Schlagwort: Winter

  • Computerlogbuch Tittling, Erdzeit 16. Oktober 2009: Es ist Winter.

    Rekordverdächtig früh gab’s diesen Winter den ersten Schnee. Seit Beginn der/meiner Aufzeichnungen (2006/07, 2007/08, 2008/09) lag bei uns in Tittling noch nie so früh Schnee, über einen Monat früher als letztes Jahr. Bereits vergangenen Dienstag rieselt die weiße Pracht vom Himmel, jedoch eher in homöopathischen Dosen und liegen blieb er auch noch nicht. Das Schicksal des Wegschmelzens wird wohl auch den heutigen Schnee sehr schnell ereilen. Aber das ist ja keinesfalls ungewöhnlich und Zeit für eine richtige Schneedecke bleibt ja nun auch noch mehr als genug.

    Wieder bin ich der letzte im Bunde meines engeren Bloggerfreundeskreis, denn sowohl da Corny als auch da Dom wussten bereits zu berichten. Letzterer jedoch in sehr kompakter Form.

    Zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die den Winter eigentlich richtig gerne mögen, was nicht heißen soll, dass ich alle anderen Jahreszeiten weniger gern habe, vorausgesetzt, das richtige Wetter herrscht. Das liegt wohl daran, dass ich im Winter 1984 auf die Welt kam, welcher allgemein hin als äußerst frostig gilt. Ein wirkliches Problem damit, dass die Tage recht kurz sind habe ich nicht und ich bin auch kein schnelles Opfer von Erkältung und Grippe. Wäre das nicht so, wäre ich wohl auch nicht so euphorisch.

    Naja, einen Nachteil hat die weiße Pracht dann doch, der mich früher eigentlich überhaupt nicht gestört hat: Liegt Schnee auf meinem Lieblingsradweg, dann kann ich nicht mehr (oder nicht mehr so leicht) zum Joggen gehen. Und liegt das kristallin gefrorene Wasser in der Einfahrt, muss man es auch wieder wegschaufeln.

    Wie jedes Jahr gibt’s „zum Beweis“ auch ein paar Fotos, geschossen aus meinen Dachfenstern.

    Lindbüchl.
    Der Elektromarkt vor unserem Haus. Im Hintergrund der tittlinger Marktplatz samt Kirche, schon etwas vom Nebel eingehüllt.

    Haas.
    Das Haus der Haas’…

    Gutsmiedl.
    …und unserer anderen Nachbarn, den Gutsmiedl.

  • Computerlogbuch Tittling, Erdzeit 24. November 2008: Es ist Winter.

    Wie jeden Winter ist mir auch dieses Jahr die Tatsache, den ersten Schnee der Saison begrüßen zu können, einen Blogeintrag wert. Während’s vor zwei Jahren bereits am 2. November und letztes Jahr am 9. November der Fall war, mussten wir dieses mal bis letzten Freitag, also den 21. November warten, bis die weiße Pracht zum ersten mal von Himmel rieselte. Dafür haben wir jetzt schon seit mehreren Tagen Dauerfrost, was dazu führt, dass man sich jetzt schon seit letzten Freitag dauerhaft an den Schneekristallen erfreuen kann. In den letzten beiden Jahren schmolz der erste Schnee ja recht flott.

    À propos Freude: Nicht nur bei mir ist der Wintereinbruch (hmm, Wintereinbruch hört sich immer so an, als wär man davon überrascht worden. Mitte November ist jetzt aber keine ungewöhnliche Zeit für Schnee und der Wetterbericht war dieses Jahr sehr eindeutig) einen Artikel im persönlichen Weblog wert, auch da Dom und da Corny wissen sich zu freuen.

    Ich hab heute (also am 24. November) ein paar Fotos aus’m Fenster geschossen (zu mehr war ich zu faul). Als Beweis sozusagen, denn gestern hab ich gesehen, dass in Passau der Schnee fast schon wieder der Vergangenheit angehört. Nicht so im bayerwäldlichen Tittling.


    Ein Blick aus dem Fenster rüber zum Haus der Haas’s…


    …und rüber auf die andere Seite zum Möbel Empl.

  • …und der Zweite folgt zugleich.


