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  • Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch…

    Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Weihnachtsfest. Möglichst viel Erholung und Entspannung sollte auch dabei sein, denn wer kann heut zu Tage noch von sich behaupten, er/sie hätte das nicht von Zeit zu Zeit nötig. So viele Wünsche wie möglich sollen in Erfüllung gehen, sodass jeder das bekommt, was er gern hätte.

    Und dann auch schon mal ein erfolgreiches und erfülltes Jahr 2007 auf dass alle guten Vorsätze umgesetzt werden können und man dann in einem Jahr zufrieden zurück schauen kann.

  • Mein persönlicher Jahresrückblick 2006.

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Tradition vieler Medien folgend, lass auch ich das Jahr nochmal Revue passieren. Aber natürlich fällt mein Rückblick etwas persönlicher aus und beschäftigt sich weniger mit den politischen, sozialen und sportlichen Ereignissen dieses Jahres.

    Karrieremäßig, wenn man das bei mir schon so nennen kann, war’s ein überaus erfolgreiches Jahr 2006: Im März hab ich mein Informatikvordiplom in drei einzelnen Prüfungen abgelegt. Zusammen mit meinen Noten aus Medizin (Nebenfach) und Mathematik war sogar ein Vordiplom mit Auszeichnung drin. Zwar bin ich mit der Zwischenprüfung erst ein Semester später fertig geworden, als es die Regelstudienzeit vorsieht, bis jetzt hat sich das aber keinesfalls als Nachteil erwiesen. Im Gegenteil!

    Eines der Highlights, naja, nennen wir’s mal Besonderheiten, dieses Jahres war der ungewöhnliche Winter gleich zu Beginn des Jahres. Dabei dürfte es sich in der Tat um wohl einen der schneereichsten seit 200 Jahren handeln. Viel mehr Schnee hätte wohl auch nicht mehr vom Himmel fallen können. Eigentlich bin ich ja ein großer Fan des Winters und auch gegen ’ne ordentliche Ladung Schnee hab ich nichts. Aber wenn selbst die krisenerprobte Bevölkerung des Bayerischen Waldes überfordert ist und massenhaft Hausdächer zusammenbrechen, hat man schon ’n grummeliges Gefühl im Bauch. Die Schneemassen hatten dann auch zur Folge, dass die letzten Reste erst im Mai verschwunden waren. Dafür wurde dann kurzerhand der Frühling übersprungen und gleich in den Sommer gestartet…

    …Denn pünktlich zur „Weltmeisterschaft im eigenen Land“ kam zum 09.06.2006 das gute Wetter, welches uns bis Anfang August verwöhnte. Aber eigentlich will ich ja gar nicht über das Wetter sondern über die WM schreiben: Dass die bei uns stattgefunden hat, dürfte wohl niemand verschlafen haben vor lauter Fanmeilen, Kliensmännern und einem erwähnenswerten dritten Platz der deutschen Nationalkicker. Auch ich war voll dabei, zumindest als Fan. Highlight war natürlich das Halbfinale, welches ich in der Regensburger Donauarena verfolgt hab. Leider blieb uns da der Sieg verwehrt. Aber auch abseits unserer Nationalmannschaft war die WM äußerst verfolgenswert. Und ein wenig Schadenfreude beim Ausscheiden der Brasilianer konnte ich mir nicht verkneifen.
    Außerdem hat die WM auch ihren moralischen Zweck nicht verfehlt: Die eher als pessimistisch geltenden (und so ganz unbegründet ist das ja auch nicht) Deutschen sind so richtig aufgetaut. Für mich als eher optimistisch eingestellten Menschen sehr schön zu sehen.
    Auf jeden Fall wohl das Highlight dieses Jahres.

    Mir selbst hab ich dieses Jahr einiges an technischen Utensilien gegönnt: neuer Fernseher, endlich eigener MP3-Player, im 21. Jahrhundert angekommen indem ich auch endlich mobil via Handy erreichbar bin, jetzt zu Weihnachten meine Digitalkamera, der Vorverstärker für mein HiFi-System (und fast müsste ich das System selbst auch noch erwähnen, denn das gab’s erst Weihnachten 2005) und meine Monsteruniversalfernbedienung. Hört sich an nach „Mein Auto, mein Boot, mein Haus“.
    Da dürfte ich für’s erste mal ausgesorgt haben. Allerdings: So ’n neuer, schön spielefähiger neuer Rechner samt schickem 19″-LCD-Monitor für 2007, das hätte schon was.

