Kategorie: Sport

Meinungen und private Erlebnisse aus dem Bereich Sport.

  • Zurück in die Kindheit: Radtour zum Moldaustausee.

    Gestern habe ich eine sehr schöne Kindheitserinnerung nacherlebt. Zusammen mit’m Steffen bin ich von der deutsch-tschechischen Grenze mit’m Fahrrad durch den Böhmerwald zum Moldaustausee geradelt. Eine ähnliche Strecke bin ich vor vielen Jahren schon mal zusammen mit meinem Dad und Bekannten der Familie gefahren, was mir aufgrund der tollen Nationalparklandschaft in bester Erinnerung blieb. Aus diesem Grund war’s nun an der Zeit, dieses Erlebnis gestern zu wiederholen.

    Los ging’s in der Früh in Neureichenau. Von dort aus fuhren wir auf dem Adalbert-Stifter-Radweg nach Haidmühle und dort über die deutsch-tschechische Grenze. Nächste Station war Stožec, von wo aus uns der Radweg in einem großen Bogen entlang der Eisenbahnstrecke nach Nová Pec führte, dem nördlichsten Zipfel des Moldaustausees. Nächstes Etappenziel war Přední Zvonková weiter im Süden und anschließend bei Bližší Lhota wieder zurück an den See. An dieser Stelle war die Hälfte unserer Tour geschafft und wir strampelten wieder direkt zurück nach Nová Pec, ohne den kleinen Umweg über Přední Zvonková. Ebenfalls auf einer anderen Route war der vorletze Tourabschnitt wieder Haidmühle. Ohne ’n Steffen hätte ich aber da beim besten Willen nicht mehr zurück zur Grenze gefunden, da die Radwege dort sehr verkreuzt sind. Letztendlich galt wieder Neureichenau als Endziel zu erriechen. Insgesamt etwa 80 Kilometer.

    Die Strecke war doch etwas anspruchsvoller. Schließlich liegt der See auf etwa 700 Meter über dem Meeresspiegel, die höchsten Stellen im Böhmerwald, die wir besuchten, auf knapp 1000 Meter. Dazwischen gings die ganze Zeit mal mehr mal weniger steil bergauf/bergab. Dafür war die Landschaft wirklich grandios. Zwar ist man umgeben von Fichtenmonokulturen, die sind aber unterbrochen von zahlreichen Hochmooren, Bächen und natürlich dem lang gezogenen Stausee. Aus kindheitserinnerungstechnischer Sicht war die Tour deshalb ein voller Erfolg.

    Wettertechnisch hätte es auch schlimmer kommen können. Mit Fahrtwind war’s auf der einen Seite oft mehr als frisch, da wir aber sehr flott unterwegs waren und es wie gesagt eine recht bergige Strecke war, wurde uns auf der anderen Seite nicht so schnell kalt. Und es regnete bis auf zwei kleinere Schauer nicht. Darüber hinaus hatten wir aufgrund mangelden Nebels meistens auch eine tolle Aussicht. Baden konnten wir aber natürlich nicht mehr, was bei der Erstauflage in meiner Kindheit schon noch der Fall war. Naja, da war’s ja auch Hochsommer und nicht Ende September.

    Genau bei der Hälfte der Strecke im am weitesten entfernten Ort Bližší Lhota musste uns auch der Unfall des Tages passieren: Da Steffen blieb an seinem Fahrrad hängen und kippte in einem lauten Knall um. Dabei zog er sich nicht nur eine große Kniewunde zu sondern zerdepperte auch noch seinen Fahrradsattel, was die Rückreise für ihn wesentlich anspruchsvoller machte.

    Abschließend kann ich sagen, dass das gestern wirklich eine wunderschöhne Fahrradtour war und es sich trotz der großen Anstrangen wirklich mehr als gelohnt hat: Tolle Landschaft (sehr urig bis auf die Fichtenmonokulturen) und toller Radweg (sehr abwechslungsreich) mit vielen Alternativen.


    Steffen und ich zu Beginn unserer Radtour am deutsch-tschechischen Grenzübergang bei Haidmühle.


    Der Moldaustausee ist erreicht. Bei Nová Pec mündet die Moldau vorerst in den See.


    Weiter unten am See bei Bližší Lhota.


    Mittagspause. Gäste hatten wir auch.


    Kann man auf dem verkleinerten Bild leider nicht mehr so gut erkennen, aber man merkte doch, dass wir in den Bergen unterwegs waren: Links 731 Meter Seehöhe, rechts 911 Meter Seehöhe. Was man aber sehr gut erkennen kann ist die zwar romantisch anmutende aber nicht immer hilfreiche Beschilderung in alle Richtungen.

  • Des Läufers neue Schuhe.

    Olympische Ringe.Nachdem ich mich im Dezember winterfest für’s Joggen gemacht habe, war’s nun endlich an der Zeit, mich mit vernünftigem Schuhwerk auszustatten.