    …und nochmal vier Ster Hart- und Weichholz. Macht also insgesamt acht Ster Hart- und Weichholz.


    Das Ganze nochmal von der Seite.

    Somit ist die Brennholzversorgung für den Winter gesichert. Nachdem letzten Freitag die erste Ladung Holz geliefert wurde, die ich zusammen mit’m Steffen am Samstag aufgeschichtet hab, bekamen wir gestern die noch ausstehende Hälfte Zellulose zur Wohnraumerwärmung. Die hab ich dann heute Vormittag wieder mit Hilfe vom Steffen in unsere Garage eingeordnet.

    Ging beide Male recht flott, da das Holz schon schön hergeschnitten und gespalten ist. Somit mussten wir die ganzen Scheite nur die paar Meter von vor der Garage in die Garage karren und dann halbwegs stabil aufbauen. Das Ergebnis kann man auf den Fotos bewundern.

  • Joggen 2.0.

    Als ich mir vor gut einem Jahr beim Fußball im linken Fuß das vordere Außenband an- und das mittlere Außenband durchgerissen hatte stand für mich fest, dass ich im Frühjahr, wenn wieder alles gut verheilt ist, richtig mit Sport anfangen will, ja sogar muss. Schließlich wächst so ein Außenband von allein nicht mehr zusammen und eine Operation ist in solchen Fällen eher unüblich. Und da zwei Außenbänder natürlich nicht so gut halten wie drei, wollen die verbleibenden stark und fit trainiert werden. Also beschloss ich im Frühjahr diesen Jahres, nach mehreren Jahren der sportlichen Ebbe, intensiv mit’m Joggen anzufangen, worüber ich an dieser Stelle ja schon mehrfach berichtet habe. Die Joggingstrecke direkt vor der Haustür kam mir da natürlich nur recht.

    Ich war auch wirklich sehr viel unterwegs, denn zu den 932 Anfangskalorien sind mittlerweile weitere 84.937 dazu gekommen, oder eigentlich viel mehr verbrennt worden. Jedoch ebbte das Joggingverhalten mit unterschreiten der 5°C-Marke Mitte Oktober sehr rasch ab. Klar, da kann man nicht einfach mehr mit kurzer Hose und Baumwoll-T-Shirt raus, auch wenn man ’nen Puls von 165 Schlägen pro Minute hat. Kommt dann da ein kleiner Windstoß, wünscht man sich ganz schnell die Klimaerwärmung her.

    Tja, aber dieses „nicht mehr joggen“ bekam mir gar nicht gut: Nicht, dass ich klopsiger geworden wäre, das überhaupt nicht. Aber kaum gab’s den ersten Schnee, wurde ich auch gleich so richtig krank, was ich eigenlich seit Jahren nicht mehr war. Also so richtig richtig krank. Und meine derzeitige kleine Winterdepression schieb‘ ich auch hauptsächlich auf den reduzierten Sport.

    Also musste eine Lösung her und da Weihnachten vor der Tür steht und ich noch kein Geschenk für mich wusste, dass ich mir wünschen könnte dachte ich mir, ich wünsch mir tolle Klamotten zum Joggen in der kalten Jahreszeit. So richtig tolle sündhaft teure Spezialteile mit „Schweiß nach Außen leit‘, Wind abweis‘, warm halt’“-Effekt. Meine Wahl viel dann natürlich auch auf das Beste vom Besten von Odlo und Löffler, denn für einen selbst ist natürlich nichts zu teuer.

    So, und letzten Donnerstag war’s dann soweit: Die neuen Klamotten mussten dann gleich mal in einem Härtetest eingeweiht werden. Temperaturen um den Gefrierpunkt, mäßiger bis auffrischender Wind, nur der Regen hat gefehlt. Aber Moment mal, ist denn heut‘ schon Weihnachten? Naja, eigentlich ned, aber meine Mum, die Hauptsponsor der Joggingausrüstung war hat gemeint, dass das schon in Ordnung geht, wenn ich die High-Tech-Sachen schon vor der Bescherung nutze.

