Autor: ck

  • Zu Besuch bei Braunbär, Pinguin & dem Gäubodenfest.

    Nachdem wir vorletztes Wochenende bei den Tieren in Ortenburg waren haben meine Karin und ich heute einen Ausflug in den Straubinger Tiergarten gemacht.

    Dort gab’s diesmal mehr exotische Tiere wie Papageien, Affen und Löwen zu bewundern, mit denen man aber nicht so gut auf Tuchfühlung gehen konnte wie mit denen in Ortenburg. Trotzdem hat sich die knapp 80km lange Anreise auf jeden Fall gelohnt, denn der für Studenten ermäßigte Eintritt ist wirklich fair und für einen Zoo in unserer Gegend bekommt man eine tolle Artenvielfalt präsentiert. Es muss ja nicht immer gleich München oder Salzburg sein.

    Außerdem hamma dann bei der Gelegenheit einen Abstecher auf’s Gäubodenvolksfest gemacht, dass momentan in Straubing statt findet. Da haben meine Karin und ich gleich die Bekanntschaft mit einem Parkausraster gemacht: Nachdem wir beide unter Anweisung einer Parkanweiserin etwas unkonventionell eingeparkt hatten, regte sich ein Straubinger wie ein Rohrspatz auf, dass wir ihm seinen Parkplatz weggeschnappt hätten. Dass keine vier Meter weiter eine halbe Parkreihe (ich schätze mal fünf weitere freie Parkplätze) frei war hielt ihn nicht davon ab uns als „Arschloch“ und „Passauer Bagasch“, die Parkeinweiserin als „blöde Sau“ zu beschimpfen.

    Auf’m Fest selbst war richtig viel los. Klar am Feiertag und bei diesem Bekanntheitsgrad. Wir sind allerdings nur kurz drüber geschlendert und haben uns nicht in eines der äußerst gut besetzten Bierzelte gesetzt.

    Und da Tiere tolle Fotomotive sein können, hier die Attraktivsten:


    Meine Karin im Streichelzoo…


    …genau so wie ich.


    Meine Karin und ich sind zwar ein viel tolleres Traumpaar, dafür samma ned so schön blau.


    Nach zahlreichen Hollywoodauftritten in der letzten Zeit mach die Pinguine nun Sommerurlaub in Straubing.


    Das zweitgrößte Volksfest in Bayern: Das Gäubodenvolksfest in Straubing.

  • Vom Hundertsten ins Tausendste.

    Im Moment bin ich fleißig am lernen für meine Diplomprüfungen im Nebenfach die am 17. September und am 05. Oktober stattfinden. Den ersten von fünf größeren Lernblöcken (Magnetische Resonanz) hab ich bereits absolviert und schlage mich im Moment mit dem zweiten (Biophysik der Strahlenwirkung) herum. In diesem geht’s, wie der Titel schon sagt, um alle möglichen Formen von Strahlung und wie diese auf Organismen wirken.

    Da mich das Thema auch persönlich interessiert, lese ich auch ziemlich viel selbst nach, was jetzt nicht unbedingt mit dem eigentlichen Vorlesungsstoff zu tun hat. Dabei bin ich über zahlreichen Ecken (ganz unter dem Motto: „Wikipedia ist dein Freund“) auf einen Artikel auf wissenschaft.de gestoßen.

    In diesem Artikel geht es darum, dass Forscher Pilze entdeckt haben, die Energie zum Leben aus durch Radioaktivität erzeugte Strahlen gewinnen können. Das ist in soweit neu als dass man bisher davon Ausging, dass Organismen ihre Energie entweder aus Sonnenlicht (was übrigens auch eine Form der Strahlung ist) oder aus energiereichen Biomolekülen gewinnen.

    Wen das Thema interessiert, kann sich ja den kurzen Artikel durchlesen an dessen Ende auch ein Link auf das Originalpaper der Entdecker zu finden ist.

    Da ich wie gesagt im Moment viel am lernen für meine Diplomprüfungen in meinem Nebenfach Medizinische Informatik bin, passiert im Moment bei mir nicht all zu viel was es wert wäre, der Welt über meinen Blog mitzuteilen. Ein kleines Sommerloch sozusagen, das aber bestimmt bald wieder vorbei ist.

  • Zu Besuch bei Luchs, Wildschwein, Ziege & co.

    Am letzten Freitag war ich mit meiner tollen Meerjungfrau-Karin im Wildpark Ortenburg.

