Autor: ck

  • Wo gibt’s denn sowas heute noch?

    Status gelb.

    Vodaphone.Wo gibt’s denn sowas heute noch? Ich habe nämlich was zu verschenken, ganz ohne Gegenleistung!

    Worum geht’s? Meine Tante wollte sich Guthaben für ihre o2-Prepaidkarte besorgen und hat dabei aus Versehen anstatt einer o2-Aufladeoption eine des Kokurrenten Vodafone erwischt. Mit der kann sie jetzt natürlich nichts anfangen und da sie in ihrem Bekanntenkreis niemanden kennt, der ein Vodafone-Prepaidhandy nutzt, hat sie gemeint, ich sollte mich mal bei meinen Freunden umhören, damit das Guthaben doch noch seiner Bestimmung zugeführt werden kann.

    Wer also ein Vodafone-Prepaidhandy sein Eigen nennt und zu meinem Bekanntenkreis gehört, der sollte sich schnellstmöglich bei mir melden. Für den hab ich nämlich ganz umsonst Vodafoneguthaben im Wert von 15,00€ zu verschenken.

    Status gelb.

  • Sylvester in der alten Heimat.

    Status gelb.

    Erstmal allen Lesern meines Blogs ein schönes, erfolgreiches und bereicherndes Jahr 2009. Diese Neujahrswünsche kommen vielleicht ein bisschen spät, aber lieber etwas zu spät als gar nicht.

    Ich will an dieser Stelle noch ein paar Worte zu meiner Sylvesterparty verlieren, die wirklich sauguat war. Gefeiert haben wir beim Mani und’m Steffen in Regensburg.

    Los ging’s mit insgesamt zwölf Leuten beim Steffen. Der hatte ein riesen Raclette aufgebaut. Hungern musste also niemand. Leider wurde sein Bett Opfer der immer besser werdenden Stimmung. Die trugen wir dann gegen elf Uhr ins Stadtzentrum, das wir mit dem letzten (sehr gut gefüllten) Bus erreichen wollten. Leider hielt der schon früher als erwartet, weshalb wir die letzten drei Stationen zu Fuß Richtung steinerne Brücke gehen mussten. Dort erlebten wir dann den Jahreswechsel. Es gab ein richtig tolles Feuerwerk und nachdem das zu Ende war machten wir uns an die schier unlösbare Aufgabe, für zwölf Personen einen freien Tisch in einer Kneipe oder in einem Lokal zu finden. Ganz offensichtlich lag das Glück jedoch bei den „Angeheiterten“, denn nachdem wir den Eintritt im Sausalitas gezahlt hatten, fanden wir auf Anhieb in dem gesteckt vollen Lokal einen Tisch, an dem wir alle Platz fanden. Gegen vier Uhr ging’s dann (etwas planlos) zum Bahnhof, an dem wir dank Michi im wahrsten Sinne des Wortes ein Taxi eroberten, das uns zum Mani heim brachte. Zum Abschluss der Feierlichkeiten noch ein zwei Drinks und dann ab in Morpheus Arme.

    Bilder sagen mehr als tausend Worte, deswegen wiedermal ein paar Impressionen vom Ort des Geschehens. Wer gern alle Fotos des Abends hätte, der kontaktiert mich am besten kurz.


    Ein Blick in die Racletterunde beim Steffen.


    Ein Teil des Feuerwerks an der steinernen Brücke. Explodierende Raketen hab ich leider ned anständig erwischt (aufgrund des „Dunkelheit braucht lange Belichtung braucht Stativ“-Effekts).


    Blick in die gerade ins neue Jahr geschipperte Runde. Im Moment verhüllen vor allem Rauchschwaden den Blick.


    Das Glück liegt bei den…, ja wem denn nun? Zack genügend Sitzplätze im Sausalitas für uns.


    Ein letzter Blich in die Sausalitas-Runde.

