Schlagwort: Regensburg

  • Zu Besuch beim kleinen Bruder.

    Genau heute vor einer Woche ging’s per Bahn ins fränkische Erlangen zu ’nem Kurzurlaub beim Corny. Da ich im Moment zwischen Diplomabgabe und Jobbeginn angenehm viel Freizeit habe, war das die ideale Gelegenheit, ihn mal wieder zu besuchen und dabei die Seele baumeln zu lassen.

    Leider war das Wetter eher bescheiden, weshalb einige der geplanten Aktivitäten im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fielen. So wollten wir in einem Hochseilgarten vorbei schauen, was jedoch bei Außentemperaturen unter 10°C, Niederschlägen zwischen Niesel und Regen und durchaus kräftigem Wind wohl kein all zu schönes Erlebnis geworden wäre. Auch die Höhlenwanderung in der Fränkischen Schweiz musste ausfallen, denn genau in der Woche, in der ich in Erlangen war, stand nur eine Tour für Fortgeschrittene auf dem Programm, zu denen ich mich nun wirklich nicht zähle.

    Freizeit lässt sich jedoch auch Indoor ganz gut verbringen, und zwar mit Computerspielen. Also packte Corny seit langer Zeit wieder seine Wii aus und wir spielten abwechselnd Rayman Raving Rabbits durch. Ein Riesenspaß. Nicht umsonst wird das Spiel so hoch gehandelt. Den Rest der Zeit hingen wir hauptsächlich faul rum und schliefen fast schon studentenklischeehaft lange aus. Das hatten wir uns allerdings auch beide verdient und somit waren die Tage in Erlangen wirklich sehr erholsam. Der Akku ist auf jeden Fall wieder ein Stück voller.

    Auf dem Rückweg in die niederbayerische Heimat stand dann noch ein eintägiger Abstecher in Regensburg auf dem Programm. Da am Samstag der letzte Spieltag der Fußballbundesligasaison war, waren die Züge rund um Nürnberg entsprechend voll, was aber auch durchaus Unterhaltungswert hatte. So traf ich beispielsweise eines der Eskortenkinder, die zu Beginn eines Fußballspiels mit den Fußballern auf’s Spielfeld laufen.

    Am Abend war dann noch ein Besuch auf der Regensburger Dult angesagt. Zwar hatten wir keinen Feierplatz auf einem der Biertische in einem der beiden großen Zelte, lustig war’s aber trotzdem. Die Location ist echt super und ich vermute mal, dass die Dult in Regensburg einen Tick größer ist als die in Passau. Jedoch ist bei letzterer die Anteil an Lederhosen und Dirndl wesentlich höher *gg*.

  • Tour de Niederbayern.

    Nachdem letztes Jahr die Radtour mit’m Stefan zum Moldaustausee so toll geklappt hat und sie uns beiden wirklich riesig Spaß machte, war für uns beide klar, dass ein solches Event unbedingt ein weiteres mal aufgezogen werden muss. Vergangenes Wochenende hatten wir beide dann endlich mal gemeinsam Zeit und so konnten wir uns auf einen Zweitagestripp nach Regensburg begeben.

    Los ging’s am Samstag am späten Vormittag beim Stefan zu Hause in Pleinting. 125km lang fuhren wir auf dem Donauradweg in die Bezirkshauptstadt der Oberpfalz, weshalb der Titel meines Artikels nicht 100% korrekt ist. Nichts desto trotz radelten wir die meiste Zeit durch Niederbayern, entlang der Städte Deggendorf und Straubing (und zahlreicher kleinerer) und entlang der blauen Donau mit ihrem neuen und alten, ursprünglichen Flusslauf. Nach 5 Stunden und 20 Minuten kamen wir ziemlich fertig und hundemüde in Stefan’s regensburger Studentenbude an. Dort gab’s dann bei schmerzenden Beinen und Sitzorganen das wohlverdiente Abendessen.

    Später am Abend kamen dann noch ein Studienkollege vom Stefan und dessen neuer Mitbewohner vorbei, mit denen bei ein zwei Bier der Elektrolythaushalt regeneriert wurde.

    Tags darauf brachen wir nach einem späten Frühstück zurück in Richtung Dreiflüssestadt auf. Petrus bescherte uns wie bereits Tags zuvor perfektes Wetter bei strahlendem Sonnenschein, optimalen Temperaturen und kaum Wind. Trotzdem war die Etappe zurück nochmal eine Herausforderung für Beine und vor allem unsere Hintern. Die Erfahrung, die wir schon am Samstag machen mussten, dass man ab Überschreiten der 100km-Marke die Zähne schon richtig zusammen beißen muss, stellte sich auch am Sonntag ein: Die letzten 25km nach Hause waren abermals richtig hart.