    Früher, als ich noch kleiner war, war ich da eigentlich zwei mal im Jahr mit meinen Eltern, aber das letzte mal liegt bestimmt schon zehn Jahre zurück. Deswegen bin ich da wieder mal hin, diesmal mit meiner Karin, um mir Eulen, Rehe und eine ganze Rotte Wildschweine anzusehen.

    Und es war wirklich ein sehr schöner Nachmittag denn für den günstigen Eintrittspreis ist wirklich einiges geboten: An praktisch jeder Stelle kann man die anwesenden Tiere füttern. Tierfutter lässt sich preiswert erwerben. Die meisten Tiere (Rehe, Ziegen, Hasen) laufen frei herum und als Besucher kann man richtig auf Tuchfühlung mit ihnen gehen, was ab und zu auch etwas Mut erfordert (zum Beispiel bei einem männlichen Dammhirschen). Außerdem ist der Wildpark wirklich sehr schön in eine Landschaft aus Steinbrüchen, Wald und Wiese integriert und man bekommt wirklich viele Tiere, vor allem einheimische zu sehen: Rehe, Ziegen, Hasen, Wildschweine, Näsenbären, Füche, Steinböcke, Esel, Luchse und und und…

    Auf alle Fälle ein toller Ausflug mit vielen Tieren zum Anfassen und einem fairen Eintrittspreis. Sehr (weiter-) empfehlenswert.

    Und wiedermal sagen Bilder mehr als (Blog-) Worte:


    Meine tapfere Karin beim Damhirschen füttern…


    ..und ich unter Einsatz meiner Männlichkeit beim Ziegen füttern.


    Das süßeste Foto des Tages: Ein Babynasenbär. Der wollte wirklich nur spielen.


    Die größte Eule: Ein Uhu mit buschigen Augenbrauen.


    Und gleich nochmal tapfere Karin. Diesmal bei den Wildschweinen.

  • Geschützt: Meerjungfrauen-Geburtstagsparty.

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  • Kino = VHS?

    Die beiden Filmplakate hingen neulich im Kino direkt nebeneinander. Da drängte sich bei mir der Vergleich mit der Volkshochschule auf.

    Filmplakat zum Film 'Sterben für Anfänger'.Filmplakat zum Film 'Schwedisch für Fortgeschrittene'.

  • Senfgrüner Besuch im Lindental.

    Mit etwas Verspätung gibt’s an dieser Stelle meinen Bericht zur diessemstrigen Semester-Final-Party die letzten Samstag stattgefunden hat.

    Leider gab’s ein etwas beunruhigendes Ereignis: Als ein paar von uns standen gegen halb zwölf oben auf der Terrasse von den Jungs, die auch dieses mal die Party ausgerichtet haben, als ein panischer Frauenruf durch die Nacht schallte. Alle, die auf der Terrasse standen waren sich sofort einig, dass es sich dabei um keinen Scherz von einer weiteren in der Nähe stattfindenden Party handeln könne. Auch einen zu lauten Fernseher schlossen wir aus, denn die „Hilfe, Hilfe“-Rufe waren wirklich markdurchdringend. Nachdem eine anfängliche Suche in der Nähe nix brachte, riefen wir dann sogar die Polizei, die jedoch auch nichts fand und die deshalb unverrichteter Dinge wieder abziehen musste.
    Hoffentlich war’s wirklich nur ein Schrei vom Nahe gelegenen Kühberg, der als Pärchentreffpunkt stadtbekannt ist und es dort jemand einfach übertrieben hat oder ein doch zu laut gestellter Fernseher als dass wirklich was Schlimmes passiert ist.

    Ansonsten war’s wieder ein kurzweiliger Abend (bzw. Nacht, denn die Partygemeinde löste sich erst gegen halb sechs auf). Zwar waren nicht ganz so viele Leute da wie auf der letzten Party, die gleichzeitig die Begrüßungsparty für d’Susi war, die jetzt bei den Zwillingen wohnt, aber der traditionelle Chilitopf und eine angenehme Gesellschaft entschädigten ausreichend dafür.

    Somit ist das Semester offiziell abgeschlossen. Ich bin auch schon fleißig an Lernen für meine Medizinische Informatik-Diplomprüfungen. Da werd ich dann heut Nachmittag gleich weiter machen.

  • High Dynamic Range, Teil I: Grundlagen.

