödlichen Messerattacke. Wie 2007 befindet sich Israel wieder im Krieg; diesmal mit der Hamas im Gaza-Streifen

Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick ins Jahr 2009, das hat nämlich einiges zu bieten: Diplomprüfungen, Diplomarbeit und (hoffentlich) der Einstieg ins Berufsleben und damit verbunden der Ausstieg aus dem Elternhaus.

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