Autor: ck

  • I bin a Niederbayer.

    OK, ich geb zu, der Titel bringt jetzt keine wirklich bahnbrechenden neuen Erkenntnisse und all zu viel mit dem Inhalt dieses Blogbeitrags hat er nun auch nicht zu tun, aber so ist das nun mal mit Titeln, die im Suff entstehen. Denn nun gibt’s den dritten und letzten Eintrag zu meinem Partymarathon der letzten Woche, nachdem ich ja bereits über die Star Trek Premiere in Nürnberg und dem Pokerturnier beim Dom berichtet habe.

    Los ging mein Partymarathon jedoch bereits am „Tag der Arbeit“, dem ersten Tag nach meinen Diplomprüfungen. Bereits Mitte Februar hatte ich für diesen Tag im Passauer Dultstadl einen Tisch reserviert, da wir uns in den Vorjahren immer rumärgern mussten, praktisch nie einen ganzen Tisch für unsere Gruppe allein gehabt zu haben. Um den Tisch zu ergattern musste ich mir zwar 1½ Tage lang das Belegtzeichen der Reservierungshotline anhören, dafür hatten wir dann aber auch einen Toptisch mitten in der Dreiländerhalle ganz in der Nähe der Bühne.

    Somit war der Grundstein gelegt für einen richtig ausgelassen Abend. Richtig viele Leute waren da, sowohl die „guten alten Passauer“ aber auch ein paar aus meinem Studium. Da machte das Feiern gleich doppelt Spaß. Außerdem konnte ich mir’s so richtig gut gehen lassen. Schließlich hatte ich während meiner Lernphase praktisch überhaupt kein Geld gebraucht, weshalb man’s nun schön krachen lassen konnte.

    Da Sachen wie auf der Bierbank stehen und zu Schlagern und Fetenhits mitgrölen zwar viel Spaß machen, man darüber aber herrlich wenig schreiben kann, lass ich lieber die Bilder sprechen.


    So richtig schön dekadent: Colonel Tom und Sergeant Christoph.


    Etwas später, aber immer noch rechtzeitig schauten und Teresa und Michi vorbei, zusammen mit’m Flo, der hier nicht auf’m Bild ist.


    Ein Blick in die (bereits auf den Bierbänken stehende) Runde: Michi, Hagi, Sepp, Tom und Karin.


    Da gibt’s nur ein Wort: Traumpaar.


    Druck.

    Nach der Dult (und einer abenteuerlichen Heimfahrt) übernachtete ich beim Hagi, nicht ohne zuvor bis 5 Uhr in der Früh eine Diskussion über Sozialismus und Kapitalismus zu führen. Beim Johannes war am Tag darauf eine Party zu Hause geplant. Schließlich gab’s auch für ihn einiges zu feiern und da außer an Sylvester bei ihm fetentechnisch in den letzten Jahren wenig geboten war, war dies die perfekte Gelegenheit, dieses Defizit auszugleichen.

    Den Tag verbrachten wir mit Ausschlafen und Trinken und Fressalien einkaufen, bevor’s um 18 Uhr mit Grillen losging. Ein herrliches Gefühl nach all den Monaten, in denen ich daheim an meinem Schreibtisch saß, endlich wieder so einen richtig tollen Frühlingsabend zu erleben.

    All zu warm sind die aber dann doch noch nicht, weshalb der zweite Teil des Fests im Partykeller statt fand (mit viel Haindling und Hubert von Goisern). Aufgrund der zahlreichen Gäste war die Stimmung optimal, was man auch daran ablesen kann, dass die letzten erst um 6 Uhr im Bett verschwanden, als die Sonne bereits ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte.

    Tja und was macht man die ganze Zeit auf so einer Party? Keine Ahnung! Aber die folgenden Fotos sollten ein paar Antworten liefern.


    Grillmeister Steffen sorgte für den Fleischnachschub während der Rest der Partymeute die Frühlingssonne genoss.


    Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Der Rote (linke) und der Schwarze (rechts). Der Gelbe in der Mitte blieb da etwas außen vor.


    Pam, Steffen und meine Karin.


    Immer auf den Dicken.


    Bayern, des samma wir. Jawoll!

    Ganz ist der Partymarathon noch nicht zu Ende: Kommenden Samstag findet bei den Zwillingen im Lindental deren letzte Semester-Opening/Closing-Party statt, die man diesmal getrost auch als Studium-End-Party titulieren kann, denn da die beiden mit’m Studium fertig sind, wird deren Heim der letzten Jahre verkauft. Über die Party werde ich aber noch mal ausführlich berichten.

  • Nagus‘ all in! Die Elfte: Endgame.

    Poker.Weiter geht’s im Bloggingmarathon über meinen Partymarathon der letzten Woche. Gestern gab’s ja den Artikel über meinen Besuch beim Corny in Erlangen und die Premiere des elften Star Trek Kinofilms in Nürnberg. Heute geht’s um das Event, das am Abend davor, am Montag stattfand: Die (offiziell) elfte Auflage von Dom’s Pukerturnier, dem Nagus‘ all in!. Die musste ja um einen Monat verschoben werden, da sich aufgrund bekannter Umstände zum angestammten Termin wohl nicht all zu viele Teilnehmer gefunden hätten.