    Schon vor ein paar Monaten bin ich auf das Thema High Dynamic Range in der Fotografie gestoßen (auf deutsch so viel wie „Bilder mit hohem Kontrastumfang“). Dabei handelt es sich um ein spezielles Aufnahme- und digitales Nachbearbeitungsverfahren in der Fotografie, bei der besonders spektakuläre Bilder mit, wie der Name schon sagt, hohem Kontrastumfang entstehen und die Bilder dadurch hohe Tiefe, großen Detailreichtum und teilweise sogar surrealistische Farben bekommen.

    In insgesamt drei Artikeln möchte ich ein bisschen das Thema vorstellen:

    • Im ersten Teil (also diesem hier) werde ich etwas über die Grundlagen und -prinzipien der HDR-Fotografie schreiben. Ein Einstieg in die Materie sozusagen.
    • Anschließend will ich im zweiten Teil ein kleines Tutorial präsentieren, mit dessen Hilfe sich HDR-Bilder erstellen lassen. Dazu verwende ich die Software Photoshop und das Tone-Mapping PlugIn von Photomatix.
    • Zum Abschluss will ich dann im dritten Teil ein paar Beispiele online stellen mit deren Hilfe man sich einen Eindruck der Möglichkeiten von HDR machen kann.

    Los geht’s also mit dem ersten Teil über die Grundlagen und -prinzipien der HDR-Fotografie:

    Was zeichnet HDR-Bilder aus?
    Der hohe Kontrastumfang von HDR-Bildern führt zu beeindruckenden Bildern: Sie weisen einen sehr hohen Detailgrad auf, vor allem bei Szenen mit komplexen Lichtverhältnissen. Außerdem haben diese Bilder eine hohe räumliche Tiefe und ihre teilweise überzeichneten Farben wirken fast schon surreal.

    Wie kommt es zu diesen Effekten?
    Normale (analoge und digitale) Fotografie bilden nur ein sehr geringes Spektrum des Kontrastes der Wirklichkeit ab. Ähnlich verhält es sich mit Anzeigegeräten wie Fernseher, Computermonitore und Fotopapier. Während die Wirklichkeit (mit Sonnenlicht) Kontrastverhältnisse von 1:10.000 bis 1:100.000 aufweisen kann, können oben genannte Utensilien lediglich Kontraste im Verhältnis von 1:50 bis maximal 1:1.000 darstellen.
    Hier setzt HDR an: Sie ermöglicht es, Aufnahmen mit Kontrastverhältnissen nahe an der Realität zu generieren.

    Wie erstellt man HDR-Bilder?
    Um den hohen Kontrastumfang in HDR-Bildern zu erhalten benötigt es zwei Schritte:

    1. Von der Szene die aufgenommen werden soll werden neben einem Bild mit normaler Belichtung weitere über- und unterbelichtete Bilder erstellt. Auf diese Weise erfasst man bei den überbelichteten Bildern genauere Informationen über eher dunklere Bereiche des Bildes und bei den unterbelichteten Bildern mehr Details über hellere Stellen im Bild, als das bei dem Bild mit normaler Belichtung der Fall ist.
      Je nachdem wie die Kontrastverhältnisse des Motivs sind, sind neben einem Bild mit normaler Belichtung je weitere ein, zwei oder drei über- und unterbelichtete Aufnahmen nötig, jede mit einer anderen Belichtung, um möglichst viele Details der Szenerie zu erfassen. Eine Vervierfachung beziehungsweise Viertelung der Belichtungszeit zwischen zwei Bildern ist hierbei ein guter Richtwert.
      Die Tatsache, dass von ein und derselben Szenerie mehrere Aufnahmen gemacht werden setzt jedoch voraus, dass sich die Szene währenddessen nicht ändert. Außerdem ist ein Stativ für die Digitalkamera zwingend notwendig. Darüber hinaus ist es sinnvoll, gleich digitale Aufnahmen zu machen, da die Bilder am Computer weiterverarbeitet werden müssen.
      Mit einer Software lassen sich nun die Aufnahmen in einem Bild vereinen. Dabei werden von jeden Bild die Informationen verwendet, die einen Ausschnitt des Bildes mit den meisten Details zeigt. Dieses Zusammenfügen erfolgt automatisch. Auf diese Weise erhält man den hohen Kontrastumfang des Gesamtbildes.
    2. Das so gewonnene Bild muss jedoch weiter verarbeitet werden. Schließlich beinhaltet es nun so viel Kontrast, dass dieser weder von einem Monitor noch von einem Fotodruck dargestellt werden kann. Das sogenannte Tone-Mapping rechnet das Bild sozusagen herunter und schafft es so, die Kontrastunterschiede auch auf konventionellen Anzeigegeräten anzuzeigen.