    Unübersehbar: Es gibt wieder den Diplomprüfungsvorbereitungsindikator. Momentan steht er auf einem moderat kritischen Level. Sehr viel Vorbereitungszeit hab ich versandelt. Fragt mich nicht, wo die ganze Zeit geblieben ist. Ich hatte nicht das Gefühl, faul gewesen zu sein oder mir eine Auszeit gegönnt zu haben. Auf jeden Fall ist jetzt die Situation umso angespannter, weshalb ich mich jetzt so richtig reinknien darf.

    Status gelb.

  • C und C++-Libraries gleichzeitig mit gcc linken.

    Vor ein paar Wochen bin ich beim programmieren auf ein Problem gestoßen, dessen Lösung mich viel Zeit gekostet hat und die ich nicht im Internet gefunden habe. Aus diesem Grund möchte ich einen kurzen Artikel dazu online bringen, damit andere Suchende mehr Glück als ich im Netz haben.

    Die Ausgangssituation war folgende: Ich wollte ein Programm in C/C++ schreiben und musste dabei auf Bibliotheken zurück greifen, die zu einem Teil mit dem C-Compiler von gcc compiliert wurden und zum anderen Teil mit dem C++-Compiler von gcc. Da ich in meinem Programm Objekte von Klassen aus den „C++-Bibliotheken“ erstellen wollte, musste ich mein Programm folglich auch mit dem C++-Compiler von gcc erstellen. Darüber hinaus wollte ich aber auch Funktionen aus dem „C-Teil“ der Bibliotheken verwenden. Und genau da begann mein Problem.

    Das Compilieren meines Programms stellte überhaupt kein Problem dar, zumindest so lange ich die Header-Dateien der verwendeten Bibliotheken angegeben habe (ist ja klar). Das anschließende Linken meines Programms mit den Bibliotheken ging jedoch sauber schief: An allen Stellen, an denen ich auf eine Funktion zugreifen wollte, die sich in einer mit dem C-Compiler von gcc compilierten Bibliothek befand, lieferte mir der Linker eine Fehlermeldung. Compilierte ich stattdessen mein Programm mit dem C-Compiler von gcc, konnte ich zwar auf die Funktionen der mit dem C-Compiler von gcc compilierten Bibliotheken zugreifen, musste aber im Gegenzug auf die mit dem C++-Compiler von gcc compilierten Bibliotheken verzichten und konnte natürlich auch keine C++-Features wie Objektorientierung verwenden. Anscheinend findet der C++-Linker von gcc keine Funktionen in mit dem C-Compiler compilierten Bibliotheken (unter Linux Shared Objects).

    Die Lösung: Einfach dem C++-Compiler mitteilen, welche Bibliotheken früher mal C-Code waren und welche C++-Code. Dies macht man mittels dem Include der Headerdateien wie folgt: Header von mit dem C++-Compilier compilierten Bibliotheken bindet man einfach wie gewohnt mit #include "c++_bibliothek.hh" ein. Will man jedoch in seinem C++-Programm auf eine mit dem C-Compiler compilierte Bibliothek zugreifen, umrahmt man den Include der entsprechenden Headerdatei mit extern "C" {...}.

    In einem Beispiel sieht das wie folgt aus:
    // Compilereigene Bibliotheken.
    #include <math.h>
    #include <stdio.h>

    // Mit dem C-Compiler compilierte Bibliotheken.
    extern "C" {
      #include "c_bibliothek.h"
    }

    // Mit dem C++-Compiler compilierte Bibliotheken.
    #include "c++_bibliothek.hh"

    Leider konnte ich die oben erwähnte Linker-Fehlermeldung nicht mehr reproduzieren da bei meiner aktuellen Softwareausstattung (Ubuntu 8.10, Eclipse 3.4 mit CDT 5.0.1, gcc 4.3) das oben erläuterte Problem gar nicht mehr auftritt und deshalb auch der hier vorgestellte Workaround nicht mehr notwendig war.

  • Mein persönlicher Jahresrückblick 2008: Menschen, Bilder, Emotionen.

    Rechtzeitig am letzten Tag des Jahres 2008 wird’s wieder mal Zeit (meinen Jahresrückblick zum Jahr 2007 gibt’s hier, den zu 2006 kann man hier lesen) die vergangenen 365 Tage Revue passieren zu lassen.