    Ansonsten hat’s dieses Jahr noch einiges an kleinem Krimskrams geboten:
    Ich bin zu ’nem kleinen Serienjunkie mutiert. OK, das trifft wohl auf recht viele zu, aber mittlerweile hab ich recht viele Stammserien, von denen ich mir immer die englischen Episoden besorge, kurz nachdem sie zum ersten mal ausgestrahlt wurden.
    Im Zuge meines Informatikstudiums hab ich mich neben meinem Nebenfach „Medizinische Informatik“ auf mein Vertiefungsgebiet „Bild- und Signalverarbeitung“ eingeschossen, welches genau mein Ding ist, auch wenn sich nicht all zu viele Studenten dafür entscheiden.
    Natürlich muss ich auch erwähnen, dass ich im Oktober diesen Blog gestartet hab und zumindest bis jetzt hab ich fleißig in regelmäßigen Abständen neue Artikel aus den verschiedensten Bereichen verfasst.
    Auch privat/familiär hat sich einiges getan. Da ist aber dieser Blog hier wohl nicht die richtige Plattform, um das der Welt kund zu tun.

    Zum Schluss möchte ich aber doch noch ’n paar „globale“ Ereignisse nennen, die für mich das Jahr 2006 ausgemacht haben. Keine Sorge, sind nur Stichwörter. Wer mehr wissen will, schaut am besten mal bei web.de vorbei. Also:

    • Die Mohammedkarrikaturen führten zu einem Sturm der Entrüstung eines Großteils der islamischen Welt gegen Dänemark, wobei viele „Zornige“ wohl gar nicht gewusst haben dürften, wo Dänemark liegt.
    • Die Vogelgrippe hat sich nicht mit einem für den Menschen gefährlichen Influenzavirus verschmolzen. Die Pandemie blieb aus.
    • Die olympischen Winterspiele in Turin bestätigten: In sich mit ’nem Metallgefährt ’nen Eiskanal hinabstürzen ist Deutschland unschlagbar.
    • Wie Abu Ghraib vorführte, sind Kriege etwas Schmutziges und Menschen nunmal keine moralisch korrekten Maschinen. Wer hätte das gedacht.
    • Der Atomstreit mit dem Iran und Nordkorea überführte (leider) wiedermal die Weltgemeinschaft, dass sie bei weitem nicht so abschreckend und handlungsfähig ist, wie man sich das wünschen würde.
    • Der FC Bayern München wurde zur Abwechslung wiedermal deutscher Fußballmeister und -pokalsieger
    • Der Problembär Bruno versetzte die südbayerische Bevölkerung in blanke Panik.
    • Im Nahen Osten demonstrierte der offene Konflikt Israel vs. Libanon und umgekehrt, wie weit man dort von Vernunft, Kooperation und einem Springen über den eigenen Schatten entfernt ist.
    • Die vereitelten Bahnbombenanschläge in deutschen Nahverkehrszügen zeigen, wie einfach sich junge Leute manipulieren lassen, zu töten.
    • Der Fall Natascha Kampusch „schockt“ nicht nur den deutschsprachigen Raum.
  • www.was-verrät-das-internet-über-mich.info

    Mag es Zufall sein oder nicht, aber in letzter Zeit stolper ich recht häufig über Artikel die sich mit der Problematik beschäftigen, dass man im Internet mehr (persönliche) Spuren hinterlässt, als einem lieb ist. Nun ist das wohl nicht katastrophal schlimm, denn wen interessieren solche Sachen außer Leute, die mich wohl ohnehin recht gut kennen.
    In diesem Zusammenhang werden in oben erwähnten Artikeln immer häufiger potentielle zukünftige Arbeitgeber erwähnt, die noch vor dem ersten Vorstellungsgespräch spezielle Abteilungen oder sogar Unternehmen damit beauftragen, das Internet nach möglichst aussagekräftigen Spuren über den potentiellen zukünftigen Mitarbeiter zu sammeln. Schließlich stehen in der Bewerbung ja nur die „offiziellen“ Sachen drin.
    Auch werden in diesem Zusammenhang immer wieder die „Social Network Sites“ erwähnt, allen voran das studiVZ, der Nr.1 Communityseite für deutsche Studenten im Netz. Die hatten in der jüngeren Vergangenheit massive Sicherheitsprobleme die es Datensuchern praktisch kinderleicht machten, auch ohne entsprechende Rechte an persönliche Daten eines Kandidaten zu kommen. Aber selbst ohne solche Sicherheitslücken stellt es keinerlei Problem da, von Seiten wie studiVZ allerlei Informationen zu ziehen. Hierbei verweise ich gerne auf folgenden Artikel.
    Das Ganze führt sogar schon soweit, dass es Unternehmen gibt die sich damit beschäftigen, Spuren ihrer Kunden im Internet zu eliminieren, wie kürzlich auf heise online zu lesen war.

    Da macht man sich sich selbst auch so seine Gedanken: Ich selbst bin auch beim StudiVZ angemeldet und besuche die Seite recht häufig. Darüber hinaus führe ich diesen Blog, der oft alles andere als sachlich ist und sehr oft meine persönliche Meinung wiederspiegelt. Von diversen Mitgliedschaften in den unterschiedlichsten Foren gar nicht zu reden. Und wer weiß, was sich von mir so alles im Internet finden lässt, was ich selbst jetzt auf die Schnelle mit den unterschiedlichsten Suchmaschinen nicht herausfinden würde.

    Anhand der Gruppen, bei denen ich im studiVZ angemeldet bin, findet man recht schnell heraus, welchen Musikgeschmack ich habe und nimmt man den zu ernst, könnte man mich durchaus für einen suizidgefährdeten schwarzen Gothic halten. Die Leute, die in meiner Freundesliste stehen, lassen sich bestimmt hervorragend dazu verwenden herauszufinden, wie mein soziales Umfeld aussieht, welche Hobbies mein soziales Umfeld hat und wie’s mit mir dann wohl aussehen wird.

    Liest man meinen Blog, könnte man aufgrund meines Türkei-EU-Beitrittsartikel mutmaßen, ich sei ein nationalistischer, anderen Kulturen gegenüber intolleranter Unverbesserlicher. Meine Artikel über PC-Spiele und Filme lassen mutmaßen, ich liebe Blut (Dexter), fahre liebend gerne zu schnell Auto (The Fast and the Furious – Tokyo Drift und Need for Speed – Carbon) und bin ein unverbesserlicher Verallgemeinerer, der möglichst radikal seine Argumente präsentieren muss.

    Die paar wenigen Internetauftritte, die ich für andere geschaffen habe, entsprechen zugegeben nicht gerade der höchsten Programmierkunst nach neuesten objektorientierten Standards und durchdachten Sicherheitskonzepten. Was, wenn jemand nun meint zu erkennen, ich sei schlampig, würde alles „quick & dirty“ erledigen?

    Dass dem alles nicht so ist und man nicht alles für bare Münze nehmen sollte was hier steht oder was andere über mich schreiben, werd ich dann in der Praxis vielleicht garnicht korrigieren können, denn zu einem persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht kommt’s dann vielleicht gar nicht mehr.

    Natürlich ist das in irgendeiner Art und Weise ein moralischer Konflikt, denn einerseits sollte jeder in seiner Freizeit das tun und lassen, was er will, solange er damit keinem schadet. Auch sowas wie freie Meinungsäußerung ist ja was ganz Nettes. Und schließlich schlägt jeder mal ein wenig über die Strenge. Andererseits kann ich auch gut verstehen, dass wenn das Internet ein so großes Sammelsurium an persönlichen Informationen bietet (die meistens auch in keinster Weise geschützt sind), dass diese auch in irgendeiner positiven oder negativen Art und Weise genutzt werden.
    Wer hat nun Schuld bei dem Ganzen? Etwa diejenigen, die das Internet im Auftrag anderer nach allen möglichen verwertbaren Informationen durchsuchen? Wohl kaum, die machen nur ihren Job. Oder die Arbeitgeber, die sich informieren, was ihre zukünftigen Arbeitnehmer so treiben? Auch eher nicht, wer kann’s denen verübeln, wenn sie sich ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten wollen. Oder etwa die Leute, von denen man die Informationen im Internet findet? Tja, dann dürfte man aber irgendwie nie was sagen und müsste sich absolut passiv im Netz verhalten, was wohl auch nicht Sinn und Zweck der Sache ist, vor allem nicht in Zeiten, wo alle Welt vom Web 2.0 redet.
    Es wird doch wohl nicht etwa so sein, dass sich in diesem Fall keinen Schuldiger finden lässt, auf dem man mit dem Finger zeigen kann???

    Auf jeden Fall hat mich oben beschriebene Problematik recht nachdenklich gemacht und ich werd‘ mir in Zukunft wohl konkrete Gedanken machen müssen, wie ich mich im Internet verhalte, ganz abgesehen von den Standardregeln der Höflichkeit.

  • Offenbarung 23: Christoph ist infiziert!

    Vor ein paar Tagen hab ich ja von dem Hörspiel Offenbarung 23 geschrieben, welches damals gerade begann, mich so richtig in seinen Bann zu ziehen.

    Mittlerweile habe ich alle zwölf bisher erschienen Hörspielfolgen durch und ich muss sagen, dass die Geschichte auf konstant hohem Niveau blieb, ja sogar noch einiges drauflegen konnte: Eine Vielzahl von untypischen und sehr überraschenden Wendungen sorgt für Entertainment XXL. Richt gute und neue Ideen machen dieses Hörspiel zu einem wirklich brandheißen Tipp!!!

    Da es zu der Hörspielreihe auch einen Roman gibt („Offenbarung 23 – Die Wahrheit ist unsterblich“ von Jan Gaspard), ich aber zu faul zum lesen bin, hab ich mir die gekürzte Hörbuchfassung „Machiavelli“ unter den Nagel gerissen. Dort übernimmt nicht T. Rex die Rolle des Hauptdarstellers sondern der ominöse Zeitgenosse Ian G., den man im Hörspiel schlecht in Gut oder Böse einordnen kann. Aber bei wem kann man das schon bei Offenbarung 23? Auf jeden Fall wird das ganze Szenario mal aus ’nem anderen Winkel beleuchtet und das bei konstant hohem Niveau.

