Schlagwort: Musik

  • Now playin‘ Vol. 2.

    Eigentlich wollte ich nach meinem letzten Blogeintrag über meine musikgeschmackspezifische Playlist mit den Genres „EBM“, „(Dark-) Elektro“, „Aggro Tech“ und „Noise“ eine Liederliste aus dem Bereich Trance posten. Aber im Leben kommt vieles oft anders als erwartet und seit meinem letzten Post von vor über einem Jahr sind mittlerweile viele neue gute Songs aus dem Elektro-Bereich dazugekommen, die ich meiner Leserschaft nicht vorenthalten will. Genügend für eine CD sind’s auf jeden Fall. Einige der Songs sind recht exotisch, die meisten finden sich aber auch bei YouTube, so dass jeder mal auf die schnelle kurz reinhören kann.

    Cedigest Limb from Limb
    Crypgenic Echelon Hate yourself
    Dolls of Pain Cybersex (Kaos Frequenz RMX)
    Ego Likeness Now until forever
    Fla Vector R_equiem
    Helalyn Flowers Hybrid Moments (Halo in Reverse RMX)
    Jason Alacrity Adrenachrome
    Juri Gagarin Rabota
    Mergel Kratzer Prisoner
    Rammstein Haifisch (RMX by Hurts)
    Schwarzes Fragment Eisenherz (Soul in Sadness RMX)
    Schwester Seziert 26-0-88.0
    Schwester Seziert Genetik Orgasme
    Seabound Watching over you (Live in SF)
    Steinkind Kindgott
    Suono Fast forward (dB 2nd Chance RMX)
    Suono Evil Girl
    TWZ The 5th Night, the 6th Day
    Virtual State Welcome

    Mal schau’n, was zuerst eintritt: Entweder ich schaff’s eine gute Playlist aus dem Bereich Trance zu veröffentlichen, in der sich auch einige ältere Songs befinden, oder die nächsten 14 Monate bringen wieder so viele gute Elektro-Songs wie die letzten hervor. Dann gibt’s wieder aus diesem Bereich einen Beitrag.

  • Now playin‘.

    Von meinen Freunden werde ich recht oft gefragt, welche Musikrichtung ich denn höre? Wenn ich dann „EBM“, „(Dark-) Elektro“, „Aggro Tech“ und „Noise“ antworte, dann können sich die meisten Nichts oder was Falsches drunter vorstellen. Aus diesem Grund poste ich einfach mal eine meiner aktuellen Playlists, die so ziemlich die oben genannten Musikrichtungen abdeckt. Sie ist zwar bei Weitem nicht vollständig, jedoch werden zahlreiche bekannteren Bands aus den Genres genannt. Keine Sorge: Wer beim Durchlesen keine einzige ihm bekannte Band entdeckt: Ich vermute mal, dass jeder dieser Tracks bis jetzt Lichtjahre entfernt von den kommerziellen Charts war/ist.

    :wumpscut: Capital Punishment
    Ad·ver·sary Waiting for Gira
    Amduscia Fucking Flesh (Raw Mix)
    Animassacre (R) Evolution
    Animassacre Noise of Doom
    C-Drone Defect Morituri te Salutant
    Code Machine Human Tragedy
    Diary of Dreams Chemicals
    DYM NewWorldBrave
    DYM Life Sized
    Eisenfunk Duck & cover (300 RMX)
    Eisenfunk B29
    Eisenfunk Eisenfunk v3.0.tar.gz
    Funker Vogt Thanatophobia
    God Module Resurrection
    Headscan Dead silver Sky
    La Magra City of the Dead (Remixed by Robert Dope)
    La Magra City of the Dead (Remixed by Animassacre)
    Noisuf-X Awakening
    Painbastard Todesengel (Armageddon RMX by SITD)
    Painbastard Todesengel
    Retractor You don’t know
    SITD Snuff Machinery (Machine in Motion)
    Suicide Commando Bleed for us all
    Suicide Commando Cause of Death: Suicide
    Suicide Commando Bleed for us all (:wumpscut: RMX)
    Suicide Commando Better off dead (Driller RMX)
    Tamtrum In a little Skull Box
    Tamtrum Cujus Animam Gementem
    Totakeke Millenia
    Unter Null Destroy me
    Unter Null You have fallen from Grace
    X-Fusion C'mon Devil

    Ich denke, ich werde demnächst noch eine zweite, kürzere Playlist online stellen, in denen Tracks enthalten sein werden, die auch auch gerne höre, aber weniger mit den eben vorgestellten Genres zu tun haben.

  • Mathematik feat. Musik.

    Vorgestern, am Donnerstag, war ich im Passauer Scharfrichterhaus im Kabarett. Auf dem Programm stand Dietrich „Piano“ Paul.

    Aufmerksam wurde ich in einer meiner Vorlesungen gemacht als es hieß, dass es sich hierbei mal nicht um das typische politische sondern um musikalisches und mathematisches Kabarett handelt und nachdem sich einige von meinen Unispezeln gefunden hatten die mitkamen, ließ ich mich auch nicht lumpen. Unter’m Strich lief das Ganze darauf hinaus, dass bestimmt 70% der anwesenden Hörerschaft von der Uni kamen, genauer gesagt aus’m Informatik- und Mathematikbereich kamen, unter anderem auch zahlreiche Professoren.

    Aber nun zum Kabarett selbst: Thematisch ging’s rund um den geistigen Verfall der deutschen Gesellschaft, eben mit viel Fokus auf Mathemetik und Musik. Wer nun denkt, dass es sich hierbei um zwei unvereinbare Themen handelt, der sollte sich wirklich eines besseren belehren lassen. Angefangen von diversen Rechenfehlern in großen deutschen Zeitungen, über die amüsantesten Neuinterpretationen bekannter klassischer Stücke, bishin zu eigenen Erfahrungen mit der geistigen Leistungsfähigkeit angehender deutscher Akademiker war einiges geboten.
    Ich muss sagen, dass wirklich keine zwei Minuten bei dem Proramm dabei waren (welches locker über zwei Stunden dauerte), die nicht langweilig, ach was sag ich, die nicht höchst unterhaltsam waren und bei denen das Publikum nicht in schallendes Gelächter ausbrach.
    Auch meine Befürchtung, dass mir persönlich der Mathematik-, der Musikteil jedoch nicht gefallen würde, bestätigte sich überhaupt nicht. Man musste sich weder im musischen, noch im mathematischen Bereich zu Hause fühlen, um das Programm richtig gut zu finden.

    Zwar verriet ein Blick ins Publikum, dass sich einige (vor allem ältere Semester) ein kulturell anspruchsvolleres Programm erwartet hätten, diese waren jedoch weit in der Minderzahl.

    Außerdem hätte ein Blick in das Buch Pisa, Bach, Pythagoras bereits im Vorfeld einiges über das Programm verraten. Dabei handelt es sich im Grunde um das Programm in literarischer Form, allerdings eben schön zum konzentrierten Nachlesen, damit auch keiner die wirklich zahlreichen Gags verpasst wird.

    Alles in Allem muss ich sagen, dass es ein mehr als gelungener Abend war und es sich vielleicht sogar um die beste Kabarettvorstellung handelte, die ich bisher besucht hab. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mit meinem Informatikstudium nahe an der mathematischen Bildungsproblematik Deutschlands liege, aber ich denke wie bereits erwähnt, dass es auch jedem anderen richtig Spaß gemacht hätte.

    Auf jeden Fall fand ich die Vorstellung besser als die vom Josef Hader (Hader muss weg), welche zwar wirklich ihre einzelnen Höhepunkte hatte, gegen das gleichmäßig sehr hohe Niveau von Dietrich „Piano“ Paul aber doch nicht ankommt.

    Nachtrag:
    Wiedermal findet sich auch im Blog vom Dom was zu Pisa, Bach, Pythagoras von Dietrich „Piano“ Paul.