    Am Anfang des Jahres hielt mich mein Programmierpraktikum in Atem. Eine „never ending story“ die wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als veranschlagt. Aber damit folgte ich nur der Tradition zahlreicher anderer Programmierpraktikanten. Letztendlich konnte ich dieses Projekt jedoch zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringen. Im Endeffekt habe ich genau die (und noch viel mehr) Erfahrungen gesammelt (unter anderem C programmieren lernen), die ich sammeln wollte. So soll’s sein.

    Urlaub war dieses Jahr Mangelware. Nur im Februar ging’s wie letztes Jahr für ein paar Tage nach Hinterstoder zum Snowboarden. Das wird diese Saison leider aufgrund des (verschobenen) Lernstresses für meine Diplomprüfungen im Hauptfach nicht drin sein.

    2008 wurde es auch Zeit für einen neuen PC, denn mein altes treues Notebook zeigte mehr und mehr Alters- und Ausfallerscheinungen. Nichts desto trotz leistet es noch immer hervorragende Dienst, wenn auch nicht mehr so oft wie vor meiner digitalen Zeitenwende. Seitdem gehören wieder aktuelle Spieleblockbuster zu meiner Freizeitgestaltung. Im Moment daddel ich Dead Space, von dem’s von mir bestimmt bald einen eigenen Artikel geben wird. Der Umstieg auf einen neuen PC war für mich auch Anlass für einen Umstieg von Windows XP auf seinen Nachfolger Windows Vista sowie einer dauerhaften Installation von Ubuntu Linux auf Notebook und Desktop.

    Der Juni stand dann ganz im Zeichen der Fußball Europameisterschaft in der Schweiz und in Österreich die freizeittechnisch dieses Jahr wohl mein größtes Highlight war. Von meinen Erlebnissen während diesem sportlichen Event habe ich ja ausführlich berichtet. Deshalb muss ich das an dieser Stelle nicht mehr nachholen.

    Einen Monat darauf stand gleich des Highlight meines HiWi-Jobs an, den ich in der zweiten Jahreshälfte bestritten habe: Der Lehrstuhl meines „Chefs“ war Gastgeber einer 43-köpfigen Teilnehmergruppe der Bayerischen Forschungsstiftung und ich durfte einen nicht unwesentlichen Teil der Betreuung übernehmen.

    Zu Beginn des Schuljahres 2008/09 hat meine Karin ihr Referendariat in München angetreten, was für uns beide zu der ein oder anderen Gelegenheit führte, die Attraktionen der Stadt zu erkunden.

    Sporttechnisch bin ich dieses Jahr eigentlich ganz zufrieden mit mir. Mein Saisonziel, einen Halbmarathon zu laufen hab ich zwar nicht ganz erreicht, meine neuen Laufschuhe wurden aber trotzdem emsig genutzt. Außerdem war ich das ein oder andere mal mit’m Fahrrad unterwegs, unter anderem zum Moldaustausee. In den letzten Monaten habe ich dann (rechtzeitig zum Ende meines Studiums) den Unisport entdeckt und versuche seitdem zwei mal die Woche das Zirkeltraing (neudeutsch: circuit training) zu besuchen.

    Außerhalb des Riesinger’schen Kosmos hatte das Leben natürlich auch was zu bieten. In der ersten Jahreshälfte eher weniger, dafür umso mehr in den zweiten sechs Monaten des Jahres:

