Schlagwort: Umzug

  • Wind of Change.

    Meine Blogintensität ist momentan indirekt proportional zu den Änderungen in meinem Leben, denn bei Letzterem geht’s im Gegensatz zu Ersterem hoch her. Der Abschluss meines Studiums ist erst ein paar Wochen her, da bin ich gestern von Passau nach München gezogen. Der Arbeit wegen. Ab 07.06. bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der informatischen Fakultät der Technischen Universität München. Was ich dort genau mache, werde ich ziemlich sicher, aber später, in einem eigenen Eintrag schildern.

    Fürs erste bin ich bei meiner Karin untergekommen, deshalb fiel der Umzug bisher recht übersichtlich aus: 1 PC, 1 Monitor und 4 Umzugskartons, das war’s dann auch schon. Sowas lässt sich leicht per Auto in die bayerische Landeshauptstadt karren. Richtig interessant wird’s dann im August/September, denn dann werden wir beide uns ’ne richte Wohnung mit ausreichend Platz für zwei Personen in München suchen. Bis dahin gibt’s Probewohnen extrem auf 43m². Aber das wird sicher keine Probleme machen. Meine neue Adresse findet ihr im Impressum. E-Mail, ICQ, MSN und Jabber sind natürlich gleich geblieben. Telefonisch bin ich wie bisher über mein Handy oder über Karin’s Festnetznummer erreichbar.

    Bevor ich aber mit arbeiten loslege, steht der Endspurt meiner Ferienzeit nach meinem Studium in Form eines Mallorcaurlaubs an. Morgen geht’s in allerherrgottsfrühe mit dem Flieger für neun Tage auf Deutschlands inoffizielles 17. Bundesland. Ich bin also bis übernächstes Wochenende nicht im Lande. Ich melde mich dann mal ab und hoffe (naja, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher), dass das Wetter südlich vom spanischen Festland besser ist, als derzeit in Süddeutschland. Sobald ich wieder zurück bin, berichte ich von meinen Urlaubserlebnissen, so wie ich das letztes Jahr ja auch schon getan habe.

  • Welcome to the (Großstadt-) Jungle!

    Mit etwas Verspätung will ich noch den Bericht über meinen einwöchigen Aufenthalt in unserer Landeshauptstadt nachreichen. Meine Karin hat nämlich diese Woche ihr Referendariat als Grundschullehrerin in München angetreten und deshalb bin ich zusammen mir ihr hoch gefahren um noch einige technische und handwerkliche Herausforderungen in ihrer Wohnung zu bewältigen sowie ihr an den ersten Schultagen beizustehen.

    Los ging’s Mittwoch vor ’ner Woche am Vormittag. Unser Ziel war (Alt-) Perlach, in der die Wohnung meiner, jetzt heißt’s ja Lebensgefährtin, nicht mehr Freundin, liegt. Die ersten Tage hieß es erstmal Fernseher und Internet einrichten, zwei mal beim Ikea und OBI wegen Jalousien, Wohnungsverschönerungen und sonstigem Krimskrams vorbei zu schau’n, die ersten großen Lebensmitteleinkäufe für den Grundstock der Wohnung ausführen und vieles mehr, was halt bei so einem Wohnungsbezug anfällt. Viele kennen das ja schon.

    Bester Freund eines Woidlers aus der Provinz in der großen Stadt ist hierbei das Navigationsgerät, ohne das man als Münchenunkundiger anfangs wirklich vollkommen aufgeschmissen ist. Am Sonntag haben wir Verwandte von mir besucht, die natürlich genau am anderen Ende der Stadt in Pasing wohnen. Ohne digitalen Assistenten hätte das ’ne ganz schöne Verfahrerei gegeben. Tags darauf war großer Chauffeurdienst angesagt, als es vormittags in die Grundschule, nachmittags zur Vereidigung und abends auf ’ne Infoveranstaltung ging. Auch hier lotste und die nette Frauenstimme des Navis gekonnt durch die zahlreichen Einbahnstraßen. Auf jeden Fall kommen mir jetzt die hiesigen Autofahrer wesentlich passiver vor als zuvor, nach meinen Kutschierfahrungen im Großstadtdschungel.

    Viel zum Sehenswürdigkeiten besuchen sind wir leider nicht gekommen, obwohl wir das eigentlich vorhatten. Innerhalb einer Woche könnte man ja auch vermuten, dass man mal was anderes zu Gesicht bekommt als Schraubenzieher, WLAN-Router und Supermarkt. Aber denkste. Das Touristenprogramm muss dann mal wohl wann anders nachgeholt werden.

    Am Dienstag Abend ging’s dann wieder zurück auf’s bayerische Land nach Hause. In München selbst hab ich nicht all zu oft gemerkt, dass ich in einer bayerischen Großstadt bin. Da ist der Zuwandereranteil doch wesentlich größer als bei uns hier. Aber das war ehh klar und Hofbräuhaus und Oktoberfest sind natürlich auch viel Klischee.

    Abschließend kann ich sagen, dass Fünfergruppen zum Zugfahren die Reisekosten wirklich erträglich niedrig halten und ich in nächster Zeit diesen Trip zu meiner Karin natürlich noch häufiger wiederholen werde.