    Bisher habe ich einfach meine normalen Sportschuhe für draußen zum Laufen verwendet. Da ich aber mittlerweile sehr häufig der Leibesertüchtigung auf zwei Beinen fröhne, bei der man möglich schnell einen Fuß vor den anderen auf langer Strecke setzt, litten meine alten Schuhe an deutlichen Auflösungserscheinungen. Und genau schon wie im Dezember hatte ich mir gesagt, dass jetzt die richtige Gelegenheit ist, mir was Anständiges anzuschaffen. Das darf dann ruhig auch mal ein bisschen mehr kosten, denn die Schuhe kommen wirklich häufig zum Einsatz und Qualität zahlt sich dann doch auf Dauer aus.

    Also ab in die Stadt zum regionalen Intersport. Hab mir dann auch ’ne richtig gute Beratung geben lassen mit Laufbandanalyse und allem drum und dran. Dabei wurde beispielsweise festgestellt, dass mein Bänderriss von vor fast zwei Jahren durchaus Auswirkungen auf meine Laufbewegung hat, zumindest auf den damals betroffenen linken Fuß. An dieser Stelle ein großes Lob an die wirklich persönliche, ausführliche und professionelle Beratung vor Ort.

    Meine Wahl fiel dann auf den Kayano 14 von Asics in der Farbe blau, wie man ihn auch links oben bewundern kann. Natürlich voll das technisch hochgezüchtete Teil mit Gelpolstern und Stabilisatoren an allen Ecken und Enden.

    Der musste selbstverständlich gleich am gestrigen Kauftag getestet werden. Also ab auf den bekannten Donau-Ilz-Radweg vor der Haustür und dabei gleich mal der Härtetest auf der geteerten Strecke. Und siehe da: Sofort mal meine persönliche Bestzeit auf 10 Kilometer pulverisiert (erstmals unter einer Stunde). Außerdem zahlt sich die teure Technik wirklich aus, wie ich finde. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass meine Gelenke wesentlich besser geschont wurden, als das bisher der Fall war.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich für’s Joggen jetzt echt perfekt ausgestattet bin: Zu Pulsmessuhr und Winterklamotten haben sich jetzt abschließend richtig gute Laufschuhe gesellt.

  • Dabei sein ist alles.

    Olympische Ringe.…ist wohl das passende Motto für die deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen, die derzeit in Peking statt finden. Aber zunächst mal von Vorne.

    Im Moment ist eine herrliche Zeit für Sportinteressierte, denn nie hat man die Möglichkeit, so viele Sportveranstaltungen mitzuverfolgen, wie bei Olympischen Spielen. Die Öffentlich-Rechtlichen berichten jeden Tag auf bis zu fünf Sendern aus China. So kann sich jeder seine Lieblingssportart heraus picken. Und da ich im Moment das Glück habe, mir meine Frei- und Arbeitszeit flexibel einzuteilen, investiere ich erstere vormittags gerne in „Olympia gucken“.

    Allerdings schneiden unsere Olympioniken diesmal bisher noch nicht so berauschend ab. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab’s erst zwei Medaillen. Der chinesische Gastgeber hat bis hierher fast schon das Vierfache an goldenen Auszeichnungen eingeheimst. Das macht mir persönlich jedoch nichts aus, da man der Wahrheit ins Gesicht blicken muss: Solche Kaderschmieden, Eliteinternate, finanzielle Ausstattung und öffentliche Anerkennung wie in manch anderem Land findet man hierzulande eben nicht. Außerdem gehen meiner Meinung nach viele deutsche Athleten zu verkrampft in das Turnier, vor allem, wenn sie als „Medaillenhoffnung“ gehandelt werden.

    Aber so schlimm finde ich das persönlich gar nicht. Mich interessieren ohnehin mehr die Mannschaftssportarten, bei denen’s natürlich nicht so viel Edelmetall zu holen gibt, wir aber richtig gut mitmischen. Ob Hockey, Fuß-, Hand- oder Basketball, mindestens eine der Frauen- oder Herrenmannschaft der jeweiligen Sportart hat sich bisher grandios präsentiert. Außerdem handelt es sich bei den Teamsportarten um richtige Turniere, wie man sie auch bei Europa- oder Weltmeisterschaften sieht, die gern mal ein paar Wochen dauern. Da ist die Spannung meiner Meinung nach viel höher.

    Natürlich liegt auch viel Schatten auf den Olympischen Spielen. Ob jetzt Doping oder die mit westlichen Idealen doch ganz häufig kollidierende Politik des Gastgebers, zu diskutieren gäb’s da Einiges. Mich interessiert (zumindest momentan) jedoch eher der sportliche Auspekt und bei dem komme ich im Moment voll auf meine Kosten. Für die anderen beiden Themen finde ich vielleicht ein andermal Gelegenheit, mich zu äußern.

