Schlagwort: Joggen

  • Des Läufers neue Schuhe.

    Olympische Ringe.Nachdem ich mich im Dezember winterfest für’s Joggen gemacht habe, war’s nun endlich an der Zeit, mich mit vernünftigem Schuhwerk auszustatten.

    Bisher habe ich einfach meine normalen Sportschuhe für draußen zum Laufen verwendet. Da ich aber mittlerweile sehr häufig der Leibesertüchtigung auf zwei Beinen fröhne, bei der man möglich schnell einen Fuß vor den anderen auf langer Strecke setzt, litten meine alten Schuhe an deutlichen Auflösungserscheinungen. Und genau schon wie im Dezember hatte ich mir gesagt, dass jetzt die richtige Gelegenheit ist, mir was Anständiges anzuschaffen. Das darf dann ruhig auch mal ein bisschen mehr kosten, denn die Schuhe kommen wirklich häufig zum Einsatz und Qualität zahlt sich dann doch auf Dauer aus.

    Also ab in die Stadt zum regionalen Intersport. Hab mir dann auch ’ne richtig gute Beratung geben lassen mit Laufbandanalyse und allem drum und dran. Dabei wurde beispielsweise festgestellt, dass mein Bänderriss von vor fast zwei Jahren durchaus Auswirkungen auf meine Laufbewegung hat, zumindest auf den damals betroffenen linken Fuß. An dieser Stelle ein großes Lob an die wirklich persönliche, ausführliche und professionelle Beratung vor Ort.

    Meine Wahl fiel dann auf den Kayano 14 von Asics in der Farbe blau, wie man ihn auch links oben bewundern kann. Natürlich voll das technisch hochgezüchtete Teil mit Gelpolstern und Stabilisatoren an allen Ecken und Enden.

    Der musste selbstverständlich gleich am gestrigen Kauftag getestet werden. Also ab auf den bekannten Donau-Ilz-Radweg vor der Haustür und dabei gleich mal der Härtetest auf der geteerten Strecke. Und siehe da: Sofort mal meine persönliche Bestzeit auf 10 Kilometer pulverisiert (erstmals unter einer Stunde). Außerdem zahlt sich die teure Technik wirklich aus, wie ich finde. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass meine Gelenke wesentlich besser geschont wurden, als das bisher der Fall war.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich für’s Joggen jetzt echt perfekt ausgestattet bin: Zu Pulsmessuhr und Winterklamotten haben sich jetzt abschließend richtig gute Laufschuhe gesellt.

  • Joggen 2.0.

    Als ich mir vor gut einem Jahr beim Fußball im linken Fuß das vordere Außenband an- und das mittlere Außenband durchgerissen hatte stand für mich fest, dass ich im Frühjahr, wenn wieder alles gut verheilt ist, richtig mit Sport anfangen will, ja sogar muss. Schließlich wächst so ein Außenband von allein nicht mehr zusammen und eine Operation ist in solchen Fällen eher unüblich. Und da zwei Außenbänder natürlich nicht so gut halten wie drei, wollen die verbleibenden stark und fit trainiert werden. Also beschloss ich im Frühjahr diesen Jahres, nach mehreren Jahren der sportlichen Ebbe, intensiv mit’m Joggen anzufangen, worüber ich an dieser Stelle ja schon mehrfach berichtet habe. Die Joggingstrecke direkt vor der Haustür kam mir da natürlich nur recht.

    Ich war auch wirklich sehr viel unterwegs, denn zu den 932 Anfangskalorien sind mittlerweile weitere 84.937 dazu gekommen, oder eigentlich viel mehr verbrennt worden. Jedoch ebbte das Joggingverhalten mit unterschreiten der 5°C-Marke Mitte Oktober sehr rasch ab. Klar, da kann man nicht einfach mehr mit kurzer Hose und Baumwoll-T-Shirt raus, auch wenn man ’nen Puls von 165 Schlägen pro Minute hat. Kommt dann da ein kleiner Windstoß, wünscht man sich ganz schnell die Klimaerwärmung her.

    Tja, aber dieses „nicht mehr joggen“ bekam mir gar nicht gut: Nicht, dass ich klopsiger geworden wäre, das überhaupt nicht. Aber kaum gab’s den ersten Schnee, wurde ich auch gleich so richtig krank, was ich eigenlich seit Jahren nicht mehr war. Also so richtig richtig krank. Und meine derzeitige kleine Winterdepression schieb‘ ich auch hauptsächlich auf den reduzierten Sport.

    Also musste eine Lösung her und da Weihnachten vor der Tür steht und ich noch kein Geschenk für mich wusste, dass ich mir wünschen könnte dachte ich mir, ich wünsch mir tolle Klamotten zum Joggen in der kalten Jahreszeit. So richtig tolle sündhaft teure Spezialteile mit „Schweiß nach Außen leit‘, Wind abweis‘, warm halt’“-Effekt. Meine Wahl viel dann natürlich auch auf das Beste vom Besten von Odlo und Löffler, denn für einen selbst ist natürlich nichts zu teuer.

