Schlagwort: Bayerische Forschungsstiftung

  • Weltelite.

    Letzten Montag und Dienstag fand an der Universität Passau ein Treffen der Stipendiaten der Bayerischen Forschungsstiftung statt. Genauer gesagt war mein „Chef“ Professor Donner, der mein Vertiefungsgebiet (Bild- und Signalverarbeitung) und Nebenfach betreut, bei dem ich mein Programmierpraktikum absolviert und gerade einen HiWi-Job angenommen habe, Gastgeber der insgesamt 43-köpfigen Teilnehmergruppe. Und da ich, wie eben erwähnt, momentan HiWi bei Herrn Donner bin, bin ich gerne der Bitte nachgekommen, als Helfer bei diesem Treffen mitzuwirken.

    Als ich am Montag Vormittag die Teilnehmer vom Bahnhof abgeholt habe, gab’s gleich mal die ersten beiden Überraschungen: Einerseits bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei den Stipendiaten hauptsächlich um Mitteleuropäische Studenten handelt und andererseits hatte ich erwartet, dass die meisten gerade an ihrem Bachelor, Master oder Diplom arbeiten. Aber denkste: Am Bahnhof erwartete mich ein kunterbunter Mix aus Indern, Chinesen, Amerikanern, Mexikanern, Russen, Ungarn und und und. Die einzigen beiden deutschsprachigen Teilnehmer neben den Organisatoren waren aus Österreich. So konnte ich mein Englisch ein bisschen auf Vordermann bringen. Außerdem handelte es sich bei den Besuchern tatsächlich um die Crème de la Crème, was so an bayerischen Universitäten arbeitet: Da war der abgeschlossene Master oder das abgeschlossene Diplom eigentlich Standard. Die eine Hälfte werkelt gerade an ihrem Doktor, die andere Hälfte ist bereits in Forschungsprojekte involviert oder habilitiert.

    Nach dem Check-In im Hotel am Jesuitenschlössl ging’s am frühen Nachmittag zu einer Besichtigung in die Zahnradfabrik Passau (die trotz der Tatsache, dass mit Medizinern, Chemikern und Biologen nicht nur Maschinenbauer anwesend waren, recht gut ankam) und anschließend zu einer klassischen Sight-Seeing-Tour in die Altstadt Passaus. Am Abend gab’s dann typisch bayerische Küche im Bayerischen Löwen.

    Am Dienstag stand Vormittags eine Vortragsreihe diverser Projekte der Informatischen Fakultät meiner Universität auf dem Programm, bevor’s dann zu einer Schifffahrt auf Passau’s drei Flüsse ging. Abgeschlossen wurde das Event mit einem Mittagessen im alten Bräuhaus an der Hängebrücke, bevor die Letzten dann mit dem Zug den Heimweg antraten.

    Mir persönlich hat das Event hervorragend gefallen denn obwohl der Vielfalt der Teilnehmer waren diese sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig, weshalb man sich auf Anhieb verstand. Zwar waren es anstengende zwei Tage mit sehr viel Verantwortung für mich, aber die positiven Erinnerungen waren den Stress allemal wert. Sollte sich eine ähnliche Gelegenheit nochmals ergeben, werde ich sie sicher wieder wahrnehmen, denn auf diese Weise lernt man viele Leute kennen, denen man früher oder später bestimmt nochmal begegnet.

    Leider habe ich nur Fotos vom zweiten Tag der Veranstaltung gemacht. Montags war das Wetter noch wesentlich freundlicher aber da da meine Digitalkamera zu Hause lag, kann ich leider nicht mit einem vollständigen Gruppenphoto unserer Teilnehmer aufwarten.


    In der Pause zwischen zwei Vorträgen über Projekte der Passauer Fakultät für Informatik und Mathematik.


    Die drei Initiatoren des Ausflugs nach Passau. In der Mitte stehend mein „Chef“ Professor Donner.


    Ein paar Teilnehmer während der Dreiflüsserundfahrt. Ich denke, die Internationalität wird schnell ersichtlich.