Kategorie: Serien/Filme/Musik/Spiele

Dies ist der Platz für Serien-, Film-, Musik- und Spielekritiken. Kurz: Alles aus dem Bereich Popkultur.

  • Guter deutscher Seriengeschmack: Fehlanzeige.

    Vorgestern habe ich ja von „4400: Dir Rückkehrer“ berichtet, einer neuen Serie, die mir richtig gut gefällt und weshalb ich sie jetzt auch regelmäßig verfolge. Aus Neugier wollte ich wissen, zu welcher Sendezeit die Serie eigentlich auf ProSieben, ihrem Heimatsender in Deutschland läuft und musste feststellen, dass die dritte Staffel wegen schlechter Quoten bereits nach wenigen ausgestrahlten Folgen abgesetzt wurde.

    Ähnlich erging es zahlreichen anderen Serien, die dieses Jahr auf ProSieben anliefen, wie beispielsweise Jericho. Das hat mich ein wenig stutzig gemacht, denn beide Serien gelten als große Erfolge in den USA, ihrer Heimat und haben durch die Bank positive Kritiken. Dass gute Serien einfach abgesetzt werden oder stark verzögert in Deutschland aufgrund von schlechten Quoten ausgestrahlt werden ist nichts Neues. Man nehme nur das Beispiel der Serie Nip/Tuck, die einfach mitten während der zweiten Staffel für zwei Jahre lang pausiert wurde und jetzt an einem grandiosen Sendeplatz rund um Mitternacht fortgesetzt wird.

    Stattdessen wird das deutsche Fernsehen von zahlreichen Talent-Suche-Shows wie Deutschland sucht den Superstar oder Popstars überschwemmt, deren Gewinner nach offensichtlich getürkten Shows immer recht schnell in der Versenkung verschwinden. Auch die zahlreichen Gerichtsshows, die die noch zahlreicheren Talkshows nach und nach abgelöst haben sind nicht viel anspruchsvoller als die billigen Nachmachen amerikanischer Erfolgsserien der deutschen Privatsender wie GSG9 und R.I.S.. Den Abschuss bilden dabei noch die sogenannten Reality-Dokus, denn jeder Sender braucht ja ’ne Sendung über Auswanderer aus Deutschland oder über Jobsuchende, die im Wettstreit gegeneinander antreten. Eine Sendung reicht da wohl nicht.

    Den Sendern kann man da wohl kaum einen Vorwurf machen, ein solch stupides und anspruchsloses Fernsehprogramm auszustrahlen. Klar, sie könnten mehr Werbung für oben erwähnte Serien machen, denn oft genug befinden sie sich ja im Portfolio der Sender, werden jedoch frühzeitig abgesetzt oder pausiert oder einfach an unmögliche Sendetermine verschoben. Aber nein: Das, was in der Fernsehlandschaft zählt ist die Quote und diese entscheidet auch, was ausgestrahlt wird und was nicht. Und das finde ich etwas schade, denn die wirft kein Gutes Licht auf die deutsche Fernsehbevölkerung und ihren Geschmack.

    Ich sag ja nicht, dass in Zukunft nur noch die Serien oder Fernsehformate ausgestrahlt werden sollen, die mir gefallen und die ich für wertvoll erachte, dafür sind die Geschmäcker der Leute zu verschieden. Aber ich denke, dass das „anspruchsvolle Serienpublikum“ in Deutschland ganz schön zu kurz kommt und im europäischen Ausland obige Serien eine viel breiteres Interesse finden. Kein Wunder, dass alternative Unterhaltungsmedien wie Internet oder Spielekonsolen eine immer größere Nutzergemeinschaft haben, denn viele von ihnen spricht das Programm im TV einfach nicht mehr an.

  • Mein Serienjunkismus wächst: 4400 – Die Rückkehrer.

    Vor ein paar Wochen liefen auf ProSieben die Trailer für die dritte Staffel von „4400: Die Rückkehrer“ (gesprochen: Vierundvierzighundert). Dabei wurde kurz die Handlung der ersten beiden Staffeln skizziert und das machte mich so neugierig, dass ich mir mal die erste Staffel besorgt hab. Die ist nur fünf Episoden lang, da die Serie als Kurzserie geplant war. Also kann man sich recht schnell ein Bild von ihr machen.

    Bei 4400 dreht sich alles um 4400 Personen aus den unterschiedlichsten Gesellschaften, von überall her auf der Welt, aus jeder Altersschicht, die im Laufe der letzten 60 Jahre verschwunden sind und dann auf einmal wieder auftauchen. Es stellt sich heraus, dass „die Rückkehrer“ von Menschen aus der Zukunft entführt und mit speziellen, übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet wurden um das Aussterben der Menschheit in der Zukunft zu verhindern. Zu diesen Fähigkeiten gehören Eigenschaften wie die Zukunft vorher Sagen, Heilkräfte, das Erwecken von Talenten oder das Lesen von Gedanken. Im Laufe der Serie bilden sich gewisse Gruppen mit unterschiedlichen Interessen, angefangen von den Staatsvertretern über eine sektenähnliche Gruppe bis hin zu Leuten, die aus ihren Fähigkeiten Profit schlagen wollen.

    Auf jeden Fall hat mich die Serie sofort gefesselt weil sie irgendwie einen ganz eigenen Erzählstil hat, unabhängig von dem klassischen „Spannung Aufbau“-Klischee. Drei Staffeln sind bisher auf Deutsch erschienen. Mit Ausnahme der ersten immer dreizehn Episoden lang. Die vierte Staffel läuft momentan in den USA. So wie’s aussieht dauert’s wohl nicht mehr lange, bis ich wieder meine Englisch-Skillz auspacken darf.

    Auf jeden Fall hab ich jetzt wieder ’ne weitere neue Serie, die ich regelmäßig verfolge, neben 24, Desperate Housewives, Dexter, Heroes, Lost und Nip/Tuck. Und das sind nur diejenigen, die noch nicht ausgelaufen sind. Aber bei so ’ner tollen Serie „opfert“ man gern etwas Freizeit.

  • Kino = VHS?

    Die beiden Filmplakate hingen neulich im Kino direkt nebeneinander. Da drängte sich bei mir der Vergleich mit der Volkshochschule auf.

    Filmplakat zum Film 'Sterben für Anfänger'.Filmplakat zum Film 'Schwedisch für Fortgeschrittene'.

  • Der Sommer ist da, die Serienkritiken auch.

    Gestern hab ich das Staffelfinale der dritten Staffel von Lost gesehen. Wie ich finde, ein guter Zeitpunkt, um ein wenig über die vergangene Seriensaison zu resümieren.

    • Die dritte Staffel Lost war alles in allem durchaus sehenswert, auch wenn ich persönlich die zweite Staffel besser fand. Die Episoden der dritten Staffel, die vor der Winterpause ausgestrahlt wurden, fand ich eher mau. Dafür haben die restlichen Episoden der Staffel wieder einiges gut gemacht. Man erfährt wirklich viel über die Anderen, was es mit ihnen auf sich hat und teilweise auch warum sie so sind, wie sie sind. Da waren ein paar richtig gute Folgen dabei mit überraschenden Wendungen und Verflechtungen. Das Finale jedoch hat mich ganz schön enttäuscht. Neutral betrachtet war schon einiges geboten, für ’ne Doppelfolge und vor allem das Finale fand ich das Ende jedoch ziemlich langweilig. Der Abschluss der zweiten Staffel hat mich da mehr vom Hocker gerissen. Auch der Cliffhanger zur vierten Staffel wirkte ein wenig künstlich aufgesetzt. Die Antworten, die man traditionell in den letzten Episoden einer Staffel zu sehen bekommt, sind diesmal auch eher kläglich ausgefallen.
    • Ganz ähnlich ging’s da Heroes. Auf jeden Fall eine sehr sehenswerte Serie, die ein ziemlich ausgelutschtes Thema (Menschen mit übernatürlichen Kräften) äußerst gekonnt neu inszeniert. Das Finale jedoch fand ich persönlich sehr unspektakulär. Keine wirklichen Überraschungen und jede Folge der „Golden Girls“ ist actionreicher. Nichts desto trotz freu ich mich auf eine zweite Staffel, die auch kommen wird, denn alles in allem hat Heroes sehr viel Spaß gemacht.
    • Bei den ganzen Enttäuschungen bei den Staffelfinalfolgen bin ich jetzt auf das von 24 gespannt. Laut Dom soll das doch recht sehenswert sein. Bis ich jedoch soweit bin, dauert’s noch ’n bisschen, weil ich davor noch die zweite Hälfte der sechsten Staffel konsumieren muss.

    Vielleicht entdeck ich im Sommer ’ne neue Serie, die mir gut gefällt. Kandidaten dafür gibt’s ja zu Hauf: Six Feet Under, Dr. House usw.

    Nächsten Herbst geht’s dann volle Kanne weiter: neue Staffel Lost (die Vierte), neue Staffel Heroes (die Zweite), neue Staffel Dexter (die Zweite), (wider der ursprünglichen Vermutung) neue Staffel Nip/Tuck und vielleicht auch eine komplett neue Serie.

  • Kane is back.

    Seit ein paar Wochen ist’s nun draußen: Command & Conquer 3: Tiberium Wars.

    Muss sagen, dass ich nach etwas Eingewöhnungszeit mit der Demo recht gespannt auf’s Hauptprogramm war, obwohl’s in der Demo noch recht wenig von der Kampagne zu sehen gab und das traditionell eher eine der Stärken des Command & Conquer Tiberiumuniversums ist.

    Nun, nachdem ich die GDI-Kampagne durch hab und bei NOD im zweiten Akt bin muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden. Die Videos, die die Story erzählen sich standsgemäß gut, obwohl man sie ab und zu nicht all zu ernst nehmen sollte. Die Story selbst passt, auch wenn sie ein wenig verhersehbar ist. Praktzisch seit Tiberian Sun wartet die Fangemeinde auf die Invasion der Aliens, die nun Scrin heißen.

    Das Gameplay hat viele Neuerungen erhalten, auch wenn der dritte Teil der Tiberiumserie immer noch ein richtiger Rushertitel ist. Vor allem bei NOD erlauben zahlreiche Einheiten taktischen Tiefgang, man nehme nur mal den Avatar, der sich Eigenschaften zerstörter Gegnereinheiten einverleiben kann. Jedoch habe ich das Gefühl, dass GDI gegenüber NOD etwas bevorzugt ist. Anstatt bei NOD, wo man gezwungen ist, mit Fanatikern/Shadoweinheiten, Avataren und Flugeinheiten einen gut ausgewogenen Einheitenmix herzustellen, reicht bei GDI der Mammutpanzer, der sich gegen jede Art von Einheiten als effektiv erweist. Dafür bringen die neuen Möglichkeiten der Basiserweiterung viel Spaß beim Kampf um zusätzliche Tiberiumfelder.

    Die Multiplayerspiele sind äußerst schnell. Nach ’ner ¼ bis zu ’ner ½ Stunde ist alles vorbei. Kein langes Aufbauen wie z.B. bei Age of Empires. Zwar hab ich bis jetzt noch keine Multiplayerpartie gewonnen, muss aber trotzdem sagen, dass sie sehr viel Spaß machen. Vor allem die Superwaffen wie Ionenkanone machen die Gefechte äußerst amüsant.

    Abschließend kann ich sagen, dass Command & Conquer 3: Tiberium Wars ein würdiger Nachfolger ist, der schnell ist und richtig viel Spaß macht, jedoch auch etwas enttäuscht, weil rushen einfach zu oft zum Sieg führt.

  • AoE3 und C&C3 auf der WCG.

    Der eSport hat ja mittlerweile viele nationale und internationale Ligen hervor gebracht. Einig kann man sich jedoch sein, dass die jährlich statt findenden World Cyber Games praktisch die Weltmeisterschaft der elektronischen Daddler ist. Zwar sind die Spiele meiner Meinung nach nicht 100% repräsentativ (nur ein einziger Ego-Shooter ist vertreten, wobei es mit ConterStrike, UnrealTournament und Quake eigentlich drei namhafte Vertreter gibt), aber einer richtigen Weltmeisterschaft kommt die WCG meiner Meinung nach schon recht nahe.

    In der Vergangenheit schnitten deutsche Teams bei den WCG gar nicht mal so schlecht ab, vor allem mit dem Hintergrund, dass Computerspieler hier zu Lande eher als Gefahr für die nationale Sicherheit gesehen werden als dass man sie als Wettstreiter sieht.

    Vor ein paar Tagen nun wurden die Disziplinen für die diesjährige WCG bekannt gegeben, deren Finalspiele vom 03. bis zum 07. Oktober 2007 in Seattle statt finden. Positiv überrascht hat mich, dass sowohl „Age of Empires 3: The War Chiefs“ als auch „Command & Conquer 3: Tiberium Wars“ auf der Liste der aus zu tragenden Turniere auftauchen. Damit bekommen die Strategiespiele zwar ’nen leichten Überhänger („StarCraft: BroodWar“ und „WarCraft3: The frozen Throne“ sind auch wieder vertreten), aber das finde ich nicht wirklich schlecht.