    So, und letzten Donnerstag war’s dann soweit: Die neuen Klamotten mussten dann gleich mal in einem Härtetest eingeweiht werden. Temperaturen um den Gefrierpunkt, mäßiger bis auffrischender Wind, nur der Regen hat gefehlt. Aber Moment mal, ist denn heut‘ schon Weihnachten? Naja, eigentlich ned, aber meine Mum, die Hauptsponsor der Joggingausrüstung war hat gemeint, dass das schon in Ordnung geht, wenn ich die High-Tech-Sachen schon vor der Bescherung nutze.

    Und tatsächlich: Die Investition hat sich voll und ganz gelohnt denn mir war weder zu kalt, noch könnte ich mich beschweren, dass mir die Soße herunter gelaufen wäre. Da macht der Sport wieder richtig Spaß und der Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Ausrüstung“ bekommt richtig Bedeutung. Ich war zwar noch nicht so schnell unterwegs wie im Sommer ich werd‘ eines meiner Ziele von 100.000 verbrutzelten Kalorien in diesem Jahr wohl nimma schaffen, das ist aber weiter nicht schlimm, denn solang kein Schnee liegt kann ich endlich wieder zum Joggen gehen, HURRA!

  • Durch Wind und Wetter.

    Mittwoch, 04.07.2007, 19.53 Uhr. Irgendwo zwischen Witzmannsberg und Tittling, Bayern, Deutschland, Europa, Erde (der dritte Planet von Innen in unserem Sonnensystem). Strömender Regen, Gewitter mit Blitz und Donner. Mittendrin, joggenderweise: Ich.

    Recht abenteuerlich war das gestern Abend beim Joggen. Die letzten vier Kilometer öffnet der Himmel seine Schleusen, und zwar so, dass sie nicht weiter aufgehen. Der Donau-Ilz-Radweg (was früher die Bahnstrecke Deggendorf-Kalteneck war) nimmt sumpfige Strukturen an, vor lauter Regen sieht man keine 50 Meter weit. Kein trockener Quadratmillimeter lässt sich mehr an mir finden, als ich zu Hause ankomme, im Gegenteil: Meine Klamotten lassen sich richtig kräftig auswringen. Immerhin hat’s der MP3-Player überlebt.

    Aber wer bis zum Herbst die Strecke Tittling-Kalteneck hin und zurück in einem Stück schaffen will, der muss halt trainieren. Insgesamt ist die Strecke 17 Kilometer lang, die erste Hälfte geht’s kontinuierlich 250 Höhenmeter bergab, dafür geht’s dann zurück kontinuierlich 250 Höhenmeter bergauf. Jeden Monat will ich zwei Kilometer mehr schaffen, im Moment steh ich bei vierzehn, hab also fast mein Ziel erreicht. Zwei mal die Woche geht’s raus auf den Donau-Ilz-Radweg zum trainieren.
    Optimal ist, dass auf der Hälfte der Strecke ’n Klärwerk steht, bei dem man auch parken kann. Da kann man dann gut ’n paar Wasservorräte im Auto deponieren, die bei so ’ner langen Joggingstrecke absolut von Nöten sind (vorausgesetzt, es regnet nicht so sintflurartig wie gestern, da musste man nur den Mund aufmachen). Deswegen park ich immer da, lauf erstmal je viereinhalb Kilometer hoch nach Tittling und wieder zurück, mach Trinkpause und will’s dann eben schaffen, je vier Kilometer runter nach Kalteneck und wieder zurück zun laufen.
    Auf der ganzen Strecke verbrutzelt man dann je nach Geschwindigkeit (will das Ganze in unter zwei Stunden schaffen) um die 2000 kcal, was immerhin dem Minimum entspricht, was eine erwachsenen Frau täglich zu sich nehmen soll.

  • So schön, schön war die Zeit…

    Sodala, heute is d’Uni wieder losgegangen. Das bedeutet, dass neun Wochen traumhafte Ferien zu Ende sind.

