Autor: ck

  • Anpfiff.

    Seit Samstag ist es wieder soweit: König Fußball regiert, naja, nicht die Welt, aber immerhin Europa. In den nächsten drei Wochen werd‘ ich an dieser Stelle ab und zu meinen Senf zu den Spielen abgeben. Zwar nicht so oft wie da Dom, aber in Zukunft gibt’s wieder mehr Gebloggtes von mir.

    Das Eröffnungsspiel lief tragisch für die Schweizer. Nicht nur, dass sie über weite Strecken des Spiels klar die bessere Mannschaft waren, nein, muss sich auch noch ihr Leitwolf einen Teilinnenbandabriss im Knie zuziehen. Das ist natürlich nicht gerade der Stimmung im eigenen Land dienlich.

    Dafür zeigten die Portugiesen im zweiten Spiel der EM zumindest in der zweiten Halbzeit, dass man durchaus mit ihnen rechnen kann. In einem über weite Strecken durchaus unterhaltenden Spiel besiegten sie die Türken.

    Auch für den zweiten Gastgeber des Turniers Österreich lief das erste Spiel alles andere als geplant. Böse Zungen behaupten, dass für unsere rot-weiß-roten Nachbarn das Turnier nach vier Minuten vorbei war, als die Kroaten einen berechtigten Foul-Elfmeter verwandelten und somit auch den Endstand einstellten.

    Sonst hab ich von dem Spiel nichts gesehen, da ich ‚m Tom beim Aufbauen für seine Fußball-Party anlässlich des ersten Deutschlandspiels geholfen habe. Neben Unmengen Daiquiri gab’s Gegrilltes satt und eine fußballwütige Partymeute, wie man auf den beiden Bildern unten sieht. Nach’m Essen fassen ging’s in den Partyraum zur Drei-Meter-Leinwand. Meiner Meinung nach haben unsere Nationalkicker verdient gewonnen, auch wenn die Polen die ein oder andere Chance für ein Tor hatten. Dafür gab’s unsererseits die ein oder andere Gelegenheit, die drin sein hätt‘ können, nein müssen. Besonders gut hat mir der Einsatz unserer Spieler gefallen, um jeden Ball zu fighten und das schnelle direkte Passspiel, das die Polen ab und zu ganz schön alt aussehen hat lassen.

    Auf jeden Fall ist die nächsten drei Wochen viel Fußball gucken angesagt. Eine, zumindest für mich, schöne Zeit steht bevor.


    An gleich drei Fleisch-Garungsmaschinen (besser bekannt als Grill) wurde gebrutzelt.


    Die Kriegsbemalung sitzt. Bei jedem Wetter.

  • Vom Hundertsten ins Zehntausendste.

    Status grün/gelb.
    Im Sommer, als ich auf mein Medizindiplom (Nebenfach) gelernt habe, hab‘ ich ja schon mal ’nen Artikel veröffentlicht, in dem ich beschrieben hab, wie schnell man von ’nem Wikipediaartikel, in dem man nur schnell was nachschlagen will, ganz schnell bei was ganz anderem aber noch viel interessanteren landet. Diese Erfahrung dürften neben mir ja wohl auch schon viele andere gemacht haben.

    Das Nebenfachdiplom ist ja mittlerweile erfolgreich abgehakt. Stattdessen geht’s jetzt so richtig an’s Eingemachte. Das Hauptfachdiplom steht an. Und wieder bin ich beim Nachlesen im Internet auf was ganz anderes aber (zumindest für mich) viel Interessanteres gestoßen.

    Los ging’s beim Wikipediaartikel zum P=NP?-Problem, bei dem ich eigentlich nur mein Gedächtnis in ’nem kleinen Detail auffrischen wollte. Dabei bin ich auf den Fakt gestoßen, dass dieses Problem ja zu den sieben Millennium-Problemen gehört, für deren Lösung ein Preisgeld von jeweils 1 Million Dollar ausgeschrieben ist. Das einzige dieser sieben Probleme, das bisher gelöst wurde, ist der Beleg der Poincaré-Vermutung durch den russischen Mathematiker Grigori Jakowlewitsch Perelman. Dieser hat seine Arbeit jedoch nicht wie üblich in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, sondern auf arXiv.org, einer freien Sammlung von wissenschaftlichen Publikationen aus den Bereichen Physik, Mathematik, Informatik und Biologie.