    Welche Szenarien sind besonders für HDR-Bilder geeignet?
    Man kann ganz einfach sagen: Je höher die Kontrastkomplexität der Szene, desto besser geeignet für HDR. Dies ist vor allem bei Bildern mit großer räumlicher Tiefe der Fall. Ein Gruppenbild mit einer Ebene und gleichmäßiger Ausleuchtung ist also weniger geeignet. Klassisch kann man hier drei Kategorien erwähnen:

    • Bilder mit markanten Vorder- und Hintergrund: Als Hintergrund dient hierbei oft der Himmel mit spektakulären Wolken- und Lichtverhältnissen.
    • Bauwerke, mit interessanter Architektur: Moderne Gebäude mit interessanten Formen und Ausleuchtung wirken besonders gut, ebenso wie Kirchen und Kathedralen, vor allem von innen.
    • Bilder durch Fenster: Da der Innenraum in der Regel wesentlich dunkler ist als die Landschaft außerhalb des Fensters, kann man so sehr schöne HDR-Bilder erhalten.

    Aber nur, weil eine Szene nicht in diese drei Kategorien passt heißt das noch lange nicht, dass man von ihr kein interessantes HDR-Bild machen könnte.

    Da Bilder mehr als tausend Worte sagen will ich an dieser Stelle auf zwei Beispiele linken, die auf den Seiten von Photomatix zu sehen sind. Die kleineren drei Bilder stellen das Ausgangsmaterial mit unterschiedlicher Belichtung dar, das größere dann das zusammengefügte und tonegemappte Endprodukt:
    Erstes Beispiel…

    …und ein weiteres Beispiel:

    Wer noch etwas mehr Hintergrund haben möchte, dem sei der c’t-Artikel in der Ausgabe 13/2007 auf Seite 144 wärmstens empfohlen.

    Ansonsten gibt es in den nächsten Wochen Teil II und III meiner Berichte über HDR-Fotografie.

  • Nagus‘ all in! Die Vierte.

    Fast schon traditionell fand gestern Abend pünktlich zum Ende des Semesters der Nagus‘ all in statt, seines Zeichens ein Pokerturnier, bei dem gute Unterhaltung garantiert ist. Diesmal ging’s in die vierte Auflage des Turniers.

    Als zweimaliger Gewinner und Titelverteidiger ging ich diesmal recht locker und mit wenig Erwartungen in das Event, was sich ziemlich schnell als optimale Strategie für den Abend entpuppte, denn Fortuna war mir heute Abend nicht sehr hold und ich schied als dritter von sieben Personen aus. All zu böse bin ich darüber aber nicht, denn die beste Hand, die ich an dem Abend hatte war Two-Pair. Die hab ich gespielt und natürlich verloren. Dann huifd’s hoid nix!

    Überhaupt war der Abend mehrmals geprägt von „Drilling schlägt Two-Pair“, wirklich gute Hände gab’s kaum, beispielsweise auch kein einziges Full-House. Dafür wurde schon früh aggressiv geraist, zumindest aggressiver, als man das bei den ersten drei Auflagen des Turniers erlebt hat.

    Ins Heads-Up kamen dann da Coco und da Dom, dem’s wirklich mal zu vergönnen war, um den großen Gewinn zu spielen, denn schließlich ist er ja Ausrichter des Nagus‘ all in! und kam bisher nicht in den Genuss, zu den letzten Drei am Tisch zu gehören. Zu sehen gab’s das längste Heads-Up in der noch jungen Geschichte des Nagus‘ all in! was hauptsächlich daran lag, dass die Chips relativ gleich verteilt waren und die Blinds hin und her über den Tisch gereicht wurden. Also nichts zu den gerade mal zwei Spielen im Finale des letzten Nagus‘ all in. Gegen halb Eins, so spät wie noch nie stand dann aber da Coco als Gewinner fest. Herzlichen Glückwunsch.

    Über mein frühes Ausscheiden brauch ich mich auch schon zweimal nicht beschweren denn eine Auszählung meines Kartengeldes, das ich immer an unseren dienstäglichen Kartenabenden im Wahn’s Inn, an denen wir zuerst zwei Stunden schafkopfen und dann zwei Stunden pokern, verwende hat ergeben, dass ich allein in den drei Monaten der Vorlesungszeit dieses Semesters knapp 50€ Reingewinn gemacht habe.