    Ich kann also nur nochmals sagen: Offenbarung 23 und alles drum herum ist eine echte Empfehlung. Und das Jahr 2007 wird einiges an Nachschub bieten: Neben einem zweiten Roman „Offenbarung 23 – Die Wahrheit ist nicht genug“ wird es im März, Mai, September und November jeweils zwei neue Hörspiele geben.

  • Was einen Anfang hat, hat auch ein Ende: Nip/Tuck.

    Sodala, gestern lief (wohl) die letzte Episode von Nip/Tuck. Nach vier Staffeln ist nun Schluss, auch wenn Ryan Murphy, der Schaffer und Produzent von Nip/Tuck sich noch nicht so ganz festlegen möchte.

    Aus diesem Anlass möchte ich ein wenig Revue passieren lassen, denn schließlich war/ist Nip/Tuck eine meiner absoluten Lielingsserien:

    Auf Staffel eins bin ich wohl wie die meisten hier in Deutschland über ProSieben gestoßen. Am Anfang konnte ich allerdings nicht all zu viel mit der Serien anfangen: Zu viel Sex, zu viele Skandale und ’n reichlich schlechter Sendeplatz um 22.15h für ’nen (damals noch) Schüler. Aber irgendwie konnte ich doch nicht von der Serie lassen und spätestens ab Mitte der Staffel war Mittwochabend Nip/Tuck-Abend.

    Da ich damals noch nicht wusste, dass das Internet ’ne reichhaltige Quelle für amerikanische Serien ist wartete ich praktisch ’n komplettes Jahr, bis auf ProSieben die zweite Staffel anlief, welche jedoch nach der vierten Episode aus den verschiedensten Gründen abgesetzt wurde. Andere deutschsprachige Sender wie z.B. die Österreicher und die Schweizer haben’s da wesentlich besser gemacht. Aber zum Glück gibt’s ja Premiere.

    Und zum Glück gibt’s Serien-DVDs, denn zu dem Zeitpunkt, als die zweite Staffel auf ProSieben abgesetzt wurde dauerte es nichtmehr lange, bis diese Staffel auf DVD in Deutschland erschien. Und in den USA war zu diesem Zeitpunkt schon Staffel 3 gelaufen und da mir jetzt bekannt war, wie ich an die Episoden komme, habe ich mir gleich mal die komplette dritte Staffel besorgt. Dass das Ganze auf Englisch war, war kein wirkliches Problem, denn damals hab ich auch begonnen, mir Lost auf Englisch anzusehen. Also hab ich mir innerhalb von vier Tagen die komplette dritte Staffel rein gezogen, obwohl ich ja eigentlich am Lernen für mein Mathevordiplom war, was sich jedoch (glücklicherweise) nicht negativ auswirkte.

    Staffel vier bildete dann wieder eine Ausnahme, denn nun war ich von Anfang an am Ball. Heißt also: Jede Woche eine Episode, was auch ganz schön ungewohnt war, wenn man’s gewohnt ist, Nip/Tuck staffel- und nicht episodenweise zu sehen. Da bekommen Cliffhanger natürlich ’ne ganz andere Bedeutung, auch wenn die in Staffel vier eher selten gesäht waren.

    Beste Staffel war meiner Meinung nach die erste. Zwar gibt’s in dieser Staffel mit Ausnahme von Escobar Gallardo keinen richtig roten Faden (in Staffel zwei war das ja Ava, in Staffel drei der Schlitzer/Carver und in der letzten Staffel Connor und die Geschichte rund um James, Burt und Michelle), allerdings hatte die Serie da noch am meisten Stil, schockte mit ihren OPs und ausschweifenden Sexszenen und war halt eben noch neu.

    Mein Lieblingscharakter ist Escobar Gallardo, der sich praktisch durch die ganze Serie zieht, auch wenn er selbst nur in der ersten und letzten Staffel leiblich auftritt. ‚Nen Fiesling mit mehr Moral gibt’s höchstens noch bei Dexter. Aber auch die Geschichten rund um Matt und seine Veränderungen fand ich äußerst kurzweilig.

    Eine beste Folge zu finden ist schwer denn man kann ohne Übertreibung sagen, dass die meisten Folgen ein ziemlich hohes Niveau haben. Leider fällt die Serie in der letzten Staffel ein wenig ab. Besonders erwähnenswert sind eigentlich immer die Seasonfinals, die immer ziemlich viele Überraschungen hatten. Auch die Folgen, die immer ’n bisschen aus dem eigentlichen Handlungsstrang heraus fielen (z.B. die Folge in der man sieht, wie alles gelaufen wäre, wenn Julia sich für Christian und nicht für Sean entschieden hätte oder die Episode, in der das Flugzeug abstürzt in dem Julias Mum (vermeindlich?) stirbt. Leider fällt auch hier die Episode, in der man Connors Zukunft sieht ’n bisschen negativ aus’m Rahmen) waren äußerst unterhaltungsreich.