    • China stand in den vergangenen zwölf Monaten mehr denn je im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Nicht nur die olympischen Spiele fanden statt, die von vorausgegangenen blutigen Unruhen in Tibet und einem zum Skandal verkommenen Fackellauf begleitet wurden sondern man konnte weiterhin das stetige Aufsteigen Chinas zur Wirtschaftsmach beobachten.
    • Neben den Olympischen Spielen in Peking fand im Juni die bereits erwähnte Fußball Europameisterschaft als weiteres sportliches Großereignis statt.
    • Mehrere Naturkatastrophen suchten dieses Jahr die unterschiedlichsten Regionen der Erde heim. Ob nun das Orkantief „Emma“ hier zu Lande, der Zyklon „Nargis“ in Myanmar oder der Hurrikan „Gustav“ in den vereinigten Staaten: Alle Ereignisse verhinderten ein abflauen der im Vorjahr richtig groß aufgekommenen Debatte um den Klimawandel.
    • Zahlreiche neue Staatsoberhäuper gab’s dieses Jahr zu bewundern: Während uns aus Italien ein alter bekannter vom Chefsessel begrüßt wurde in Russland Wladimir Putin durch seinen Nachfolger und Ziehsohn Dmitri Medwedew abgelöst. Und auch der Stuhl des „mächtigsten Mann’s der Welt“ wurde neu besetzt: Mit Barack Obama wird erstmals ein Schwarzer Präsident der USA. Last but not least: In Bayern gibt es mit Horst Seehofer einen neuen Landesvater.
    • Topthema des Jahres war (und ist) aber ganz eindeutig die Weltwirtschaftskrise. Viel will ich dazu gar nicht schreiben. Meiner Meinung nach wird da von den Verantwortlichen ein ganz schöner Wirbel veranstaltet während das Gros der Bevölkerung (so bekomme ich das zumindest mit) genau das richtige tut und so gut es geht die Ruhe bewahrt. Eine gute Sache hat die Krise auf jeden Fall: Autofahren macht bei den aktuellen Benzinpreisen wieder mehr Spaß.
    • Abschließend der Rest der nationalen und internationalen Nachrichten des noch nicht ganz abgelaufenen Jahres in Schlagworten: Der menschliche Abgrund von Amstetten. Russland und Georgien führen nicht nur auf dem Schlachtfeld einen Krieg. Indiens Metropole Bombay wird Opfer von massiven terroritischen Anschlägen. Bei uns in Passau wird der Polizeitchef Manichel Opfer einer beinahe tödlichen Messerattacke. Wie 2007 befindet sich Israel wieder im Krieg; diesmal mit der Hamas im Gaza-Streifen

    Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick ins Jahr 2009, das hat nämlich einiges zu bieten: Diplomprüfungen, Diplomarbeit und (hoffentlich) der Einstieg ins Berufsleben und damit verbunden der Ausstieg aus dem Elternhaus.

  • Eine schöne Bescherung.

    …ist das nicht.

    Mein eigener Server bei mir im Keller ist abgeraucht. Endgültig. Gezickt hat er ja schon seit geraumer Zeit, aber nach zahlreichen Versuchen ließ er sich dann doch wieder booten. Der ortsweite Stromausfall in Tittling in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ihm jedoch den Rest gegeben.

    Auch mit Ersatzteilen aus drei Computern konnte ich ihn nicht wieder flott kriegen. Da müsste schon was Neues her. Jedoch hab ich im Moment weder die Zeit (Diplomprüfungen lassen grüßen) noch das Geld (tja, bald ist’s vorbei mit’m Kindergeld) um für anständigen Ersatz zu sorgen. Mein Server, und somit alle Dienste, die unter der Domain ckr.dyndns.org liefen, sind auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar.

    Alle, die auf meinem Server noch Daten gespeichert haben, die sie wieder brauchen, können sich bei mir melden. Dank Back-Ups gab’s trotz abrauchen des Servers keinerlei Datenverlust.

    Früher oder später wird mein Server jedoch wieder online gehen. Spätestens bei meinem Auszug wollte ich für komplett neue Hardware und wesentlich größere Speicherkapazitäten sorgen. Wann das jedoch der Fall sein wird, kann ich leider nicht sagen. Aber ich werd’s euch wissen lassen.

  • Aus dem Tagebuch eines Serienjunkies Teil II.

    Sodala, nachdem’s im ersten Blogeintrag zur aktuellen Fernsehseason hauptsächlich negative Kritik gab, wird’s nun endlich Zeit, auch ein paar Lorbeeren zu verteilen.

    Heroes.Am wenigsten verdient hat die sich die aktuell dritte Staffel von Heroes. Klar, die ist wieder spannend in Szene gesetzt und macht Spaß. Außerdem können Hiro und Sylar praktisch tun und lassen was sie wollen, ich werd‘ die beiden immer toll finden. Aber wirklich Neues hat die Staffel nicht zu bieten. Immer noch das Schema X aus den ersten 23 Folgen aus dem Jahr 2006/07: Erstmal massig Charaktere mit ihrem eigenen Handlungsstrang einführen von denen man nicht weiß, ob sie gut oder böse sind (dazwischen gibt’s wohl leider nix, was auch die Schlagwörter „Heroes“ und „Villains“ untermauern). Dann sich die Handlungsstränge fleißig kreuzen lassen, sodass ein Graphtheoretiker seine wahre Freude daran hätte um zum Schluss auf den großen Showdown hin zu arbeiten (darauf wird’s wohl hinaus laufen).
    Dabei kommt es auch zu dem von mir postulierten „Fluch der Karibik II & III“-Effekt: Man muss sich eigentlich gar nicht merken, wer gerade welche Ideologie welcher Seite vertritt, denn zwei Folgen später wechselt er oder sie ohnehin wieder die Fronten oder ein eben erst geschlossenes moralisches Bündnis zerbricht. Außerdem ist Heroes wirklich mit Abstand diejenige Serie, in der der Satz „I’m sorry!“ am allerhäufigsten vorkommt. Muss er auch, schließlich müssen sich die Charaktere auch für ihre ständigen Seitenwechsel entschuldigen.
    Trotzdem macht Heroes Spaß: Oft sind die Charaktere einfach zu cool und/oder speziell, als dass man sie nicht gut finden könnte. Außerdem fesselt das Schema aus der ersten Staffel immer noch, auch wenn man sich da etwas weiter entwickeln könnte. Die letzte Serie in meinem heutigen Trio ist da ’n ganz gutes Vorbild.

    Californication.Californication ist einfach cool. Gut, die Haupthandlung dümpelt die meiste Zeit vor sich hin, aber bereits die erste Staffel der Duchovny-Serie lebte mehr von ihrer Situationskomik und ihrem Hauptdarsteller als von einem tollen Storybogen quer über die ganze Staffel.
    So finde ich eigentlich kein richtiges Argument, auf das ich mit’m Finger zeigen könnte, weshalb mir die aktuelle Staffel richtig Bock macht. Wahrscheinlich sind’s einfach die ganzen Sex-Fettnäpfchen, in die Hank die ganze Zeit tritt. Seifenoper für Männer sozusagen. Auf alle Fälle wieder sehenswert für all diejenigen, die schon die erste Staffel richtig klasse fanden. Bleibt abschließend nur zu sagen: „Don’t be another Brick in the Wall!“ (mein persönlicher Brüller bis jetzt. Naja, wohl nur deswegen, weil mir da mal nicht der popkulturelle Hintergrund gefehlt hat).

    Dexter.Jetzt gibt’s mal richtig fett Lob von mir: War die zweite Staffel von Dexter schon der absolute Hammer (ich würd fast sagen, das war die beste Staffel der letzten Season aller Serien die ich gesehen habe. Wobei’s schwer ist, sich zwischen Lost, House und eben Dexter zu entscheiden), so topt die aktuell dritte fast das Ganze noch. So will ich das sehen: Erste Staffel genial (und innovativ), zweite Staffel noch besser (weil genau richtig aus dem vorhandenen Potential geschöpft wird) und die dritte setzt fast nochmal einen drauf.
    Jede neue Ladung Dexter bringt den Protagonisten in eine völlig andere und abgefahrene Situation, die er bewältigen muss. Dabei schafft es die Serie immer wieder hochklassige Spannung aufzubauen. Nicht zuletzt deswegen, weil’s unerwartete Wendungen am laufenden Band gibt. Ein großes Lob an die Drehbuchautoren für so viel Kreativität. Kreativ war man auch bei den Nebenrollen, mit denen man sich eigentlich allesamt identifizieren kann, weil sie so in sich stimmig und authentisch sind.
    An all diejenigen, die gerade erst die erste Staffel im deutschen Free-TV sehen: Es kommt noch viel besser und danach nochmal viel viel besser.