    Abschließend will ich noch anmerken, dass man die Regel der antiken Olympischen Spiele, während den Wettkämpfen die Waffen ruhen zu lassen, durchaus in die Neuzeit übertragen könnte, wenn man mal einen Blick nach Georgien wirft.

  • Brandenburg Meisterschaft.

    „Nach der Europameisterschaft ist vor der Brandenburg Meisterschaft“. Unter diesem Motto fand vergangenen Donnerstag auf den Sportanlagen der Universität Passau ein von Prof. Brandenburg gesponsertes Fußballturnier statt (hat also nichts mit dem Bundesland zu tun). Insgesamt vier Mannschaften, zusammen gestellt aus Studenten und Mitarbeitern von Prof. Brandenburg, kickten um den Siegerpokal und ich war natürlich mit von der Partie. Es spielte jeder gegen jeden in einem 15 Minuten Match. Wer am Schluss die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

    Leider war mein Team, zusammengestellt aus Studenten der Vorlesungen „Effiziente Algorithmen“ und „Zeichnen von Graphen“ etwas chancenlos, was uns aber nicht daran hinderte, alles zu geben und uns so richtig die Lunge aus’m Körper zu rennen. Mussten wir auch, denn die meiste Zeit hatten wir nicht mal ’nen Auswechselspieler. Training hatten wir im Vorfeld leider auch keins, was uns aber nicht daran hinderte, trotzdem munter aufzuspielen. Somit hatten wir schlussendlich ’nen riesen Spaß und das Publikum auf unserer Seite.

    Im ersten Spiel ging’s gleich gegen die Mitarbeiterauswahl von Prof. Brandenburg selbst. Obwohl wir wesentlich zweikampfstärker waren, kassierten wir ’ne 3:0 Schlappe, da wir anfangs noch zu offensiv spielten und uns so hinten zu viele Treffer einfingen.

    Das gloreichste Spiel war unser Zweites gegen den späteren Turniersieger, denn unsere Mannschaft war die Einzige, die dem klar überlegenen Team aus „Algorithmen und Datenstrukturen“ zwei Punkte abnehmen konnte. Dank einer überragenden Torwartleistung unsererseits schafften wir letztendlich ein 0:0, wobei unser Gegner bestimmt 25 Torchancen vergab, während auf unserer Seite gerade mal zwei Torschüsse auf der Habenseite verbucht werden konnten.

    Im letzten Spiel ging’s dann gegen die zweite Mannschaft aus „Algorithmen und Datenstrukturen“, das wir sehr hoch zu zwei verloren. Immerhin schossen wir in diesem Spiel unsere einzigen beiden Tore, mussten aber letztendlich einsehen, dass wir nicht so lauf- und zweikampfstark wie unser Gegner waren.

    Ich persönlich kann wiedermal ein positives Fazit ziehen. Zwar waren meine Ballkontakte nicht wirklich zahlreich und ’nen Torschuss ließ ich auch vermissen, dafür hatte ich ’ne recht gute Zweikampfstatistik und das ein oder andere verhinderte Tor ging auch auf meine Kappe.

    Am Abend gab’s dann noch nach der Siegerehrung mit Wanderpokal (sehr guten) Leberkäs‘ mit (nicht ganz so guten) Brez’n sowie reichlich Flüssiges. Ein toller Ausklang eines Spitzennachmittags. Sollte es wie angekündigt nächstes Semester eine Neuauflage der Brandenburg Meisterschaft geben, bin ich sicher wieder mit von der Partie.

    Meiner Digitalkamera sei Dank gibt’s auch ein paar Fotos vom Nachmittag.


    In weiß eines der beiden Teams aus „Algorithmen und Datenstrukturen“, die letztendlich Zweiter wurden. In orange das Team der Lehrstuhlmitarbeiter.


    Ein bisschen Publikum hatten wir auch.


    In schwarz mein Team. Eine sehr dankbare Trikotfarbe bei knapp 30°C im Schatten und praller Sonne auf’m Sielfeld.


    Am Abend gab’s dann noch Leberkäs‘ mit Brez’n.

  • Aus! Aus! Das Turnier ist aus!

    Spanien hieß nun also unser Gegner im Finale der Fußball Europameisterschaft 2008. Nachdem die Russen den Spaniern bereits in der Vorrunde mit 4:1 unterlagen, kamen sie mit einem 3:0 im Halbfinale auch nicht viel besser weg. Wobei man meiner Meinung nach sagen muss, dass die Russen nach dem ersten Gegentreffer sich selbst aufgaben und die Spanier mehr als genügend Platz hatten, um ihren Zauberfußball zu spielen. Bei so offenen Räumen spielt jede Regionalligamannschaft ansehnlichen Fußball. Deswegen sah‘ ich die Spanier zwar als Favoriten gegen uns im Finale, jedoch nicht als die derart übermäßigen, wie sie in den Medien angepriesen wurden. Schließlich hatten wir unsere Finalteilnahme auch nicht gerade im Lotto gewonnen.