    Die Geschichten rund um Kit und Michelle haben mir weniger gefallen, dafür mehr alles rund um Matt, Kimber, Ava und natürlich der Schlitzer höchstpersönlich. Bei der Frage ob Sean oder Christian muss ich mich ganz eindeutig für letzteren entscheiden. Zwar ist Sean keinesfalls der perfekte Familienmensch, der er immer sein will, aber Christian hat halt Stil, ist der Chicksterminator und seine Spüche sind halt einfach der Hammer (zumindest im Englischen).

    Abschließend kann ich sagen, dass Nip/Tuck ’ne richtig gute Dramaserie ist mit höchstinteressanten und tiefgehenden Charakteren. Sehr abswechslungsreich ist sie auch, mit vielen Krimielementen und ’nem prägenden Stil. Wie immer sieht man so ’ne Sache mit ’nem lachenden und ’nem weinenden Auge: Schön, dass die Serie bis auf den Schluss nie ’nen richtigen Durchhänger hatte und jetzt wohl auch nimma haben wird; schade, dass es keine weiteren genialen Nip/Tuck-Episoden mehr geben wird.

    Ab Januar läuft auf FX ja Dirt, die inoffizielle Nachfolgeserie zu Nip/Tuck. Werd mir auf jeden Fall mal die ersten Episoden zu Gemüte ziehenm, vielleicht isse ja was.

  • Helden gut! Alles gut?

    Superman Returns.Als im Sommer Superman Returns im Kino lief, hab ich im Radio ’ne Kritik zum Film gehört. All zu gut viel die aber nicht aus: Der Film hätte von allem etwas, ein wenig Komödie, ein wenig Drama, ein wenig Action und bei all dem finde der Film nicht seinen richtigen Stil. Außerdem wäre die schauspielerische Leistung ned so machtig und langatmig sei er auch.

    Im Kino hab ich mir damals den Film ned angesehen, des wär er mir mit oder ohne Kritik nicht wert gewesen, denn der all zu große Supermanfan bin ich nun doch nicht. Aber da er vor ein paar Tagen auf DVD raus kam, hab ich ihn mir aus der Videothek besorgt. Da er ja auch irgendwie von den selben Machern kam, wie Batman Begins und ich den ziemlich gut fand, ging ich auch nicht ganz ohne Erwartungen in den Film.

    Da ich neugierig war, hab ich, bevor ich mir den 2 1/2 Stunden Schinken rein gezogen hab, ’n bisschen im Internet nach weiteren Kritiken gesucht. Normalerweise mach ich das nicht zu einem Film, denn ich kann immer noch am besten entscheiden, was mir gefällt und was nicht. Aber diesmal hab ich ’ne Ausnahme gemacht. Dabei ist mir aber was aufgefallen: Während die meisten deutschen Medien den Film eher negativ bewerteten (mit ähnlichen Argumenten wie oben schon erwähnt), kam er bei den meisten amerikanischen Kritikern äußerst positiv weg. Das hat mich ganz schön gewundert. Liegt das vielleicht daran, dass Superman halt ein Held ist und sowas in den USA im Moment recht gut ankommt, für Europäer das ganze aber dann doch zu schmalzig ist?

    Und wie war der Film jetzt? Meiner Meinung nach? Naja, gut fand ich ihn nicht, überhaupt nicht mein Stil was aber wohl mehr daran lag, dass ich eben überhaupt kein Supermanfan bin und auch schon die alten Filme ned soo machtig fand. Oben beschriebenes Genrewirrwarr ist mir auch negativ aufgefallen. Außerdem fand ich ihn streckenweise arg unrealistisch. OK, er ist ’n Superheld aber vor allem in Szenen ohne ihn wurde ich diesbezüglich echt enttäuscht. Das war so’n „Mission Impossible 2“-Unrealismus. Zu guter letzt hatte ich auch irgendwie an keiner einzigen Stelle des Fims das Gefühl, mal was wirklich Neues präsentiert bekommen zu haben, was man sich von so ’nem Film eigentlich erwarten kann. Dafür hab ich die Flugzeugabsturzszene recht gut gefunden (ok, ich geb’s zu, die war auch nicht ganz realitätsnah). Aber da hatte meine Anlage immerhin was zu tun und recht actionreich war die Szene dann ja auch.

  • Mathematik feat. Musik.

    Vorgestern, am Donnerstag, war ich im Passauer Scharfrichterhaus im Kabarett. Auf dem Programm stand Dietrich „Piano“ Paul.

