Schlagwort: Unfall

  • Schädel-Hirn-Schleuder-Trauma.

    Letzten Mittwoch war ich zam mit’m Tom und seiner Schwester für’n paar Stunden am Vormittag ’s erste mal in diesem Winter beim Snowboarden. Dank der mittlerweile recht gut ausgebauten Strecken lässt sich der Hochficht mittlerweile in gut 40 Minuten von Tittling aus erreichen. Zwar war nur einer der beiden großen Lifte in Betrieb, aber da Mittwoch Vormittags tendentiell wenig los ist auf österreichischen Pisten, gab’s keine all zu langen Wartezeiten an den Lifen.

    Angenehme -5°C hatte es und der Schnee war einfach traumhaft. Bin glaub ich schon zeit zwei, drei Jahren auf keinem so guten, unvereisten Schnee mehr gefahren. War wirklich ein riesiges Wintersportvergnügen. Oben am Gipfel gab’s sogar strahlenden Sonnenschein. Eine traumhafte Winterkulisse.

    Leider gab’s ’ne einzige Stelle auf ’ner einzigen Piste, die leider etwas eisig war, was ich natürlich gleich unterschätzt hatte und es mich dort ’s einzige mal an dem Tag so richtig g’legt hat. Natürlich volle Pulle auf mein‘ Belle, was zu spektakulärem Sternchensehen geführt hat. In Folge darauf hab ich dann noch ’n paar Minuten danach bunte Flecken gesehen.
    Naja, all zu schlimm hat’s mich dann wohl doch ned erwischt: Zwar hatte ich am restlichen Mittwoch noch ’n bisschen Kopfschmerzen, die ließen sich aber mit einem Gramm Acetyl-Salicyl-Säure gut bekämpfen. Seit Donnerstag hab ich dann auch noch ’n bisschen Nackenschmerzen, aber das muss nicht unbedingt von dem Sturz kommen.
    Zum Arzt werd ich auf jeden Fall jetzt mal noch ned schaun, hab ned das Gefühl, dass mein Zustand bedenklich ist, vor allem, weil er sich zusehendes bessert.

  • Wumms, der Tragödie zweiter Teil.

    Bisher bei Wumms: Sachbeschädigung mit Unfallflucht

    Und nun die Fortsetzung: War am Donnerstag Nachmittag zwei Stunden bei den Zwillingen um mir zam mit ihnen die neue Lost Folge reinzuziehen. Neben zwei SMS und zwei Anrufen die Abendplanung betreffend waren auch zwei Anrufe unseren Zaun betreffend dabei.

    Zuerst mal die Leberkäsfraktion, unsere Freunde in grün, welche sich ja eigentlich schon am Dienstag melden wollten. Am Mittwoch hätten sie’s versucht mich zu errreichen, da wär aber nur meine Mailbox rangegangen. Naja, auf jeden Fall war’s nun Donnerstag und sie haben’s doch noch geschafft mich zu erwischen. Sie hätten herausgefunden, zu welchem Abfallunternehmen das „Fluchfahrzeug“ gehört und sie hätten denen g’sagt, sie sollten sich bei mir mal melden.

    Keine zwanzig Minuten später war’s dann auch soweit. Eine gewisse Frau Graf informierte mich darüber, dass ihr ein Schadensbericht vorliege, dass einer ihrer Laster unseren Zaun zu Schutt und Asche (naja, hauptsächlich zu Schutt) gefahren hätte und sie meine Handynummer von der Polizei habe. Der Schadensfall wäre an deren Versicherung weitergeleitet, die sich mit uns in Verbindung setzen werde.
    Die Lasterfahrer haben sich deswegen nicht an uns persönlich gewandt, da sie meine Hausnummer ned wussten (Alter, die prankt vielleicht in großen Lettern neben unser’m Eingang, sogar zur Straßenseite hin) und gedacht hätten, unser Haus wäre verlassen. OK, mittlerweile wohnen wir nurnoch zu zweit hier, aber gleich davon auszugehen, das Haus wäre verlassen, ist doch ein bisschen übertrieben.
    Die Tatsache, dass wenn unsere Nachbarin nicht Zeugin der ganzen Chose gewesen wäre, das ganze bei denen wohl unter den Tisch gefallen wäre, lässt sich (wohl bewusst) außer Acht. Irgendwie glaub ich auch, dass dieser Schadenbericht frei erfunden ist, damit’s so aussieht, als würden die sich drum kümmern.
    Heute war dann tatsächlich jemand von der Abfallwirtschaft Niederbayern GmbH (die Firma, von der der Unfalllaster stammte) da, hat Fotos gemacht, sich nochmals entschudigt und das ganze mal auf den Punkt gebracht: „Unsere Fahrer sind sich offensichtlich nicht bewusst, dass sie mit so einer Fahrerflucht und damit eine Straftat begehen. Im Moment habe ich fünf von solchen Fällen. Wir müssen da wirklich mal ein ernstes Wörtchen mit unseren Fahrern reden“. Er hat dann noch gemeint, dass sie natürlich Schuld haben und die Versicherung den Schaden übernehmen wird. Wir könnten das richten lassen und die Versicherung würde sich mit uns in Verbindung setzen.

    Das mit dem richten lassen werden wir nun anpacken. Könnte bloß ein bisschen schwierig werden, da der Winter jetzt über uns hereingebrochen ist.
    Bleibt abschließend zu sagen, dass wir wohl verdammt Glück gehabt haben, dass es Zeugen für den Unfall gab denn ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendjemand von der Abfallwirtschaft Niederbayern jemals bei uns gemeldet hätte und wir ansonsten wohl auf den Kosten der Reperatur sitzen geblieben wären.

  • Ein kleiner Wumms für den Mülllaster, ein großer Wumms für die Familie Riesinger.

    Montag Abend, 18.30 Uhr: Hock grad vor’m Fernseher und zieh mir’s Simpsonsholloweenspecials rein, da läutet’s an der Tür. „Na super“ denk ich mir, „kommen die Kinder ebba schon heute und wollen ihr Hollweenzeugs abholen?“. Schau aus’m Fenster, denn sollte ich tatsächlich ’ne Gruppe von diesen kleinen Nervensägen erspähen, stell ich mich einfach Tod und mach ned auf. Hab ohnehin keine Süßigkeiten zu Hause und Geld geb ich dann doch wirklich ned her. Aber sieh da sieh da, nur eine einzelne Person vor der Türe, also mach ich auf. Da Nachbar is’s und meint, ob ich schon gesehen hätte, dass unser Zaun vor’m Haus beschädigt ist.

    Dazu muss man wissen, dass unser Zaun auch gemauerten Granitsäulen besteht, zwischen denen sich ein ganz schlichter Holzlattenzaun befindet. Ganz alt das Ganze, noch aus frühen Omas Zeiten.

    „Nö, hab i no ned“ mein ich, denn normalerweise kann ich unseren Zaun ned einsehen, wenn ich aus der Stadt komm‘ und da ich nicht täglich davon ausgehe, dass jemand unseren Zaun demoliert, schau ich auch ned explizit nach. Das tu ich aber jetzt und muss feststellen, dass tatsächlich eine der Granitsäulen über’n Haufen geworfen ist. Totalschaden nennt man sowas. „Mei Frau hat’s g’sehen“ meint da Nachbar. „Des war so’n Containertransporter, der wohl von gegenüber Industriebehälter abgeholt hat. Zu zweit haben’s rangiert“, teilt er mir mit. Sind aber offensichtlich trotzdem volle Knecke gegen unser’n Zaun gewummst. „Den Schaden am eigenen Laster haben’s schon bemerkt“, bekomm ich noch als Info.

    OK, angerufen hat am Nachmittag niemand, obwohl ich den ganzen Tag zu Hause war und im Briefkasten war auch keine Info, gescheige denn am Ort des Geschehens. „Klassischer Fall von Sachbeschädigung mit Fahrerflucht“, denk ich mir. Ein Fall für die helfenden Freunde in grün. Also gleich ab zur lokalen Polizeistation, die glücklicherweise nur ’n paar hundert Meter von zu Hause weg ist und dort den Sachverhalt geschildert.

    Die hätten g’meint, sie schau’n sich das Ganze mal an und geben mir Bescheid. Sollte ja auch nicht all zu schwer herauszufinden sein, wer Montags immer die Container beim Haus der Gesundheit leert und ’ne Zeugin (in Form meiner Nachbarin) hab ich ja auch.

    Also schau ma mal, was da noch so passiert. To be continued…