    Also hab ich zum Spaß mal ein bisschen in den Informatikveröffentlichungen gestöbert und bin dabei auf eine Arbeit zum Thema Automatische Konturextraktion von Neuronen gestoßen. Das betrifft sowohl mein Vertiefungsgebiet „Bild- & Signalverarbeitung“ als auch mein Nebenfach „Medizinische Informatik“. In einer ruhigen Minute werd‘ ich das Paper mal genauer unter die Lupe nehmen. Ein flüchtiger Blick verspricht schon mal viel Interessantes für mich.
    Status grün/gelb.

  • Fakten, Fakten, Fakten.

    Menschliches Gefäßsystem.Dem Deutschen wird ja nachgesagt, dass er die Bürokratie praktisch erfunden hat. Und aus viel Bürokratie kann man auch mehr oder weniger sinnvolle Statistiken basteln. Einige der Letzteren lese ich ab und zu recht gern und bin dabei auf ’nen recht interessanten Wikipediaartikel gestoßen. Man Interesse an mehr oder weniger wichtige Daten und Fakten konnte man ja auch schon anhand meines Artikel zur Weltmeisterschaft der Isotope erahnen.

    Dieser beschäftigt sich mit Daten rund um den menschlichen Körper. Also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Einerseits ein Artikel über Zahlen und Fakten und andererseits ein Artikel aus dem Bereich Medizin. Klar, dass mir der gefällt.

    Gestoßen bin ich auf den Artikel auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, wie viele Synapsen denn so ein menschliches Gehirn hat. Das hat mich interessiert, weil ich vor einiger Zeit mal ’nen Artikel gelesen habe, in dem irgend so ein Googleheini behauptet hat, dass eigentlich keine Software der Welt größer als 400MB sein müsste, da das menschliche Genom digitalisiert gerade mal 400MB groß wäre. Er folgerte dann fälschlicherweise, da der Mensch ja zu so überragenden kognitiven Leistungen fähig ist, dass eine ebenso mächtige Software auch nicht mehr als 400MB Umfang haben müsse. Dass sich die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen aber nicht über sein Genom sondern über die Verschaltung seines Hirns definiert, hat er dabei dummerweise übersehen, genauso wie er den Fakt außer Acht lässt, dass das Gehirn ja ein massiv parallel arbeitendes Organ ist.

  • Die Elektrogerätemafia.

    Der grüne Punkt.War neulich auf’m tittlinger Wertstoffhof um brav unseren recycelbaren Hausmüll dort abzuliefern. Da ich das öfters mache, bin ich’s schon gewohnt, dass die Container für die Haushalts- und normalen Elektrogeräte von Osteuropäern besetzt sind, die gleich alle technischen Abfälle prüfen, ob sie die noch irgendwie verwerten können.

    Mir ist das ja reichlich egal, ob mein Elektroschrott nun fachgerecht entsorgt wird oder ob die Tschechen, Slowaken, Polen oder sonstwer versuchen, noch ’n bisschen Geld aus den alten Teilen raus zu schlagen.

    Neulich also haben mich die Elektroschrottsammler bereits am Eingang des Recyclinghofs abgefangen. So richtig wie bei der Mautstelle kommst dir da vor.

    „Haben Elektroteile? Ach, ich sehen! Zwei Satellitenreceiver. Seinen digital?“
    „Naa, nur analog.“
    *traurig schau* „Naja, ich nehmen trotzdem. Haben auch noch Frnzn?“
    „Frnzn?“
    „Ja, Frnzn!“
    „Frnzn? Achso, Fernseher! Naa, hab ich jetzt ned dabei.“
    „Oder Waschmaschine?“
    *nach hinten ins Auto schau* „Sieht jetzt nicht so aus, als würde da ’ne Waschmaschine reinpassen.“
    „Na gut, dann bis nächste mal.“

  • Nagus‘ all in! Die Siebte: April Fool’s Bluff.

    Poker.Fleißige Leser meines Blogs kennen ihn schon, den „Nagus‘ all in!“. Für alle anderen kurz Zusammengefasst: Da Dom veranstaltet viermal im Jahr (immer am Anfang und am Ende vom Semester) ein kleines Pokerturnier mit zirka acht Leuten bei sich zu Hause. Das Turnier für den Beginn des Sommersemesters 2008 stand letzten Freitag Abend auf’m Programm.

    Da Andi legte ’nen richtig heftigen Start hin und nahm gleich die ersten vier von insgesamt acht mitspielenden Personen im Alleingang vom Tisch, was ihm die Chipleaderschaft bescherte. Sein Monstertum wurde nur noch von seinem grandiosen Ausscheiden übertroffen, denn nach diesem Durchmarsch war’s diesmal auch schon vorbei für’n Andi. Für mehr als Platz Vier reichten dann tatsächlich die ganzen Chips nicht.

    Gewonnen hat diesmal da Flo. Damit hat er’s mir nachgemacht und konnte als zweite Person überhaupt seinen Titel verteidigen. Mit seinem Erfolg rückt er mir in der ewigen Bestenliste, die’s am Ende des Blogeintrags zu bestaunen gibt, ganz schön auf den Pelz. Dafür reichten ihm im Prinzip zwei gute Spiele gegen ’n Dom im Heads-Up. Dazwischen hatte der Dealer einiges zu tun. So viele nicht gespielte Hände im Heads-Up kommen selbst beim Nagus‘ all in! nicht all zu oft vor.

    Ich selbst hab Fortuna’s Gaben wohl schon allesamt letzten Mittwoch im Wahn’s Inn verzockt. Da hatte ich zwei von drei Full Houses innerhalb von gerade mal fünf Spielen. Bei der siebten Auflage des Nagus‘ all in! allerdings habe ich sage und schreibe kein einziges Spiel gewonnen. Und dabei hab ich in meinen Augen keinen Fehler gemacht. Gute Hände habe ich gespielt, schlechte rechtzeitig weg geworfen. Nur ein einziges Mal musste ich mich ärgern, dass ich eine Hand, mit der ich gewonnen hätte, weg geworfen habe. Jedoch zog ich dann bei jedem Showdown, bei dem ich mit von der Partie war, den Kürzeren. So reichte es diesmal nur für Platz Sechs, meine (numerisch) schlechteste Platzierung bisher.

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. Teiln.
    egal 1. Christoph R. 2x 1x – 1x 2x 1x – – – 7
    up 2. Florian N. 2x – 1x 1x 2x 1x – – – 7
    down 3. Michael N. 1x 1x – – – – – 3x – 5
    egal 4. Stephanie S. 1x – 1x 1x – – 1x – – 4
    egal 5. Fabian F. 1x – – – – 1x – – – 2
    up 6. Dominik S. – 2x 1x 3x – – – 1x – 7
    down 7. Andreas S. – 2x 1x 1x – 1x – 1x 1x 7
    egal 8. Christoph E. – 1x 1x – 1x – – – – 3
    egal 9. Matthias S. – – 1x – 1x 1x 2x – – 5
    egal 10. Christoph W. – – 1x – – – – – – 1
    egal 11. Nicole H. – – – – 1x – – – – 1
    egal 12. Sabrina S. – – – – – 1x – – – 1
    egal 13. Daniel H. – – – – – – 2x – – 2
    egal 14. Michael K. – – – – – – 1x – – 1

    An dieser Stelle wie immer noch der Verweis auf den entsprechenden Blogeintrag des Gastgebers.

  • Radiometrische Beleuchtungssimulation mit präziser Sensormodellierung.

    Von meinem Programmierpraktikum habe ich hier in meinem Blog ja schon so einiges erzählt. Mit diesem Artikel möchte ich nun abschließend meine zusammenfassende Ausarbeitung der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

    Ausarbeitung: zybesi.pdf (360 KB)

    Die erstellte Software selbst, die ich Zybesi getauft habe (Zylinderbeleuchtungssimulator), beziehungsweise deren Quelltext werde ich nicht veröffentlichen. Das hängt damit zusammen, dass Zybesi massiven Gebrauch der FORWISS-Libraries macht. Diese werden für Punkt- und Vektorrechnungen in der Ebene und im Raum sowie für die Erstellung der grafischen Benutzeroberfläche benötigt. Jedoch sind diese Libraries nicht frei zugänglich. Da sie aber sowohl zum Kompilieren als auch für die Ausführung meines Programms benötigt werden, macht es wohl keinen all zu großen Sinn, Quelltext oder das Programm selbst über meinen Blog zu veröffentlichen.

  • Der Pinguin spurtet davon.

    Gestern stand die Abschlusspräsentation meines Programmierpraktikums an, die sehr erfolgreich verlief. In den nächsten Tagen werde ich dann auch die Ausarbeitung meines Programmierpraktikums online stellen.

    Bei der Vorbereitung der Präsentation ist mir noch was aufgefallen, was auch in der Ausarbeitung keine Erwähnung mehr findet. Entwickelt hab ich mein Simulationstool hauptsächlich unter Windows, die Präsentation der Software habe ich jedoch unter Linux gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Erstellung der Simulationsbilder unter Linux (unterer Screenshot) wesentlich weniger Zeit beansprucht als unter Windows (oberer Screenshot), was folgende beiden Screenshots illustrieren sollen.


    Zwar werden die Laufzeiten auf ganze Sekunden abgerundet, aber man sieht, dass die Ausführung unter Windows (oberer Screenshot) sage und schreibe doppelt so lange dauert wie unter Linux (unterer Screenshot). In meinem Fall handelt es sich um die Distribution Ubuntu).

    Dabei wurde beide Male haargenau der selbe Zylinder simuliert mit exakt den selben Form-, Lage-, Beleuchtungs- und Modellierungsparametern. Beide Male wurde die Software mit gcc kompiliert mit absolut identischen Compileroptionen. In keinem der beiden Testläufe waren zusätzliche Programme geöffnet, die Prozessor oder Speicher hätten auslasten können. Auch das Testsystem, mein Notebook, war beide Male das gleiche.

    Zwar handelte es sich bei meiner Windows XP Professional Version um die 32-Bit Variante und bei Ubuntu um die mit 64-Bit Unterstützung, das dürfte aber nur einen Unterschied bei der Genauigkeit der Berechnungen, jedoch nicht bei deren Geschwindigkeit machen. Auch die Tatsache, dass nur die Windows Version das Abspeichern von PNG-Dateien unterstützt, dürfte keinen Unterschied machen, da dieses Abspeichern explizit ausgeführt werden muss und nichts mit dem eigentlichen Bildberechnungsprozess zu tun hat. Da es sich bei der CPU in meinem Notebook (einem AMD Athlon-64 3000+) um eine Singlecore CPU handelt, kann auch eine eventuell betriebssystemabhängige Schleifenparalellisierung (in der aktuellen Version ist Zybesi keine Multithreadanwendung), für die wirklich einiges Potential in meiner Software vorhanden ist, nicht schuld an den massiven Leistungsunterschieden sein. Auch habe ich darauf geachtet, dass die CPU sowohl unter Windows als auch unter Linux auf maximalem Arbeitstakt läuft und sich nicht in irgendeinem Stromspamodus befindet und sich somit automatisch herunter taktet.

    Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass Linux das bessere (oder zumindest schnellere) Betriebssystem ist, aber eine Erwähnung in Form dieses Blogeintrags war’s mir dann doch wert.