    Die glücklichste Person des Turniers dürfte diesmal ganz eindeutig der Gastgeber, nämlich da Dom gewesen sein. Der hat’s nämlich im elften (beziehungsweise zwölften, je nachdem, wie man’s sieht) Anlauf und zahlreichen zweiten Plätzen endlich geschafft, sein eigenes Pokerturnier zu gewinnen. Gratulation!

    Unglücklichste Person des Abends dürfte sein Bruder da Hias gewesen sein, der wohl für ziemlich lange Zeit auf Kriegsfuß mit der Zahl Zehn stehen wird. Denn gleich zwei mal pulverisierte ihm ein 10er Drilling die zuvor eigentlich besseren Karten. Besonders deprimierend muss wohl die Situation gewesen sein, als Flo All In ging um anschließend erstmal telefonieren zu gehen ohne abzuwarten, wie sich sein letzter verbliebener Konkurrent in der Runde, eben da Hias, entscheidet. Getopt wurde Flo’s Dreistigkeit letztendlich vom Ausscheiden Hias‘.

    Zwar war dies bereits der zwölfte Nagus‘ all in!. Trotzdem gilt es noch ein paar Besonderheiten zu erwähnen. Wir hatten einen neuen Teilnehmer, ein weiterer Andreas S., der ein Spezl vom Hias is und den wir eventuell noch öfter beim Nagus‘ all in! als Gast begrüßen dürfen. Somit haben in der langen Geschichte von Dom’s Pokerturnier bereits sechzehn unterschiedliche Spieler teilgenommen. Darüber hinaus konnten wir d’Steff nach langer Abwesenheit in Neuseeland wieder als Mitspielerin begrüßen (die sich gleich mit einem Pauken und Trompeten zweiten Platz zurück gemeldet hat). Da es sich um den letzten Nagus‘ all in! handelt, bei dem so viele von uns noch Studenten sind, gab’s diesmal das Doppelte an Anfangskapital. Last but not least seinen an dieser Stelle wieder Dom’s Nachos erwähnt, die wieder himmlisch waren!

    Ich selbst bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner Leistung. Zwar kam ich diesmal mit einem vierten Platz gerade eben so in die „Geldränge“ und verpasste somit eine Topplatzierung, Fortuna war mir jedoch mehr als hold: Jeder größere Pot den ich gewann, war mehr oder weniger gesponsert von der Götting des Glücks. Überlegene Karten im Vergleich zu meinen/m Kontrahenten hatte ich eigentlich nie. Zusätzlich hab ich meiner Meinung nach recht diszipliniert gespielt, was dazu führte, dass ich bis zu meinem Ausscheiden immer mehr Chips als mein Startkapital hatte. So war ich auch nicht weiter traurig, dass mir letztendlich das Glück verwehrt blieb, als mir bei meinem letzten River des Turniers gleich vier unterschiedliche Zahlenkarten den Sieg hätten bescheren können. So musste ich aber meinen letzten Chip an den späteren Sieger des Turniers abgeben. Das war aber auch deshalb nicht schlimm, da ich so früher in die Heia kam und am nächsten Tag fit für die Reise quer durch Bayern zu sein.

    Auch wenn ich nicht das Ende des Turniers miterlebt habe, so gibt’s zum Abschluss noch die mit den Ergebnissen vom Montag aktualisierten Tabellen. Meine Rangliste nach Olympiawertung werde ich diesmal wohl zum letzten mal veröffentlichen, da alternative Berechnungsmodelle mittlerweile wesentlich beliebter sind. Die sponsort in Zukunft da Christoph, wie auch dieses mal:

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Teiln.
    egal 1. Christoph R. 2x 1x 1x 2x 2x 2x – 2x – – 12
    egal 2. Florian N. 2x – 4x* 1x 2x 2x 1x – – – 12
    up 3. Dominik S. 1x 4x 2x 3x – – 1x 1x – – 12
    down 4. Andreas So. 1x 2x 1x 2x – 1x – 2x 2x 1x 12
    down 5. Michael N. 1x 2x – – – – 1x 3x 1x 2x 10
    down 6. Christoph E. 1x 1x 1x 1x 2x 1x – – – – 7
    egal 7. Stephanie S. 1x 1x 1x 1x – – 1x – – – 5
    down 8. Matthias S. 1x 1x 1x – 3x 1x 2x – 1x – 10
    down 9. Daniel H. 1x – – 1x – 1x 4x – – – 6
    down 10. Fabian F. 1x – – 1x – 1x – 1x 1x – 5
    egal 11. Christoph W. – – 1x – – – – – – – 1
    egal 12. Michael K. – – – – 1x 1x 1x – – – 3
    egal 13. Nicole H. – – – – 1x – – – – – 1
    egal Andreas Sa. – – – – 1x – – – – – 1
    down 15. Sabrina S. – – – – – 1x – – – – 1
    down 16. Sebastian S. – – – – – – – – 1x – 1
    1 2 3 4 5 6 7 8 8,5 9 10 11 Teiln.
    Andreas So. 2. 2. 8. 3. 9. 6. 4. 10. 8. 1. 4. 8. 12
    Andreas Sa. – – – – – – – – – – – 5. 1
    Christoph E. – – – – 2. 5. 3. 5. 1. 4. – 6. 7
    Christoph R. 5. 1. 1. 5. 4. 2. 6. 8. 3. 8. 6. 4. 12
    Christoph W. – – 3. – – – – – – – – – 1
    Daniel H. – – – – 7. – 7. 7. 4. 6. 1. 7. 6
    Dominik S. 4. 4. 4. 2. 8. 3. 2. 2. 7. 3. 2. 1. 12
    Fabian F. – – – 1. 6. – – 4. – 9. 8. – 5
    Florian N. 3. 6. 5. 4. 5. 1. 1. 3. 6. 7. 3. 3.* 12
    Matthias S. – 7. – 6. 3. 7. 5. 1. 5. 2. 5. 9. 10
    Michael K. – – – 7. – – – 6. – 5. – – 3
    Michael N. 1. 8. 2. – – 8. 8. 9. 2. 10. 7. 10. 10
    Nicole H. – 5. – – – – – – – – – – 1
    Sabrina S. – – 6. – – – – – – – – – 1
    Sebastian S. – – – – – – – – 9. – – – 1
    Stephanie S. – 3. 7. – 1. 4. – – – – – 2. 5
    #Teilnehmer 5 8 8 8 9 9 8 10 9 10 8 10

