Schlagwort: Urlaub

  • Mallorcaurlaub.

    Gestern Abend sind meine Karin und ich aus unserem neuntägigen Mallorcaurlaub zurückgekommen. Die geschossenen Fotos sind ausgemistet also wird es Zeit, für einen entsprechenden Blogeintrag.

    Los ging’s Freitag vor einer Woche in Allerherrgottsfrühe vom Münchner Flughafen aus. Nach gut zwei Stunden Flug war die Sonneninsel erreicht. Auch mit dem Transport zum Ferienort Paguera klappte alles. Jedoch wurden wir zunächst in ein Hotel einquartiert, das wir ursprünglich gar nicht gebucht hatten. Aber nach einem entschlossenen Auftreten meiner Feschen war dieses Problem sehr schnell aus der Welt geschafft.

    An den ersten beiden Tagen stand erst mal Akklimatisieren und Baden am Strand auf dem Programm, nachdem am eher durchwachsenen ersten Tag das Wetter an Tag Zwei in strahlenden Sonnenschein mit knapp 30°C umschlug. Mit Ausnahme eines einzigen Tages sollte sich dieses Traumwetter auch nicht mehr ändern. Tag Eins war auch der Tag, an dem Cala Fornells, einem sehr sehenswerten Stadtteil von Paguera, einen Besuch abstatteten. Cala Fornells zeichnet sich durch seine wunderschöne Lage in einem Hang oberhalb des Meeres und seine bunte aber stilvolle Architektur aus.

    Tag Drei, ein Sonntag, war dann der erste richtige Ausflugstag. Im gemieteten Cabrio (sehr empfehlenswert) fuhren wir zuerst nach Andratx ganz im Süd-Westen der Balearenhauptinsel, das wir jedoch schnell hinter uns ließen um auf der überwältigend schönen Küstenstraße Richtung Sóller zu kurven. Links das türkisblaue Meer, rechts die weit über 1000m hohen Berge, das macht was her. Erste Zwischenstation machten wir am Mirador de Ricardo Roca, einem befestigten Aussichtspunkt, der sich praktisch in jedem Mallorcakalender findet. Weiter gings durch Banyalbufar mit seinen Terrassen, auf denen Obst und Gemüse angebaut wird in das bezaubernde Städtchen Valldemossa, einem relativen ruhigen mediterranen Bergort, das durch Fryderyk Chopin berühmt wurde. Der nächste Zwischenstopp war dann in Port de Sóller, berühmt durch die Endstation einer Straßenbahn, die zwischen der Hauptstadt Palma und eben Port de Sóller verkehrt. Endstation der Cabriofahrt war dann Palma, dem wir jedoch nicht all zu viel Aufmerksamkeit schenkten, da wir die Stadt schon relativ gut von unseren vorherigen Mallorcabesuchen kannten.

    Nach einem weiteren Strand- und Badetag stand an Tag Fünf ein Ausflug ins nahe gelegene Marineland Mallorca auf dem Plan. Das Marineland ist eine Art Minizoo mit Papageien-, Seelöwen- und vor allem Delfinshow. Umgeben von zahlreichen Engländern war das ein Heidenspaß.

    Einem weiteren obligatorischen Badepuffertag folgte an Tag Sieben (Donnerstag) ein zweites mal eine Tour mit einem Mietwagen um dem Osten Mallorcas einen Besuch abzustatten. Zunächst ging es auf den Puig de Randa, einen 524m hohen und bei Radfahrern sehr beliebten Berg im Zentrum der Insel. Von dort hat man einen umfassenden Ausblick: Im Süden das Mittelmeer, im Norden die Berge und vor einem die landwirtschaftlich geprägte Hauptebene. Anschließend wurde Cala Figuera von uns heimgesucht. Cala Figuera ist ein wirklich winziger Küstenort mit zwei malerischen Buchten. Ein echter Geheimtipp. Highlight des Tages (und vielleicht des ganzen Urlaubs) war dann der Strand Es Trénc. Unter Naturschutz stehend bietet er feinsten weißen Sand und Meer das so sauber ist, dass es nicht mehr türkis sondern fast schon weiß leuchtet. Es Trénc liegt zwar etwas abgelegen und steht wie erwähnt unter Naturschutz, trotzdem ist am weitläufigen Strand einiges los. Ein Plätzchen für Sonnenschirm und Badematten war trotzdem schnell gefunden.

    Freitag und Samstag waren dann zwei weitere Strand- und Braunwerdetage, bevor’s gestern wieder in die mittlerweile auch sommerliche bayerische Heimat ging. Reichlich unspektakulär.

    Wie eingangs schon geschrieben, haben wir einige Fotos gemacht, von denen’s nun hier ein paar online stelle. Viel Spaß beim Anschauen.


    Blick auf Cala Fornells, den westlichen Stadtteil von Paguera. Idyllisch am Hang überhalb des Meeres gelegen, wirkt hier alles aus einem Guss.


    Meine Fesche vor dem Mirador de Ricardo Roca, einem Wahrzeichen Mallorcas an der Nord-West-Küste der Insel.


    Nahe Banyalbufar liegen im bergigen Norden der Insel diese Terrassen.


    Berühmt durch einen Winterurlaub von Fryderyk Chopin: Der Ort Valldemossa.


    Das Wahrzeichen von Valldemossa: Seine Kirche und die ganz in ihrer Nähe liegende Gartenanlage.


    Der Höhepunkt des Marinelandes: Die Delfinshow.


    Blick auf den mittleren der drei Strände von Paguera. Direkt rechts von meiner Karin sieht man im Hintergrund Cala Fornells.


    Aussicht vom 524m hohen Puig de Randa.


    Blick in eine der beiden traumhaften Buchten von Cala Figuera im Süd-Osten Mallorcas.


    Der unter Naturschutz stehende Bilderbuchstrand Es Trénc.

  • Wind of Change.

    Meine Blogintensität ist momentan indirekt proportional zu den Änderungen in meinem Leben, denn bei Letzterem geht’s im Gegensatz zu Ersterem hoch her. Der Abschluss meines Studiums ist erst ein paar Wochen her, da bin ich gestern von Passau nach München gezogen. Der Arbeit wegen. Ab 07.06. bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der informatischen Fakultät der Technischen Universität München. Was ich dort genau mache, werde ich ziemlich sicher, aber später, in einem eigenen Eintrag schildern.

    Fürs erste bin ich bei meiner Karin untergekommen, deshalb fiel der Umzug bisher recht übersichtlich aus: 1 PC, 1 Monitor und 4 Umzugskartons, das war’s dann auch schon. Sowas lässt sich leicht per Auto in die bayerische Landeshauptstadt karren. Richtig interessant wird’s dann im August/September, denn dann werden wir beide uns ’ne richte Wohnung mit ausreichend Platz für zwei Personen in München suchen. Bis dahin gibt’s Probewohnen extrem auf 43m². Aber das wird sicher keine Probleme machen. Meine neue Adresse findet ihr im Impressum. E-Mail, ICQ, MSN und Jabber sind natürlich gleich geblieben. Telefonisch bin ich wie bisher über mein Handy oder über Karin’s Festnetznummer erreichbar.

    Bevor ich aber mit arbeiten loslege, steht der Endspurt meiner Ferienzeit nach meinem Studium in Form eines Mallorcaurlaubs an. Morgen geht’s in allerherrgottsfrühe mit dem Flieger für neun Tage auf Deutschlands inoffizielles 17. Bundesland. Ich bin also bis übernächstes Wochenende nicht im Lande. Ich melde mich dann mal ab und hoffe (naja, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher), dass das Wetter südlich vom spanischen Festland besser ist, als derzeit in Süddeutschland. Sobald ich wieder zurück bin, berichte ich von meinen Urlaubserlebnissen, so wie ich das letztes Jahr ja auch schon getan habe.

  • „Bam Oida, fix Oida“, „GorgOnzola“ und „Karlovačka“.

    Da bin ich wieder, zurück aus’m Urlaub. Und was soll ich sagen? Überragend war’s: Spitzenwetter, super Unterkunft, tolles Programm, abwechslungsreiche Strände und gigantische Urlaubskumpels. Besser geht’s nicht und deshalb verflogen die acht Tage im kroatischen Poreč wie im Fluge. Ein klassisches „Wir sind doch erst gestern angekommen. Warum fahren wir heute schon wieder nach Hause?“. Aber alles der Reihe nach.

    Zu Sechst starteten wir letzte Woche in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Dank durch Finanzspritzen der Europäischen Union finanzierten neuen Autobahnen in Slowenien und ausbleibenden Staus (außer dem notorischen vor’m Tauern- und Katschbergtunnel) kamen wir nach einer durchgemachten Nacht um neun Uhr morgens in unserem gut 600 Kilometer entfernten Ziel an. Tag Eins hieß dann für die einen auch erstmal Schlaf nachholen und akklimatisieren. Meine Karin und ich zogen dem aber stattdessen den Strand samt 27 Grad warmen Wasser vor. Abends stand dann Selbstverpflegung für unsere Sechs-Mann/Frau-Wohngemeinschaft an, samt im fließenden Übergang anknüpfender gemütlicher Touchdown- und Karlovačko-Runde, die’s noch öfter im Urlaub geben sollte. Nach 42 Stunden ohne Schlaf fiel ich dann endlich in Morpheus Arme.

    Tag Zwei war dann ein typischer Faulenzetag am Strand. Typischerweise gibt’s davon nicht viel zu erzählen, außer dass wir wahnsinnig viel Spaß hatten, wie eigentlich den ganzen Urlaub. Herrlich mit Leuten unterwegs zu sein, die nicht alles bierernst nehmen. Naja, eigentlich überhaupt nichts auch nur irgendwie ernst nehmen. Da die ganze Zeit nur rumliegen auf Dauer etwas langweilig ist, cruisten meine Karin und ich am Nachmittag in die einladende und für Istrien typische Innenstadt unseres Urlaubsortes, wo der Grundstein für die Freizeitplanung von Tag Sechs gelegt wurde. Dazu aber später mehr.

    Erster Ausflugstag war Tag Drei. Montags reisten wir nach Pula, der Hauptstadt von Istrien, in der die Besichtigung der berühmten Arena aus der Römerzeit und der Feste der Stadt ein Muss waren. Anschließend ging’s bei wie eigentlich immer vorherrschenden hochsommerlichen Temperaturen nach Rovinj, bekannt für seine sehenswerte Altstadt und Kathedrale, die im Inneren jedoch reichlich unspektakulär war. Dafür gab’s ein imposantes Abendessen direkt am Meer. Naja, eigentlich schon eher im Meer.

    Tags darauf war wieder ein mehr oder weniger fauler Strandtag angesagt. Highlight von Tag Vier war der erste abendliche Ausflug ins Stadtzentrum, in dem’s natürlich ziemlich wuselte. Der Ort ist ein schöner Anblick bei Nacht, mit seinen beleuchteten kalksteinweißen Gassen und Restaurants.

    Kultur bescherte uns dann der fünfte Urlaubstag. Nach einem Abstecher in die Euphrasius Basilika von Poreč, deren Mosaike sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen, kletterten wir 65 Meter tief in eine Karst- und Tropfsteingrotte, die ein wenig im Landesinneren von Istrien liegt. Das Highlight der 40-minütigen Tour war am Ende die Konfrontation mit einem echten Grottenolm. Da beide Ausflugsziele ganz in der Nähe waren, badeten wir am späten Nachmittag nochmal im Meer um dann früh in der Heia zu verschwinden, denn…

    …an Tag Sechs stand Venedig auf dem Programm. Genau, ihr lest richtig: Ab in die Lagunenstadt. Die ist nämlich per Schnellboot über die Adria in gut zwei Stunden zu erreichen. Also hatten für die volle Dröhnung Touristenprogramm: Markusplatz, -kathedrale und -turm, Seufzerbrücke, Muranoglas, Rialtobrücke und Canal Grande. Highlight für meine Karin und mich war die abschließende Taxifahrt über die Kanäle. Wirklich toll. Zurück nach Kroatien wurden wir dann noch richtig durchgeschüttelt: Bei 27 Knoten Höchgeschwindigkeit machen sich eben auch nicht ganz so große Wellen bemerkbar.

    Den letzten offiziellen siebten Tag ließen wir dann nochmal faul am Strand bei Volleyball, Minigolf, Uno und einem letzten Ausflug in die Altstadt ausklingen.

    Tag Acht wurde dann rückreisetypisch im Stau verbracht. Zuerst 1½ Stunden lang vor der kroatisch-slowenischen Grenze, dann ein weiteres mal wieder 1½ Stunden vor dem Katschbergtunnel. Wahrscheinlich hätt’s noch länger gedauert. Wir entschieden uns dann aber, die beiden Pässe über Katschberg und Obertauern zu fahren. Ein faszinierender Anblick bei untergehender Sonne. Außerdem stärkte und eine deftige Mahlzeit im Landgasthof Fruhmann bei Villach.

    Hervorragend erholt kann’s jetzt wieder an die Aufgaben des Alltags gehen. Ich kann’s nicht oft genug sagen: Ich habe einen genialen Urlaub hinter mir, mit viel Entspannung, Kultur, Sehenswürdigkeiten, Sonne (es gab nur zwei mal ein Gewitter und das brav in der Nacht. Ansonsten Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze), Salzwasser, Freunden und auch Fotos, von denen ich euch noch ein paar Highlights präsentieren möchte.


    Da hocken wir alle an unserem ersten gemeinsamen Strandtag.


    Karin und Stefan vor der Arena in Pula.


    Gruppenfoto im antiken Theater von Pula.


    Sehr kroatisch: Ein bunter Markt. Hier der in Rovinj.


    Abendessen in Rovinj. Im Hintergrund sieht man die Marina.


    Nachtleben in Poreč.


    Der Innenhof der Basilika unseres Urlaubsorts.


    Angenehme Abkühlung bei konstanten 14 Grad in einer Tropfsteinhöhle.


    Kein schwieriges Motiv in Venedig: Wir auf einer Brücke über einen Kanal.


    Blick auf den Canal Grande samt zahlreichen „Autos“.


    Karin und Mani am Stand.


    Meine Karin und ich samt Sonnenuntergang.

  • Abmeldung.

    Wenn man momentan so in meinen Blog schaut, dann ist das Sommerloch unübersehbar. Zwar gäb’s im Moment die ein oder andere Geschichte zum erzählen, beispielsweise die Geburtstagsparties vom Tom und meiner Karin, jedoch würden die in etwa so aussehen: Leckeres Essen, gute Unterhaltung, schöne Zeit und so weiter. Das hatten wir hier schon genügend und ist für Außenstehende auch nicht wirklich interessant.

    Dieser Eintrag dient vielmehr dazu, mich abzumelden. Denn seit vier langen Jahren heißt’s für mich ab kommenden Samstag endlich wieder mal richtig Urlaub. Also mit Sonne und Strand in fremden Land. Konkret geht’s gleich zu sechst nach Kroatien. Ein Reisebericht gibt’s dann wohl ziemlich sicher, wenn ich wieder zu Hause bin. Bis dahin euch allen schöne Sommertage.

  • Bluatzack: Hinterstoder.

    Wie schon in meinem letzten Blogeintrag angekündigt war ich letzte Woche 17.02. bis zum 21.02. beim Snowboarden in Hinterstoder, genau so wie auch schon im Jahr davor.

    Mit etwas modifizierter Gästeliste im Vergleich zum letzten Jahr ging’s in den wohl verdienten Winterurlaub. Auf dem Tagesprogramm standen neben Vollpension (ja, auch sowas muss ausgenutzt und erwähnt werden) natürlich Snowboarden aber auch andere sportliche Aktivitäten wie Schafkopfen und vor allem Kickern, ähh Tischfußball.

    Mit nicht mal 200€ all inclusive war’s darüber hinaus auch wieder ein äußerst preiswerter Urlaub, der aber leider nicht ganz so perfekt wie der letzten Jahr ausfiel. Naja, das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die Erwartungen nach’m letzten Jahr wohl etwas zu hoch geschraubt waren.

    Denn bei vier Tagen strahlendem Sonnenschein bei gleichzeitig gutem Schnee, zwei Nachtwanderungen, der schon erwähnten Vollpension, ’ner eigenen Hütte, in der man eigentlich alles tun und lassen konnte, was man wollte, Feuerzangenbowle und und und kann man sich echt ned beschweren und den Winterurlaub als durchaus gelungen bezeichnen.

    Auch diesmal hab ich ein paar visuelle Impressionen mitgebracht:


    Christoph in Action.


    Meine Zimmergenossen.


    Große Nachtwanderung.

  • Der Beag hod g’ruafa!

    Wie neulich angekündigt, war ich von letztem Sonntag bis heute beim Schifahren in Hinterstoder. Insgesamt waren wir zu siebt und ich muss sagen, dass die letzte Woche der wohl beste Winterurlaub war, den ich je verbracht habe.

    Die komplette Woche hatten wir strahlensten Sonnenschein. Zwar tat das dem ohnehin nicht üppig bemessenen Schnee nicht all zu gut, aber besseres Schiwetter kann man sich einfach nicht wünschen. So war ich dann auch ein einhalb Tage auf der Piste und man muss sagen, dass der Schnee schlechter hätte sein können. Außerdem haben wir gleich zwei Nacht-/Fackelwanderungen g’macht und waren beim Schlittenfahren (ich sag‘ nur Siebenmetersprung). Richtig viel gespielt hamma auch: Kickern, Tischtennis (Rundlauf), Scotland Yard, Risiko, Pokern (wobei ich natürlich das Hausturnier gewonnen habe) und natürlich Schafkopfen. Den Rest der Zeit hab ich viel gefaulenzt. Kulinarisch waren wir auch bestens verpflegt. Und selbst für mein Hauptseminar im kommenden Semester ist einiges voran gegangen. Bei guter Bergluft arbeitet sich’s anscheinend effizienter.

    Auf jeden Fall haben’s wir uns alle richtig gut gehen lassen und es war ein spitzen Winter-/Schiurlaub!!!

    Ein paar Fotos hab ich auch wieder gemacht, damit’s auch was auf die Augen gibt:


    Wir alle zusammen beim Abendessen. Außer mir, ich mach halt das Foto.


    Unsere Residenz für fünf Tage auf Höhe der Mittelstation.


    Ein Blick aus dem Fenster.


    Hier konnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein austoben.