Autor: ck

  • Design your Time.

    Sorry, dass ’s in letzter Zeit nix Neues von mir gegeben hat. Nicht, dass bei mir nix los wäre, ganz im Gegenteil, aber ich muss im Moment gleich vier Rechner neu aufsetzen und einen reparieren. Da bleibt leider nicht all zu viel Zeit zum Schreiben.

    An dieser Stelle muss ich mich mal outen, denn ab und zu zieh ich mir Mitternachts den verlängerten Arm der Bild im Fernsehen rein, sprich das RTL Nachtjournal. Das ist eigentlich meist recht amüsant, auch wenn ab und zu eine gewisse Professionalität und Seriosität fehlt.

    Gestern Abend jedoch kam ’n ganz interessanter Bericht. Da ging’s um drei Münchner Studenten, die ’ne tolle Web 2.0-Idee haben. Dachte zuerst, dass das mal wieder mehr ’ne aufreißerische Marketingidee à la „New Economy“ war, aber ich wurde bald eines Besseren belehrt.

    Nun, was haben sich die drei ausgedacht: „Design your Time“ soll das Ganze heißen. Es handelt sich um ein Onlineportal, bei dem jeder ein konkretes Ereignis einer bestimmten Zeit zuordnen kann. Dabei spielt die Art des Ereignisses keine Rolle: Ob nun die Geburt des Sohnemanns, der Beginn des Irak-Kriegs oder die Tatsache, dass vor kurzem der 1000ste MediaMarkt-Prospekt erschienen ist, für einen Dollar kann jeder ein beliebiges Ereignis einem konkreten Zeitpunkt zuordnen. Falls es ihm wichtig erscheint, das der Nachwelt kund zu tun. So ’ne Art lebendes Geschichtslexikon eben. Dabei wird ein Ereignis nicht nur einem konkreten Tag zugeordnet sondern kann sogar mit einer ganz bestimmten Minute verknüpft werden. Bei mir wär das beispielsweise der 07.01.1984, 11:03 Uhr für meinen Geburtstag.

    Dass das Ganze alles andere als eine Blase ist zeigt die Tatsache, dass die drei Studenten bereits mehrere Innovationspreise für ihre Idee abgeräumt haben, obwohl’s noch ned mal ’ne vollständige Implementierung der Idee gibt. Außerdem will ein britischer Investor bis zu 100.000.000$ für die Idee hinblättern und sogar Microsoft hat gesagt, dass sie ihre Encarta zur Verfügung stellen wollen, um „Design your Time“ mit wichtigen historischen Ereignissen zu füllen.

    Irgendwie halt ich das auch für ’ne recht interessante Idee, denn so kann man zum Beispiel nachschau’n, welche wichtigen und unwichtigen Ereignisse beispielsweise in der Minute seiner Geburt oder an seinem Hochzeitstag noch auf der Welt passiert sind.

    Wen das Ganze neugierig gemacht hat, der kann sich den Videocast von der gestrigen RTL Nachtjournal-Ausgabe. besorgen, dort kann man den Bericht nochmal anschau’n.

  • Es geht voran.

    Nachdem ich mit meinen Beiträgen über die Unvernunft der Menschen bzgl. ihrer Gesundheit und den Klimawandel eher negative Berichte über unsere Gesellschaft verfasst habe, gibt’s diesmal einiges durchaus Positives zu berichten.