    * Beim Nagus‘ all in! Die Elfte: Endgame verließ Flo, nachdem da Hias als Neunter den Tisch verlassen musste, ebenfalls den Tisch. Von diesem Zeitpunkt an spielte Hias anstatt Flo mit den Chips von Flo und wurde letztendlich Dritter. Dieser dritte Platz wird hier Flo zu Gute geschrieben.

    Der Vorteil den man hat, wenn man erst spät bloggt, ist der Umstand, gleich auf den fertigen und wesentlich umfangreicheren Artikel des Gastgebers zu verlinken. Prädikat: Äußerst lesenswert.

  • Auf zu den Sternen, ähh nach Nürnberg.

    Star Trek XI.Wie unschwer an meinem letzten Blogeintrag zu erkennen ist, hab ich meine Diplomprüfungen letzte Woche hinter mich gebracht. Das musste die letzten Tage in einem wahren Party-Marathon gefeiert werden, von dem’s jetzt häppchenweise Artikel in meinem Blog geben wird. Chronologisch nicht ganz korrekt aber dem aktuellen Anlass entsprechend geht’s mit meinem Ausflug zum Corny nach Erlangen und zur Premiere des neuen Star Trek XI in Nürnberg los.

    Lange geplant war’s diesen Mittwoch endlich so weit: Deutschlandweit gab’s Premieren des neuen und runderneuerten (dazu später mehr) Star Trek Kinofilms, mittlerweile schon in der elften Auflage. Wie es sich für drei Trekkies wie’n Corny, ’n Mani und mich gehört, muss die erste Vorstellung gleich genutzt werden, um sich anzusehen, was J. J. Abrams da so auf die Kinoleinwand zaubert und zwar nicht irgendwo, sondern im nürnberger IMAX mit fetter 600m² Leinwand. Letztendlich waren wir dann auch nicht nur zu dritt, sondern allein da Corny hat über zwanzig Leute mobilisiert, die die Premiere verfolgen wollten.

    Bevor wir aber am Mittwoch Abend ins Lichtspielhaus pilgerten, fuhr ich bereits einen Tag früher nach Erlangen zum Corny, die neu gewonnene Freizeit ein wenig nutzen. Nach leckerer Pizza musste die Wii für Unterhaltung sorgen, was sie dank House of the Dead, Koop-Modus und Revolver-Adapter für die Wii-Mote auch hervorragend tat.

    Am Mittwoch Mittag ging’s zur Bettina, einer Freundin vom Corny, die ihn in eine, wörtlich, „Star Trek Schlampe“ verwandelte (visuelle Veranschaulichung siehe unten). Das heißt: Blaues Star Trek Kleid, Strumpfhosen, High Heels und Liedstrich. So verkleidet durfte ich dann den ganzen Nachmittag mit’m Corny durch die nürnberger Fußgängerzone latschen. Die Blicke im Bereich von „amüsiert“ bis „Schwuchtel“ waren uns sicher.

    Und dann war’s endlich so weit. Der Abend nahte was für uns hieß: Auf zur Vorparty der Premiere. Dort gab’s zwar leider nicht so viele verkleidete Trekkies zu sehen wie erwartet, ein paar coole Hingucker waren aber dann doch da (ebenfalls siehe unten). Eines sei an dieser Stelle schon mal vorweg genommen: Corny hat mit seinem Tuntenoutfit den Contest für die beste Verkleidung des Abends gewonnen, worauf er sehr, sehr stolz ist. Der Stundenzeiger näherte sich kontinuierlich der Acht und dann war’s endlich, endlich (und für’n Corny auch noch ein drittes endlich) so weit: Licht aus, Spot, ähh Film an.

    Kurzfazit: Star Trek ist endlich im 21. Jahrhundert angekommen und das ist gut so. *spoiler anfang* Langfazit: Der Film unterhält zwei Stunden lang und das auf hohem Niveau. Schon mal ein sehr gutes Zeichen.

    • Die Schauspieler: …harmonieren hervorragend zusammen. Die Befürchtung, dass sie zu jung wären um glaubhaft zu wirken bestätigte sich zum Glück nicht. Stattdessen kann jeder mit seinem individuellen Charakter (für einen Action-/ScienceFiction-Film) überzeugen, allen voran Simon Pegg als Scotty, wohl der neue Publikumsliebling. Eine gute Brücke zwischen den Personen der Hauptserie und den Erwartungen an einen Action-Charakter im modernen Kino.
    • Die Story: …ist sowohl für einen Star Trek Film als auch für einen Action-Blockbuster dicht und bis auf ein paar kleinere Unstimmigkeiten gelungen. Einerseits verstehe ich, dass sich viele Trekkies vor den Kopf gestoßen fühlen mit der (vorerst endgültigen) Zerstörung Vulkans und der am Ende des Films eingeführten und nicht mehr korrigierten alternativen Zeitlinie, andererseits müssen derartige Maßnahmen wohl her, um ein Franchise neu zu starten. Zwei Kritikpunkte meinerseits: Die rote Materie ist ja ganz schön an den Haaren herbei gezogen (sie eröffnet aber coole Möglichkeiten) und das Hauptmotive für Nero, aufgrund einer Naturkatastrophe gleich eine ganze Zivilisation auszulöschen, finde ich übertrieben.
    • Die Special Effects: …sind endlich kinowürdig, aber sowas von. Eine Action Szene reiht sich an die nächste, die Subwoofer haben ordentlich zu tun und aufgrund der Geschwindigkeit der Schnitte sind Erfahrungen mit Egoshootern vor dem Kinobesuch empfehlenswert. Trotzdem kommt die Story nicht zu kurz.
    • Aus der Sicht von Trekkies: Naja, denen kann man’s ehh nie recht machen. So gesehen… Vielen wird wie erwähnt die alternative Zeitlinie mehr als sauer aufstoßen. Aber Zeitreisen und Paralleluniversen gab’s bei Star Trek bereits zu Hauf. Ich persönlich kann mich damit sehr gut anfreunden, vorausgesetzt, der bereits in der Planung befindliche zwölfte Star Trek Teil spinnt das neue Universum gut fort. Sehr gut haben mir die zahlreich vorhandenen Anspielungen gefallen. Bestes Beispiel: Captain Archer’s Beagle oder der Kobayashi Maru Test. Und es kommt sogar ein klassisches Redshirt vor.
    • Aus der Sicht von Normalos: Soweit ich das als Trekkie beurteilen kann, kann man der Story auch sehr gut folgen, auch ohne jemals mit der Utopie von Gene Roddenberry in Berührung gekommen zu sein. Zwar werden viele Anspielungen und Aha-Effekte diesen Zuschauern verborgen bleiben, trotzdem dürfte aber dank der vielen Weltraumschlachten ein solider Popcornfilm übrig bleiben.
    • Der Neustart: …ist meiner Meinung nach voll gelungen. Auf der einen Seite konnten die Elemente der ersten Star Trek Serie gut in die Jetztzeit portiert werden, auf der anderen Seite bietet der Film alles, was man heut zu Tage braucht. Die Variante mit der alternativen Zeitlinie ist ein geschicktes Mittel, sich zahlreicher unlogischer Ungereimtheiten bisheriger Star Trek Literatur zu entledigen und somit glaubhaft zu wirken. J. J. Abrams hat in meinen Augen tolle Arbeit geleistet und ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der das so sieht. Ein kommerzieller Erfolg ist dem Film zu wünschen, auch wenn die Konkurrenz groß ist.

    Aber natürlich hab auch ich noch einen Kritikpunkt. Das, was mir am wenigsten gut gefiel ist die Tatsache, dass am Anfang des Films so gut wie alle bekannten Enterprise Charaktere noch Kadetten sind, am Ende des Abenteuers sie jedoch ihre gewöhnten, teils sehr hohen Ränge haben. Das ging mir etwas zu schnell *spoiler ende*.

    Ich hab also zwei tolle Tage in Erlangen/Nürnberg verbracht. Abschließend gibt’s wie schon angekündigt einiges an multimedialem Material. Zuvor sei aber auf den Blog vom Corny verwiesen, der natürlich auch vom gestrigen Abend berichtet.

    Fotos:


    Corny wird professionell geschminkt. Was dabei rauskommt ist jedoch alles andere als professionell.


    Der Beweis: Corny verkleidet unterwegs mitten in nürnbergs Innenstadt.


    Da kommen Corny’s Gadgets so richtig zum Einsatz. Hier ein Tricorder aus der der Originalserie.


    Am Abend unter Trekkies fiel Corny dann gar nicht mehr so stark auf.


    Für seine Verkleidung gab’s den ersten Preis.

    Videos:

    Ein ziemlich cooles Video vom Veranstalter, dem Radiosenders Hit Radio N1, der gestrigen Party. Zur zugehörigen Bildergalerie geht’s hier.


    Zu allerletzt, wer noch am zögern ist, sollte sich diesen Trailer reinziehen. Meiner Meinung nach einer der besten Trailer, die’s überhaupt gibt.

