Schlagwort: Schafkopf

  • Wenz, Solo, Kontra. Die Zweite.

    Schafkopfkarten.Gestern Abend war’s wieder soweit: Die KSG Passau veranstaltete in der Gmoa ihr allsemestriges Schafkopfturnier von Studenten für Studenten. Da war ich doch, wie schon letztes Semester, wieder mit von der Partie.

    Diesmal waren wir insgesamt 28 Spieler, die den Besten unter sich suchten, also deutlich mehr mehr als letztes Mal, als wir nur an insgesamt vier Tischen spielten.

    Mit acht Punkten im Plus (den Punkteschlüssel kann man in meinem Blogeintrag vom letzten Turnier nachschlagen) schnitt ich dieses Mal ein klitzekleines bisschen schlechter ab als noch vor einem Semester und wurde insgesamt Zwölfter. Bin aber ganz zufrieden mit meiner Leistung, auch wenn’s noch für die Top10 gereicht hat. Alles was halbwegs nach Solo ausgesehen hat, hab ich auch gespielt und auch jedes Mal gewonnen (insgesamt drei Stück). Durch etwas clevereres Schmieren hätte ich vielleicht vier oder fünf Punkte mehr rausquetschen können, aber im Nachhinein ist man halt immer schlauer. Und was will man auch viel gegen ’nen Wenz machen, mit vier Laufenden, zwei Schweinderln und einem passenden Zehner dazu (neun Punkte Verlust) oder gegen ein Solo mit sechs Laufenden und insgesamt acht Trumpf (ebenfalls neun Punkte Verlust)?

    Ein klein bisschen geärgert hab‘ ich mich noch, als an meinem zweiten Tisch ein Spieler saß, der bei seinem Schafkopfspiel noch „Potential zur Verbesserung“ hat. Da war eigentlich jedes Spiel mit ihm zusammen ’ne Niederlage, außer er oder ich hatten übergöttliche Karten. Andererseits mussten die anderen an meinem Tisch natürlich auch ab und zu mit ihm spielen, somit hat das schon gepasst.

    Dafür war mein erster Tisch richtig fetzig, denn in der ersten 25 Spielen gab’s sage und schreibe 7 Soli. Eine gute Quote wie ich finde. Da is dann immerhin mal was los.

    Gesamtsieger wurde da Michi „von da Susi“, der insgesamt über 60 Punkte einheimsen konnte. Respekt! Da muss ich nochmal mit ihm reden, denn bei so vielen Punkten kann man sowohl von Können als auch von einer gehörigen Portion Glück ausgehen.

    Nachdem mein Studium jetzt doch ein Semester länger dauert, war dieses Schafkopfturnier von da KSG sicher nicht mein Letztes. Also auf ein Neues im nächsten Semester. Und der nächste Nagus‘ all in! steht ja auch schon vor der Tür.

  • Wenz, Solo, Kontra.

    Schafkopfkarten.Gestern Abend veranstaltete die KSG Passau im Gmoa ihr allsemestriges Schafkopfturnier. Da es sich dabei um ein Turnier von Studenten für Studenten handelte, hab‘ ich mir gedacht, dass das eine gute Gelegenheit ist, mein erstes Schafkopfturnier zu bestreiten.

    Neben mir hatten noch 15 andere Spieler die gleiche Idee, darunter viele Leute aus meiner Uni-Clique und von unserem Wahn’s Inn Schafkopf/Poker-Stammtisch. Gespielt wurden zwei mal 25 Spiele. Pro Sauspiel, Schneider, Schneider schwarz und Lauf (ab drei Stück), gab’s einen Punkt, für ein Solo, zu dem auch der Wenz gezählt wurde, drei. Doppeln, Legen und Kontra sowie Geier, Farb-Wenz/-Geier oder gar Hochzeiten gab’s nicht. Wollte oder konnte an einem Tisch keiner spielen, so musste dies der Alte tun, gewann aber das Spiel dafür bereits mit 60 Punkten. Wer am Schluss in der Summe beider Runden die meisten Punkte hatte, war Turniersieger.

    Für mich sprang mit plus zehn Punkten ein sechster Platz raus (bei insgesamt 16 Teilnehmern), womit ich eigentlich ganz zufrieden bin bei meinem ersten Turnier. Siegerin wurde d’Steffi mit insgesamt 45 Punkten, die sich mit einem Tout so viele Punkte unter den Nagel reißen konnte, dass es für den Gesamtsieg gereicht hat. Zweiter wurde da Michi mit 41 Punkten, sodass unsere Clique unter den Siegern äußerst gut vertreten war. Allerdings stand ja der Spaß im Vordergrund und nicht der Erfolg. Beides kam also nicht zu kurz.

    Kommenden Freitag steht schon das nächste Kartenspielturnier an: Da lädt da Dom zur sechten Auflage seines Nagus‘ all in!. Mal schau’n, ob ich da meinen ersten Platz in der ewigen Bestenliste weiter ausbauen kann. Die letzten beiden Male ging das ja etwas daneben. Schau‘ ma mal, ob diesmal bessere Hände aufeinander prallen.

    Bis dahin hab ich noch ein amüsantes YouTube-Video für meine Leserschaft. Die Bildqualität ist zwar YouTube-typisch gar gräuselig, zum Schmunzeln reicht’s aber. Hat zwar jetzt nicht mit Schafkopf zu tun, aber immerhin mit Bayern.

    Nachtrag (am 17.01.2008):
    Im Blog vom Dom findet sich auch ein Eintrag über den gestrigen Abend.

  • Glück in der Liebe, Glück im Spiel.

    Dass es mir im Moment mit meiner Karin besonders gut geht, darf an dieser Stelle ruhig mal erwähnt sein. Folglich müsste ich im Spiel dann eine Niederlage nach der anderen einheimsen, wenn man dem Sprichwort „Glück in der Liebe, Pech im Spiel“ (das Original lautet glaub ich anders herum) glauben schenken darf.

    Aber irgendwie trifft das im Moment bei mir nicht zu: Gestern am wöchentlichen Kartenabend im Wahn’s Inn bin ich beim Schafkopfen mit Null gestartet und hatte zum Schluss 1,50 € Gewinn. Zwischenzeitlich waren’s sogar schon weit über 4,00 €. Meine Glückssträhne hielt dann auch beim Pokern an: Einsatz vereineinhalbfacht.
    OK, ich geb zu, dass das alles (absolut betrachtet) eigentlich recht kleine Beträge sind, aber für unsere Einsätze geht da ganz schön was weiter. Außerdem hält das bei mir jetzt schon seit mehreren Wochen an (was ’n Dom auf den Gedanken bringen könnte, Fortuna wär nun auf meiner anstatt auf seiner Seite).
    Gestern Abend gab’s dann noch das i-Pünktchen: Im Wahn’s Inn gibt’s jeden Dienstag um Mitternacht ’ne Aktion, bei der dem Gewinner/der Gewinnerin die Zeche erlassen wird. Zu diesem Zweck darf jede/jeder der anwesend ist mit drei Würfeln würfeln. Der-/Demjenigen, die/der die höchste Augenzahl im Lokal würfelt, wird die Zeche erlassen. Und dieser Glückliche war gestern ich. Musste zwar in ein Stechen, aber das hab ich souverän mit 14:4 Augen gewonnen. Olé Olé.