    Nachtrag:
    Auch der Gastgeber des gestrigen Abend Dom hat mittlerweile zur vierten Ausgabe des Nagus‘ all in! gepostet. Zu finden ist sein Bericht hier.

  • Hauptseminar IT-Sicherheit: Verteilte Angriffserkennung

    Im vergangenen Semester (Wintersemester 2006/07) hab ich mein erstes Hauptseminar abgelegt. Das Seminar lief unter dem Thema IT-Sicherheit und hierbei hab ich über verteilte Angriffserkennung referiert. Betreut wurde das Hauptseminar von Herrn Dr. Sick, welcher am Lehrstuhl für Rechnersturkturen von Herrn Prof. Dr. Grass arbeitet.

    Ursprünglich war geplant, dass alle Seminarausarbeitungen in einer großen Datei gebündelt und auf den Seiten der Universität der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nachdem jedoch knapp ein halbes Jahr nach diesem Seminar die Ausarbeitungen immer noch nicht online gestellt wurden, will ich jetzt meinen Teil des Hauptseminars der Welt zur Verfügung stellen.

    Ausarbeitung: verteilte_angriffserkennung.pdf (291 KB)
    Präsentation: verteilte_angriffserkennung.pps (430 KB)

    Bei den Downloads handelt es sich wie bereits erwähnt um die Dokumente meines letztsemestrigen Hauptseminars. Dieses Semester (Sommersemester 2007) hab ich ja, wie schon gebloggt, mein zweites Hauptseminar hinter mich gebracht. Unter dem Leittitel Multimedia-Datenbanken habe ich mich näher mit Content Delivery Networks beschäftigt. Auch zu diesem Hauptseminar werde ich Ausarbeitung und Präsentation online stellen, jedoch erst nach dem offiziellen Abgabetermin ab 12. September 2007.

  • Super-GAU.

    Den hab ich gestern Abend/Nacht erlebt (den Super-GAU). War zuerst drüben beim Tom ’n bisschen Command & Conquer: Tiberium Wars zocken und wollte dann, als ich wieder heim kam, mir den Rest der aktuellen deutschsprachigen Nip/Tuck-Folge reinziehen.

    Daraus wurde allerdings nichts, denn anstatt Windows XP zu starten präsentierte mir mein Notebook eine Fehlermeldung à la „Die Datei ntoskrnl.exe fehlt oder wurde beschädigt. Bitte installieren sie diese erneut.“. Daraufhin stelle sich heraus, dass es sich bei der eben erwähnter Datei nicht um die einzige handelte, die fehlerhafte war. Offensichtlich hatte meine Festplatte ’nen ziemlich gravierenden Becker abbekommen.

    Zu allem Überfluss lag mein letztes vollständiges Backup schon fünf Monate zurück. Klar, von den wichtigen Dateien habe ich Kopien auf CD und auf meinem Server, von meinen E-Mails oder meinen Adressen beispielsweise kann ich das jedoch nicht behaupten. Sowas kann einen ganz schön „aus der Ruhe bringen“. Außerdem hatte ich keine Lust, mein Notebook neu auf zu setzen und vor allem neu zu konfigurieren.

    Gott sei Dank blieb mir der große Totalausfall dann doch erspart. Erstmal die Windows XP-CD ins DVD-Laufwerk und von der CD gebootet, her mit der Wiederherstellungskonsole und chkdsk /p eingetippt. Das führt zu einer gründlichen Analyse der Festplatte, welche gleich ein paar Fehler meldete. Als nächstes dann chkdsk /r in die Konsole gehämmert und das Notebook für den Rest der nicht mehr all zu langen Nacht laufen lassen. chkdsk /r überprüft ebenfalls die ausgewählte Festplatte, versucht jedoch gleichzeitig als defekt erkannte Sektoren zu reparieren. Mehr dazu kann man der Hilfe zu chkdsk entnehmen.

    Auf jeden Fall konnte das meine Festplatte (zumindest vorübergehend) wieder retten. Gleich als erstes ein aktuelles Backup all meiner wichtigen und unwichtigen Daten erstellt. Ich denke, ich sollte mir aber baldest möglich eine neue Notebookfestplatte zulegen, denn die alte macht’s wohl nicht mehr all zu lange. Hatte ohnehin mit dem Gedanken einer neuen Festplatte gespielt, vor allem in Anbetracht dessen, dass 60 GB sehr wenig und 4200 Umdrehungen/Minute sehr langsam sein können.