    Nachtrag (am 09.05.2009):
    Nachträglich seinen noch zwei externe Filmkritiken erwähnt:

    Nachtrag (am 12.05.2009):
    Und noch eine letzte Filmkritik vom Dom.

  • Roxxxxor your Boxxxxor.

    Status grün.

    Aus! Aus! Es ist endlich aus und vorbei mit der Diplomprüfungslernerei. Ich komme gerade eben von der letzten meiner drei Diplomprüfungen im Hauptfach Informatik zurück. Über meinen ersten und zweiten Erfolg hab ich ja bereits geschrieben, heute kommt das krönende Sahnehäubchen: Auch in der letzten Prüfung gab’s eine 1,0.

    Nach meiner Säule II– und meiner Vertiefungsgebietprüfung vor gut vier beziehungsweise zwei Wochen, galt es heute die Prüfung der Säule I zu bestehen, bei der es eher um theoretische Informatik, also Algorithmen und informatische Zusammenhänge geht. Die Prüfung war für den Prüfer (Insider wissen, wen ich meine) typisch: Standardeinleitungsfrage um die Nervosität zu nehmen, dann ein bisschen im allgemeinen Stoff rumstochern und wenn der Prüfer merkt, dass man’s drauf hat, kommen zahlreiche Fragen, die über den eigentlichen Stoff hinaus gehen. Ab dem Zeitpunkt ist die Prüfung eigentlich gelaufen, die Eins vor’m Komma sicher, egal wie man diese weiterführenden Fragen beantwortet. Da kommt’s dann mehr auf die Ideen an, die man präsentieren kann, nicht unbedingt auf die Fähigkeit, sofort eine optimal funktionierende Lösung zu präsentieren.

    Somit hab ich sowohl alle meine Prüfungen im Nebenfach als auch im Hauptfach sehr erfolgreich abgelegt. Bleibt nur noch die Diplomarbeit, auf die ich mich nun so richtig freue. Am Montag gehe ich zu meinem zukünftigen Betreuer und bespreche mit ihm die ersten Schritte.

    Außerdem sind nun die vier Monate vorüber, in denen meine Freiheit zu tun oder zu lassen mehr als je zuvor eingeschränkt war. Da gilt es nun einiges nachzuholen. Ideen hab ich reichlich. Heute jedoch ist erstmal freuen und Selbstbeweihräucherung angesagt.

    Genießt zum letzten mal den Diplomprüfungsindikator, den ich vor gut über einem Jahr eingeführt habe. Da sieht man mal, wie viel Aufwand in gerade mal drei mündlichen Prüfungen stecken kann.

    Status grün.

  • Gemüse der Zukunft.

    Status rot.

    Für genau sowas sind Freunde da: Da bin ich gerade auf der Suche nach einem Ersatz für meinen um Weihnachten abgerauchten Server, am besten einer Lösung mit sehr viel Speicherkapazität, da erblicke ich im Blog vom Dom die ultimative Lösung: Die Speichergurke.

    Noch viel origineller finde ich jedoch die Leechi (wobei ich sie ja L33chi getauft hätte, aber dann wäre wohl die angesprochene Zielgruppe kleiner gewesen).

    Status rot.

  • Roxxxor your Boxxxor.

    Status grün/gelb.

    Nach dem ersten Streich Anfang März folgte heute der zweite: Am Vormittag stand die zweite meiner insgesamt drei Diplomprüfungen im Hauptfach Informatik an. Und wie der Name meines Blogeintrags vermuten lässt, habe ich auch diesmal ganz gut abgeräumt: 1,0. Darauf kann man wieder sehr stolz sein.

    Nachdem ich vor gut sechs Wochen meine „Säule II“-Prüfung abgelegt habe (näheres im entsprechenden Blogeintrag), wurde ich ich heute in meinem Vertiefungsgebiet in „Bild- und Signalverarbeitung“ geprüft. Atmosphärisch war das bestimmt die lockerste meiner Prüfungen. Den Prüfer kenne ich aufgrund von HiWi-Job, Programmierpraktikum und Nebenfach sehr gut und nicht umsonst habe ich dieses Vertiefungsgebiet gewählt. Da kann man eine gute Note schon erwarten.

    Deshalb bot die Prüfung an sich wenige Überraschungen. Prüfertypisch wurde ein praktisches Problem angeschnitten, das im Laufe der Prüfung von allen möglichen in den Vorlesungen besprochenen Seiten beleuchtet wurde. Einfacheren Einstiegsfragen folgten auch zahlreiche tiefer gehenden Fragen. Insgesamt wurde aber, so wie sich das eigentlich auch gehört, eher auf Verständnis als auf Auswendiglernen geprüft.

    Zu der Note braucht man wohl nicht viel sagen: Ich bin sehr zufrieden damit und fair finde ich sie auch. Eine angemessene Belohnung für eineinhalb Monate intensivster Vorbereitung.

    Bleibt also nur noch meine „Säule I“-Prüfung am Ende des Monats übrig, dann bin ich durch. Bis dahin wird’s aber nochmal ein sehr heißer Tanz, denn die restliche Vorbereitung bis dahin ist alles andere als trivial. Gearbeitet wird aber erst wieder morgen. Bis dahin ist auch der Diplomindikator wieder recht entspannt *gg*.

    Status grün/gelb.

  • Kein Webzugriff mehr möglich.

    Status gelb/rot.

    Nachdem mein Internet Explorer 8 Problem immer noch nicht gelöst ist, habe ich mittlerweile ein weiteres Problem, das zwar genau so wie das des Internet Explorer 8 mich jetzt nicht grundlegend am arbeiten hindert, das aber ebenso ärgerlich ist. Wieder handelt es sich um ein Problem, für das ich auch nach stundenlanger Suche in den Weiten der Forenwelt keine funktionierende Lösung gefunden habe, weshalb mein Blog herhalten muss.

    Das Sorgenkind ist diesmal mein schon etwas betagtes aber noch voll (naja, jetzt leider nicht mehr ganz) einsatzfähiges Notebook. Mit ihm kann ich leider nicht mehr auf’s Web zugreifen.

    Da ich mich schon recht lange mit diesem Problem rumschlage, hier mal schön übersichtlich eine Auflistung der Komplikation, die ich habe und die Konfiguration des System, auf dem das Ärgernis auftritt:

    • Egal welchen Browser ich einsetze (Internet Explorer 7, Firefox 3.0.1) und egal welche Seite ich aufrufen möchte, nach einer gewissen Zeit des Wartens wird mir mitgeteilt, dass die aufgerufene Seite nicht erreichbar ist und ein Timeout aufgetreten ist (im Firefox heißt das dann Netzwerk-Zeitüberschreitung). Es gibt keine Ausnahmen: Bei jeder aufgerufenen Seite erscheint dieser Timeout.
    • Dabei spielt es keine Rolle, ob ich die Domain der gewünschten Seite angebe oder direkt deren IP-Adresse.
    • Auch spielt es keine Rolle, ob sich der Zielserver im Internet befindet oder innerhalb meines eigenen Intranets. So lässt sich auch das Webinterface meines Routers nicht aufrufen.
    • Andere Internetdienste als Web funktionieren dagegen tadellos: Egal ob E-Mail (SMTP, POP3, IMAP in Tunderbird), Instant Messaging (ICQ über Pidgin), DNS (entsprechende Befehle auf der Windowskonsole) oder P2P (über BitTorrent), jeder dieser Dienste verrichtet in gewünschter Weise seine Arbeit. Also scheint diese Angelegenheit auf Verkehr auf Port 80 beschränkt zu sein. HTTPS-Verbindungen über Port 443 laufen korrekt, ebenso HTTP-Verbindungen zu alternativen Ports wie 8080.
    • Darüber hinaus tritt dieses Problem nur unter Windows XP Professional (mit installiertem Service Pack 3) auf. Ein auf dem selben Notebook installiertes Ubuntu Intrepid Ibex macht keinerlei Zicken.
    • Auch an der Netzwerkhardware kann’s nicht liegen: Ich komme weder über meinen eigenen Router ins Web noch über den meines Nachbarn (der eine ist ein AVM-Modell, der andere eines von Siemens, ich habe 1&1 als Provider, er T-Online). Auch der Einsatz von drei unterschiedlichen Netzwerkadaptern am Notebook (sowohl LAN als auch WLAN) löst das Problem nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich meine IP-Adresse manuell eingebe oder via DHCP beziehe (was ebenfalls anstandslos erledigt wird).
    • Andere im Netzwerk befindliche Rechner zeigen nicht dieses Verhalten, haben also kein Problem, auf sämtliche Dienste des Internets zuzugreifen.
    • Es spielt auch keine Rolle, von welchem Benutzeraccount unter Windows XP ich versuche, auf’s Web zuzugreifen: Weder von einem Administrator- noch ein einem eingeschränkten Account aus klappt eine Verbindung.
    • Es ist kein Webproxy konfiguriert.
    • Auf dem Notebook läuft OpenVPN, das auch einen Netzwerkadapter eingerichtet hat. Egal ob ich diesen aktiviere oder deaktiviere, das Problem bleibt. Auch eine Deinstallation von OpenVPN oder die alternative Nutzung des Cisco VPN-Clients schafft keine Abhilfe.

    Ich habe bereits zahlreiche Lösungen neben den in obiger Auflistung bereits implizierten (Wechsel des Bowsers/Routers/Netzwerkadapters/Protokolls/Internetproviders/Benutzerkontos etc.) ausprobiert, keine hat geholfen. Dazu zählt beispielsweise auch die Anpassung der MTU-Größe, was natürlich vollkommener Quatsch ist, denn IP scheint ja einwandfrei zu funktionieren, wie DNS/POP3/IMAP/SMTP/ICQ/P2P/DHCP beweisen. Also scheint’s auch kein Problem mit TCP eine Ebene höher zu sein. Ein Firewall funkt auch nicht dazwischen: Die Windows XP Firewall ist deaktiviert, eine Firewall eines Drittherstellers ist nicht installiert. Ein Virenscan mit zwei Scannern (Avira und Norton) brachte nichts Verwertbares.