    Dank ‚m Tom spiel ich selbst recht viel AoE3, auch wenn ich dafür wohl nicht wirklich gut bin und die vor kurzem erschienene Demo zu C&C3 lässt multiplayertechnisch einiges hoffen. Mir hat sie auf jeden Fall äußerst gut gefallen, auch wenn ich bisher nur gegen den Computer und noch gegen keinen menschlichen Spieler gespielt habe.

    Auf jeden Fall freu ich mich schon auf die paar Tage im Oktober, an denen die WCG Finalspiele statt finden und drück natürlich unseren teutonischen Landsleuten die Daumen.

  • 24.

    Neben Stargate gehört 24 zu den Serien, von denen ich immer wieder hör „Mei, die is so gut“, „Bua, da haben’s sich wieder was Spannendes ausgedacht“ oder „Die Staffel is noch besser als die letzte, wobei ich garned geglaubt hab, dass des geht“.

    Nachdem’s von 24 im Gegensatz zu Stargate noch ’ne halbwegs überschaubare Anzahl vom Staffeln gibt, hab ich mich entschlossen, mich in den Ferien mal groß mit 24 einzudecken und mir Stück für Stück die Episoden rein zu ziehen.

    Mittlerweile hab ich die erste Staffel durch und muss sagen, dass ich keinesfalls enttäuscht wurde. Eigentlich hätte man aus dieser einen Staffel auch gleich zwei machen können, denn der zweite Teil bringt nochmal richtig viel Neues, von dem man gar ned geglaubt hätte, dass man die bisher bestehende Story noch so gut ausbauen kann.

    Ganz zum Schluss wird’s mir zwar zu sehr „Superheld Jack Bauer“-mäßig, aber alles in allem hat mir die erste Staffel hervorragend gefallen, was dazu geführt hat, dass ich ’n paar mal ned vor vier Uhr in der Früh ins Bett gekommen bin.

    Auf jeden Fall ist jetzt die Vorfreude groß, denn die Staffeln zwei bis vier hab ich auch schon daheim und die werden mir vermutlich wieder schlaflose Nächte bereiten. Denn was man so hört, wird 24 im Laufe der Zeit eher noch besser als dass sie abgebaut.

  • Farbenfroh, actionreich, schnell, violett: Ultraviolet.

    Ultraviolet.Hab neulich in der Videothek „Ultraviolet“ entdeckt, ’ne Comicverfilmung mit Mila Jovovich. Eigentlich bin ich kein all zu großer Fan von Comicverfilmungen, denn die Stories ähneln sich doch immer sehr und da’s bereits auch Zebraman und Elektra als Hollywoodverfilmung der Neuzeit gibt, waren Comicverfilmungen für mich eher zweite Wahl. Da aber sonst keine interessanten Filme in der Videothek da waren und Filme mit Mila Jovovich eigentlich immer ganz ansehnlich sind, hab ich ihm ’ne Chance gegeben.

    Und ich wurde nicht enttäuscht. OK, die Dialoge und vor allem die Story kann man in die Tonne klatschen. Auch die schauspielerische Leistung ist nicht preisverdächtig. Dafür ist das Szenario einfach spitze getroffen. Alles schön bunt (definiert in klaren Farben auf klaren Flächen, was dem ganzen ’nen ziemlich coolen Style gibt) und der Soundtrack lässt den Adrenalinspiegel steigen. Die Kampfszenen sind so unrealistisch wie genial, gepaart mit den Kamerafahrten können Genrereferenzen wie Matrix einpacken.
    Ein paar coole neue Ideen wurden auch eingebaut, zum Beispiel die Raumpacker, die zum Glück auch nicht nur einmal am Anfang des Films vorkommen sondern konsequent verwendet werden.

    Leider bezieht sich das Alles nur auf die erste Hälfte des Films. Die zweite wirkt, als hätte man sie aus „Æon Flux“ ausgeschnitten. Einsame Comicheldin stürmt im Alleingang die Hauptzentrale des Regimes, welches das Land und die Welt unterdrückt, gewinnt und befreit somit die Menschheit von der Tyrannei.

    Der Schluss entschädigt dafür wieder ein wenig. Der „Bosskampf“ ist mal was Neues und erinnert irgendwie voll an ein Videospiel, in dem man sich zuerst durch Horden von Wächtern und Sicherheitspersonal kämpfen muss, um dann beim Endgegner diesen zu besiegen und noch ein ungeheuerliches Geheimnis abzustauben.

  • Titan Quest schöner/Diablo 2 athmosphärischer.

    Als ich eigentlich für’s Abitur hab lernen sollen, spielte ich viel lieber Diablo 2. Zwar hatte schon damals das Spiel ein paar Jahre auf dem Buckel und es war auch nicht das erste mal, dass ich es spielte, aber noch nie war’s so exzessiv wie 2003.
    Das Spiel hat einfach Athmosphäre, die Zwischensequenzen waren der Hammer und niemand, der das Spiel nicht selbst gespielt hat wird verstehen, wie man nur so lange monoton auf allerlei Ungetier eindreschen kann.

    Als ich dann letztes Jahr las, dass mit Titan Quest ein Spiel im Stile von Diablo 2 kommen wird, jedoch mit aktueller Grafik und einem mythologisch angehauchten anstatt Fantasy Szenario, war ich von Anfang an interessiert.
    Jedoch hat’s dann nochmal ’n halbes Jahr nach Erscheinen gedauert, bis ich das Spiel so richtig angepackt habe.

    Habe jetzt den ersten Akt absolviert und kann jetzt auch schon ein paar Dinge drüber sagen. Also die Grafik macht echt was her. Das fällt natürlich umso mehr im direkten Vergleich zu Diablo 2 auf. Auch das Szenario in Griechenland und Ägypten ist mal was erfrischend Neues.
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich Diablo 2 besser fand. Dort ist einfach die Athmosphäre viel dichter und sehr viel bedrohlicher und böser. In Diablo 2 hatte ich echt das Gefühl, hinne machen zu müssen, damit die Welt nicht untergeht. Die Bitmapgrafik tat dem keinen Abbruch.

    Wie sich die beiden Spiele im Multiplayer verhalten, kann ich leider ned so genau sagen. Zwar wird genau das der Modus sein, in dem die meisten die beiden Spiele zocken, aber ich bin doch eher der Singleplayer-Gamer. Zwar hab ich Diablo 2 auf ’n paar LANs gezockt, aber ’n wirkliches Resumee kann ich da leider nicht ziehen.

    Für Titan Quest kommt ja jetzt auch bald ein Add-On. Auf das bin ich ziemlich gespannt, denn trotz allem ist Titan Quest ein super Spiel und jedem zu empfehlen. „Lord of Destruction“ für Diablo 2 war damals ’n recht gutes Add-On, also gibt’s da schon mal ’n starkes Vorbild.

  • quer durch’s Future-Universum.

    Wer sich gerne kabaretistische Aufarbeitung des Alltagsgeschehens aus Gesellschaft und Politik ansieht, dem sei quer im Bayerischen Rundfunk empfohlen. Christoph Süß (ja, es gibt Zusatzsympathiepunkte aufgrund des selben Vornamens) leitet die dreiviertelstündige Sendung, die jeden Donnerstag ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Die Geschichten sind immer schön blau-weiß und ganz ernst muss man die Beiträge auch nicht nehmen. Dafür sind sie umso unterhaltsamer und können durchaus mal kritisch mit dem CSU-Establishment in Bayern umgehen.
    Zu den Highlights gehören die Sketche, in denen Herr Süß immer zusammen mit sich selbst auftritt, bloß einmal als eine oder mehrere verkleidete Person(en) und einmal als sich selbst, um ein aktuelles Geschehnis zu karikieren. Seit über einem Jahr tritt auch der Comedian, wie das wohl neudeutsch heißt, Wolfgang Krebs zum Ende jeder Sendung als (König) Edmund Stoiber auf. Von ihm gibt’s unten auch ein kleines Video als Geschmacksprobe.
    Da ich festgestellt hab, dass auch meine bayerischen Studienkollegen zum Teil die Sendung nicht kennen, war’s mir diesen Beitrag auf alle Fälle wert.

    Ansonsten bin ich im Moment am Captain Future schau’n. Ja, ich weiß, dass das eigentlich ’ne Kinderserie ist, aber als ich noch ein Kind war, durfte ich mir die Serie nie reinziehen. War wohl auch besser so, denn die Stories sind teilweise ganz schön komplex und machen auch ab und zu unlogische Sprünge. Außerdem ist das ganze Szenario ziemlich stilistisch gehalten aber das mag ich jetzt voll an der Serie. Auch die Geschichten sind halbwegs realistisch und sehr futuristisch. Also wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Saber Rider (ja, hab ich mir auch ’n paar Folgen wieder reingezogen) und Captain Future, würde ich letzteres wählen.

    Wer jetzt meint, als fauler Informatikstudent hätte man in den Ferien zu viel Freizeit, den kann ich eines Besseren belehren. Hab nämlich fleißig meine Seminararbeit in den Ferien geschrieben. 18 Seiten samt tollen Bildern müssen jetzt nur noch Korrektur gelesen werden.