    Aufmerksam wurde ich in einer meiner Vorlesungen gemacht als es hieß, dass es sich hierbei mal nicht um das typische politische sondern um musikalisches und mathematisches Kabarett handelt und nachdem sich einige von meinen Unispezeln gefunden hatten die mitkamen, ließ ich mich auch nicht lumpen. Unter’m Strich lief das Ganze darauf hinaus, dass bestimmt 70% der anwesenden Hörerschaft von der Uni kamen, genauer gesagt aus’m Informatik- und Mathematikbereich kamen, unter anderem auch zahlreiche Professoren.

    Aber nun zum Kabarett selbst: Thematisch ging’s rund um den geistigen Verfall der deutschen Gesellschaft, eben mit viel Fokus auf Mathemetik und Musik. Wer nun denkt, dass es sich hierbei um zwei unvereinbare Themen handelt, der sollte sich wirklich eines besseren belehren lassen. Angefangen von diversen Rechenfehlern in großen deutschen Zeitungen, über die amüsantesten Neuinterpretationen bekannter klassischer Stücke, bishin zu eigenen Erfahrungen mit der geistigen Leistungsfähigkeit angehender deutscher Akademiker war einiges geboten.
    Ich muss sagen, dass wirklich keine zwei Minuten bei dem Proramm dabei waren (welches locker über zwei Stunden dauerte), die nicht langweilig, ach was sag ich, die nicht höchst unterhaltsam waren und bei denen das Publikum nicht in schallendes Gelächter ausbrach.
    Auch meine Befürchtung, dass mir persönlich der Mathematik-, der Musikteil jedoch nicht gefallen würde, bestätigte sich überhaupt nicht. Man musste sich weder im musischen, noch im mathematischen Bereich zu Hause fühlen, um das Programm richtig gut zu finden.

    Zwar verriet ein Blick ins Publikum, dass sich einige (vor allem ältere Semester) ein kulturell anspruchsvolleres Programm erwartet hätten, diese waren jedoch weit in der Minderzahl.

    Außerdem hätte ein Blick in das Buch Pisa, Bach, Pythagoras bereits im Vorfeld einiges über das Programm verraten. Dabei handelt es sich im Grunde um das Programm in literarischer Form, allerdings eben schön zum konzentrierten Nachlesen, damit auch keiner die wirklich zahlreichen Gags verpasst wird.

    Alles in Allem muss ich sagen, dass es ein mehr als gelungener Abend war und es sich vielleicht sogar um die beste Kabarettvorstellung handelte, die ich bisher besucht hab. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mit meinem Informatikstudium nahe an der mathematischen Bildungsproblematik Deutschlands liege, aber ich denke wie bereits erwähnt, dass es auch jedem anderen richtig Spaß gemacht hätte.

    Auf jeden Fall fand ich die Vorstellung besser als die vom Josef Hader (Hader muss weg), welche zwar wirklich ihre einzelnen Höhepunkte hatte, gegen das gleichmäßig sehr hohe Niveau von Dietrich „Piano“ Paul aber doch nicht ankommt.

    Nachtrag:
    Wiedermal findet sich auch im Blog vom Dom was zu Pisa, Bach, Pythagoras von Dietrich „Piano“ Paul.

  • Christoph in der großen Stadt.

    Am heutigen Nikolaustag hat der Verein für Hochschulkontake in die TU München geladen. Genauer in das Informatikfakultätsgebäude, denn dort hatten sich einige Firmen aus dem Bereich Automtive eingefunden, um ihre Firma zu präsentieren und den zahlreich anwesenden Studenten aus ganz Bayern Rede und Antwort in Sachen Praktikas, Diplomarbeiten, Qualifikation und Jobs zu stehen.

    Leider war die ganze Veranstaltung, wie schon erwähnt, sehr auf den Bereich Automotive ausgelegt, und damit auch sehr stark auf Maschinenbau. Nichts desto trotz gab’s zwei, drei Firmen, bei denen ich auch mit meinen Spezialdisziplinen (für alle die’s ned wissen: Bild- & Signalverarbeitung, Medizinische Informatik) punkten konnte.

    Ein bisschen schade fand ich, dass bei den Unternehmsständen eigentlich nur Leute aus dem Management der jeweiligen Firmen da waren. Hätte mir mehr erhofft, auf meine zukünftigen Arbeitskollegen zu stoßen. Das hatte halt auch den Nachteil, dass viele Fragen, die ins technische Detail gingen, nicht immer beantwortet werden konnten.

    Das war’s aber auch schon mit Negativem: Alles in Allem war die Veranstaltung in meinen Augen ein voller Erfolg. Ich hab viel erfahren, was ich wissen wollte und hab ganz nebenbei mal die TU München zu Gesicht bekommen. Die war wirklich sehr beeindruckend: Allein bei dem Informatikerkomplex können unsere BWLer (nein, diesmal hab ich nix gegen die, die müssen nur herhalten, weil’s eben die stärkste fraktion in passau sind) einpacken. Und die beiden Rutschen im Gebäude waren natürlich auch ein Highlight. Darüber hinaus hat’s ja auch schon den ein oder anderen Informatikprofessor aus Passau an eben diese TU verschlagen.