    Und tatsächlich: Die Investition hat sich voll und ganz gelohnt denn mir war weder zu kalt, noch könnte ich mich beschweren, dass mir die Soße herunter gelaufen wäre. Da macht der Sport wieder richtig Spaß und der Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Ausrüstung“ bekommt richtig Bedeutung. Ich war zwar noch nicht so schnell unterwegs wie im Sommer ich werd‘ eines meiner Ziele von 100.000 verbrutzelten Kalorien in diesem Jahr wohl nimma schaffen, das ist aber weiter nicht schlimm, denn solang kein Schnee liegt kann ich endlich wieder zum Joggen gehen, HURRA!

  • Computerlogbuch Tittling, Erdzeit 09. November 2007: Es schneit.

    Nur so als kleine Randnotiz: Ab heute ist der Winter offiziell eröffnet, sprich, es schneit in erwähnenswertem Maße und die weiße Pracht bleibt in erwähnenswertem Maße liegen.

    Letztes Jahr war dieses Ereignis bereits am 02. November, also genau eine Woche früher als 2007. Jedoch entpuppte sich der Winter dann als recht großer Reinfall: Nix mit weißer Weihnacht, nix mit Skifahren am Tittlinger Blümersberg und schon gar nix mit Dauerfrost. Dann schau ma mal, was dieses Jahr auf uns zukommt.

    Ansonsten ist dieser Blogeintrag ohne jeglichen tieferen Zweck. Er dient nur der Festhaltung des Datums des ersten Schnees im Winter 2007/08 im niederbayerischen Tittling im Landkreis Passau.

  • Da werden Erinnerungen wach…

    Nachdem ich Anfang November etwas vorschnell den Winter begrüßt habe, wunderte ich mich auch geraume Zeit, dass diesen Winter genau das andere Extrem vorherrscht, das wir vor einem Jahr hatten, nämlich überhaupt keinen Schnee.
    Bis heute Abend zumindest, denn innerhalb von ein, zwei Stunden rieselten knappe zehn Zentimeter der weißen Pracht vom Himmel. Zwar wird er leider nicht all zu lange liegen bleiben denn über Sylvester soll’s bis zu 7°C und Regen geben, aber irgendwie fühl ich mich grad in Winterstimmung und genieße das ganze richtig.

    Bei der Gelegenheit ’ne kleine Premiere hier in meinem Blog. Da ich ja zu Weihnachten (naja, eigentlich schon ein paar tage davor) meine Digitalkamera bekommen hab, setz ich an dieser Stelle das erste Foto in meinen Blog, passend zur winterlichen Stimmung.

  • Mein persönlicher Jahresrückblick 2006.

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Tradition vieler Medien folgend, lass auch ich das Jahr nochmal Revue passieren. Aber natürlich fällt mein Rückblick etwas persönlicher aus und beschäftigt sich weniger mit den politischen, sozialen und sportlichen Ereignissen dieses Jahres.

    Karrieremäßig, wenn man das bei mir schon so nennen kann, war’s ein überaus erfolgreiches Jahr 2006: Im März hab ich mein Informatikvordiplom in drei einzelnen Prüfungen abgelegt. Zusammen mit meinen Noten aus Medizin (Nebenfach) und Mathematik war sogar ein Vordiplom mit Auszeichnung drin. Zwar bin ich mit der Zwischenprüfung erst ein Semester später fertig geworden, als es die Regelstudienzeit vorsieht, bis jetzt hat sich das aber keinesfalls als Nachteil erwiesen. Im Gegenteil!

    Eines der Highlights, naja, nennen wir’s mal Besonderheiten, dieses Jahres war der ungewöhnliche Winter gleich zu Beginn des Jahres. Dabei dürfte es sich in der Tat um wohl einen der schneereichsten seit 200 Jahren handeln. Viel mehr Schnee hätte wohl auch nicht mehr vom Himmel fallen können. Eigentlich bin ich ja ein großer Fan des Winters und auch gegen ’ne ordentliche Ladung Schnee hab ich nichts. Aber wenn selbst die krisenerprobte Bevölkerung des Bayerischen Waldes überfordert ist und massenhaft Hausdächer zusammenbrechen, hat man schon ’n grummeliges Gefühl im Bauch. Die Schneemassen hatten dann auch zur Folge, dass die letzten Reste erst im Mai verschwunden waren. Dafür wurde dann kurzerhand der Frühling übersprungen und gleich in den Sommer gestartet…