    Gestern wurde ich dann eines besseren belehrt, denn die Spanier gewannen vollkommen verdient das Finale und dürfen sich nach 44 Jahren wieder über den Gewinn eines großen Turniers freuen. Aber was war nur mit uns los? So gut gestartet und dann richtig stark nachgelassen, ohne dass die hochgelobten Spanier uns dazu gezwungen hätten. Die spielten nämlich anfänglich ziemlich ängstlich. Eigentlich der ideale Start für unsere Mannschaft. Die gab dann aber ziemlich schnell das Heft aus der Hand und meldete sich von da an vom Spiel ab. Also für die Tatsache, dass für die meisten Spieler auf dem Platz dieser Kick das Spiel ihres Lebens war, hab ich wenig Kampfgeist, wenig Engagement, wenig Kreativität und vor allem überhaupt kein Aufbäumen gesehen.

    Da ist das 1:0 ja fast schon ein bisschen schmeichelhaft. Keinen einzigen richtigen Torschuss haben wir abgegeben. Aber dank einem diesmal sehr gut spielenden Jens Lehmann kam’s nicht schlimmer. Von den Leistungsträgern der deutschen Mannschaft Schweinsteiger, Podolski und Lahm war diesmal leider nicht all zu viel Rühmliches zu sehen.

    Aber immerhin sind wir Zweiter geworden. Auch durchaus beachtlich, vor allem weil Mannschaften wie Italien, Frankreich, Holland, Portugal und letztendlich auch die Kroaten schlechtere Plätze belegten.

    Ab heute haben wir dann wieder über 3% Inflation und Klimaerwärmung *g*. Zumindest bis zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

    Zum letzten mal gibt’s an dieser Stelle die Links zu Dom’s Blogeinträgen zur EM. Vielen Dank für die „Gastbeiträge“.

  • Lassen sie sich von der Feindpropaganda nicht täuschen…

    …es spielt Deutschland gegen Deutschland. Naja, ganz so krass ist es natürlich nicht, aber bei 1.877.661 in Deutschland lebenden türkischen Staatsbürgern (stand 31.12.2003) hatte die Partie gestern Abend schon einen ganz besonderen Charakter, bei dem’s nicht nur um die Einzug ins Fußball Europameisterschafts Finale ging.

    Aber bevor ich zum gestrigen Spiel komme zuerst ein paar Worte zu den anderen Viertelfinalspielen, die nach dem Spiel Portugal gegen Deutschland noch ausgetragen wurden.

    Unser gestriger Gegner Türkei tat sich ganz schön schwer gegen Kroatien, sich als unser Halbfinalgegner zu qualifizieren. In einem ziemlichen Grottenkick hätte man sich die ersten 118 Minuten ruhig sparen können. Dafür hatte es der Rest in sich. Kurz vor Schluss der Verlängerung (nach der regulären Spielzeit hieß es 0:0) gingen die Kroaten verdient mit 1:0 in Führung, denn bis dahin waren sie zwar keine gute, aber die bessere Mannschaft. Dann schlug die Stunde (naja, wohl eher Sekunden) der Türken, die in allerletzte Minute (122. Minute) den Ausgleich erzielten und anschließend das Elfmeterschießen gegen total gefrustete und schockierte Kroaten gewannen.

    Wesentlich ansehnlicher war da schon das Spiel der Niederländer gegen Russland. Allerdings spielten die Holländer nach der überragenden Vorrunde erschreckend schlecht. Vielleicht hatte denen keiner gesagt, dass die Vorrunde nur drei Spiele lang ist und danach die K.O.-Runde beginnt. Auf jeden Fall musste auch dieses Spiel in der Verlängerung entschieden werden (1:1 nach der regulären Spielzeit), jedoch diesmal ohne Elfmeterschießen, denn die Russen ballerten unseren orangen Nachbarn gleich zwei weitere Tore rein. Mit diesem Spiel hatten die Russen sich verdient für’s Halbfinale qualifiziert.

    Als Letzter im Bunde der Halbfinalteilnehmer konnte sich Spanien qualifizieren. In einem von den Italienern stark ausgebremsten Spiel, gewannen die Spanier letztendlich hoch verdient, allerdings erst im Elfmeterschießen. Zuvor spielten die Kicker vom Stiefel alles andere als weltmeisterlich, auch wenn sie ersatzgeschwächt waren. Mit so einem Spiel darf man einfach nicht weiterkommen. Die Spanier stehen seit 24 Jahren wieder einmal im Halbfinale eines großen Fußballtuniers und sind die einzige Mannschaft, die in der Vorrunde Gruppenerster wurde und das Viertelfinale überlebte.