  • Kassensturz Teil 1: Vorbereitungen.

    Da ich (wie wohl die meisten Menschen dieses Planeten) oft das Gefühl habe, zu wenig Bares im Geldbeutel und zu wenig Digitales auf’m Girokonto zu haben hab ich mir gedacht, mal ’ne Art Haushaltsbuch zu führen um zu sehen, wo denn meine schwerst verdienten Kröten so hinhüpfen.

    Das Ganze hat nicht den Sinn, irgendwann mal aufgrund des Haushaltsbuches an irgendwelchen Stellen Einsparungen vorzunehmen, wenn ich erkenn‘, dass ich für irgendwas überdurchschnittlich viel ausgebe sondern eben vielmehr festzustellen, in welchen Bereichen ich wieviel ausgebe.

    Dazu ordne ich jede Ausgabe einer von neun Kathegorien zu:

    • Einen nicht unerheblichen Teil machen wohl meine Furtgehkosten aus. Darunter fallen Eintritte, Getränke und halt die Sachen, die man bei Furtgeh so braucht.
    • Da ich ja meistens in der Stadt und nicht zu Hause bin, muss ich dort natürlich auch für mein leibliches Wohl sorgen. Zu den Essenskosten zählen also Ausgaben für Mensa, Restaurants und so weiter.
    • Ich will immer auf’m neuesten Stand in Sachen Filmen und PC-Spielen sein. Deshalb bin ich Stammgast in der örtlichen Videothek. Natürlich kostet das auch das ein oder andere Sümmchen.
    • Daneben gibt es aber auch Spiele/Filme/Serien, die ich für mich im Original kaufe und die ich somit nicht aus der Videothek ausleichen muss, dafür aber den Händler bezahlen „darf“.
    • Was bei Frauen Schuhe und Klamotten sind, sind bei Männern technische Utensilien. Hier mal ’ne neue Komponente für den PC, da mal ’n neues Schmuckstück für die Fernsehanlage. Aber natürlich sind solche Sachen nicht ganz billig. Zusätzlich fallen unter diese Kathegorie auch regelmäßige Kosten wie z.B. Handykosten oder die jährliche Gebühr für mein Webhostingpaket.
    • Ganz egoistisch bin ich natürlich nicht, deswegen hab ich auch das ein oder andere Geschenk zu verteilen, ob Feier- oder Geburtstage. Und da ich ja so viele Freunde hab, bei denen ich auf Geburtstagsparties eingeladen werde, dürfte da einiges zusammen kommen *selbstironisch*.
    • Dann gibt’s noch sonstige freizeitliche Aktivitäten wie z.B. der Urlaub oder ganz allgemein mal ’n Ausflug, z.B. mal zum Kegeln oder ins Thermalbad.
    • Als Informatiker hockt man ja die meiste Zeit rum. Sportliche Abwechslung muss also sein. Unter diesen Punkt fallen z.B. Eintritt für’s Schwimmen, Kosten für Skipässe und dergleichen.
    • Zu guter letzt gibt’s noch die Bedarfssachen wie beispielsweise Büromaterialien und CD-/DVD-Rohlinge, die halt einfach angeschafft werden müssen.

    Man sieht schon, dass ich noch zu Hause bei Mama wohn denn Standardkosten wie Miete, Strom/Wasser, Nachrungsmittel im Allgemeinen, Auto, Klamotten usw. tauchen in meiner Kalkulation (noch) nicht auf.

    Mitte September hab ich mit den Aufzeichnungen begonnen, nach ’nem halben Jahr will ich dann die ersten Auswertungen machen. Viel früher hat das glaub ich auch noch keinen Sinn denn so viele Einzelposten hab ich nun auch nicht und ansonsten würden einmalige, kostspielige Ausnahmen das Gesamtbild zu sehr verzerren.

  • Die Medizin wird’s schon richten.

    „Zwei Dinge sind meiner Meinung nach unendlich: Das Universum und die Dummheit des Menschen. Beim Universum jedoch bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Dieses mehr oder minder korrekte wiedergegebene Zitat wird dem Physiker Einstein zugeordnet. Zwar bin ich nicht der Meinung, dass die Dummheit des Menschen unendlich ist, bei dessen Unvernunft bin ich mir da aber ab und zu nicht ganz sicher. Konkret geht es mir diesmal darum zu zeigen, wie überaus unvernünftig der Mensch an sich und Sonnenanbeter und Raucher im Allgemeinen mit ihrerer und teilweise der Gesundheit anderer umgehen.

    Dass die „gesunde Bräune“ alles andere als gesund ist, ist unter Fachleuten absolut unbestritten. In Zeiten von globalem Ozonloch hat die Strahlenexposition von UV-A- und UV-B-Strahlung so stark zugenommen, dass ein mittellanges Aufhalten in der Sonne niemanden mit weißer Haut mehr zu empfehlen ist.
    Nur irgendwie ist das an unserer Gesellschaft vollkomen vorbeigegangen. Da muss im Sommer jede Sonnensekunde zum Sonnenbaden ausgenutzt werden und anstatt sich im Urlaub etwas von der regionalen Kultur und Landschaft zu gönnen muss man sich den Pelz bräunen wo und wann’s auch nur geht. Dass aber eben dies zu Hautkrebs führt, ist zwar irgendwie jedem klar, hält aber die Meisten keineswegs davon ab. Dabei ist Bräunen eigentlich eine Stressreaktion der Haut und daher alles andere als gesund. Viele haben meiner Meinung auch die Vorstellung, dass Hautkrebs kein wirkliches Problem darstellt: Kann man ja einfach rausschneiden. Dabei bleibt jedoch meist ein ziemlich großes Loch in der Haut zurück und dass Hautkrebs der wohl am agressiv metastasierende Krebs überhaupt ist, weiß wohl keiner. Und hat man erst solche Metastasen, sieht’s ziemlich düster aus. Sowas führt nämlich früher oder später zu ’nem alles anderen als schönen Tod. Die Einzelheiten erspar ich (ausnahmsweise) meiner Leserschaft.
    Wer nun denkt „aber ich crème mich ja ein, da kann ja nichts passieren“, den muss ich leider enttäuschen: Sonnencrème hilft nur gegen Sonnenbrand, also die unmittelbare Reaktion der Haut auf zu intensive Sonneneinstrahlung. Hierfür verantwortlich ist die UV-A-Strahlung, die die meisten Sonnencrèmes auch brav herausfiltern. Für den Hautkrebs verantworlich ist jedoch die UV-B-Strahlung (außer man hat zu oft oder zu intensiv ’nen Sonnenbrand), die sich von ersterer so unterscheidet wie rot von grün. Und trotz vollmundiger Werbung gibt es praktisch kein erschwingliches Produkt auf dem Markt, welches effektiv gegen diese Form der Energie schützt.

    Im Moment wird ja wieder vermehrt eine Diskussion über ein Rauchverbot an öffentlichen Stätten, zumindest aber in der Gastronomie debattiert. Fakt ist, dass Rauchen für ein Drittel aller Krebserkrankungen verantwortlich ist, das Herz schädigt, den Blutdruck steigert, die Leistungsfähigkeit mindert, das Gehirn von Nikotin abhängig macht, praktisch jedem Organ Schaden zufügt und die Haut altern lässt, um nur ein paar wenige Konsequenzen zu ändern. Das gilt sowohl für Aktiv- als auch für Passivraucher und das ist keine schlechte Gewissenmacherei sondern unwiederlegbarer Fakt. Warum sich die Politik trotzdem schwer mit einem Rauchverbot tut ist mir in Folge dieser Argumente vollkommen schleierhaft. Jeder Mensch, der täglich eine zweistelliuge Anzahl von Glimmstingeln konsumiert, verliert für je zwei Jahre Rauchen mindestens ein Jahr seines Lebens. Wohlgemerkt mindestens.
    Nichts desto trotz halten auch die hohen Tabakpreise die Leute nicht davon ab, sich selbst aktiv zu vergiften. Ist da die Sucht (oder oft viel mehr die Gewohnheit) so viel größer als die menschliche Vernunft, die uns ja unter anderem vom Tier unterscheiden soll?
    OK, ich muss zugeben, dass ich in meinem Leben auch schon das ein oder andere mal meine Lunge mit Teer, Blausäure, Nitrosaminen, Nikotin und weiteren weit über 100 krebserregenden Stoffen geflutet habe. Zusätzlich gönne ich mir so einmal im Monat (je nachdem ob’s was zu feiern gibt oder nicht) eine Zigarre. Jedoch verzichte ich mittlerweile vollständig auf Zigarretten und bei den Zigarren erspare ich mir immerhin die Giftstoffe, die durch die Aromastoffe entstehen.

    Wie ich jetzt auf diese Thematik komme, wo doch im Moment (mehr oder weniger) offensichtlich Winter ist und sich deshalb die Sonne ohnehin nicht all zu oft zeigt? Naja, als angehender Medizinquaksalber bekommt man in der Vorlesungen so einiges mit. Ob ich damit wie viele andere vor mir nur schocken will um die Leute aufzurütteln? Ja, eigentlich schon und es ist mir eigentlich auch ganz egal, wie effektiv das Ganze ist und ob die betroffenen Leute das ohnehin schon wissen. Das ist nunmal eben meine Art, auf schwerwiegende und verdrängte Probleme hinzuweisen.