    …Denn pünktlich zur „Weltmeisterschaft im eigenen Land“ kam zum 09.06.2006 das gute Wetter, welches uns bis Anfang August verwöhnte. Aber eigentlich will ich ja gar nicht über das Wetter sondern über die WM schreiben: Dass die bei uns stattgefunden hat, dürfte wohl niemand verschlafen haben vor lauter Fanmeilen, Kliensmännern und einem erwähnenswerten dritten Platz der deutschen Nationalkicker. Auch ich war voll dabei, zumindest als Fan. Highlight war natürlich das Halbfinale, welches ich in der Regensburger Donauarena verfolgt hab. Leider blieb uns da der Sieg verwehrt. Aber auch abseits unserer Nationalmannschaft war die WM äußerst verfolgenswert. Und ein wenig Schadenfreude beim Ausscheiden der Brasilianer konnte ich mir nicht verkneifen.
    Außerdem hat die WM auch ihren moralischen Zweck nicht verfehlt: Die eher als pessimistisch geltenden (und so ganz unbegründet ist das ja auch nicht) Deutschen sind so richtig aufgetaut. Für mich als eher optimistisch eingestellten Menschen sehr schön zu sehen.
    Auf jeden Fall wohl das Highlight dieses Jahres.

    Mir selbst hab ich dieses Jahr einiges an technischen Utensilien gegönnt: neuer Fernseher, endlich eigener MP3-Player, im 21. Jahrhundert angekommen indem ich auch endlich mobil via Handy erreichbar bin, jetzt zu Weihnachten meine Digitalkamera, der Vorverstärker für mein HiFi-System (und fast müsste ich das System selbst auch noch erwähnen, denn das gab’s erst Weihnachten 2005) und meine Monsteruniversalfernbedienung. Hört sich an nach „Mein Auto, mein Boot, mein Haus“.
    Da dürfte ich für’s erste mal ausgesorgt haben. Allerdings: So ’n neuer, schön spielefähiger neuer Rechner samt schickem 19″-LCD-Monitor für 2007, das hätte schon was.

    Ansonsten hat’s dieses Jahr noch einiges an kleinem Krimskrams geboten:
    Ich bin zu ’nem kleinen Serienjunkie mutiert. OK, das trifft wohl auf recht viele zu, aber mittlerweile hab ich recht viele Stammserien, von denen ich mir immer die englischen Episoden besorge, kurz nachdem sie zum ersten mal ausgestrahlt wurden.
    Im Zuge meines Informatikstudiums hab ich mich neben meinem Nebenfach „Medizinische Informatik“ auf mein Vertiefungsgebiet „Bild- und Signalverarbeitung“ eingeschossen, welches genau mein Ding ist, auch wenn sich nicht all zu viele Studenten dafür entscheiden.
    Natürlich muss ich auch erwähnen, dass ich im Oktober diesen Blog gestartet hab und zumindest bis jetzt hab ich fleißig in regelmäßigen Abständen neue Artikel aus den verschiedensten Bereichen verfasst.
    Auch privat/familiär hat sich einiges getan. Da ist aber dieser Blog hier wohl nicht die richtige Plattform, um das der Welt kund zu tun.

    Zum Schluss möchte ich aber doch noch ’n paar „globale“ Ereignisse nennen, die für mich das Jahr 2006 ausgemacht haben. Keine Sorge, sind nur Stichwörter. Wer mehr wissen will, schaut am besten mal bei web.de vorbei. Also:

    • Die Mohammedkarrikaturen führten zu einem Sturm der Entrüstung eines Großteils der islamischen Welt gegen Dänemark, wobei viele „Zornige“ wohl gar nicht gewusst haben dürften, wo Dänemark liegt.
    • Die Vogelgrippe hat sich nicht mit einem für den Menschen gefährlichen Influenzavirus verschmolzen. Die Pandemie blieb aus.
    • Die olympischen Winterspiele in Turin bestätigten: In sich mit ’nem Metallgefährt ’nen Eiskanal hinabstürzen ist Deutschland unschlagbar.
    • Wie Abu Ghraib vorführte, sind Kriege etwas Schmutziges und Menschen nunmal keine moralisch korrekten Maschinen. Wer hätte das gedacht.
    • Der Atomstreit mit dem Iran und Nordkorea überführte (leider) wiedermal die Weltgemeinschaft, dass sie bei weitem nicht so abschreckend und handlungsfähig ist, wie man sich das wünschen würde.
    • Der FC Bayern München wurde zur Abwechslung wiedermal deutscher Fußballmeister und -pokalsieger
    • Der Problembär Bruno versetzte die südbayerische Bevölkerung in blanke Panik.
    • Im Nahen Osten demonstrierte der offene Konflikt Israel vs. Libanon und umgekehrt, wie weit man dort von Vernunft, Kooperation und einem Springen über den eigenen Schatten entfernt ist.
    • Die vereitelten Bahnbombenanschläge in deutschen Nahverkehrszügen zeigen, wie einfach sich junge Leute manipulieren lassen, zu töten.
    • Der Fall Natascha Kampusch „schockt“ nicht nur den deutschsprachigen Raum.
  • Von drauß‘, vom (bayerischen) Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es wintert sehr.

    OK, muss zugeben, dass sich der Winter nichtnur auf mein heimatliches Tittling beschränkt, denn in Passau sind die Dächer auch „gezuckert“, aber das ist’s mir ’nen Blogeintrag wert.

    Kaum wird der Monat November auf Handydisplays und Digitaluhren angezeigt, schlägt Väterchen (Nacht-) Frost zu und beschert uns den ersten Schnee des Winters 2006/07 (Zu behaupten, das wäre der erste Schnee des Jahres, wäre wohl nicht treffend in anbetracht der Tatsache, dass der große Tittlinger Schneeberg auch Anfang Mai 2006 noch nicht komplett abgeschmolzen war, was noch nichtmal ein Jahr her ist.). Auf jeden Fall hat uns der erste Nachtfrost auch die ersten gezuckerten Landschaften gebracht. Zugegeben, von über zwei Metern Schnee wie letzten Jahr sind war noch ’n ganz schönes Stückchen entfernt, aber immerhin bleibt der Schnee schonmal bis Mittag liegen. Dabei haben die meisten Bäume noch nichtmal ihr Blattwerk zu Laubwerk verarbeitet. Ja der Ahorn am Ludwigsplatz hat noch nichtmal daran gedacht (oder wohl eher verpasst), seine Blätter zu verfärben.
    Kann mir jetzt schon gut vorstellen, dass viele aufgrund der Kälte (die im Moment ja noch äußerst moderat ausfällt) wieder ’s Jammern anfangen. Der wirklich sehr lange und warme goldene Herbst hat denen wohl nicht gereicht. Da werden wohl bald wieder die Wünsche nach Weihnachten unter Palmen laut.

    Kann ich irgendwie nicht verstehen denn ich mag den Winter voll gern. Das mag wohl auch daran liegen, dass ich halt im Januar geboren bin und ’s da tendentiell frostig ist. Außerdem hat der bayerische Wald auch im Winter seine äußerst schönen Zeiten. Als Freund des Wintersports kommt mir Schnee im Winter auch sehr gelegen, sofern das mein Außenbandriss im linken Sprunggelenk diese Saison zulässt. Überhaupt bin ich ein Freund der extremen Temperaturen. Konkret heißt das, dass es im Winter ruhig mal -15°C oder noch weniger haben darf. Wie heißt’s so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

    Da Dom hat neulich gemeint, dass die Meteorologen einen besonders kalten Winter prognostizieren. Weiß zwar jetzt ned, ob das stimmt, aber dagegen hätt ich eigentlich nichts.

    Nur ganz so viel Schnee wie im letzten Winter muss nicht wieder sein: Es ist wirklich depremierend die Einfahrt zu räumen, den Schnee auf bereits drei Meter hohe Schneeberge zu werfen nur um festzustellen, dass man gleich wieder von vorne anfangen kann, wenn man fertig ist, weil Schneewehen und Neuschnee schon wieder die Einfahrt verstopfen.