Generationswechsel.

Vor ein paar Wochen hock‘ ich beim Dom und seh‘ mir auf meinem Notebook die neueste Folge House in HD an. Auf einmal friert der Bildschirm ein und es bilden sich weiße, horizontale, äquidistante Streifen auf dem Display, während das Bild zwischen den Streifen immer heller wird.

Nachdem ich festgestellt habe, dass dieses Problem immer dann auftritt, wenn mein Notebook längere Zeit unter Last läuft und diese „längere Zeit“ immer kürzer wurde stand für mich fest, dass es sich wohl um einen Hardwaredefekt handeln müsse, denn auch das Reinigen der Lüftung brachte keine Besserung. Dummerweise hatte mein Notebook nach 3½ Jahren keine Garantie mehr und da es sich wohl um einen Defekt des Grafikchips auf’m Mainboard oder des Mainboards selbst handelte, kam für mich eine Reparatur eher nicht in Frage. All zu böse war ich darüber jetzt nicht, denn in der Zeit hab ich mein Notebook wirklich exzessiv genutzt und hatte es auch oft dabei, wenn ich mal nicht zu hause war.

Also musste das geschehen, was ich eigentlich erst nach’m Studium vorhatte (dann bezahlt von meinem ersten eigenen verdienten Geld): Ein neuer PC musste her. Und wenn schon, dann einer, mit dem ich auch die neusten Spiele spielen kann. Schließlich steht das große Lernen für meine Diplomprüfungen an. Da braucht man am Abend was zum abschalten, wenn sein soziales Umfeld mal keine Zeit für einen hat.

Mittlerweile sind die Einzelteile bei mir eingetrudelt und auch schon zusammengebaut. Nachdem auf Anhieb hardwareseitig alles lief, war ich erstmal geschlagene zwei Tage mit Software installieren und vor allem konfigurieren beschäftigt. Mittlerweile hab ich das aber hinter mich gebracht un muss sagen, dass ich mir da ein grandioses Teil angeschafft habe: ‚Ne GeForce 8800 GTS von Nvidia, ’n Core 2 Quad Q6600 von Intel und 4GB DDR-2 Arbeisspeicher bieten ja auch genug Performance, um so ziemlich alles Aktuelle in höchster Monitorauflösung mit höchsten Details zu spielen (ja, auch Crysis fällt da bei mir nicht unter 18 FPS).

Dabei stellt man fest, dass Schatten in Spielen zwar herrlich sinnlos sind, aber genauso herrlich aussehen. Zwar spiele ich die meiste Zeit meine beiden aktuellen Lieblingsspiele Command & Conquer: Tiberium Wars und Titan Quest: Immortal Throne, aber mit der neuen Kiste hab ich jetzt endlich die Möglichkeit, auch die grafische Crème de la Crème zu zocken. Dabei muss ich nur aufpassen, dass ich meine momentan zahlreich vorhandenen Verpflichtungen für d’Uni ned vernachlässige.

Hab hier noch schnell zwei Bilder von meiner neuen Kiste:


So sieht’s jetzt bei mir auf’m Schreibtisch aus: Monitor, Tastatur, Maus und Headset.


Mein Tower von schräg vorne. Naja, wie so ein Tower eben aussieht. Auf die inneren Werte kommt’s an.

Kommentare

2 Kommentare zu „Generationswechsel.“

  1. Avatar von Corny

    Schön edel!

    Aber, da ich demnächst auch aufstocke, die Frage:

    Warum ne GeForce 8800 GTS und was hast den dafür gezahlt?

    lg
    corny

  2. Avatar von Corny

    sag mal war bei deinem Tower das Netzteil mit dabei?

    Ansonsten schaut sich das nämlich sehr anschaffungswürdig aus *g*

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