Eine positive Überraschung: The Fast and the Furious – Tokyo Drift.

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The Fast and the Furious - Tokyo Drift.So langsam pilgern die Blockbuster des Sommers (Ice Age 2, Sakrileg, Fluch der Karibik 2, Mission Impossible 3) in die Videothek. Da ich eigentlich keinen der Filme im Kino gesehen habe, die mich aber eigentlich alle interessieren, bin ich im Moment zweimal die Woche beim Mike, um mir die neusten Silberscheibchen unter den Nagel zu reißen.

Gestern war dann unter anderem „The Fast and the Furious – Tokyo Drift“ dran, der dritte Teil der „The Fast and the Furious“-Reihe. Da keiner der Originalschauspieler mehr dabei war und die anderen beiden Teile ja ’nen wahren Hype in Sachen „Pimpen“ ausgelöst haben, hatte ich mir nicht all zu viel von dem Film erwartet. Wahrscheilich wär’s nur ’n hinterher geschobener weiterer Teil zum Geld machen, mit der einzigen Neuerung, dass das ganze jetzt in Japans Metropole schlechthin stattfindet.

Aber anders als erwartet wurde ich äußerst positiv überrascht: Klar, philosophische Dialoge und eine bestsellerwürdige Story braucht man sich jetzt nicht erwarten, dafür aber Popcorn- und Actionkino vom Feinsten. Die Rennen sind richtig gut, schon allein, weil’s diesmal auch jede Menge Unfälle gibt. Klar, beim Driften und Rasen durch die Rushhour Tokios. Am besten hat mir jedoch der Soundtrack gefallen: Von so ’ner Fortsetzung hätte ich mir wieder typisch amerikanischen Gangster-Hip-Hop erwartet aber weit gefehlt: In der ersten Hälfte des Films sind die Rennen mit richtig guten und vor allem harten Techno-Beats unterlegt, das ganze geht schon stark Richtung Gabber. Gepaart ist das ganze mit modernem Asia-Syntie-Pop/Hip-Hop. Cute-Schoolgirl-Style halt. Auf jeden Fall mal was erfrischend Neues für ’nen Mainstreamfilm und die Rennen gewinnen durch die harten und schnellen Techobeats nochmal einiges mehr an Dramatik und Geschwindigkeit. Mein Subwoover hatte auf jeden Fall einiges zu tun!

Für Freunde des Proll- und Actionkinos auf alle Fälle sehr sehenswert und die eineinhalb Stunden sind doch sehr schnell verstrichen gestern. Und zum Schluss gibt’s ein freudiges Wiedersehen mit ’nem Charakter aus dem ersten Teil!

Kommentare

Ein Kommentar zu „Eine positive Überraschung: The Fast and the Furious – Tokyo Drift.“

  1. […] Dafür gefällt mir ganz allgemein der Stil, den der zenhte Teil der “Need for Speed”-Serie präsentiert: Weg vom Hip-Hop-Gangster-Style hin zu mehr Neuem. Hab das ja auch schon in meinem Post zum aktuellen “The Fast and the Furious”-Film positiv bemerkt, den Carbon an vielen Stellen kopiert. Allerdings hatte ich bei “Most wanted” das Gefühl, dass der Soundtrack umfangreicher war. Muss halt die eigene Musiksammlung herhalten. […]

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