    Das soll’s wiedermal gewesen sein (will mir nämlich noch ’ne Californication-Folge reinziehen *g*). Aber keine Sorge: Ich bin noch lang ned fertig mit dieser Season. Schließlich gibt’s ja auch noch die ein oder andere Serie, bei der ich noch ned zum gucken der aktuellen Staffel gekommen bin (Star Wars: The Clone Wars, Prison Break, Terminator: The Sarah Connor Chronicles, Knight Rider, …) oder bei der’s in diesem Winter noch gar nichts zum gucken gab (Lost, Nip/Tuck, Battlestar Galactica, …).

  • Computerlogbuch Tittling, Erdzeit 24. November 2008: Es ist Winter.

    Wie jeden Winter ist mir auch dieses Jahr die Tatsache, den ersten Schnee der Saison begrüßen zu können, einen Blogeintrag wert. Während’s vor zwei Jahren bereits am 2. November und letztes Jahr am 9. November der Fall war, mussten wir dieses mal bis letzten Freitag, also den 21. November warten, bis die weiße Pracht zum ersten mal von Himmel rieselte. Dafür haben wir jetzt schon seit mehreren Tagen Dauerfrost, was dazu führt, dass man sich jetzt schon seit letzten Freitag dauerhaft an den Schneekristallen erfreuen kann. In den letzten beiden Jahren schmolz der erste Schnee ja recht flott.

    À propos Freude: Nicht nur bei mir ist der Wintereinbruch (hmm, Wintereinbruch hört sich immer so an, als wär man davon überrascht worden. Mitte November ist jetzt aber keine ungewöhnliche Zeit für Schnee und der Wetterbericht war dieses Jahr sehr eindeutig) einen Artikel im persönlichen Weblog wert, auch da Dom und da Corny wissen sich zu freuen.

    Ich hab heute (also am 24. November) ein paar Fotos aus’m Fenster geschossen (zu mehr war ich zu faul). Als Beweis sozusagen, denn gestern hab ich gesehen, dass in Passau der Schnee fast schon wieder der Vergangenheit angehört. Nicht so im bayerwäldlichen Tittling.


    Ein Blick aus dem Fenster rüber zum Haus der Haas’s…


    …und rüber auf die andere Seite zum Möbel Empl.

  • Schickeria.

    Schon etwas länger her, aber keinesfalls ein Grund keinen Blogeintrag darüber zu verfassen: Vor ein Paar Wochen (nämlich genau am Samstag den 17. Oktober diesen Jahres) war ich zusammen mit meiner Karin an einem herrlich goldigen Herbsttag am Starnberger See.

    Bei dieser Gelegenheit haben wir auch die berühmt-berüchtigten Luxusvillen Starnbergs unter die Lupe genommen, genauso wie die älteren gold behangenen Einwohnerinnen der Stadt, die sich wohl allesamt beschweren würden, wenn du ihnen hundert Euro schenkst, warum du ihnen nicht zweihundert überreichst. Dafür durften wir aber auch feststellen, dass man in einem Seerestaurant durchaus preiswert speisen kann um bei der Gelegenheit die letzten Sonnenstrahlen des Jahres einzufangen.

    Natürlich musste so ein schöner Herbstausflug auch optisch festgehalten werden.


    Meine Karin an der Ablegestelle der Schiffe für die Seetouren in Starnberg.


    Ein richtiges Hexenhaus.


    Ein Blick über die Stadt zum See.

  • Nagus‘ all in! Die Neunte: Halloween Havoc.

    Poker.Sodala, nach etwas längerer Abstinenz widme ich mich heute wieder einmal meinem Blog. Zu berichten gibt’s nämlich wirklich sehr viel, nur allein die Zeit, meine Erlebnisse in schriftliche Form zu gießen, fehlt mir. Klingt ja auch ganz logisch: Wenn man was erlebt, kann man schwer zeitgleich drüber berichten. Also los geht’s.