    Aber flott waren wir insgesamt unterwegs: An beiden Tagen kam ein Schnitt von über 22km/h raus, auf den ich trotz der flachen Strecke ziemlich stolz bin. Am Sonntag brauchten wir für die Distanz auch nur 10 Minuten länger als auf der Hinfahrt, was aufgrund schmerzender Hintern durchaus respektabel ist.

    Sobald jedoch die Wehwehchen der Tour abgeklungen sind (vor allem meine Handgelenke tun mir weh und der Spruch „der Arsch ist im Arsch“ passt wirklich gut), dürfte wieder mal eine sehr schöne Erinnerung zurück bleiben. Denn das Wetter war in der Tat nicht mit zu übertreffen mit Hochsommerfeeling Sonnenuntergang. Außerdem gibt’s auf einer so langen Distanz wirklich viel zu entdecken von Donau, den Städten, die sie durchfließt und den wenigen verbliebenen, einigermaßen unberührten Ufern des blauen Stroms.

    Ein paar Fotos hab ich auch wieder gemacht, von denen hier einige folgen.


    Stefan bei unserer ersten großen Pause auf der Hinfahrt.


    Auch ich versorge meinen Körper mit frischen Kohlenhydraten.


    Eine der Sehenswürdigkeiten auf unserer Radtor: Die Walhalla vor Regensburg.


    Stefan bei einer Pause am Rande des Donaunaturschutzgebiets.

    Die ein oder andere Radltour steht bereits auf Stefan’s und meiner Liste. Also war das hier wahrscheinlich nicht der letzte Eintrag zu diesem Thema in diesem Jahr.

  • Sylvester in der alten Heimat.

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    Erstmal allen Lesern meines Blogs ein schönes, erfolgreiches und bereicherndes Jahr 2009. Diese Neujahrswünsche kommen vielleicht ein bisschen spät, aber lieber etwas zu spät als gar nicht.

    Ich will an dieser Stelle noch ein paar Worte zu meiner Sylvesterparty verlieren, die wirklich sauguat war. Gefeiert haben wir beim Mani und’m Steffen in Regensburg.

    Los ging’s mit insgesamt zwölf Leuten beim Steffen. Der hatte ein riesen Raclette aufgebaut. Hungern musste also niemand. Leider wurde sein Bett Opfer der immer besser werdenden Stimmung. Die trugen wir dann gegen elf Uhr ins Stadtzentrum, das wir mit dem letzten (sehr gut gefüllten) Bus erreichen wollten. Leider hielt der schon früher als erwartet, weshalb wir die letzten drei Stationen zu Fuß Richtung steinerne Brücke gehen mussten. Dort erlebten wir dann den Jahreswechsel. Es gab ein richtig tolles Feuerwerk und nachdem das zu Ende war machten wir uns an die schier unlösbare Aufgabe, für zwölf Personen einen freien Tisch in einer Kneipe oder in einem Lokal zu finden. Ganz offensichtlich lag das Glück jedoch bei den „Angeheiterten“, denn nachdem wir den Eintritt im Sausalitas gezahlt hatten, fanden wir auf Anhieb in dem gesteckt vollen Lokal einen Tisch, an dem wir alle Platz fanden. Gegen vier Uhr ging’s dann (etwas planlos) zum Bahnhof, an dem wir dank Michi im wahrsten Sinne des Wortes ein Taxi eroberten, das uns zum Mani heim brachte. Zum Abschluss der Feierlichkeiten noch ein zwei Drinks und dann ab in Morpheus Arme.

    Bilder sagen mehr als tausend Worte, deswegen wiedermal ein paar Impressionen vom Ort des Geschehens. Wer gern alle Fotos des Abends hätte, der kontaktiert mich am besten kurz.


    Ein Blick in die Racletterunde beim Steffen.


    Ein Teil des Feuerwerks an der steinernen Brücke. Explodierende Raketen hab ich leider ned anständig erwischt (aufgrund des „Dunkelheit braucht lange Belichtung braucht Stativ“-Effekts).


    Blick in die gerade ins neue Jahr geschipperte Runde. Im Moment verhüllen vor allem Rauchschwaden den Blick.


    Das Glück liegt bei den…, ja wem denn nun? Zack genügend Sitzplätze im Sausalitas für uns.


    Ein letzter Blich in die Sausalitas-Runde.

    Unübersehbar: Es gibt wieder den Diplomprüfungsvorbereitungsindikator. Momentan steht er auf einem moderat kritischen Level. Sehr viel Vorbereitungszeit hab ich versandelt. Fragt mich nicht, wo die ganze Zeit geblieben ist. Ich hatte nicht das Gefühl, faul gewesen zu sein oder mir eine Auszeit gegönnt zu haben. Auf jeden Fall ist jetzt die Situation umso angespannter, weshalb ich mich jetzt so richtig reinknien darf.

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