    Es deutet alles darauf hin, dass irgendeine Anwendung auf meinem Notebook den HTTP-Port 80 blockiert, die Frage ist nur welche? Ein HijackThis-Log meines Notebooks ist hier zu finden. Eine Auswertung auf der Homepage von HijackThis brachte wiederum keine Lösung. Ein Scan mit der Software CurrPorts lieferte keine einzige Anwendung, die den Port 80 benutzt oder blockiert (außer natürlich, ich versuche aktiv eine Verbindung aufzubauen, was ja bekanntlich immer scheitert). Ein Zurücksetzen der Windows Port-Einstellungen mit dem Tool WinSock XP Fix war ebenfalls erfolglos.

    Da Tom hatte vor einigen Monaten haargenau das selbe Problem. Die Radikallösung, die bei ihm diese Angelegenheit löste, nämlich das Betriebssystem neu zu installieren, ist mir ein wenig zu radikal und höchstwahrscheinlich auch unnötig. Da muss es doch was Einfacheres geben. Vorschläge bitte in den Kommentarbereich.

    Nachtrag:
    Der erste unten stehende Kommentar hat zur Lösung des Problems geführt. Vielen Dank an ’n Christoph.

    Status gelb/rot.

  • 1,80 Meter tief begraben.

    Status gelb/rot.

    Six feet under.Nachdem ich mir bis Ende Januar alle Babylon 5 Folgen reingezogen habe musste eine neue Serie her, um meine lernfreien Abende auszufüllen (wenn ich nicht gerade am Computerspielen bin). Schon seit geraumer Zeit wollte ich mir „Six feet under“ vornehmen. Von dieser Serie heißt es immer, dass wenn jemanden Nip/Tuck (in seinen frühen Staffeln) gefällt, dass einen dann auch Six feet under unterhalten wird. Und da mit Michael C. Hall ein von mir sehr geschätzter Schauspieler mit an Bord war, war die Gelegenheit günstig dieses popkulturelle Defizit auszubügeln, nicht zuletzt deswegen, weil diese Serie bereits abgeschlossen ist.

    Eines gleich vorneweg: Diese Serie verdient den Daumen nach oben. Ganz klar. Die Serie schildert das Leben der Fishers, einer Bestatterfamilie aus Los Angeles, deren Familienoberhaupt gleich in der ersten Folge umkommt, worauf seine Söhne, der eine mehr, der andere weniger gern, in seine Fußstapfen treten. Somit dreht sich die Serie um das Alltagsleben der Fishers, was aufgrund der grundverschiedenen Charaktere für fünf packevolle Staffeln reicht, um gelebte und geträumte Lebensziele, Menschen die sich entwickeln und nicht zuletzt auch ein wenig um den Tod.

    Da wäre der bereits erwähnte Michael C. Hall, der vor seiner Laufbahn als Serienkiller Dexter in Six feet under den schwulen David Fisher spielt (und das vielleicht sogar besser als Dexter) und sein Bruder Nathan, der sein Leben von einem Tag in den anderen lebt, ohne jemals wirklich Verantwortung zu übernehmen. Das dritte Kind der Fishers ist Claire, ein spätpubertärer Klischeeteenie, die sich ständig von ihrer Umwelt nicht beachtet, nicht respektiert und nicht gefördert sieht. Mutter der drei Kinder ist Ruth, ein Paradebeispiel an weißer Amerikanerin, die nach dem Tod ihres Mannes das Leben entdeckt und dabei von einem Fehler in den nächsten stolpert. Aber auch außerhalb der Fisher Family gibt’s Charaktere satt: Nathan’s immer-mal-wieder-Freundin Branda und ihr Bruder Billy, die beide aufgrund ihrer Psychologeneltern auf die eine oder andere Weise einen psychischen Knacks haben. Der Kunstdozent Olivier, der sich die Welt immer gerade so zurecht biegt, wie er sie gerade braucht. Oder aber der hochtalentierte Einbalsamierer Federico, der bei den Fishers im Familienunternehmen arbeitet und aufgrund seines Geschäftssinns das Bestattungsinstitut ab und zu ganz schön durcheinander wirbelt.

    Die ersten drei Staffeln sind wirklich deluxe. Hätte ich im Moment nicht so viel für die Uni zu tun, dann hätte ich mir die ersten drei Jahre von Six feet under wahrscheinlich in zwei Tagen reingezogen. Tolle, abwechslungsreiche Persönlichkeiten gespielt von tollen Schauspielern in tollen Geschichten mit viel Menschlichkeit, das macht die Serie sehr kurzweilig. Danach hatte ich das Gefühl, dass die Serie ein wenig abflacht ohne wirklich sagen zu können, warum. Aber vielleicht lag das auch meinen im Moment durchaus vorhandenen Stimmungsschwankungen zusammen. Fakt ist, dass spätestens zur Mitte der fünften Staffel das hohe Anfangsniveau wieder erreicht war, gekrönt von einem der besten Serienabspanne überhaupt.

    Wer also wie ich Ende Januar vor der Qual der Wahl steht, welche Serie es denn für den Fernseher sein soll, dem kann ich Six feet under nur empfehlen. Eine charakterreiche Serie mit toller, abwechslungsreicher und unterhaltender Handlung, ganz abseits von Action, Fiktion oder dergleichen.

    Status gelb/rot.

