Jetzt geht’s los!

Verfasst von

in

Fußball Weltmeisterschaft 2010.Seit vier Tagen rollt er wieder, der Ball, um den sich die Welt dreht. Zum ersten mal findet das größte Sportereignis überhaupt, die Fußball Weltmeisterschaft, auf dem schwarzen Kontinent statt. Lange wurde ihr entgegen gefiebert, denn nach dem Sommermärchen von vor vier Jahren, sind mit diesem Großereignis Begriffe wie Sommersonne, Krisenauszeit, Public Viewing und nationale Glückseeligkeit verbunden. Genau was Deutschland im Moment braucht.

Ich selbst hab leider erst ein einziges Spiel in voller Länge verfolgen können: England gegen USA. Für mehr hatte ich bisher leider noch keine Zeit. Selbst vom Auftaktduell der deutschen Elf habe ich die erste halbe Stunde verpasst, denn die Deutsche Bahn wurde ihrem Ruf mal wieder gerecht und hat’s geschafft, auf der Strecke Passau-München eine Verspätung von 1½ Stunden einzufahren. Das machte aber nichts, denn auch die restlichen zwei Drittel der Partie wussten zu unterhalten und zu überzeugen, auch wenn Australien mehr Kanonenfutter als ernstzunehmender Gegner war. Da werden schon noch andere Kaliber auf uns zukommen. Viel mehr muss man zu dem Aufeinandertreffen eigentlich nicht sagen. Ein 4:0 ist schon sehr eindeutig, auch in einer WM-Vorrunde. Schön ist noch, dass alle vier Tore von vier unterschiedlichen Nationalkickern erzielt wurden. Sehr beruhigend.

Ansonsten gilt mein Dank ‚m Dope, bei dem ich mir zusammen mit drei weiteren Freunden aus meiner passauer Schul- und Abiturzeit das Spiel angesehen habe. Irgendwie landen doch alle in München. Public Viewing war beim gestrigen Sauwetter auch wirklich nicht empfehlenswert. Uns stehen ja noch zahlreiche Partien unserer Helden in schwarz/weiß bevor, bei denen sich mit mehr als fünf Fans feiern lässt.

Dass ich bisher noch nicht so viel zum Fußballschaun gekommen bin, war bisher aber auch nicht tragisch. Wirkliche Sensationen und Hammerspiele habe ich wahrlich nicht verpasst. Das unterdurchschnittliche Abschneiden der Franzosen und Engländer überrascht mich nicht wirklich. Um ehrlich zu sein: Man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass es auch die Italiener heute Abend zerbröseln wird. Aber vielleicht sollte man einigen Mannschaften die Fußballregeln nochmals erklären. So viele offensichtliche Handspiele und Torwartfehler sind schon sehr ungewöhnlich.

Die allgegenwärtigen Vuvuzelas finde ich gar ned mal so schlimm. Ich finde sie weder zu laut (man kann den Fernseher ja leiser stellen, auf den Kommentator kann man ohnehin meistens verzichten) noch nervig. Schade ist’s halt, dass sämtliche Fangesänge und das Aufraunen des Publikums ständig untergehen. Aber so erlebt man in Südafrika eben Fußball.

Leider wird’s von mir, aufgrund meines neuen Jobs, dieses mal keine so ausführlichen Turnierartikel geben wie vor zwei Jahren zur Europameisterschaft bei unseren Nachbarn Österreich und Schweiz. Aber vielleicht gibt’s dieses mal wieder ein paar coole Fotos vom Public Viewing. Noch lassen die aber auf sich warten, denn meine Digitalkamera ist momentan ausgeliehener Weise in Berlin.

Etwas mehr „Trainer vor’m Fernseher“-Kompetenz als von mir gibt’s in Dom’s Blog zu lesen, der jeden Turniertag kommentiert. Ich kann allen meinen Lesern nur raten, mal bei ihm vorbei zu surfen.

Zum Abschluss gibt’s noch meinen persönlichen Weltmeisterschaftssong 2010. Weniger ein Song zum mitsingen wie ’54, ’74, ’90, 2010 von den Sportfreunde Stiller und eigentlich auch mehr ein Song für vor und nicht während der WM, dafür aber zum Schmunzeln.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert