Es ist doch immer wieder schön, wenn man dank digitalem Zeitalter auf all die multimediale Unterhaltung zurück greifen kann, die man sich in seiner Kindheit zu Gemüte geführt hat. Und nach einer kleinen Anregung vom Corny hab ich mir gedacht, ich könnte mir mal wieder ein paar Folgen von „Es war einmal… das Leben“ reinziehen. Kennt ihr die noch: Drei rote Blutkörperchen auf der Wanderschaft durch den menschlichen Körper? Und währenddessen bekommt der Zuschauer allerlei Infos über die besuchten Organsysteme. Das macht die Serie wohl zur (inoffiziellen) pädagogischen Grundlage eines jeden Mediziners, der in diesem Jahrtausend zum studieren angefangen hat und allen anderen *gg*.
Allerdings war das Wiedersehen zuerst etwas ernüchternd: So wurden mir die Funktionsweise des menschlichen Körpers erstmals beigebracht? Naja, das Ganze ist natürlich schon auf Kinder getrimmt, sprich, der Spiel- und Herumtollfaktor der Protagonisten ist relativ hoch. Aber an ein paar Stellen wag‘ ich doch sehr zu bezweifeln, dass Kinder verstehen, was da so gezeigt wird (zum Beispiel bei der Zellteilung). Und meine Karin bestätigt mich dabei. Und sie muss ’s ja schließlich wissen. Darüber hinaus drückt sich auch diese Serie geschickt um das Thema, wie denn nun das weibliche Geschlecht schwanger wird *gg*.
Naja, aber unter’m Strich kann man wirklich recht viel spielerisch lernen. Wo gibt’s sowas heute noch für Kinder. Ansonsten gibt es noch 80er-Sprüche von der Marke „Saltos machen Spaß, da geben wir richtig Gas“ am laufenden Band und ein paar Leute haben sich da wirklich mal Mühe beim Zeichnen gegeben. Zu guter letzt ist auch noch der Nostalgiefaktor zu erwähnen, der natürlich enorm ist. Deswegen hab ich mir „Es war einmal… das Leben“ wieder angesehen.
Schreibe einen Kommentar