  • „Jeden Ordner im selben Fenster öffnen“ funktioniert nach Internet Explorer 8 Installation nicht mehr.

    Heute habe ich den seit Donnerstag verfügbaren neuen Internet Explorer 8 installiert. Zum surfen verwende ich den Microsoft Browser zwar nicht, aber da man ihn unter Windows ohnehin nicht los wird, habe ich mir gedacht, installiere ich ihn mal, vor allem deswegen, da er in Sachen Sicherheitsupdates über kurz oder lang bestimmt besser gepflegt werden wird als sein Vorgänger der Internet Explorer 7.

    Seit der Installation habe ich jedoch ein Problem mit meinem Windows Vista Business x64, das auf den ersten Blick eigentlich nichts mit dem Browserupgrade zu tun haben dürfte: Möchte ich im Windows Explorer (also im Dateimanager von Windows, nicht im Internet (!) Explorer) einen Ordner per Doppelklick öffnen, so wird mir jedes mal ein neues Explorerfenster geöffnet mit dem Inhalt des zu öffnenden Ordners. Ich persönlich hab’s jedoch lieber, wenn der zu öffnende Ordner im selben Fenster geöffnet wird wie derjenige Ordner, von dem aus ich den zu öffnenden Ordner aufrufe. Zu diesem Zweck gibt es in den „Ordneroptionen“ eigentlich unter dem Reiter „Allgemein“ den Punkt „Ordner durchsuchen“, bei dem man auswählen kann, ob jeder Ordner im selben Fenster geöffnet werden soll („Jeden Ordner im selben Fenster öffnen“, das ist das, was ich will) oder ob jeder Ordner in einem eigenen Fenster geöffnet werden soll („Jeden Ordner im einem eigenen Fenster öffnen“, das ist das, was ich nicht will). Obwohl ich die entsprechende Option gesetzt habe, wird immer noch das falsche Verhalten ausgeführt.

    Dass die Ursache dieses Problems in der Installation des Internet Explorer 8 liegt, beweisen zahlreiche Google-Treffer von Foren, in denen genau das selbe Problem beschrieben wird:

    In den Foren werden auch zahlreiche Tips gegeben, die das Problem lösen sollen. Zwar wird dort vereinzelt von Erfolgen mit diesen Maßnahmen berichtet, bei mir fruchtete jedoch keiner der Ansätze.

    • Die Deaktivierung der QuickTabs des Internet Explorer soll bei vielen zu einer Lösung des Problems geführt haben. Man erreicht die entsprechende Option in den „Internetoptionen“ des Internet Explorer. Dann im Reiter „Allgemein“ auf die „Einstellungen“ der „Registerkarte“(n) klicken. Im nun erscheinenden Fenster das Häckchen vor „Schnellregisterkarten aktivieren (erfordert Internet Explorer-Neustart)“ entfernen.
    • Zwei Tips beziehen sich auf Einstellungen in der Registry, die sich zwar recht sinnvoll anhören, bei mir aber wie gesagt keine Besserung brachten. Die erste Änderung stellt eine Modifikation des Schlüssels Settings unter HKEY_CURRENT_USER/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Explorer/CabinetState dar. Dieser Schlüssel ist hexadezimal kodiert. Das Ändern des fünften Zahlenpaares in die Sequenz 1B (Achtung: Die ersten vier Stellen, die den Index angeben nicht mitzählen) wird als eine mögliche Lösung des obigen Problems im Web beschrieben.
    • Die zweite Registryänderung betrifft die Modifikation des Eintrags (Standard) unter HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\open\command in den Wert %SystemRoot%\Explorer.exe /separate,/e,/idlist,%I,%L.
    • Eine eher exotische (und natürlich nicht funktionierende) Lösungsvariante lautet, den Internet Explorer als Administrator zu starten und anschließend gleich wieder zu schließen. Bei mir führte dies jedoch zu keiner Änderung der Problematik.
    • Die radikalste Lösung ist freilich, den Internet Explorer 8 wieder zu deinstallieren und mit der alten 7er Version weiterzuarbeiten. Jedoch ist das für mich keine zufriedenstellende Lösung.

    Ich behalte das Thema im Auge und werde an dieser Stelle berichten, sobald ich eine Lösung gefunden habe. Bis dahin sind produktive Kommentare zu diesem kurzen Artikel herzlich willkommen.

    Nachtrag (am 08.05.2009):
    Der Tip von Raubtier in den Kommentaren hat bei mir das Problem gelöst. Aus diesem Grund an dieser Stelle nochmal eine genauere Beschreibung der Lösung.

    Zunächst ist eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten zu öffnen. Dies erreicht man im Startmenü durch Eingabe von cmd in das untere Suchfeld (noch nicht mit Enter bestätigen). Im Startmenü wird nun eine einzelne Verknüpfung angezeigt. In dem durch Rechtsklick darauf erscheinenden Kontextmenü wählt man „Als Administrator ausführen“.

    In der nun erscheinenden Eingabeaufforderung gibt man regsvr32 actxprxy.dll ein und bestätigt mit Enter. Den kurz darauf erscheinenden Infodialog klickt man mit OK weg.

    Seit dieser Änderung werden auf meinem System wieder Ordner im selben und nicht mehr einem separaten Fenster geöffnet.