    Waren ja die letzten Ferien, bevor’s im Sommer dann so langsam mit meinen Diplomprüfungen los geht, deswegen musste die freie Zeit maximal entspannt werden. Mal ein wenig resümieren, was ich in den letzten Wochen so getrieben hab:

    • Die ersten fünf Staffeln 24 reingezogen. Die bisher von der sechsten Staffel erschienenen Folgen hab ich mir schon mal vorsorglich besorgt.
    • Vier Rechner/Server neu aufgesetzt.
    • Titan Quest durchgespielt und von Add-On die Hälfte.
    • Angefangen, Command & Conquer 3: Tiberium Wars zu zocken.
    • Viel ausgeschlafen und mit meiner Karin unternommen.
    • Viereinhalb Tage Schiurlaub in Hinterstoder.
    • Viel gejoggt, Fußball- und Volleyball gespielt und dabei fünf Kilo Fett verbrannt (dürfte sogar ’n bisschen mehr gewesen sein, denn ein wenig Muskelmasse wird wohl auch dazu gekommen sein).
    • Mit meinem Hauptseminar für dieses Semester angefangen und meine Gliederung erfolgreich absegnen lassen.
    • Meiner neuen Nachhilfeschülerin erfolgreich durch ihre letzte Schulaufgabe geholfen.
    • ‚Nen Abstecher zu meiner Tante nach Thüringen und anschließend zum Corny nach Erlangen.
    • In München mit neuen Klamotten eingedeckt und bei der Gelegenheit ’nen Abstecher ins Sealife gemacht.

    Naja, das heißt ja jetzt nicht, dass mein Leben von gestern auf heute grauenhaft geworden ist. War schon wieder schön, meine ganzen Unileute heute zu treffen. Und bei dem schönen Wetter ist ja im Moment auch einiges geplant: Donnerstag ab in’s Rusticana, am Freitag muss ich meinen Titel beim Nagus‘ all in! verteidigen und am Samstag findet bei den Zwillingen traditionell die Semester-Opening-Party statt.

  • Je schlechter das Wetter,…

    War heut Nachmittag beim Joggen. Eigentlich hab ich das mehr zur Besänftigung meines schlechten Gewissens gemacht, denn mit meinem Hauptseminar geht’s nicht so zügig voran, wie ich das eigentlich vorhatte. Also dann ab zur Leibesertüchtigung, immerhin für den Körper was Sinnvolles tun.

    Dabei jogge ich im Moment immer acht bis zehn Kilometer auf dem neuen Donau-Ilz-Radweg, der praktisch vor meiner Haustür vorbei läuft. Früher was das die bayerwäldliche Bahnverbindung von Passau nach Deggendorf, die aber schon seit Jahrzehnten still gelegt ist.

    Auf jeden Fall ist mir heute aufgefallen, dass richtig viel los auf’m Radweg war: Ein paar Kinderwagen schiebende Mütter, ein paar andere Leute die beim Joggen fit bleiben wollen, ein paar Spaziergänger, der Förster und die weibliche tittlinger High-Society beim Nordic Walking.
    Und das bei 3°C und heftigem Schneegestöber. Dabei noch recht straffer Wind. Am Wochenende, als das Wetter noch wesentlich freundlicher war, war nicht so viel wie in den letzten beiden Tagen los. Hat die tittlinger Bevölkerung etwa noch Wintersehnsucht? Oder ist kaltes Wetter der neueste Wellness-Trend?
    Auf jeden Fall hab ich fest gestellt, dass man nahe dem Gefrierpunkt den Puls schön konstant über 150 Schlägen pro Minute halten sollte.

  • 932 kcal.

    Eines meiner zahlreichen Geburtstagsgeschenke war ’ne Pulsmessuhr von Polar. Vielen Dank nochmals an meine Gäste dafür!!! Natürlich kann die Uhr noch viel mehr als nur Puls messen, obwohl es sich bei der Polar M31 noch um eine der kleineren Uhren handelt.

    Neben Pulsmessen wird auch die Zeit aufgezeichnet, in der man sich in seiner „OwnZone“ befindet, ein Bereich der optimalen Fett- und Kohlehydratverbrennung (wer sich noch düster an den Biologieunterricht entsinnt, wird sich noch düster an aeroben und anaeroben Kohlehydratabbau erinnern.).
    Darüber hinaus berechnet die Uhr auch den Wert der verbrannten Kilokalorien während des Sports und den Fettanteil davon.

    Nun hatte ich am Wochenende endlich Zeit, die Uhr mal so richtig zu testen. Zam mit’m Tom ging’s zwei große Runden um den Rottauer See, was etwa 8 km entspricht. Dank des milden Winters ist das im Moment überhaupt kein Problem. So hatten wir auch Gelegenheit, die neuesten „Biberschäden“ zu begutachten. Natürlich hat mich interessiert, wieviel Energie man so braucht, bei 8 km Joggen und wie der Titel schon sagt: 932 kcal waren’s.

    Das hat mich dann doch positiv überrascht, hätte vermutet, dass der Wert nur etwa bei der Hälfte liegt. Schließlich braucht ein männlicher Erwachsener täglich mindestens etwa 2000 kcal an Grundumsatz.

    Auf jeden Fall hab ich da zum Geburtstag ’n schönes Spielzeug bekommen. Und das auch noch mit ’nem guten Hintergrund, da macht’s Joggen gleich doppelt Spaß.