Schlagwort: München

  • England, wisst ihr noch, 1990 im Halbfinale?

    Fußball Weltmeisterschaft 2010.Hurra, Deutschland steht im Achtelfinale der Fußball Weltmeisterschaft 2010. Nach einem (nennen wir’s mal Arbeits-) Sieg gegen Ghana am gestrigen Abend steht die deutsche Mannschaft in der ersten K.O.-Runde des Turniers und trifft dort auf England. Ein echter Klassiker, wenn nicht die Mutter aller Klassiker. Mit Ruhm haben wir uns jedoch ehrlich gesagt nicht bekleckert: Ghana war ein ebenbürtiger Gegner, zumindest was die Chancen (nicht deren Verwertung) angeht. Die Black Lions standen sehr kompakt in der Abwehr und waren nach Vorne überraschend gefährlich. Dank einem guten Kapitän Philipp Lahm und einem überragenden Bastian Schweinsteiger konnte allerdings Schlimmeres verhindert werden. Zum Glück erlöste uns Özil nach einer kapital vergeben Chance mit einem wunderbaren Treffer aus der Spannungsstarre. Den Grund, für das zumeist zähe Spiel unserer Elf sehe ich im jungen Alter der Mannschaft und dem ungeheuren Druck, der auf dem Team lastet(e). Da fehlt vielleicht (noch) die mannschaftsübergreifende Abgeklärtheit. Das erklärt wohl am besten die mangelnde Laufbereitschaft und vor allem Präzision des ein oder anderen Kickers. Aber gegen England wissen wir eher, was uns erwartet und darauf können wir uns besser einstellen. Ich erwarte eine epische Schlacht. Recht erfreut bin ich, dass es auch Ghana in der Runde der letzten 16 geschafft hat. Obwohl sie gestern unser Gegner waren, finde ich das Team sehr sympathisch.

    Gestern war endlich Public Viewing in Groß angesagt. Mit insgesamt 15 Leuten, Freunden und Freundesfreunden, rückten wir im Münchner Olympiastadion an um zusammen mit etwa 20.000 weiteren Fußballbegeisterten unser Team in der Ferne zu unterstützen. Die Stimmung war top, die Location genial. Gut möglich, dass das nicht unser einziger Besuch während dieses Turniers war. Skandalös fand ich allerdings, dass zu unserer Nationalhymne dem Moderator in der Arena nichts besseres einfiel, als eine Warnansage für nach dem Spiel zu machen. Als er endlich damit fertig war, war die Hälfte der dritten Strophe des Deutschlandliedes bereits rum. Dafür gibt’s endlich auch Fotos von dem Spektakel, die erfahrungsgemäß am Ende meines Artikels zu bewundern sind.

    Ansonsten hat sich das große, nennen wir’s mal Topmannschaftensterben (Favoriten waren sie ja zumeist im Voraus weniger) fortgesetzt, diesmal sogar endgültig. Nach zahlreichen Skandalen darf die l’Équipe Tricolore die Heimreise antreten. Finde ich eigentlich OK: Dank Mogelns im Turnier dabei rechtfertigten die gezeigten Leistungen keineswegs ein Weiterkommen. Heute hat’s dann auch die Azzurri im bisher aufreibensten Spiel des Cups (zumindest in den letzten 20 Minuten) erwischt. Für jeden Deutschlandfan nach der Schmach von vor vier Jahren eine kleine Genugtuung. Erwähnenswert ist noch das 7:0 von Portugal gegen Nordkorea. Das Spiel wurde erstmals live im kommunistischen Musterstaat übertragen. Ein Debakel für die Propagandamaschinerie. Das Ausscheiden Südafrikas ist traurig, aber nicht ungerecht.

    So langsam kommt bei mir Sommermärchenfeeling auf. Das Wetter passt endlich, die erste Grundhürde (Gruppenphase überstehen) ist vom DFB-Team genommen, keine Konfettischiedsrichter mehr, das Achtelfinale lässt ein packendes Spiel erwarten und endlich geht die K.O.-Runde los. Fehler sind da tödlich und die Turniermannschaft (also Deutschland) kann endlich zeigen, was sie wirklich drauf hat.


    Matthias, Vroni, Mani und Karin im Münchner Olympiastadion vor dem Spiel…


    …genau so wie Andi, Steffi und Corny. Die letzteren beiden sind sogar extra aus Erlangen gekommen.


    Nochmal Mani, ich und meine fesche Karin.


    Und neben uns noch etwa 20.000 weitere Fans.


    Nach dem Anstoß: Lange Zeit war das Spiel völlig offen und dementsprechend spannend war es.


    Ein Blick auf alle Zuschauer mit Sonnenuntergang hinter dem Stadion. Aufgenommen in der Halbzeitpause.

    Zum Abschluss wie gewohnt die Links in Dom’s Blog zu seinen Artikeln der letzten Spieltage.

  • Wind of Change.

    Meine Blogintensität ist momentan indirekt proportional zu den Änderungen in meinem Leben, denn bei Letzterem geht’s im Gegensatz zu Ersterem hoch her. Der Abschluss meines Studiums ist erst ein paar Wochen her, da bin ich gestern von Passau nach München gezogen. Der Arbeit wegen. Ab 07.06. bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der informatischen Fakultät der Technischen Universität München. Was ich dort genau mache, werde ich ziemlich sicher, aber später, in einem eigenen Eintrag schildern.

    Fürs erste bin ich bei meiner Karin untergekommen, deshalb fiel der Umzug bisher recht übersichtlich aus: 1 PC, 1 Monitor und 4 Umzugskartons, das war’s dann auch schon. Sowas lässt sich leicht per Auto in die bayerische Landeshauptstadt karren. Richtig interessant wird’s dann im August/September, denn dann werden wir beide uns ’ne richte Wohnung mit ausreichend Platz für zwei Personen in München suchen. Bis dahin gibt’s Probewohnen extrem auf 43m². Aber das wird sicher keine Probleme machen. Meine neue Adresse findet ihr im Impressum. E-Mail, ICQ, MSN und Jabber sind natürlich gleich geblieben. Telefonisch bin ich wie bisher über mein Handy oder über Karin’s Festnetznummer erreichbar.

    Bevor ich aber mit arbeiten loslege, steht der Endspurt meiner Ferienzeit nach meinem Studium in Form eines Mallorcaurlaubs an. Morgen geht’s in allerherrgottsfrühe mit dem Flieger für neun Tage auf Deutschlands inoffizielles 17. Bundesland. Ich bin also bis übernächstes Wochenende nicht im Lande. Ich melde mich dann mal ab und hoffe (naja, eigentlich bin ich mir ziemlich sicher), dass das Wetter südlich vom spanischen Festland besser ist, als derzeit in Süddeutschland. Sobald ich wieder zurück bin, berichte ich von meinen Urlaubserlebnissen, so wie ich das letztes Jahr ja auch schon getan habe.

  • And the Party goes on, and on, and on, and on…

    Vergangenes Wochenende war ich wiedermal in München. Diesmal nicht bei meiner Karin sondern beim Andi, der anlässlich seines 25. Geburtstags eine riesen Sause steigen ließ.

    Auf seiner Geburtstagsparty war wirklich das rundum-sorglos-Paket geboten: Leckeres vom Grill, zahlreiche Beilagen und Getränke umsonst. Man musste praktisch nur zwischen Grill und Kühlschrank pendeln. Nach der Übergabe des sehr kreativ hergerichteten Geburtstagsgeschenks (großes Lob nochmal an die beteiligten Bastler/innen) und dem Schaffen einer soliden Essens- und Trinkgrundlage ging’s um 23 Uhr von der Wohnung vom Klaus und’m Andi in’s münchner Nachtleben in die Innenstadt. Bis um 3 Uhr in der Früh wurde weitergefeiert und ich weiß jetzt auch mal wie’s ist, nicht am Türsteher vorbei zu kommen. Aber aufgrund der bereits erwähnten Trinkgrundlage war mir das reichlich wurscht. Zum Schluss durften wir Provinzler uns mit dem großstädtischen Personennahverkehr rumschlagen, was aufgrund zahlreicher Baustellen an der Trambahn dazu führte, dass wir uns einfach (wieder mal) ein Taxi gekapert haben und so wieder wohl behalten beim Andi angekommen sind, wo als letzter Teil des rundum-sorglos-Pakets bereits das Nachtlager aufgeschlagen war. Ich musste also nicht mal einen Schlafsack nach München mitnehmen.

    Die Party war auch Gelegenheit wieder ein paar alte Klassenkameraden vom ASG wieder zu treffen, die ich teils seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen habe oder die ich vielleicht nur ein oder zwei mal pro Jahr sehe. Kuriosität des Abends war, dass ich ’nen passauer Informatikstudenten kennen gelernt habe, der auch im Diplomstudiengang ist und beim selben Professor, ja sogar beim selben Betreuer Diplomarbeit macht wie ich, den ich aber vor Samstag Abend noch nicht kannte. Dafür musste ich wohl wirklich erst nach München fahren, anstatt dass er mir mal in Passau aufgefallen wäre.

    Abschließend ein großes Lob und vielen vielen Dank an alle, die etwas zur Geburtstagsparty beigetragen haben, allen voran natürlich an ’n Andi und’n Klaus, den beiden Gastgeber. Eine wirklich überragende, kurzweilige, unterhaltsame und amüsante Party. Und eigentlich auch mal herzlichen Dank an die Bahn für das Angebot des Bayerntickets das es mir ermöglich, wirklich spottbillig quer durch Bayern zu reisen.


    Ein Blick nach links…


    …und nach rechts auf die Partygäste.


    Das Geburtstagskind bei der Übergabe seines Geburtstagsgeschenks.

  • Schickeria.

    Schon etwas länger her, aber keinesfalls ein Grund keinen Blogeintrag darüber zu verfassen: Vor ein Paar Wochen (nämlich genau am Samstag den 17. Oktober diesen Jahres) war ich zusammen mit meiner Karin an einem herrlich goldigen Herbsttag am Starnberger See.

    Bei dieser Gelegenheit haben wir auch die berühmt-berüchtigten Luxusvillen Starnbergs unter die Lupe genommen, genauso wie die älteren gold behangenen Einwohnerinnen der Stadt, die sich wohl allesamt beschweren würden, wenn du ihnen hundert Euro schenkst, warum du ihnen nicht zweihundert überreichst. Dafür durften wir aber auch feststellen, dass man in einem Seerestaurant durchaus preiswert speisen kann um bei der Gelegenheit die letzten Sonnenstrahlen des Jahres einzufangen.

    Natürlich musste so ein schöner Herbstausflug auch optisch festgehalten werden.


    Meine Karin an der Ablegestelle der Schiffe für die Seetouren in Starnberg.


    Ein richtiges Hexenhaus.


    Ein Blick über die Stadt zum See.

  • Auf den Spuren der Touristen in München.

    Vergangene Woche war ich bei meiner Karin in München und bei der Gelegenheit haben wir zwei Ausflüge zu typischen münchner Sehenswürdigkeiten gemacht.

    Am Dienstag ging’s auf’s Oktoberfest. Das Wetter war zwar nicht gerade berauschend (welch passender Ausruck für d’Wies’n), dafür wurde man aber auch nicht von Besuchern zerquetscht. Man konnte sich schön alles mal ansehen und auch in den Zelten wär noch das ein oder andere Platzal frei gewesen.
    Allerdings hätte ich mir das Spektakel noch gigantischer vorgestellt. Ich war ja letztes Jahr auf’m Gäubodenfest und muss feststellen, dass der Unterschied zur Wies’n ned so groß war, wie ich mir gedacht habe. Vor allem bin ich davon ausgegangen, dass die komplette Theresienwiese vom Volksfest eingenommen wird, was nicht der Fall war.
    Resümierend kann ich sagen, dass ich doch lieber auf unsere hiesige Dult geh‘ oder auf’s Tittlinger Volksfest um die Ecke. Zwar hat’s Oktoberfest mehr internationale Gäste und spektakulärere Fahrgeschäfte zu bieten, dafür sind die hiesigen Events doch wesentlich bayerischer, es geht nicht nur um’s zusaufen und die Maß ist auch noch billiger.

    Der zweite Ausflug führte uns dann in den Münchner Olympiapark. Zuerst ein Spaziergang zum Sealife (wo ich noch was nachzuholen hatte, nach unserem ersten Besuch vor eineinhalb Jahren *insider*) und um die Sportstädten, anschließend hoch auf den Olympiaturm und die tolle Aussicht (und die windige Aussichtsplattform) genießen.
    Da die neue BMW-Welt gleich um die Ecke war, bekam auch die einen Besuch von uns spendiert. Ich hatte da mehr ein Museum mit Eintritt erwartet. Stattdessen handelt’s sich dabei eher um eine große PR-Show für BMW. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass eigentlich das Gebäude selbst mit seiner außergewöhnlichen Architektur im Mittelpunkt steht und nicht die Automodelle der Bayerischen Motorenwerke. Da stehen in einer ziemlich großen Halle erstaunlich wenig Fahrzeuge. Spektakulär anzuschau’n war’s aber trotzdem.


    Karin und ich auf da Wies’n.


    Einmal der Olympiaturm von unten (mit böser Schlechtwetterwolke)…


    …und einmal von oben mit Blick auf das BMW-Gelände.


    Das neue Gebäude der BMW-Welt von außen…


    …und von innen.

  • Welcome to the (Großstadt-) Jungle!

    Mit etwas Verspätung will ich noch den Bericht über meinen einwöchigen Aufenthalt in unserer Landeshauptstadt nachreichen. Meine Karin hat nämlich diese Woche ihr Referendariat als Grundschullehrerin in München angetreten und deshalb bin ich zusammen mir ihr hoch gefahren um noch einige technische und handwerkliche Herausforderungen in ihrer Wohnung zu bewältigen sowie ihr an den ersten Schultagen beizustehen.

    Los ging’s Mittwoch vor ’ner Woche am Vormittag. Unser Ziel war (Alt-) Perlach, in der die Wohnung meiner, jetzt heißt’s ja Lebensgefährtin, nicht mehr Freundin, liegt. Die ersten Tage hieß es erstmal Fernseher und Internet einrichten, zwei mal beim Ikea und OBI wegen Jalousien, Wohnungsverschönerungen und sonstigem Krimskrams vorbei zu schau’n, die ersten großen Lebensmitteleinkäufe für den Grundstock der Wohnung ausführen und vieles mehr, was halt bei so einem Wohnungsbezug anfällt. Viele kennen das ja schon.

    Bester Freund eines Woidlers aus der Provinz in der großen Stadt ist hierbei das Navigationsgerät, ohne das man als Münchenunkundiger anfangs wirklich vollkommen aufgeschmissen ist. Am Sonntag haben wir Verwandte von mir besucht, die natürlich genau am anderen Ende der Stadt in Pasing wohnen. Ohne digitalen Assistenten hätte das ’ne ganz schöne Verfahrerei gegeben. Tags darauf war großer Chauffeurdienst angesagt, als es vormittags in die Grundschule, nachmittags zur Vereidigung und abends auf ’ne Infoveranstaltung ging. Auch hier lotste und die nette Frauenstimme des Navis gekonnt durch die zahlreichen Einbahnstraßen. Auf jeden Fall kommen mir jetzt die hiesigen Autofahrer wesentlich passiver vor als zuvor, nach meinen Kutschierfahrungen im Großstadtdschungel.

    Viel zum Sehenswürdigkeiten besuchen sind wir leider nicht gekommen, obwohl wir das eigentlich vorhatten. Innerhalb einer Woche könnte man ja auch vermuten, dass man mal was anderes zu Gesicht bekommt als Schraubenzieher, WLAN-Router und Supermarkt. Aber denkste. Das Touristenprogramm muss dann mal wohl wann anders nachgeholt werden.

    Am Dienstag Abend ging’s dann wieder zurück auf’s bayerische Land nach Hause. In München selbst hab ich nicht all zu oft gemerkt, dass ich in einer bayerischen Großstadt bin. Da ist der Zuwandereranteil doch wesentlich größer als bei uns hier. Aber das war ehh klar und Hofbräuhaus und Oktoberfest sind natürlich auch viel Klischee.

    Abschließend kann ich sagen, dass Fünfergruppen zum Zugfahren die Reisekosten wirklich erträglich niedrig halten und ich in nächster Zeit diesen Trip zu meiner Karin natürlich noch häufiger wiederholen werde.

  • Große Haie, kleine Fische im Sea Life in München.

    Am vergangenen Donnerstag waren wir zu fünft in München um uns das Sea Life anzusehen, ’ne Art Wasserwelt, in der’s allerlei Fische und sonstige Lebewesen, die das Nass ihr zu Hause nennen, zu sehen gibt.

    Sehr empfehlenswert das Ganze, richtig gut gemacht und bei den zahlreichen nach oben offenen Becken kommt man den Tieren doch sehr nah.

    So groß ist’s Sea Life aber dann doch nicht, um ’nen kompletten Tag dort zu verbringen, also samma am Nachmittag noch in die Münchner FuZo und für mich gab’s zwei Pullis, ’n paar T-Shirts und noch ’n Paar Schuhe für den Sommer. Die waren längst fällig.

    Auf d’Nacht samma dann noch ins Münchner Hofbräuhaus. Da war ich noch nie drin, also war ich doch recht gespannt, was mich dort erwartet. Auf jeden Fall gibt’s dort richtig gutes und reichliches Essen und das zu ’nem fairen Preis. Was mich aber etwas gewundert hat: Als Bedienung hamma nur ’nen Japaner und ’ne Chinesin g’sehen. Nix mit bürgerlich bayerischer Bedienung. Ich denk mal, das machen die aufgrund der besseren Kommunikation mit den asiatischen Touristen, die wohl doch eher das Groß des Klienteles des Münchner Hofbräuhaus’s ausmachen.

    Ein paar Fotos hab ich auch gemacht, die’s hier zu sehen gibt:


    Es gab extra Becken, in denen man die Lebewesen sogar anfassen konnte.


    Seesterne.


    Nur ein paar Impressionen. Darüber hinaus gab’s auch zahlreiche Haie und Rochen zu sehen.


    Erstaunlich: ‚Ne chinesische Bedienung im Münchner Hofbräuhaus.


    Zu fünft war ma in München unterwegs. Da Michi fotografiert gerade.

  • Christoph in der großen Stadt.

    Am heutigen Nikolaustag hat der Verein für Hochschulkontake in die TU München geladen. Genauer in das Informatikfakultätsgebäude, denn dort hatten sich einige Firmen aus dem Bereich Automtive eingefunden, um ihre Firma zu präsentieren und den zahlreich anwesenden Studenten aus ganz Bayern Rede und Antwort in Sachen Praktikas, Diplomarbeiten, Qualifikation und Jobs zu stehen.

    Leider war die ganze Veranstaltung, wie schon erwähnt, sehr auf den Bereich Automotive ausgelegt, und damit auch sehr stark auf Maschinenbau. Nichts desto trotz gab’s zwei, drei Firmen, bei denen ich auch mit meinen Spezialdisziplinen (für alle die’s ned wissen: Bild- & Signalverarbeitung, Medizinische Informatik) punkten konnte.

    Ein bisschen schade fand ich, dass bei den Unternehmsständen eigentlich nur Leute aus dem Management der jeweiligen Firmen da waren. Hätte mir mehr erhofft, auf meine zukünftigen Arbeitskollegen zu stoßen. Das hatte halt auch den Nachteil, dass viele Fragen, die ins technische Detail gingen, nicht immer beantwortet werden konnten.

    Das war’s aber auch schon mit Negativem: Alles in Allem war die Veranstaltung in meinen Augen ein voller Erfolg. Ich hab viel erfahren, was ich wissen wollte und hab ganz nebenbei mal die TU München zu Gesicht bekommen. Die war wirklich sehr beeindruckend: Allein bei dem Informatikerkomplex können unsere BWLer (nein, diesmal hab ich nix gegen die, die müssen nur herhalten, weil’s eben die stärkste fraktion in passau sind) einpacken. Und die beiden Rutschen im Gebäude waren natürlich auch ein Highlight. Darüber hinaus hat’s ja auch schon den ein oder anderen Informatikprofessor aus Passau an eben diese TU verschlagen.