    Wer in den letzten Tagen das politische Geschehen verfolgt hat wird bestimmt mitbekommen haben, dass die EU nun ernsthaft strenge CO2-Emissionswerte durchsetzen wird. Zwar wird das erst 2012 für die Autohersteller verpflichtend, aber aufhalten wird sich dieser Prozess wohl nicht mehr lassen.
    Ich halte das in der Tat für eine äußerst gute Idee, auch wenn die Autoindustrie (vor allem die deutsche, die vor allem im Kreuzfeuer der Kritik steht) natürlich wieder am jammern ist. Unzählige Arbeitsplätze würde dieses Vorhaben kosten, was natürlich großer Quatsch ist. Selbiges wurde auch bei der verpflichtenden Einführung von Katalysatoren gesagt. Fakt ist, dass so ziemlich jeder (auch deutsche) Autohersteller Motoren in der Schublade haben dürfte, die die geforderten Abgaswerte erfüllen, auch in der gehobeneren Leistungsklasse. Dass sich diese noch nicht auf dem Markt befinden, dürfte wohl wirtschaftliche Gründe haben, denn diese dürften in der Herstellung tatsächlich kostenintensiver sein als die Motoren, die sich momentan auf’m Markt befinden.
    Außerdem blendet die Autoindustrie gerne den Fakt aus, dass Motoren, die weniger CO2 erzeugen, auch weniger Treibstoff, sprich Benzin oder Diesel benötigen, was in Zeiten und knapp werdendem Erdöl und steigenden Preisen für fossile Energieträger ein nicht zu verachtendes Verkaufsargument ist.
    Ich selbst kann mich entspannt zurück lehnen, denn mein Toyota Yaris 1.0 erfüllt bereits jetzt den geplanten Durchschnittswert von 130g CO2 pro Kilometer.

    Darüber hinaus sieht es jetzt tatsächlich so aus, als dass ein strenges Rauchverbot an öffentlichen Orten kommen wird. Zwar haben wir das (wiedermal) wohl eher der EU als unserer Bundesregierung zu verdanken, aber ich persönlich halte sowas für längst überfällig. Neben der Tatsache, dass mir persönlich so sehr viel Passivrauchen erspart bleiben dürfte (was genauso gesundheitsschädlich ist, wie Aktivrauchen) hat das auch den praktischen Vorteil, nicht jedes mal, wenn ich beim Furtgehen war, meine Klamotten in die Wäsche werfen zu müssen, da sie so dermaßen verraucht sind.
    Dass ein solches Rauchverbot tatsächlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, zeigt das Rauchverbot in Italien, nach dessen Einführung die Anzahl der Herzinfarkte global in Italien um 1/3 zurück ging.

  • Deutschland, ein Wintermärchen.

    Was unsere Fußballer im vergangenen Sommer leider nicht erreicht haben, ist unseren Handballern gestern nach 29 Jahren wiedermal gelungen: Der Gewinn der Weltmeisterschaft.

    Zwar lief das Ganze nicht mit so großem medialen Interesse ab, spannend war’s aber allemal. Ich selbst bin leider nur dazu gekommen, mir das Finale gestern live anzusehen denn alle anderen wichtigen Spiele unserer Nationalwerfer- und blocker kollidierten leider bei mir mit der Uni. Dafür hab ich die Ergebnisse immer brav im Internet nachgeschlagen und die Freude über den Einzug ins Finale war deswegen nicht weniger groß.

    Das Finale gestern war dann über weite Strecken ’ne recht klare Sache: Kein einziges mal im Rückstand, zeitweise sieben Tore Vorsprung, das sind schon recht eindeutige Fakten.
    OK, man muss sagen, dass die Polen nicht gerade vom Glück verfolgt waren (zahlreiche Latten- und Pfostentreffer, (wiedermal) überragende deutsche Torwartleistung). Trotzdem hätte ich mir ein ein wenig spannenderes Finale gewünscht, vor allem nach dem Krimi im Halbfinale gegen Frankreich. Bis auf die Mitte der zweiten Halbzeit war die Sache aber recht klar und das Endergebnis von 29:25 spricht für sich.

    Trotzdem ist die Freude groß. Gratulation an die deutsche (Handball-) Nationalmannschaft. Ihr habt’s euch verdient. Wir sind Weltmeister.

  • Datenschutzbelehrung.

    Nach ’nem Hinweis aus’m Mathias sei’m Blog (vielen Dank dafür) wurde ich darauf aufmerksam, dass Betreiber von Webseiten seit dem 01.01.2007 neben einem Impressum auch eine Datenschutzerklärung vorweisen müssen. Nähere Informationen dazu findet man bei luebeckonline.com.

    luebeckonline.com stellt auch ’ne Vorlage zu einer solchen Datenschutzbelehrung zur Verfügung, die ich ’n bisschen modifiziert habe und die man nun hier finden kann.

    Schließlich will ich keine Probleme bekommen bei meinem Drang, der Welt meine Meinung aufzuzwingen *gg*.

    In den nächsten Tagen werde ich auch meine restlichen Webauftritte um eine solche Belehrung erweitern.

  • Schädel-Hirn-Schleuder-Trauma.

    Letzten Mittwoch war ich zam mit’m Tom und seiner Schwester für’n paar Stunden am Vormittag ’s erste mal in diesem Winter beim Snowboarden. Dank der mittlerweile recht gut ausgebauten Strecken lässt sich der Hochficht mittlerweile in gut 40 Minuten von Tittling aus erreichen. Zwar war nur einer der beiden großen Lifte in Betrieb, aber da Mittwoch Vormittags tendentiell wenig los ist auf österreichischen Pisten, gab’s keine all zu langen Wartezeiten an den Lifen.

    Angenehme -5°C hatte es und der Schnee war einfach traumhaft. Bin glaub ich schon zeit zwei, drei Jahren auf keinem so guten, unvereisten Schnee mehr gefahren. War wirklich ein riesiges Wintersportvergnügen. Oben am Gipfel gab’s sogar strahlenden Sonnenschein. Eine traumhafte Winterkulisse.

    Leider gab’s ’ne einzige Stelle auf ’ner einzigen Piste, die leider etwas eisig war, was ich natürlich gleich unterschätzt hatte und es mich dort ’s einzige mal an dem Tag so richtig g’legt hat. Natürlich volle Pulle auf mein‘ Belle, was zu spektakulärem Sternchensehen geführt hat. In Folge darauf hab ich dann noch ’n paar Minuten danach bunte Flecken gesehen.
    Naja, all zu schlimm hat’s mich dann wohl doch ned erwischt: Zwar hatte ich am restlichen Mittwoch noch ’n bisschen Kopfschmerzen, die ließen sich aber mit einem Gramm Acetyl-Salicyl-Säure gut bekämpfen. Seit Donnerstag hab ich dann auch noch ’n bisschen Nackenschmerzen, aber das muss nicht unbedingt von dem Sturz kommen.
    Zum Arzt werd ich auf jeden Fall jetzt mal noch ned schaun, hab ned das Gefühl, dass mein Zustand bedenklich ist, vor allem, weil er sich zusehendes bessert.

  • Glück in der Liebe, Glück im Spiel.

    Dass es mir im Moment mit meiner Karin besonders gut geht, darf an dieser Stelle ruhig mal erwähnt sein. Folglich müsste ich im Spiel dann eine Niederlage nach der anderen einheimsen, wenn man dem Sprichwort „Glück in der Liebe, Pech im Spiel“ (das Original lautet glaub ich anders herum) glauben schenken darf.

    Aber irgendwie trifft das im Moment bei mir nicht zu: Gestern am wöchentlichen Kartenabend im Wahn’s Inn bin ich beim Schafkopfen mit Null gestartet und hatte zum Schluss 1,50 € Gewinn. Zwischenzeitlich waren’s sogar schon weit über 4,00 €. Meine Glückssträhne hielt dann auch beim Pokern an: Einsatz vereineinhalbfacht.
    OK, ich geb zu, dass das alles (absolut betrachtet) eigentlich recht kleine Beträge sind, aber für unsere Einsätze geht da ganz schön was weiter. Außerdem hält das bei mir jetzt schon seit mehreren Wochen an (was ’n Dom auf den Gedanken bringen könnte, Fortuna wär nun auf meiner anstatt auf seiner Seite).
    Gestern Abend gab’s dann noch das i-Pünktchen: Im Wahn’s Inn gibt’s jeden Dienstag um Mitternacht ’ne Aktion, bei der dem Gewinner/der Gewinnerin die Zeche erlassen wird. Zu diesem Zweck darf jede/jeder der anwesend ist mit drei Würfeln würfeln. Der-/Demjenigen, die/der die höchste Augenzahl im Lokal würfelt, wird die Zeche erlassen. Und dieser Glückliche war gestern ich. Musste zwar in ein Stechen, aber das hab ich souverän mit 14:4 Augen gewonnen. Olé Olé.

  • Veni vidi vici.

    …zu Deutsch soviel wie „Ich kam, sah und siegte“. Beziehen tut sich dieses Zitat auf meinen gestern gehaltenen Seminarvortrag.

