Vor knapp zwei Jahren habe ich schon mal einen ganz ähnlichen Artikel gepostet. Heute wie damals geht’s um ein Vogelnest, das diesmal Amseln an eine der riesinger’schen Immobilien gebaut haben.
Während vorletztes Jahr eine herunterhängende Dachlatte unseres überstehenden Daches der Ort der Geschehnisse war, musste diesmal unsere Garage herhalten. Genauer gesagt die Kombination aus überstehendem Flachdach, der Verankerung unserer Satellitenschüssel (ich kann’s gar nicht oft genug sagen: Gepriesen sei das Satellitenfernsehen) und der Wand entlang wachsenden Kletterpflanze.
So wie’s aussieht, konnte das Vogelnest aber auch dieses mal seinen Zweck nicht erfüllen. Anfänglich noch regelmäßig von den Eltern besucht, ist mittlerweile tote Hose angesagt, was ein Blick in die Vogelstube beweist. Entweder ist der Nachwuchs bereits flügge und auch die Eltern sind weitergezogen oder, was ich für realistischer halte, die Eltern haben beschlossen, mehr wert auf ihre Akademikerkarriere zu legen und’s Kinderkriegen auf unbestimmte Zeit verschoben.
Dass das auch anders geht, zeigen die erlangener Vögel. Vielleicht haben die bessere Kitas, die auch nicht bestreikt werden.

Wer sich bei mir zu Hause auskennt, wird die Stelle gleich erkennt haben. Unterhalb des überstehenden Flachdachs auf höhe der Stange für die Satellitenschüssel liegt das Amselnest…

…mittlerweile gut von Grünzeug überwuchert. Eigentlich der perfekte Brutplatz, vor allem deswegen, weil mittlerweile die Hausvorderseite die beliebtere Terrasse ist.

Jedoch sind mittlerweile weit und breit keine Amseln mehr auszumachen. Weder die Eltern, noch der erhoffte Nachwuchs.