    Nachtrag („Wer lesen kann ist klar im Vorteil“ oder „Wikipedia ist (meistens) dein Freund“):
    Jetzt habe ich doch noch die Lösung für den großen Geschwindigkeitsunterschied bei den Berechnungen unter den beiden Betriebssystemen gefunden. Den weitaus größten Teil der Berechnungen in meinem Simulationstool machen Skalarprodukte von Vektoren aus, also im Prinzip Additionen und Multiplikationen von Gleikommazahlen. Bei der AMD64-Architektur, die die x86-Architektur und den x86-Befehlssatz erweitert und über die meine Notebook-CPU verfügt, sind zwei Faktoren entscheidend für den Performanceboost, den ich festgestellt habe.

    • Im 64-Bit Modus stellt die AMD64-Architektur 16 zusätzliche Register zur Verfügung, die bei der Ausführung von 32-Bit Anwendungen auf der selben CPU nicht zugänglich sind.
    • Hauptunterschied für den Geschwindigkeitsunterschied dürfte jedoch sein, dass die AMD64-Architektur für Gleitkommaoperationen nicht auf die x86-FPU zurück greift, sondern stattdessen die entsprechende SSE-Einheit benutzt. Diese ist von Haus aus performanter als die x86-FPU. Größter Vorteil der SSE-Einheit ist die Tatsache, dass deren Register, in denen die Operanden für eine Berechnubg stehen, 128 Bit breit sind. Im Gegensatz dazu sind die Register der x86-FPU nur 80 Bit breit.
      In ein Register der SSE-Einheit passen also vier Gleitkommazahlen einfacher Genauigkeit oder zwei Gleitkommazahlen doppelter Genauigkeit. Der Clou ist nun, dass die SSE-Einheit tatsächlich pro Verarbeitungschritt jeweils zwei Gleitkommazahlen doppelter Genauigkeit aus zwei Registern nehmen kann und so in einem Schritt zwei Gleitkommaberechnungen durchführt. Dies dürfte wohl die doppelte Ausführungsgeschwindigkeit der Bildberechnung unter Linux im 64-Bit Modus erklären.

    Wer das alles mal selbst durchlesen möchste, dem empfehle ich die beiden Wikipedia-Artikel zu AMD64 und SSE, aus denen ich diese Informationen habe.

  • Datenkrake.

    Google.Neben Google Analytics zur Analyse der Zugriffszahlen auf meinen Blog verwende ich die Google Webmaster Tools, die mir recht aussagekräftige Informationen über das Ranking meiner Homepage bei der bekannten Suchmaschine liefern.

    Nachdem mein Blog nun seit ziemlich genau 1 ½ Jahren online ist, bin ich mit meinem Google-Ranking eigentlich recht zufrieden. Natürlich steht der mit der schnöden Eingabe von Christoph Riesinger ganz oben, aber auch mein Nachname allein reicht für ein Top10-Ranking.

    Glücklicherweise findet man meinen Blog nicht nur über meinen Namen. So sind meine beiden Artikel zur Karlsruher Nuklidkarte recht weit oben gelistet, genau so wie mein Beitrag zur WPA-Verschlüsselung unter Windows 2000. Ganz besonders stolz bin ich auf die hohe Bewertung meines HDR-Tutorials, in das ich viel Zeit und Mühe investiert habe. Ebenso bin ich ganz happy, dass ich mit einem meiner beiden Hauptseminare ganz oben stehe.

    Ein paar Ergebnisse zum Schmunzeln gibt’s natürlich auch. Mein im alltäglichen Sprachgebrauch nicht gerade häufig vorkommendes Osmanien wird doch tatsächlich gesucht und findet sich auch promt unter den Top10 Google-Treffern.

    Wie ich so bei den anderen Großen Suchmaschinen abgeschnitten habe, hab ich nicht so genau in Erahrung gebracht. Allerdings stehe ich bei Yahoo, Ask.com und Lycos mit meinem Namen jeweils an erster Stelle. Beruhigend ist auch, dass ich bei keiner Web- oder Bildersuche Peinlichkeiten von mir gefunden habe. Zumindest keine, die ich nicht selbst online gestellt habe *g*.

    Natürlich beziehen sich die Googlelinks nur auf den Stand, als ich diesen Blogeintrag geschrieben habe. Die Ergebnisse können von Zeit zu Zeit natürlich ganz schön variieren.

    Nachtrag (am 26.04.2008):
    Hehe. Weil ich gerade den Blogeintrag zum siebten Nagus all in! geschrieben habe, habe ich mir gedacht, dass ich mal nach unserem kleinen Pokerturnier googel um zu sehen, welcher Blog weiter oben gelistet ist, der vom Gastgeber oder meiner. Tja, was soll ich sagen, ich hab „gewonnen„.

  • Heute schreiben wir Geschichte.

    Status grün.
    Vergangenen Dienstag war es soweit. Ein Ereignis von historischem Ausmaße stand an. Ich habe mit der Lernerei für meine Diplomprüfungen in den Sommersemesterferien begonnen.

    Während sich andere für ein derartiges Mammutprojekt gerade einmal 100 Tage Zeit lassen, stehen mir auch nicht wirklich komfortable 138 Erdrotationen dafür zur Verfügung.

    Da ich in meiner Lernzeit den ein oder anderen Blogeintrag zum Thema Lernen erstellen werde, habe ich mir zu diesem Zweck die beiden Banner oben und unten von diesem Eintrag einfallen lassen. Sie sollen immer den aktuellen Stand meiner Synapsenbildung repräsentieren. Die Dinger gibt’s noch in gelb und in rot, je nachdem wie kritisch die aktuelle Lernphase ist. Momentan ist ja noch nicht viel passiert, also sind sie noch brav grün.

    So, das ist jetzt der Blogeintrag, den ich mir in ein paar Jahren mal ansehen kann und dann meinen Kindern erzähle, dass am 15. April 2008 das große Lernen begonnen hat.
    Status grün.

  • Try & Error.

    Am letzten Sonntag hab ich’s endlich hinter mich gebracht: Mein Programmierpraktikum. Aus diesem Anlass möchte ich gleich zwei Blogeinträge online stellen. Den Ersten gibt’s heute. Teil zwei erscheint dann aller Voraussicht nach die nächsten Tage und wird die Ausarbeitung zu meinem Programmierpraktikum enthalten.

    Heute gibt’s aber erstmal ein bisschen zum „Schmunzeln“. Neben zahlreichen Bugs in meiner Software gab’s auch welche, die sich schön mit Bilder dokumentieren lassen. Schließlich handelt es sich um ein Tool, das die Beleuchtung von Zylindern simuliert und folglich auch Bilder produziert. Da kann so ein Programmierfehler oder eine falsch gesetzte Variable zu Bildern führen, die so nicht ganz dem realitätsnahen Anspruch meiner Software mithalten können. Also los geht’s…


    Das kommt davon, wenn man die Werte seiner Bildpunkte nicht im Blick hat. Dieses Bild ist aufgrund zahlreicher double-Überläufe entstanden. Noch dazu liegt die Lichtquelle der Szene genau hinter dem Zylinder, was eigentlich zu gar keiner Beleuchtung in dem Bereich führen dürfte, der von der Kamera eingesehen werden kann.


    Nanu, was ist denn hier passiert: Die unteren 2/3 sehen ja noch ganz OK aus, aber ab dem Fluchtpunkt sollte da doch nichts mehr sein. Stimmt, das kommt davon, wenn man die Sichtstrahlen des Raytracings zu stiefmütterlich behandelt. Die schneiden den Zylinder natürlich nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera, dort, wo sie eigentlich nichts sehen dürften. Schließlich hat eine Kamera keine Augen auf dem Rücken.


    Arrays hin und her zu kopieren ist eigentlich die Todsünde eines jeden Programmierers. Ab und zu lässt sich das aber nicht ganz vermeiden und wenn man nicht aufpasst, kommen solche tollen Streifen dabei raus.


    Und das passiert wenn man meint, dass sein Simulationsbild einen Pixel breiter und höher ist, als es tatsächlich zutrifft. Dann verschiebt sich beim Zeichnen der mühsam berechneten Pixel jede Zeile und jede Spalte ein wenig und über das ganze Bild betrachtet, sieht das dann so aus.