    In diesem Semester stand als größte zu erledigende Aufgabe das erfolgreiche Ablegen eines Hauptseminars im Hauptstudium an. Ich hab mich für das Seminar „IT-Sicherheit“ vom Lehrstuhl von Herrn Grass entschieden. Zu erledigen waren also eine Ausarbeitung (die bei mir 18 1/2 Seiten lang wurde), die ich vor zwei Wochen abgegeben habe und ein 45 minütiger Vortrag, den ich eben gestern Vormittag gehalten habe. Als Thema ging’s bei mir um „Verteilte Angriffserkennung“ (Thema VI).

    Für alle, die sich interessieren, über was ich da so alles geschrieben habe, werde ich an dieser Stelle den Link posten, unter dem alle Ausarbeitungen des Seminars zu finden sein werden, sobald diese vom Lehrstuhl online gestellt sein werden.

    Damit hab ich mein Leistungssoll für dieses Semester erfüllt und so wie’s aussieht auch noch ganz erfolgreich. Werd‘ übernächste Woche noch ’ne Medizinklausur schreiben, jedoch ist die nicht verpflichtend und deshalb ist’s relativ egal, wie ich bei der abschneiden werde.

    Nachtrag:
    Den oben erwähnten Link gibt es leider im Juli 2007 immer noch nicht. Deshalb hab ich mich entschlossen, die Dokumente meines Seminars selbst online zu stellen. Zu finden ist das Ganze hier.

  • Go Angie, go!

    Im Moment hat Deutschland ja sozusagen eine Doppelführung inne: Ratsvorsitz in der EU und selbiges nochmal für die G8. Nun hat das beides wohl mehr symbolischen Charakter, denn mehr Entscheidungskompetenz wird uns dadurch in keinem der beiden Institutionen gewährt.

    Das alles ist wohl eher symbolisch zu sehen und von uns, zumindest wenn man die EU betrachtet, wird diesbezüglich ja einiges erwartet. Dass sich die EU in einer schweren Kriese befindet, dürfte mittlerweile durchgesickert sein. Europäische Verfassung heißt das ins Wasser gefallene Kind, ohne die sich ein vernünftiges und effizientes Regieren in Zukunft schwierig gestalten wird.

    Nun hat unsere Bundeskanzlerin als Oberrepräsentantin deutscher Ratspräsidentschaft vor wenigen Tagen ihre sehr emotionale Antrittsrede verlesen in der sie das Thema EU-Verfassung und deren voran treiben explizit erwähnt.

    Es bleibt abzuwarten, ob die Erwartungen, die momentan in Deutschland gesetzt werden, erfüllt werden können. Ich hab noch so dunkel im Hinterkopf, dass bei unserer letzten Ratspräsidentschaft weder besonders viel noch besonders wenig voran ging.

    Jedoch hoffe ich als Optimist und großer Befürworter der Europäischen Union, dass die nötigen Reformen durchgesetzt werden können und natürlich würde es mich nicht stören, wenn dies unter deutscher Ratspräsidentschaft geschehen würde, also: Go Angie, go!

  • Fahrscheine bitte, Fahrscheinkontrolle!

    Oida Oida, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Seit knapp sieben Jahren wohn ich jetzt nun in Tittling und Verkehrsmittel Nummer Eins nach Passau sind neben dem eigenen Auto die Regionalbusse der RBO. In diesen sieben Jahren dürfte ich wohl um die 2500 diesen Service in Anspruch genommen haben, über den Daumen gepeilt. Ich schätz mal, dass ich pro Fahrt im Schnitt 2,00€ gezahlt habe, denn während meiner Schulzeit hatte ich ’ne Jahreskarte. Macht also ca. 5000€ Fahrtkosten in sieben Jahren.

    Auf jeden Fall wurde ich in diesen sieben Jahren kein einziges mal kontrolliert. Schwarzfahren wäre also nicht aufgefallen. Nicht aufgefallen, bis letzte Woche, da war’s dann tatsächlich mal soweit. In Ruderting stieg der Kontrolleur zu. Klar hatte ich ganz brav mein Ticket gelöst, deswegen gab’s auch keinerlei Schwierigkeiten.

    OK, ich bin mir schon im Klaren, dass man mit Fahrkartenkontrolleuren nicht jeden Schwarzfahrer erwischen kann, aber ich denk mal, 0,5% aller Fahrten könnten schon kontrolliert werden. Bei den oben erwähnten 2500 Fahrten wären dies dann zwölf (abgerundet). Dass die tatsächliche Kontrollrate um den Faktor zwölf niedriger liegt, halte ich für verbesserungswürdig! Zumindest die SWP in Passau haben’s auf die Reihe bekommen, mich zwei mal im Jahr zu kontrollieren.

  • Klimawandel.

    Irgendwie hab ich im Moment das Gefühl, dass die Medien voll von Berichten sind, die den Klimawandel thematisieren. Klar, der äußerst milde Winter und der Orkan Kyrill bieten im Moment einigen Anlass dafür, aber die Welle der zahlreichen Berichte gab’s ein paar Monate davor auch schon.

    Irgendwie scheint es jetzt tatsächlich der Fall zu sein, dass die Tatsache, dass sich unser Planet im Klimawandel befindet, an die breite Bevölkerung heran tritt. Dieser Vorgang ist eigentlich spätestens seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts bekannt, aber solange uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt, ist das Otto-Normalverbraucher herzlich wurscht.

    Dabei ist es wahrscheinlich so, dass sowohl vom Menschen verursachte Faktoren wie vermehrter Kohlendioxid- und Methanausstoß als auch natürliche Faktoren zu der extremen Wetterlage führen, wie wir sie nun seit etwa zehn Jahren global sehen und die sich definitiv in den den nächsten Jahrzehnten intensivieren wird.

    Trotz dieser Tatsache habe ich jedoch keinesfalls das Gefühl, dass die Spezies Homo sapiens sapiens (seines Zeichens der weise weise Mensch) irgendetwas Konstruktives in die Wege leiten würde, um den angerichteten Schaden einzudämmen (außer der Tatsache, dass es nun nicht mehr Klimakatastrophe sondern Klimawandel heißt).
    Dabei hat der Einzelne leider auch nicht die Möglichkeiten, die ihm suggeriert werden. Den Verzicht auf fossile Brennstoffe und den Umstieg auf regenerative können sich viele schlichtweg einfach nicht leisten, vor allem in der zweiten und dritten Welt nicht. Zwar gibt es (in Deutschland) zahlreiche Subventionen für regenerative Energien, jedoch kann das auch kein Dauerzustand bleiben.
    In einer vom Kapitalismus und Egoismus regierten Welt wird offensichtlich viel zu kurzfristig gedacht und Gewinne sind offensichtlich wichtiger als der Erhalt des einzigen Planeten im Universum, auf dem bisher organisches Leben definitiv nachgewiesen werden konnte.

    Fakt ist, dass der Klimawandel (jetzt sag ich’s auch schon) begonnen hat und die Menschheit wohl vor ihre größte Herausforderung stellen wird, die sie in ihrer jungen Evolutionsgeschichte je zu bewältigen hatte. Er lässt sich nur noch mindern, nicht mehr aufhalten aber die Menschheit akzeptiert dies wohl lieber, als etwas dagegen zu unternehmen.
    Die USA (ihres Zeichens Verbraucher von über 25% aller Energie bei nicht einmal 5% der Weltbevölkerung, von Wasser wollen wir erst gar nicht reden) juckt das alles relativ wenig, obwohl sie immer heftiger von Hurrikans, Waldbränden und Blizzards heimgesucht werden. Die europäische Union kommt nicht zu sehr viel mehr als guten Bekundungen, anstatt einen Alleingang zu machen, der besser wäre als gar nichts. China, das Schoßhündchen der Weltwirtschaft, das niemand vergraulen will, kann tun und lassen, was es will. Von Regionen der Welt wie Indien und Südamerika will ich erst gar nicht reden.

    Vielleicht führt die eingangs erwähnte vermehrte mediale Berichterstattung zu einem grundlegenden Umdenken. Ich bin zwar eigentlich Optimist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich rein gar nichts ändern wird, außer, dass der Klimawandel voran schreiten wird. Denn der Mensch scheint trotz seiner unglaublichen und unbändigen Schöpfungskraft und der Tatsache, das komplexeste Gebilde im bekannten Universum im Kopf zu tragen, nicht in der Lage zu sein, seinen Egoismus zu überwinden.

    Quo vadis Mensch?