    Am Halloween Abend letzten Freitag lud Dom zur neunten (diesmal wieder offiziellen) Auflage seines Pokerturniers, dem Nagus‘ all in!, ein. Der Termin war mir eigentlich ganz recht. So konnte ich den klingelnden und nach Süßigkeiten bettelnden Kindern geschickt aus’m Weg gehen. Viel verlockender war da schon die Aussicht, mich gegen meine neun Kontrahenten im Turnier durchzusetzen und wieder einmal einen Turniersieg für mich verbuchen zu können.

    Aus diesem Vorhaben wurde aber leider nichts. Ganz im Gegenteil, denn mit einem achten Platz fuhr ich zum zweiten mal meine schlechteste Platzierung überhaupt ein. Grämen tu ich mich darüber jedoch keineswegs. Zwar hab ich den ein oder anderen Chip zu viel bei Bluffs verloren, bei denen ich vorzeitig aussteigen musste da ich merkte, dass mein Gegenüber mir nicht auf den Leim ging, dafür hatte diese Masche aber auch das ein oder andere mal Erfolg. Auch über meine letzte Entscheidung des Abends ärgere ich mich nicht. Mit ’nem 9er-Pärchen kann man vor’m Flop schon mal ein All-In callen. Vor allem wenn bis zu dem Zeitpunkt die eigene Hand auch noch besser ist als die des Herausforderers. Dass der dann im Flop seinem König zu einem Pair ausbaut ist halt Pech. Freilich muss man nicht das Risiko eingehen und ein All-In callen wenn man nicht absolut überlegen ist, aber hey: „No Risk, no Fun“, wir wollen ja schließlich etwas Entertainment und Nervenkitzel.

    Aufgrund meines frühen Abtretens und dem Allerheiligenfest am Samstag mitsamt Verwandtenbesuch und damit verbundenem Stress und früh Aufstehen, blieb ich diesmal nicht bis zu Schluss des Turniers und kann deshalb auch nicht all zu viel darüber berichten. Deshalb ist’s das Beste, wenn Interessierte einen Blick in Dom’s Blog werfen. Der liefert nämlich wieder mal einen Musterbericht ab. Glückwünsche für den Turniersieger Sorge gibt’s aber natürlich auch bei mir.

    Traditionell noch die aktualisierten Statistiken zum Nagus‘ all in!. Hier sei auch auf die angepassten Tabellen vom Christoph mit den Wertungen nach absoluter Platzierung, relativer Platzierung und Formel 1 Modus verwiesen, in denen ich leider viel schlechter abschneide als in meiner Wertung nach dem Olympiamodus (Lexikographische Ordnung).

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
    egal 1. Christoph R. 2x 1x 1x 1x 2x 1x – 2x – – 10
    egal 2. Florian N. 2x – 2x 1x 2x 2x 1x – – – 10
    up 3. Andreas S. 1x 2x 1x 1x – 1x – 1x 2x 1x 10
    down 4. Michael N. 1x 2x – – – – – 3x 1x 1x 8
    down 5. Christoph E. 1x 1x 1x 1x 2x – – – – – 6
    down 6. Matthias S. 1x 1x 1x – 2x 1x 2x – – – 8
    down 7. Stephanie S. 1x – 1x 1x – – 1x – – – 4
    down 8. Fabian F. 1x – – 1x – 1x – – 1x – 4
    down 9. Dominik S. – 3x 2x 3x – – 1x 1x – – 10
    egal 10. Christoph W. – – 1x – – – – – – – 1
    egal 11. Daniel H. – – – 1x – 1x 3x – – – 4
    up 12. Michael K. – – – – 1x 1x 1x – – – 3
    down 13. Nicole H. – – – – 1x – – – – – 1
    down 14. Sabrina S. – – – – – 1x – – – – 1
    egal 15. Sebastian S. – – – – – – – – 1x – 1
    1 2 3 4 5 6 7 8 8,5 9 Teiln.
    Andreas S. 2. 2. 8. 3. 9. 6. 4. 10. 8. 1. 10
    Christoph E. – – – – 2. 5. 3. 5. 1. 4. 6
    Christoph R. 5. 1. 1. 5. 4. 2. 6. 8. 3. 8. 10
    Christoph W. – – 3. – – – – – – – 1
    Daniel H. – – – – 7. – 7. 7. 4. 6. 5
    Dominik S. 4. 4. 4. 2. 8. 3. 2. 2. 7. 3. 10
    Fabian F. – – – 1. 6. – – 4. – 9. 4
    Florian N. 3. 6. 5. 4. 5. 1. 1. 3. 6. 7. 10
    Matthias S. – 7. – 6. 3. 7. 5. 1. 5. 2. 8
    Michael K. – – – 7. – – – 6. – 5. 3
    Michael N. 1. 8. 2. – – 8. 8. 9. 2. 10. 8
    Nicole H. – 5. – – – – – – – – 1
    Sabrina S. – – 6. – – – – – – – 1
    Sebastian S. – – – – – – – – 9. – 1
    Stephanie S. – 3. 7. – 1. 4. – – – – 4
    #Teilnehmer 5 8 8 8 9 9 8 10 9 10

    P.S.: Wie in meinem letzten Geburtstagsartikel schon angekündigt ist dies der zweihundertste (ja, das kann man ruhig mal ausschreiben) Artikel in meinem Blog. Hurra!

  • Happy Birthday, lieber Blog! Zum Zweiten.

    Mit etwas Verspätung gibt’s an dieser Stelle Geburtstagskonfetti für meinen Blog. Genau vor zwei Jahren und einer Woche ging ich mit dem ersten Eintrag online. Genau wie letztes Jahr möchte ich die Gelegenheit nutzen um meiner Leserschaft die ein oder andere Statistik aus dem letzten Jahr über die Heimat meiner geistigen Ergüsste im World Wide Web zu präsentieren.

    • Zusammen mit diesem Geburtstagseintrag habe ich ingesamt 199 Artikel in meinem Blog verfasst. Ich stehe also kurz vor dem nächsten Jubiläum, meinem 200. Blogeintrag. Im Gegensatz zum ersten Jahr meines Blogs, in dem ich’s auf 118 Artikel brachte, waren’s im Jahr Zwei also nur noch 81, also knapp 32% weniger.
    • Dafür sind die Zugriffs- und Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr geradezu explodiert: 2755 Besuchern im Jahr Eins stehen 18993 Besucher im Jahr Zwei gegenüber (+590%). Ähnlich heftig haben sich die Seitenzugriffe gesteigert, nämlich von 5898 auf 29970 (+410%). Jedoch sind die Seiten pro Zugriff zurück gegangen (2.14 Seiten/Zugriff im Zeitraum 2006/07 vs. 1.58 Seiten/Zugriff im Zeitraum 2007/08 macht -26%), was ein Indiz dafür ist, dass die Besucher gezielter auf meine Artikel geleitet werden und weniger in meinem Blog rumsurfen.
    • Beliebteste Artikel sind weiterhin die drei Teile (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) meines HDR-Tutorials. Auf dem nächsten Platz folgt mit meinem Artikel über WPA-Verschlüsselung unter Windows 2000 ein weiteres Tutorial.
    • Aufgrund der erhöhten Besucherzahlen und der reicheren Bebilderung meiner Blogeinträge hat sich mein Traffic im letzten Jahr auf über 50 Gigabyte mehr als verzehnfacht.

    Wer meine Google Analytics Statistiken der letzten zwölf Monate haben möchte, der findet sie hier. Zum genauen Vergleich kann man die Statistiken aus dem ersten Jahr des Bestehens meines Weblogs unter diesem Link nachschlagen.

    Mal schau’n, was das nächste Jahr blogtechnisch so bringt. Große Ereignisse werfen auf jeden Fall schon mal ihren Schatten voraus. Bevor’s aber soweit ist, lehn‘ ich mich mal wieder zurück und blicke doch recht stolz auf meinem Blog und auf die Einträge der letzten 365 (+7) Tage.