Schlagwort: Nagus‘ all in!

  • Nagus‘ all in! Die Fünfte.

    Traditionsgemäß findet bei uns zum Anfang der Vorlesungszeit ein großes Pokerturnier statt, der Nagus‘ all in, ausgerichtet vom Dom. Am Freitag war’s wieder mal so weit: Die fünfte Auflage unseres Hauspokerturniers stand an.

    Diesmal waren mit neun Leuten so viele dabei wie noch nie. Neben ‚m Christoph, der das ganze letzte Jahr in Schottland war und deswegen bei den ersten vier Auflagen unseres Pokerturniers leider nicht dabei sein konnte, war diesmal auch da Daniel mit von der Partie, der neue Mitbewohner der Schmid’schen WG in Passau, welche auch die Location des Turniers war.

    Damit das hier kein Roman wird, hier mal stichpunktartig die Besonderheiten, Hochs und Tiefs des Abends:

    • Andi „Zergl“ S., seines Zeichens immerhin auf Platz 5 (siehe weiter unten) der ewigen Bestenliste des Nagus‘ all in! und derjenige, mit den meisten Top3-Platzierungen, musste als erster gehen und das obwohl er sich kurz davor bereits ein weiteres mal eingekauft hatte.
    • Dom „Nagus“ S., Ausrichter des Turniers, ging’s da nicht viel besser: Obwohl er zu Anfang recht schnell sein Startkapital fast verdreifachen konnte, änderte das nichts daran, dass er als Zweiter gehen musste.
    • Schon wie beim vierten Nagus‘ all in! war das Turnier in der Mitte des Abends geprägt von wenig Risiko und wenigen spannenden Showdows, was wohl auch daran lag, dass selten gute Hände aufeinander prallten und die beiden „Drunken Monkey“-Spieler Dom und Sorge schon früh vom Tisch gingen.
    • Matthias „Hias“ S. wurde meiner Meinung nach zum Spieler des Abends: Da der Titelverteidiger Fabian „Coco“ F. relativ früh ausschied und er die Mitfahrgelegenheit für’n Hias war, spielte er ziemlich riskant um möglichst bald seine Chips los zu werden. Das ging aber „nach hinten“ los, denn diese Spielweise war so erfolgreich, dass es am Schluss für Platz drei reichte, seine beste Platzierung bisher. Auch ich wurde Opfer dieser Spielweise, denn so verlor ich meine beiden wohl wichtigsten Spiele des Abends, obwohl ich gute Karten hatte, da Hias jedoch die wesentlich größere Portion Glück.
    • Meine Wenigkeit verließ als Fünfter den Tisch. Dafür gab’s Platz vier des Abends. Also weit entfernt von meinen Glanzzeiten, als ich zwei mal in Folge das Turnier für mich entscheiden konnte. Im Vergleich zum letzten mal aber immerhin eine Steigerung um einen Platz, was mich jedoch auch nicht in die Zonen des Geld gewinnens brachte.
    • Keiner der letzten drei, die sich ins Finale spielen konnten, war bisher Nagus‘ all in! Champion. Darunter war die Familie Schmid mit gleich zwei Teilnehmern vertreten, was das frühe Scheitern vom Dom, der sich für den Abend einiges vorgenommen hatte, etwas relativierte.
    • Ins Heads-Up schafften es mit Stephi „Steph“ S. und Christoph „Biffboff“ E. zwei nach ihren Angaben vollkommen unerfahrene Heads-Up Spieler in eben jenes. Das war aber ganz gut, denn die beiden lieferten sich ein relativ kurzes aber auch kurzweiliges Finale, in dem’s nochmal schön hin und her ging und aus dem d’Steph als Siegerin hervor ging. Herzlichen Glückwunsch!

    Im Gegensatz zum entsprechenden Eintrag im Blog vom Dom will ich hier direkt die ewige Bestenliste des Nagus‘ all in! online stellen. Natürlich werde ich sie nach jedem Turnier aktualisieren und dann immer mit dem entsprechenden Blogeintrag veröffentlichen.

    gold silber bronze 4. 5. 6. 7. 8. 9. Teiln.
    new 1. Christoph R. 2x – – 1x 2x – – – – 5
    new 2. Michael N. 1x 1x – – – – – 1x – 3
    new 3. Stephanie S. 1x – 1x – – – 1x – – 3
    new 4. Fabian F. 1x – – – – 1x – – – 2
    new 5. Andreas S. – 2x 1x – – – – 1x 1x 5
    new 6. Dominik S. – 1x – 3x – – – 1x – 5
    new 7. Christoph E. – 1x – – – – – – – 1
    new 8. Florian N. – – 1x 1x 2x 1x – – – 5
    new 9. Matthias S. – – 1x – – 1x 1x – – 3
    new 10. Christoph W. – – 1x – – – – – – 1
    new 11. Nicole H. – – – – 1x – – – – 1
    new 12. Sabrina S. – – – – – 1x – – – 1
    new 13. Daniel H. – – – – – – 1x – – 1
    new Michael K. – – – – – – 1x – – 1
  • Nagus‘ all in! Die Vierte.

    Fast schon traditionell fand gestern Abend pünktlich zum Ende des Semesters der Nagus‘ all in statt, seines Zeichens ein Pokerturnier, bei dem gute Unterhaltung garantiert ist. Diesmal ging’s in die vierte Auflage des Turniers.

    Als zweimaliger Gewinner und Titelverteidiger ging ich diesmal recht locker und mit wenig Erwartungen in das Event, was sich ziemlich schnell als optimale Strategie für den Abend entpuppte, denn Fortuna war mir heute Abend nicht sehr hold und ich schied als dritter von sieben Personen aus. All zu böse bin ich darüber aber nicht, denn die beste Hand, die ich an dem Abend hatte war Two-Pair. Die hab ich gespielt und natürlich verloren. Dann huifd’s hoid nix!

    Überhaupt war der Abend mehrmals geprägt von „Drilling schlägt Two-Pair“, wirklich gute Hände gab’s kaum, beispielsweise auch kein einziges Full-House. Dafür wurde schon früh aggressiv geraist, zumindest aggressiver, als man das bei den ersten drei Auflagen des Turniers erlebt hat.

    Ins Heads-Up kamen dann da Coco und da Dom, dem’s wirklich mal zu vergönnen war, um den großen Gewinn zu spielen, denn schließlich ist er ja Ausrichter des Nagus‘ all in! und kam bisher nicht in den Genuss, zu den letzten Drei am Tisch zu gehören. Zu sehen gab’s das längste Heads-Up in der noch jungen Geschichte des Nagus‘ all in! was hauptsächlich daran lag, dass die Chips relativ gleich verteilt waren und die Blinds hin und her über den Tisch gereicht wurden. Also nichts zu den gerade mal zwei Spielen im Finale des letzten Nagus‘ all in. Gegen halb Eins, so spät wie noch nie stand dann aber da Coco als Gewinner fest. Herzlichen Glückwunsch.

    Über mein frühes Ausscheiden brauch ich mich auch schon zweimal nicht beschweren denn eine Auszählung meines Kartengeldes, das ich immer an unseren dienstäglichen Kartenabenden im Wahn’s Inn, an denen wir zuerst zwei Stunden schafkopfen und dann zwei Stunden pokern, verwende hat ergeben, dass ich allein in den drei Monaten der Vorlesungszeit dieses Semesters knapp 50€ Reingewinn gemacht habe.

    Nachtrag:
    Auch der Gastgeber des gestrigen Abend Dom hat mittlerweile zur vierten Ausgabe des Nagus‘ all in! gepostet. Zu finden ist sein Bericht hier.

  • Nagus‘ all in! Die Dritte.

    Pünktlich zum Semesterbeginn stand gestern Abend der „Nagus‘ all in!“ auf dem Programm. Nach den Events im November und Januar war’s gestern schon das dritte Pokerturnier, das da Dom ausgerichtet hat.

    Für mich war’s darüber hinaus doppelt spannend, da ich Titelverteidiger war. Und voller Stolz kann ich sagen, dass mir das Unternehmen Titelverteidigung geglückt ist.

    Sah aber lange Zeit gar nicht danach aus: Bis zum Heads-Up war ich nur ein einziges Spiel Chipleader und nachdem vier der Anfangs acht Spieler ausgeschieden waren, hatte ich jedes mal die wenigsten Chips, wenn eine weitere Person ausschied. Aber zwei glückliche Händchen und das nötige Risiko zur rechten Zeit machten die Titelverteidigung doch möglich.

    Allerdings muss ich sagen, dass der letzte „Nagus‘ all in!“ spannender war, da meiner Meinung nach mehr bessere Hände zusammen gingen und insgesamt auch eine Stunde länger gespielt wurde. Auch dauerte das Heads-Up mehr als zwei Spiele. Und ich finde auch, dass ich’s diesmal leichter hatte zu gewinnen, als beim letzten mal.

    Mal schau’n, ob ich beim nächsten Turnier im Juni/Juli meinen Titel nochmals verteidigen kann und somit einen Hattrick zusammen hätte.

    Nachtrag:
    Und natürlich folgt an dieser Stelle auch der Verweis auf den entsprechenden Blogeintrag vom Turnierausrichter.

  • Nagus‘ all in! Die Zweite.

    Nach dem ersten „Nagus‘ all in!“ im November gab es gestern die Neuauflage. Gespielt wurde wieder „Texas hold’em“ und diesmal waren sogar acht Personen am Anfang am Tisch. Los ging’s um genau 20.14 Uhr, jeder hatte 10€ Startkapital, ein Re-Buy-In war nicht möglich und die ersten Blinds standen bei 5ct./10ct.

    Ich persönlich kam recht schnell unter die Räder, denn ein Ass-Drilling war mir richtig viel wert, konnte aber gegen ein Full-House nicht bestehen. Von da an hieß es, defensiv spielen. Als erstes musste dann auch da Michi nach etwa zwei Stunden gehen, was einiges an Schadenfreude hervor rief, denn er war Titelverteidiger und hatte auch sonst in letzter Zeit einiges abgeräumt.

    Einer nach dem anderen ging vom Tisch, während sich da Sorge Andi seine Chipleaderschaft immer mehr ausbaute, obwohl es lange Zeit so aussah, als müsse er als erstes den Tisch verlassen. Er war auch der Erste, der All-In ging. Aber aufgrund einer gewaltigen River-Glückssträhne, konnte er einen nach dem anderen aus der Runde kicken.

    Zum Schluss waren nur noch da Andi und ich übrig, also wurde auch das Heads-Up zwischen uns ausgetragen. Andi war haushoher Chipleader. Deswegen wurde von mir am Anfang des Heads-Up äußerst defensiv gespielt. Das Heads-Up wurde immer mehr zum Nervenkrieg (was übrigens ein guter Song von Painbastard ist) und erreichte seinen ersten Höhepunkt, als ich zum ersten mal All-In ging und es den ersten Split-Pot gab. Zwei weitere Split-Pots folgten, was bei Heads-Up eigentlich sehr ungewöhnlich ist.
    Lange Zeit sah es so aus, als dass Andi seine Chipleaderschaft nutzen konnte, um mich zu besiegen, bis zum vorletzten Spiel. Ich bekomme Ass/8 auf die Hand, spielte niedrige Einsätze, um ’n Andi nicht zu vergraulen. Der Flop bringt Ass/Ass/8, also Full-House für mich. Lass mir aber nichts ankennen, spiele hohes Risiko und halte die Einsätze bis zum River niedrig, erst da eine kräftige Erhöhung. Andi denkt lange nach, meint, dass ich bluffe und verliert natürlich gegen mein Full-House. Nun hab ich die Chipleaderschaft inne.
    Letztes Spiel. Nach dem Flop geht Andi All-In, ich zieh mit, denn ich hab ein 5er-Pärchen, Andi nur High-Card. Der Turn bringt ein höheres Pärchen für Andi, ich im Hintertreffen. River. Hochspannung. Wird der River wieder, wie so oft an dem Abend, nochmal das Ruder rumreißen? Und tatsächlich, für mich bringt er das zweite Pärchen, nach vier Stunden Spielzeit gewonnen, HURRA!

    Somit war ich der etwas glückliche aber bestimmt nicht unverdiente Gewinner des zweiten „Nagus‘ all in!“. Bin schon ein wenig stolz, mich gegen sieben Kontrahenten, darunter ’nen ziemlich guten Chipleader durchgesetzt zu haben, den im entscheidenden Moment das Glück verließ.

    Bedanken will ich mich bei allen Mitspielern, von denen jeder alles gegeben hat. Bedanken will ich mich auch beim Dom für’s Hosting und die exzellente kulinarische Verpflegung.

    Hier noch ein paar Impressionen vom Abend.


    Ein Blick in die Runde. Noch sind alle dabei.


    Dank Dom gab’s echte Spielchips, was der ganzen Sache natürlich das gewisse Etwas gibt.


    Pünktlich zu Beginn des Heads-Up musste die Sonnenbrille her.


    Die Spannung steigt. Der Nervenkrieg ist im vollen Gange.


    Der Flop des letzten Spiels. Andi ist All-In. Ein Wechselbad der Gefühle beginnt.

    Nachtrag:
    Auch im Blog vom Dom findet der „Nagus‘ all in!“ Erwähnung.

  • Nagus‘ all in!

    Nach langer Vorankündigung war’s nun gestern Abend endlich soweit. Der große Pokerabend „Nagus‘ all in! 2006“ stand auf dem Plan. Zu fünft waren wir und nach ’ner Einführungsrunde und kräftiger Stärkung durch Padupizzen ging’s dann gegen 21.30 Uhr endlich mit „Texas hold’em“ los. Es ging um insgesamt 75.000€ (naja, nennen wir’s mal lieber Credits, was im Deutschen wohl soviel wie Kapitaleinheiten bedeutet), den sich gegen 1.30 Uhr und nach vielem hin und her (denn zwischenzeitlich waren sowohl da Flo als auch da Sorge Chipleader) da Michi unter’n Nagel reißen konnte. Mir selbst war das Glück leider nicht so hold und ich schied als erster aus. Wenn man als bestes nur einmal ’nen Drilling bekommt, verwundert das auch nicht all zu viel. Nach mir war da Dom dran, der unser Schicksal treffend mit „Tja, jetzt sind die ganzen (aus) Spaßspieler draußen“ bezeichnete.
    Trotzdem war’s ’n schöner Abend, vor allem da Flo wär ’n Bild wert gewesen mit geschleckter BWLer-Frisur, Hemd und blauer Sonnenbrille. Da Dom, ganz stilbewusst im lässigen Hawaiihemd und auch ich bin im (provisorischen) Anzug erschienen, dessen Hose mir mittlerweile viel zu klein ist. Zur Untermauerung des Pokercharakters gab’s Zigarren und da Dom hat Bier gesponsort.

    Abschließend muss ich mich beim Dom bedanken, für das exzelente Hosting und natürlich bei meinen Mitspielern, die mich wie gesagt leider viel zu früh ausgenommen haben. Ein Pokerabend für 2007 ist ja schon in Planung, bei dem ich mich mit Sicherheit gar grausam rächen werde.

    Nachtrag:
    Da auch der Gastgeber, da Dom, fleißiger Blogger ist, möchte ich an dieser Stelle sehr gerne auf seinen entsprechenden Blogeintrag verweisen.