    Gestern dann das erste Halfinale Deutschland gegen die Türkei. Mein Gott haben wir schlecht gespielt. Zum davo’laufa. Ganz im Gegensatz zu den Türken, die das Spiel ihres Lebens spielten und in anbetracht der Tatsache, dass sie bisher für jeden Sieg richtig fighten mussten, einen Tag weniger Pause, dafür eine Verlängerung mehr hatten und unter massiven Spielermangel litten, 120% gaben. Dementsprechend gingen sie mit 1:0 verdient in Führung. Auch der schnelle Ausgleich verbesserte nicht das Spiel der Deutschen, die zwar in der zweiten Halbzeit besser, aber wirklich nicht gut spielten. Ich finde, die Türken hätten den Sieg eher verdient gehabt als wir, aber im Fußball gehört halt auch Glück dazu. Ein bisschen ironisch war dann noch, das diesmal die Türken nicht in letzter Minute noch ein entscheidendes Tor schossen sondern kurz vor Abpfiff Philipp Lahm im deutschen Trikot den 3:2 Endstand erzielte. Besonders gut gefallen hat mir diesmal wieder Bastian Schweinsteiger, der echt alles gab, viel gerannt ist und um jeden Ball gekämpft hat, egal wie verloren er schien.

    Aber alles von der positiven Seite sehen: Nur eine gelbe Karte, fünf Tore, ein Flitzer und insgesamt gut sieben Minuten Übertragungsausfall.

    Diesmal waren wir im Hacklberger Biergarten, was wir eigentlich schon zum Viertelfinale vor hatten. Auch diesmal gibt’s ein paar visuelle Eindrücke.


    Gut, dass wir früh da waren, so hatten wir gute Sitzplätze.


    Da kann man nix machen: Bild weg, Ton weg.


    Zwar kein gutes Fußballspiel, aber immerhin gab’s für uns drei mal was zum jubeln. Einmal mehr als bei unseren Freunden mit dem Halbmond.

    Abpfiff und ab in die Stadt. Vorher noch kurz ein Bild der Fans im Hacklberger Biergarten.


    So wie letzten Donnerstag ging’s diesmal wieder nach dem Spiel zum Passauer Ludwigsplatz.

    Ich hoffe jetzt, dass wir im Finale am Sonntag in Wien auf Spanien treffen, denn die nehmen unsere Kicker dann hoffentlich wieder ernst und spielen wieder vernünftigen und attraktiven Fußball.

    Zu guter letzt, wie gewohnt, die Links zu Dom’s Fußballergüssen.

  • ‚Schlaaand, ‚Schlaaand, ‚Schlaaand, ‚Schlaaand!!! *sing*

    Die Gruppenphase der Fußball Europameisterschaft 2008 ist abgeschlossen und gestern haben die Deutschen das erste Viertelfinale bestritten. Zeit, die letzten Fußballtage Revue passieren zu lassen.

    Am Dienstag hat’s nur eine der beiden großen Mannschaften Italien und Frankreich in Gruppe C erwischt. Die Franzosen unterlagen den Italienern während Rumänien den Underdogbonus gegen Holland nicht ausspielen konnte und verlor. Somit stehen die Niederlande und Weltmeister Italien im Viertelfinale während den Franzosen den Ausfall von Frank Ribéry und eine rote Karte nicht verkraften konnten und gegen Italien praktisch keine Chance hatten. Aber alles von der positiven Seite sehen: Sollten’s die Pasta-Spezialisten bis nach Wien ins Finale schaffen, können wir uns für 2006 gebührend bei ihnen revanchieren.

    Am Mittwoch konnte sich noch Russland als letzte Mannschaft für’s Viertelfinale qualifizieren, während die Schweden die Heimreise antreten müssen. Die bereits als Gruppensieger feststehenden Spanier schickten die Griechen als Verlierer vom Platz, die als Titelverteidiger keinen einzigen Punkt einfahren konnten.

    Gestern stand dann das erste Spiel der K.O.-Phase an: Portugal gegen Deutschland. Und ich behielt mit meinem maßlosen Optimismus recht (wobei optimistisch sein ned besonders schwer war, wenn extra das Corny-Überraschungsmaskottchen eingeflogen wird.), denn der Vizeeuropameister darf das Rückflugticket buchen. 3:2 haben wir die erschreckend schwach spielenden Portugiesen abgefertigt. Die waren echt so harmlos wie zwei Liter Wasser bei Zimmertemperatur. Da war wohl noch das Spiel um Platz Drei bei der Weltmeisterschaft im Hinterkopf, was auch gar nicht mal so falsch war, denn Bastian Schweinsteiger entwickelt sich immer mehr zum Portugiesenschreck. Diesmal erzielte er zwar nur ein Tor, allerdings bereitete er die anderen beiden vor und spielte auch sonst überragend. Überragend haben in meinen Augen auch wieder Ballack und Podolski gespielt während unser Gegner zwar bis zum Strafraum seine Klasse aufblitzen ließ, im Strafraum das Tor aber immer fünf Meter höher schätzte, als es wirklich war. Die beiden Treffer waren dann doch meiner Meinung nach eher glücklich, auch wenn der letzte Treffer das Spiel nochmal richtig spannend machte. Dementsprechend niedergeschlagen waren die Portugiesen nach dem Spiel.

