Die Elektrogerätemafia.

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Der grüne Punkt.War neulich auf’m tittlinger Wertstoffhof um brav unseren recycelbaren Hausmüll dort abzuliefern. Da ich das öfters mache, bin ich’s schon gewohnt, dass die Container für die Haushalts- und normalen Elektrogeräte von Osteuropäern besetzt sind, die gleich alle technischen Abfälle prüfen, ob sie die noch irgendwie verwerten können.

Mir ist das ja reichlich egal, ob mein Elektroschrott nun fachgerecht entsorgt wird oder ob die Tschechen, Slowaken, Polen oder sonstwer versuchen, noch ’n bisschen Geld aus den alten Teilen raus zu schlagen.

Neulich also haben mich die Elektroschrottsammler bereits am Eingang des Recyclinghofs abgefangen. So richtig wie bei der Mautstelle kommst dir da vor.

„Haben Elektroteile? Ach, ich sehen! Zwei Satellitenreceiver. Seinen digital?“
„Naa, nur analog.“
*traurig schau* „Naja, ich nehmen trotzdem. Haben auch noch Frnzn?“
„Frnzn?“
„Ja, Frnzn!“
„Frnzn? Achso, Fernseher! Naa, hab ich jetzt ned dabei.“
„Oder Waschmaschine?“
*nach hinten ins Auto schau* „Sieht jetzt nicht so aus, als würde da ’ne Waschmaschine reinpassen.“
„Na gut, dann bis nächste mal.“

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