    Richtig los ging die Party dann aber erst, als wir in die Stadt fuhren. Zuerst im Autokorso laut hupend und jubelnd durch die Innenstadt, dann zu Fuß zum Ludwigsplatz, wo der Teufel los war. Ich sag nur: „Auf die Knie!“. Vielen Dank an dieser Stelle an meine beiden unumstößlichen Säulen Michi und Flo sowie an ’n Dom, ohne den ich das nie gemacht hätte. Auf den Bildern unten kann sich jeder ein Bild von der Fete machen.


    Halbzeitstand 1:2. Wider der ursprünglichen Planung waren wir nicht im Hacklberger Biergarten sondern beim Dom zu Hause (auch hier nochmals vielen Dank), was der Stimmung aber keinesfalls schadete. Im Gegenteil: Auch mit etwas mehr als zehn Leuten kann man Ramba Zamba machen.


    Kurz vor Ende machte sich noch jedes mal blanke Panik breit, wenn sich die Portugiesen unserem Strafraum näherten.


    Da hat die Neue Mitte doch was Gutes. Ein Durchkommen mit dem Auto absolut aussichtslos.


    Passaus größte After-Fußballparty: Der Ludwigsplatz.


    Auf die Knie! Auf die Knie! Gebt mir ein H. Gebt mir ein U. Gebt mir ein M. Gebt mir ein B. Gebt mir ein A. Gebt mir ein D. Gebt mir ein Ä. Und was gibt das? Humba Humba dädädä!!!


    Deutschland beste Fans in Aktion.


    Zu etwas späterer Stunde hatte die Polizei die Lage wieder etwas unter Kontrolle. Davor waren’s doch wesentlich mehr Leute.

    Heute spielt Kroatien gegen die Türkei. Ich drücke den Kickern vom Bosporus die Daumen, denn ich hoffe auf ein Berlin-Berliner Halbfinale Deutschland gegen die Türkei. Aber auch gegen eine Revanche gegen die Kroaten für die Vorrundenniederlage hätte ich nichts einzuwenden.

    Wie bei all meinen Europameisterschafts-Blogeinträgen gibt’s zum Schluss noch die Links zum Dom seinen Blog, der brav jeden Spieltag kommentiert:

  • Auf feindlichem Territorium.

    Der Favorit dieser Fußball Europameisterschaft scheint ganz eindeutig Holland zu sein. Zuerst fertigen sie den Weltmeister Italien mit 3:0 ab, dann fängt sich Vizeweltmeister Frankreich ’ne 4:1 Klatsche. Allerdings ist noch nicht aller Tage Abend. Auch eine so gut spielende Mannschaft Mannschaft wie die Niederlande kann sich im Viertel- oder Halbfinale eine unglückliche 1:0 Niederlage einfangen.

    Somit ist die Überraschung perfekt, denn vor dem heutigen letzten Spieltag in der Gruppe C belegen Holland und Rumänien die Qualifikationplätze für’s Viertelfinale. Bei einem Sieg der Rumänen heute wären die beiden großen Mannschaften Italien in Frankreich bereits in der Vorrunde ausgeschieden, egal wie toll sie heute spielen. Und wer weiß, vielleicht wird den Rumänen der Sieg heute ja geschenkt. Schließlich würde sich die Wohnwagenfraktion somit zwei äußerst unangenehme potentielle Halbfinalgegner vom Hals halten.

    Weniger verwundert das Ausscheiden des Titelverteidigers Griechenland, die an ihren Überraschungserfolg vor vier Jahren nicht anknüpfen konnte, was ja auch ein wenig absehbar war.

    Das bisher spektakulärste Spiel der EM fand meiner Meinung nach am vergangenen Sonntag statt, als die Türken einen 2:0 Rückstand gegen die Tschechen innerhalb von knapp 20 Minuten in einen 3:2 Sieg umwandelten. Fast hätte es ein Elfmeterschießen in der Vorrunde gegeben, was allerdings den Türken gegenüber etwas unfair gewesen wäre, da sie dann mit einem Feldspieler im Tor antreten hätten müssen. Der reguläre Torwart hatte kurz vor Ende die rote Karte gesehen. Wer sich aber so dumm wie die Tschechen hinten rein stellt, der hat’s auch nicht anders verdient, als doch noch auszuscheiden.

    Gestern ging’s dann für uns Deutsche um Alles oder Nichts gegen Gastgeber Österreich. Der Sieger hätte sich für’s Viertelfinale qualifiziert, uns Teutonen hätte sogar ein Unentschieden gereicht.

    Wir (also ich und ein paar Uni-Spezeln von mir, vielen Dank an die Zwillinge an dieser Stelle für Organisation, Essen und Logis) haben uns zu diesem Zweck auf feindliches Territorium nach Österreich, genauer nach Salzburg zum Public Viewing begeben. Viel zu früh waren wir am Residenzplatz, auf dem Platz für 25.000 Fußballfans war. Dafür hatten wir dann echt Top Plätze und mit diversen Kartenspielen und Animation seitens der Veranstalter wurde die lange Zeit bis zum Anpfiff rumgebracht. Leider öffnete der Himmel eine Stunde vor Spielbeginn seine Pforten und aufgrund des strömenden Regens wurden wir pitschnass. Kurz vor dem Anstoß hatte der Wettergott jedoch erbarmen und da 25.000 Fußballfans gut wärmen, waren wir auch recht schnell getrocknet. Ich würde sagen, dass etwa ein Drittel der anwesenden Schlachtenbummler zur Löw-Truppe hielten, der Rest drückte den Rot-Weiß-Roten die Daumen.

    Wie von so einem wichtigen Spiel nicht anders zu erwarten, war es sehr kampfbetont. Vor allem die Österreicher konnten ihre offensiven Ziele nur selten durchsetzen und fingen sich stattdessen die ein oder andere gelbe Karte ein. Aber auch wir taten uns schwer, vor allem weil wir bis zum Ende zahlreiche hochkarätige Chancen nicht im Tor unterbringen konnten. So brachte auch eine Standardsituation, ein Freistoß von Ballack in der 49. Minute die Entscheidung, ein 1:0. Zwar wehrten sich die Österreicher anschließend noch nach Kräften gegen den Untergang, aber deren Brechstangenfußball ohne viel Einfallsreichtum war dann letztendlich doch keine große Bedrohung für unsere diesmal recht solide aufspielende Abwehr. Abschließend kann man sagen, dass es zwar kein all zu schönes, dafür ein umso spannenderes und durchaus unterhaltendes Fußballspiel war, in dem letztendlich die bessere Mannschaft auch gewonnen hat.

    Gegen Portugal, unserem Viertelfinalgegner, muss aber noch wesentlich mehr Überzeugung auf dem Platz her, sonst wäre der Traum vom vierten Europameistertitel ganz schnell ausgeträumt. So wie’s aussieht, sehen wir uns das vierte und hoffentlich drittletzte Spiel unserer Nationalkicker im Hacklberger Biergarten an.

    Auch diesmal gibt’s wieder ein paar visuelle Impressionen vom Public Viewing.


    Das ist doch mal ein erster Eindruck: Grad erst in Salzburg angekommen und schon haben die Deutschen die größte Flagge.


    Die Ruhe vor dem Sturm. Rechts im Vordergrund, das sind wir, zumindest teilweise. 4½ Stunden später werden 25.000 Fans auf’m Residenzplatz jubeln.


    Auf der linken Seite formierte sich der deutsche Fanblock…


    …während rechts die Österreicher „Stellung bezogen“.


    Deutschland beim Eckball. Und die Hände gehen hoooch.


    Zur Halbzeit stand’s 0:0. Dementsprechend wedelten noch beide Seiten mit ihren Fahnen.

    Abschließend möchte ich wieder auf die Einträge im Blog vom Dom zur Europameisterschaft verweisen, die er seit meinem letzten Blogeintrag verfasst hat:

  • Freunde des Montagssport.

    Montag Abend bin ich immer beim Fußball spielen. Habe über’n Tom hier in Tittling ’ne Gruppe gefunden, denen’s mehr um die Gaudi als um Leistungssport geht und bei denen ich mich mit meinen nicht gerade berauschenden Fußballskillz gut aufgehoben fühle. Im Winter können wir immer in der Turnhalle der Tittlinger Realschule kicken, diesen Sommer sind wir draußen auf’m Fußballplatz von Enzersdorf.

    Heute fand in Witzmannsberg ein kleines Fußballturnier mit insgesamt neun Mannschaften statt. Bei diesem Kräftemessen traten lauter Mannschaften an, die genau so wie wir eher einen Amateurhintergrund haben. In zwei Gruppen wurde erstmal eine Vorrunde gespielt, an deren Ende sich die beiden top platzierten Mannschaften für’s Halbfinale qualifizierten.

    Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen reichte es für uns nur zu Platz Drei in unserer Gruppe A. Somit hatten wir leider kanpp das Halbfinale verpasst. Allerdings muss man sagen, dass die beiden Mannschaften, denen wir unterlegen waren, es mit der „Amateurhaftigkeit“ des Turniers nicht so ganz ernst genommen haben. Dementsprechend verloren wir die beiden Spiele auch recht deutlich. Im Elfmeterschießen um Platz Fünf zogen wir leider auch den Kürzeren, weshalb es nur für Platz Sechs gereicht hat, was aber im Vergleich zur letzten Teilnahme unserer Mannschaft, den „Freunden des Montagssport“, eine deutliche Steigerung ist.

    Da ich in unserer Mannschaft nun wahrlich nicht zu den besten Spielern gehöre, viel mir auf der Bank hauptsächlich die Rolle des Co-Trainers zu. Das war allerdings nicht all zu schlimm. Lediglich zweimal wurde ich für insgesamt drei Minuten eingewechselt, auf die ich aber trotzdem stolz bin: In der kurzen Zeit habe ich alle meine Zweikämpfe gewonnen, habe einen Traumpass durch zwei Gegner gespielt, aus dem mein Mitspieler jedoch nicht mehr machen konnte und flitzte fleißig über den Platz, um angespielt zu werden.

    Leider habe ich von diesem Event keine Fotos mitgebracht, weshalb ich mir in meinen Allerwertesten beißen könnte. Somit war’s das auch schon mit meinem Fußballblogeintrag, der ausnahmsweise nichts mit der Europameisterschaft zu tun hat.

  • Das Spiel dauert 93 Minuten.

    Diese bittere Erfahrung mussten die Schweizer am Mittwoch machen, als ihnen die Türken bereits nach der regulären Spielzeit noch einen einschenkten und mit 2:1 gewannen. Nach diesem hochkarätigen Spiel, das phasenweise mehr als Wasserschlacht durchging, stand der Gastgeber Schweiz als erste ausgeschiedene Mannschaft der Fußball Europameisterschaft 2008 fest.

    Dem anderen Gastgeber, nämlich Österreich, kam die 93. Minute hingegen zugute, als sie am Donnerstag in letzter Sekunde einen Foul-Elfmeter verwandeln konnten und somit doch noch zu einem 1:1 gegen Polen kamen. Somit wahren sie sich immerhin noch die theoretische Chance auf den Einzug ins Viertelfinale.

    Bitter traf’s am Montag den amtierenden Weltmeister Italien, der richtigen Altherrenfußball zeigte und nicht ganz unverdient den Niederlanden mit 3:0 unterlag. Für viele dürfte das Ergenis aber nicht all zu überraschend gewesen sein, gilt Holland als einer der Favoriten bei dieser EM.

    Zu diesen darf sich unsere Bundeself so schnell nicht mehr zählen, nach der depremierenden 2:1-Niderlage gegen den schärfsten Gruppengegner Kroatien. Was war denn da los? Wo ist nur die Mannschaft vom Sonntag gegen Polen abgeblieben? Keiner wollte (oder konnte) Verantwortung übernehmen. Kam mal ein Ball in den gegnerischen Strafraum, waren wir so gefährlich wie ein Liter Wasser. Ganz im Gegenteil die Kroaten, die schalten und walten konnten, wie sie wollten, da defensives Mittelfeld und Abwehr irgendwie neben sich standen. Dabei wär da wesentlich mehr drin gewesen, denn gut haben die Kroaten auch nicht gespielt. Wie sagte Miroslav Klose nach dem Spiel: „Die Kroaten waren nicht so gut, wir eher schlechter“. Gefallen haben mir Podolski, Lahm und Schweinsteiger. Letzterer hat sich jedoch ’ne absolut unnötige rote Karte eingehandelt (zwar nicht in der 93. Minute, aber lediglich ein paar Sekunden davor). Einfach nur dumm.

    Dieses mal haben wir das Spiel an Passau’s größtem Public Viewing Standort genossen, der LKW-Halle der Löwenbrauerei. Obwohl wir schon zwei Stunden vor Anpfiff da waren, gab’s für uns nur noch zweitklassige Plätze. Die Leinwand war viel zu dunkel und die Deckenbeleuchtung dafür viel zu grell. Hoffentlich wird das nächsten Montag, wenn ich in Salzburg sein werde, besser. Ein paar Impressionen vom Spiel kann man unten bewundern.

    Zum jetzigen Zeitpunkt der EM kann man sagen, das Portugal und Holland die großen Favoriten auf den Titel sind. Aber obwohl wir heute verloren haben, bin ich noch immer fest davon überzeigt, dass am Ende Deutschland den Pokal einheimsen wird. Man kann auch mit fünf gewonnenen Spielen Europameister werden.


    Humba Humba dädärä. Leider gab’s ab der 24. Minute nicht mehr all zu viel zum jubeln.


    Noch ist die Anzahl der Leute überschaulich. Eine Stunde später kurz vor Anpfiff sah’s dann schon ganz anders aus. Durchkommen unmöglich.

    Zum Schluss möchte ich noch auf den Blog vom Dom verweisen, der viel fleißiger (nämlich fast täglich) als ich zur EM bloggt: